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Der Gegenbesuch der deutschen Schüler in San Bonifacio fand vom 11. – 18. Mai statt und war von italienischer Gastfreundschaft sowie einem vielfältigen und kulturellen Programm geprägt.

Am Freitag, den 11.05., machten sich die Klasse 10c und ein Teil der Klasse 10e zusammen mit den Lehrkräften Frau Höhl und Herr Blank auf den Weg nach San Bonifacio. Dort angekommen, wurden alle Schüler von ihren Gastfamilien empfangen und die Wiedersehensfreude war groß. Am Samstag gab es eine kleine Begrüßungsfeier in der Schule und im Anschluss daran besuchte ein Teil der deutschen Schüler den Unterricht an der italienischen Gastschule während der Rest der Gruppe am Workshop „Kreatives Schreiben“ mit einer italienischen Lehrerin teilnahm. Das restliche Wochenende verbrachten die Schüler in den Familien, mit denen sie verschiedene Ausflüge, zum Beispiel an den Gardasee oder nach Verona, unternahmen.

Montag: Venezia

Am Montag fand der erste gemeinsame Ausflug statt. Wir fuhren mit dem Zug nach Venedig und besuchten dort zunächst die Galleria dell’Accademia, ein Museum, das die Entwicklung der venezianischen Malerei über verschiedene Jahrhunderte hinweg zeigt. Im Anschluss daran erkundeten wir die Stadt zu Fuß und besichtigten dabei einige bekannte Sehenswürdigkeiten der Lagunenstadt, wie beispielsweise die Rialtobrücke, den Markusplatz mit der Markuskirche und dem Dogenpalast sowie das Judenviertel. Auch eine kurze Fahrt mit der Gondel über den Canale Grande ließen wir uns nicht entgehen. Natürlich blieb neben dem kulturellen Programm auch genügend Freizeit, um durch die Gassen und über die zahlreichen Brücken der Stadt zu schlendern.

Dienstag: Verona

Den Dienstagvormittag verbrachten wir in der Schule und besuchten in Kleingruppen den italienischen Unterricht. So bekamen wir einen Eindruck davon, wie in Italien Unterricht in den Fächern Englisch, Sport, Mathematik, Geschichte oder Philosophie abläuft und worin die Unterschiede zum deutschen Unterricht liegen. Mittags machten wir uns mit dem Zug auf den Weg in die wunderschöne Stadt Verona, die als Schauplatz von Shakespeares „Romeo und Julia“ bekannt ist. Trotz des anhaltenden Nieselregens (ja, auch in Italien kann es durchaus regnen …) erkundeten wir die Stadt zu Fuß. Zuerst besuchten wir Piazza Bra und die Arena, ein römisches Amphitheater. Die Arena wird heutzutage hauptsächlich für Konzerte berühmter Musiker und Bands genutzt. Außerdem findet dort jedes Jahr im Sommer ein bekanntes Opernfestival, das Festival Lirico, statt, bei dem man die Gelegenheit hat, weltberühmte Opern wie Nabucco oder Aida live zu sehen. Auf unserem Rundgang durch die Stadt besichtigten wir zudem weitere Sehenswürdigkeiten wie die Flaniermeile Via Mazzini mit all ihren Luxusgeschäften, die römische Bogenbrücke Ponte Pietra, Piazza Dante, das Haus der Julia und Piazza Erbe. Nach einer wohlverdienten Mittagspause besuchten wir abschließend noch das Castelvecchio, die Burg der ehemaligen Herrscherfamilie Veronas, sowie die dazugehörige Ponte Scaligero.

Mittwoch: Lago di Garda

Nachdem wir am Montag und Dienstag kilometerlange Stadttouren hinter uns gebracht hatten, stand der Mittwoch am Gardasee ganz im Zeichen des „dolce vita“. Zuerst fuhren wir mit dem Bus nach Sirmione, einer Stadt, die auf einer Halbinsel am Südufer des Gardasees liegt. Nach einem kurzem Gang durch das Zentrum und entlang des Panoramaweges, der direkt am See entlang führt, besichtigten wir die Grotten des Catull (le Grotte di Catullo). Da diese auf einem Hügel liegen, konnten wir von dort oben aus einen tollen Blick über den Gardasee genießen. Anschließend fuhren wir weiter nach Bardolio, einer Stadt an der Ostseite des Gardasees. Die Zeit dort wurde genutzt, um Souvenirs zu kaufen, leckeres italienisches Eis oder eine Pizza zu essen oder einfach das wunderbare Wetter und die Sonne zu genießen. Einige Kleingruppen liehen sich Tretboote aus und erkundeten so den Gardasee auf eigene Faust. Es gab sogar ganz mutige Schüler, die den Sprung in den doch noch sehr kalten See wagten. Nach diesem sonnigen Tag kamen wir am Abend gut gelaunt, sehr entspannt und braun gebrannt wieder in San Bonifacio an.

