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Wieder einmal beteiligte sich das DG an der Juniorwahl zum Bundestag 2017: Alle 10., 11. und 12. Klassen wählten klassenintern mit den “echten” Bamberger Stimmzetteln, Wahlbenachrichtigungs-Schreiben und natürlich angemessenen Wahlkabinen und verplombter Wahlurne. Von 398 wahlberechtigten Schülern gaben 381 ihre Stimmen ab.
Die Auszählung mit einigen Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen am letzten Mittwoch (20. September) ergab folgende Ergebnisse:Als Direktkandidat des Wahlkreises Bamberg wäre Thomas Silberhorn (CSU) mit 106 Stimmen gewählt worden. Das Abschneiden der weiteren Direktkandidatinnen und -kandidaten: Andreas Schwarz (SPD) 89 Stimmen, Lisa Badum (Grüne) 56, Jan Schiffers (AfD) 44, Jan Klanke (Linke) 25, Sebastian Körber (FDP) 24, Daniela Saiko (Freie Wähler) und Lucas Büchner (ÖDP) je 10, Thomas Dotzler (BP) 6, Therese Gmelch (MLPD) 1.Das Ergebnis der Zweitstimmen (für die Gesamtzusammensetzung des Bundestags entscheidend):

CSU 23,40 %
SPD 17,02 %
Grüne 14,36 %
FDP 10,90 %
Die Partei 8,78 %
AfD 8,77 %
Die Linke 5,86 %

Nicht im Bundetag vertreten wären nach diesem Ergebnis Tierschutzpartei und V-Partei (je 2,39 %), BP und NPD (je 1,60 %), Freie Wähler, Piraten und Partei für Gesundheitsforschung (je 0,80 %), KPD (0,53 %) und ÖDP (0,27 %). Auf weitere Parteien entfielen keine Stimmen.

Bei diesem Ergebnis bräuchte die CDU/CSU für jede Regierungskoalition mindestens zwei Partner – eine “Große Koalition” mit der SPD käme nicht einmal über die 50 %. Ohne CDU/CSU wäre (wie in der Realität) – bei Nicht-Berücksichtigung von “Die Partei” und AfD (nicht koalitionsfähig) – nur eine Koalition von SPD, FDP, Grünen und Linken rechnerisch möglich – ein für die Wirklichkeit zu breites Spektrum. Angela Merkel wäre also auch durch die Juniorwahl am DG die alt-neue Bundeskanzlerin.