Donnerstag: Trento

Am Donnerstag machte sich die Gruppe mit ihren italienischen Austauschpartnern auf den Weg nach Trento (dt. Trient), der drittgrößten Stadt der Alpen und Hauptstadt der Region Trentino-Alto Adige (dt. Trentino-Südtirol). Zuerst besichtigten wir das imposante Castello del Buonconsiglio, wo uns einige italienische Schülerinnen mit kurzen Präsentationen über die Entstehung und die heutige Nutzung der Burg informierten. Da das Castello auf einem Felsvorsprung erbaut wurde, hat man von dort aus einen tollen Blick über die Stadt und auf die Berge. Im Anschluss machten wir einen Rundgang durch die Stadt und besuchten den eindrucksvollen Domplatz mit der Kathedrale San Vigilio, dem Palazzo Pretorio und dem Neptunbrunnen. Nach einer ausgedehnten Mittagspause, die die meisten Schüler mit Eisessen oder Schlendern durch die malerischen Gassen der Stadt verbrachten, besuchten wir das MUSE (Museo delle Scienze, dt. Museum der Wissenschaft), das erst vor fünf Jahren eröffnet wurde. Das Museumsgebäude wurde von dem Star-Architekten Renzo Piano entworfen und umfasst einen sechsstöckigen Ausstellungsparcours.  Es verwendet die Metapher des Berges, um das Leben auf der Erde zu illustrieren und die Wechselwirkung von Mensch und Umwelt aufzuzeigen. Der Anfang ist ganz oben: Terrasse und viertes Obergeschoß lassen Sonne und Eis aufeinandertreffen, dann geht’s „bergab“ mit Thematiken wie Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und Evolution, bis in das Untergeschoß, wo die Wunder des Tropenhauses erläutert werden. Das Highlight war definitiv das „Science Center“,  der interaktive Teil des Museums. Hier befinden sich verschiedene interaktive Stationen mit vielen kurzen spielerischen Experimenten im Bereich von Physik, Mathematik und Naturwissenschaften, die alle Schüler begeistert ausprobierten und im Anschluss feststellten, dass Museen nicht immer

langweilig sein müssen.

Freitag: Abreise – Lasciarsi è una pazzia!

Am Freitag stand vor der Rückreise nach Bamberg noch ein Programm in der Schule auf dem Plan. Einige Schülergruppen besuchten einen Modeworkshop und stellten Taschen her, während andere den italienischen Unterricht besuchten. Gegen 10 Uhr besichtigten wir abschließend noch eine Kirche in San Bonifacio. Im Anschluss daran fand in der Schule die Abschlussfeier mit einem kleinen Buffet statt. Danach hielten zwei der italienischen Lehrerinnen eine kurze Ansprache, in der sie auch einige besonders hervorzuhebende Leistungen deutscher und italienischer Schüler während der Zeit des Austausches erwähnten und diese mit einem kleinen Preis auszeichneten. Danach kam für alle der schmerzliche Zeitpunkt des Abschiednehmens, was uns sichtlich schwer fiel. Wie schon in Bamberg stellten wir auch hier erneut fest: „Lasciarsi è una pazzia“ – Auseinandergehen ist schwer!

S. Höhl

 

Ein Bericht von Tim Schwarzmann

Am Mittwoch, den 25.04.2018, begaben wir, die Teilnehmer des Seminars „Nachhaltige Waldnutzung“, uns erneut auf den Weg in den Hauptsmoorwald nahe Kunigundenruh, um unsere bereits erlangten Kenntnisse am praktischen Beispiel zu vertiefen und anzuwenden. Nach einer kurzen Mittagspause am Forsthaus ging es für uns um ca. 13.50 Uhr direkt ans Werk: Zu Beginn wurde uns vom Forstbeamten Michael Bug, der neben der Seminarleiterin Frau Bier maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung unseres P-Seminars beteiligt ist, der Begriff „Nachhaltigkeit“ genauer erklärt und eingegrenzt, da dieser häufig missverstanden wird: Nachhaltigkeit bedeutet die Nutzung von Ressourcen, bei der die Bewahrung wesentlicher Eigenschaften und die natürliche Regenerationsfähigkeit eines Systems im Vordergrund steht. Somit ist der Begriff weder auf einen Nationalpark noch auf eine Pappelplantage anzuwenden. Als spielerische Einlage erklärte uns Herr Bug das Innenleben eines Baumes sowie die einzelnen Prozesse, die zum Stofftransport innerhalb des Baumes ablaufen müssen. Durch das Spiel, bei dem jedem von uns eine Position und Aufgabe zugewiesen worden war, wurden uns der Wassertransport im Splintholz nach oben sowie der Nährstofftransport im Bast nach unten vor Augen geführt.

Zurück zur Nachhaltigkeit: Um ein Waldstück nachhaltig bewirtschaften zu können, müssen vereinfacht zwei Größen bestimmt werden: Welche Menge an Holz steht auf der Fläche und welche Menge an Holz wächst pro Jahr nach. Daraus ergibt sich die Menge an Holz, die im Sinne der Nachhaltigkeit entnommen werden kann.

Mit Hilfe seiner “Wald-Power-point”, die zuverlässig ohne Beamer und vor allem ohne Strom, sondern mit Wäscheklammern funktioniert, erklärte uns Michael Bug die Möglichkeiten, die Forstbeamten zur Verfügung stehen, um den Holzbestand eines Waldes möglichst genau aufnehmen zu können. Bei der ersten Methode findet die Geometrie praktische Anwendung, da das Volumen eines Baumstammes angenähert dem eines Zylinders entspricht und sich mit der Formel einfach berechnen lässt. Die Höhe lässt sich mit der sogenannten Spazierstockmethode abschätzen oder mit einem Lasermessgerät bestimmen, der Durchmesser wird mit einer sogenannten Kluppe – einer überdimensionalen Schieblehre – gemessen, wobei je nach Baumart gleich die Dicke der Rinde abgezogen wird. Da diese Arbeit sehr zeitaufwendig und eigentlich nur bei bereits gefällten Stämmen sinnvoll ist, können Waldbesitzer auf Tabellen zurückgreifen, mit deren Hilfe anhand der in Brusthöhe (1,30m hoch) gemessenen Stammdurchmessers das Holzvolumen, angegeben in Festmetern (fm), auf der ausgewiesenen Fläche ermittelt wird.

Eine weitere Methode ist die Winkelzählprobe. Bei diesem Verfahren wird der sogenannte Bitterlich-Stab (ein 1cm breites Blech oder Holzstück, benannt nach dem Erfinder der Methode) durch eine Schnur 50cm vom Auge entfernt gehalten. Dreht man sich nun einmal um die eigene Achse, müssen alle anvisierten Bäume in Sichtweite gezählt werden, die genauso dick oder dicker als das Messblättchen sind. Hier wird mithilfe einer Tabelle aus der Anzahl der gezählten Bäume und der durchschnittlichen Höhe der Holzbestand in Festmeter pro Hektar ermittelt.

Nach einer Einweisung durften wir die Techniken auch schon selbst ausprobieren: Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. In einer bereits gekennzeichneten Waldfläche von 22,5 m Seitenlänge (500qm) maß eine Gruppe den Stammdurchmesser sämtlicher Bäume mit einem Mindestdurchmesser von 20cm. Der aus den Tabellen entnommene Wert wurde dann auf einen Hektar Waldfläche hochgerechnet. Die andere Gruppe suchte ein anderes, aber repräsentatives Waldstück aus und führten die Winkelzählprobe durch. Nach ca. 20 Minuten verglichen wir unsere Ergebnisse miteinander und es stellte sich heraus, dass die Techniken zwar unterschiedlich effizient bzw. zeitaufwändig sind, aber dennoch zu einem ähnlichen Ergebnis führen: Auf einem Hektar des Waldstückes bei der Kunigundenruh stehen etwa 1030 Festmeter Holz. Der von uns ermittelte Wert ist laut Herrn Bug zwar deutlich zu hoch, aber schließlich sind wir ja auch noch keine ausgebildeten Förster.

Zum Abschluss dieses durchaus informativen und spaßigen Waldnachmittags durfte dann noch ein Mitschüler ein kleines Bäumchen mit einer Handsäge fällen (natürlich nur mit entsprechender Schutzkleidung). Förster Michael Bug schnitt danach ein kleines Stück des Birken-Stamms ab und demonstrierte mit Seifenlauge und kräftiges Pusten das feine Röhrensystem im Holz:  kleine Schaumblasen, die sich an der Holzscheibe bildeten. Damit endete ein sehr informativer Waldnachmittag, der uns allen sichtlich Spaß bereitet hat.

Hӓ?! Mit PS ins Mittelalter? Was meinen die denn damit? Beginnen wir erst mal mit dem erlebnisreichen Ausflug.

 Am 23.03.2018 besuchten wir, die Klasse 7a, eine der ältesten Burgen Deutschlands – die Burg Lisberg. Zusammen mit Herrn Jung und Frau Reiβ wurden wir von Frau Bause-Stöcker herzlich empfangen. Sie gab uns einen Einblick in verschiedene mittelalterliche Lebensweisen und Räume. Unsere Reise begann im Innenhof der Burg, in dem auch heute noch Feierlichkeiten (z.B. Hochzeiten und Geburtstage) stattfinden. Weiter ging es in eine kleine Kapelle, in der man eine altertümliche Wandbemalung betrachten kann. Anschließend wurden wir von unserer Gruppenleiterin in das Frauenhaus geführt. Der große,  imponierende Raum ist schlicht mit alten Jagdreliquien gestaltet und wirkt so sehr mittelalterlich. Zu dieser Zeit erledigten die Damen dort ihre Arbeit. Deshalb hat der Saal dicke Wände, um gegen Angriffe gesichert zu sein. Weiter ging es zur Folterkammer, welche direkt neben dem Burgfried, den wir leider nicht betreten durften, auffindbar ist. Hier wurden uns viele verschiedene Strafmethoden vorgestellt. Wir waren alle ziemlich beeindruckt und schockiert, wie man Leute früher gequält hat. Den damaligen Schlafsaal konnte die Klasse nicht besichtigen, da dieser immer noch von den jetzigen Besitzern (Familie Sebӧk) bewohnt wird. Als wir in die Küche kamen, waren alle von der prachtvollen, aber trotzdem gemütlichen Back-und Kochstube beeindruckt. Am außergewöhnlichsten war allerdings, dass in der Küche ein Plumpsklo zu sehen ist, da man bei Festen den Raum nicht verlassen wollte. Am Ende unserer Führung betraten wir den für viele am edelsten aussehenden Raum – den Rittersaal.

Für welche Anlässe wurde dieser wohl verwendet? Genau! Früher wurden hier Feste und Errungenschaften gefeiert. Heute dient er insbesondere als Trauungssaal.

Nun zur Frage des Anfangs – aufgepasst! Wir hatten an diesem Tag die Möglichkeit, im Rittersaal, zwei interessante, mündliche Deutschschulaufgaben zu hören. Nachdem die zwei Referenten, Gerrett Reichelt und Lukas Dechant, ihre Vorträge beendet hatten, waren wir über die Themen Rüstungen und Schwerter im Mittelalter informiert. Denn die Abkürzung „PS“ steht hier nicht für Pferdestärke, sondern für Präsentationsschulaufgabe. Wir ließen unseren Ausflug in einem kleinen gemütlichen Stübchen, mit einer Essenspause ausklingen.

Unsere Klasse bedankt sich nochmals sehr herzlich bei Herrn Jung, der das Unternehmen organisiert hat, und Frau Bause-Stöcker, die uns durch die Burg geführt und uns den tollen Eventunterricht ermöglicht hat.

 

Herzliche Grüße, Ihre/Eure Klasse 7a

Elena Brütting, Alicia Em, Lilli Mangold, Selina Prediger, Michelle Priss, Hannah Wagner,

Justus Keck (Fotos)

In einer packenden Begegnung schlug unsere Mannschaft der Jungen im Wettkampf drei eine ebenbürtige Hirschaider Mannschaft mit 1:0!

Das entscheidende Tor schoss schon in der ersten Halbzeit der spielstarke Sechser Niklas Jahn.

Nach vielen hochkarätigen Chancen für das DG in der zweiten Halbzeit blieb es dem Torwart Maurice Räder vorbehalten mit einer reaktionsschnellen Fußabwehr das Spiel für uns zu entscheidend.

Nachdem im Zwischenspiel Ebermannstadt 5-3 gegen Hirschaid gewonnen hatte stand für das DG fest: ein Sieg noch bis zur Oberfränkischen.

In einem hoch überlegen geführten Spiel trugen sich

Niklas Jahn, Tim Kirchner, Koray Kaiser zweimal, Simon Schorr & Felix Niepel in die Torschützenliste zum, auch in dieser Höhe verdienten, 6:0 Sieg ein!

 

 

 

Hello, my dear smelly feet,

These socks are made for talking. And maybe they are going to blow your socks off.

 

Now it’s quiz time. Do you pass with flying colours?

 

Here you can see us in our true colours.

See, we may be some crazy socks, but we are no “lazy socks”.

Merz and class 6d

Aus der französischen Partnerstadt Rodez und dem dortigen Lycée Foch grüßen 28 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10ae mit ihren beiden Lehrkräften. Sie sind seit Freitag, den 11. Mai, zum Gegenbesuch bei ihren französischen Austauschpartnern. Das Programm ist sehr umfassend und vielfältig. Es beinhaltet Unterrichtsbesuche, einen Lesewettbewerb sowie Ausflüge in die nähere Umgebung. Trotz der ungünstigen Witterung ist die Stimmung gut. Unsere Mädchen und Jungs werden von ihren Gastfamilien bestens umsorgt.

 

(R. Wick)