Menu

Der Schulweg

In den Aufzug und runter fahr’n,
An der Haltestelle warten viel zu viele Narr’n,
Der erste Bus kommt, sie steigen ein,
Doch ich geh erst beim zweiten rein,
Kurve, Kurve, Kreuzung, Kurve,
Haltestelle nach Haltestelle,
Alles reiht sich andeinander und wird mir von Tag zu Tag immer bekannter,
Ampel, Kurve, Kreuzung, Stop!
Jetzt muss ich durch den Menschentrott.

Ronja, 8a

Freitag  20.04.2018, 18 Uhr:

Wir, die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10d, standen erwartungsvoll an der Bushaltestelle Kantstrasse. In Kürze sollten unsere Austauschpartner aus Piekary eintreffen. Wie werden die polnischen Schüler sein? Ist mein Partner wirklich so nett, wie es den Anschein hatte? Wie wird unsere gemeinsame Woche wohl verlaufen?

Und dann kamen sie. Ein kleiner Bus, von dem man kaum glauben konnte, dass darin 27 Personen eine zehnstündige Fahrt überstehen konnten, bog in die Kantstrasse ein und hielt an der Bushaltestelle. Etwas müde und abgekämpft, aber glücklich endlich ihr Ziel erreicht zu haben, stiegen 25 polnische SchülerInnen und zwei polnische Lehrkräfte aus.  Innerhalb kürzester Zeit hatte jeder seinen Austauschpartner/seine Austauschpartnerin gefunden und los ging das Abenteuer „Austausch“.

Samstag 21.04.2018:

Am Nachmittag erhielten die polnischen Schüler eine Stadtführung durch Bamberg, bei der sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bambergs kennenlernten. Währenddessen halfen einige von uns bei den Vorbereitungen zur Willkommensfeier am Abend. Gegen 16:30 Uhr trafen sich schließlich alle in der Oase des DG. Mit viel Spaß lernten wir auf spielerische Weise gegenseitig einige Phrasen der polnischen bzw. deutschen Sprache und natürlich lernten wir auch unsere Austauschpartner noch besser kennen. Schnell wurden Freundschaften geschlossen und wir merkten, dass die Unterschiede zwischen uns deutschen und den polnischen Jugendlichen nicht sehr groß waren.

Im Anschluss daran durften wir uns an einem leckeren Büffet den Bauch voll schlagen.

Sonntag 22.04.2018:

Familie war das Stichwort. Jeder hatte ein individuelles Programm mit den Gästen und der Familie. Ob Ruhe oder Action, ganz nach Bedarf.

Montag 23.04.2018:

Diesen Tag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und Lehrern in München. Hier bekamen sowohl wir, als auch unsere Austauschschüler eine ausführliche Stadtführung. Danach durften wir mit ihnen noch etwas Freizeit in München verbringen. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Olympiapark, wo alle zusammen auf die in ca. 180m Höhe befindliche Aussichtsplattform gingen, uns die Haare vom Münchner Wind zerzausen ließen und einige Fotos schossen.

Dienstag 24.04.2018:

Vormittags arbeiteten wir an einem vielfältigen Projekt an unserer Schule, bei dem wir die polnische Nation, ihre Gepflogenheiten und Traditionen mit den deutschen verglichen, um so das jeweils andere Land und seine Kultur besser kennenzulernen. Am Nachmittag gingen wir dann zusammen mit unseren Austauschschülern in die Stadt und führten bei einer Stadtrallye die polnischen Gäste durch die Bamberger Innenstadt. Wir zeigten ihnen die Orte, an denen wir selbst unsere Freizeit verbringen, wie zum Beispiel das Lichtspielkino oder die Cafes. Anschließend traf sich die ganze Gruppe auf der Erba-Insel, um dort das schöne Wetter bei viel Spaß zu genießen. Am Abend waren alle zum gemeinsamen Essen im Restaurant „Burger-Heart“  und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Mittwoch 25.04.2018:

An diesem Tag besuchten wir das Dokumentationszentrum in Nürnberg, um uns mit der nationalsozialistischen Geschichte, die in der deutsch-polnischen Beziehung eine große Rolle spielt, zu beschäftigen. Anschließend sind wir in die Innenstadt gefahren, haben die Kaiserburg erklommen und hatten noch Zeit zur freien Verfügung – Shopping und Essen J

Donnerstag 26.04.2018:

Wie am Dienstag arbeiteten alle zusammen vormittags an ihren Projekten weiter und stellten diese anschließend allen Gruppen vor. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa folgte ein „Spaß-Spiele-Sport“ Turnier, in dem wir in fünf verschiedene Gruppe eingeteilt wurden und Wettkämpfe bestritten, wie zum Beispiel Tauziehen, Maßkrugstemmen oder Bettlakenziehen. Nach der Siegerehrung brach auch schon der letzte gemeinsame Abend hier in Bamberg an. Dieser konnte von uns Schülern frei gestaltet werden. Viele besuchten die Theatervorstellung von Herrn Stöckers Theatergruppe oder veranstalteten zum Abschluss noch eine kleine Abschiedsfeier.

Freitag 27.04.2018:

Die gesamte Klasse hatte sich mit ihren Austauschpartnern an der Kantstraße versammelt, da die Austauschschüler gegen 8.00 Uhr mit dem Bus Richtung Polen aufbrechen mussten. Kurz bevor die polnischen Gäste uns verließen, gab es noch viele herzliche Umarmungen, bei denen auch die ein oder andere Träne vergossen wurde. Aber das war ja nur der erste Teil…

Fazit:

Man kann sagen, dass  der Austausch eine lustige und interessante Erfahrung war, die sehr zu empfehlen ist. Egal wen man fragt, ob polnische oder deutsche Schüler, jeder hat nur positive Eindrücke von dieser tollen Woche mitgenommen.

Da dieser Teil des Austausches so gut geklappt hatte, freuen sich alle auf die Woche in Polen und das Wiedersehen der polnischen Austauschschüler. Und vielleicht können wir in der Klasse neue schöne Erfahrungen in Polen sammeln und vielleicht entwickeln sich die Freundschaften zu solchen, die uns ein Leben lang erhalten bleiben.

 

Klasse 10d

 

Wer würde nicht gerne in Kalifornien leben? In einem Staat, der auf den ersten Blick so viele verschiedene Facetten hat und Möglichkeiten bietet, der aber auch seine Schattenseiten hat? In dem zwar ein Leben in Hollywood in greifbarer Nähe liegt, aber in dem auf der anderen Seite das Leben an der Armutsgrenze zur Realität gehört? In einem Staat der Kontraste?

All das und viele weiter interessante Details wurden mehreren 9. Klassen von Chris Masich, einem Kalifornier, der ein Jahr in Deutschland verbringt, in einer aufwendigen Präsentation erläutert (natürlich auf Englisch!). Dabei ging er nicht nur auf die Vielfältigkeit der kalifornischen Kultur ein, sondern auch auf geografische Details. Zusätzlich räumte er mit Vorurteilen auf, wie beispielsweise dem angeblich so perfekten Leben in Los Angeles. Anschließend hatten wir noch die Gelegenheit Fragen zu stellen. Hierbei äußerte sich unser Gastredner unter anderem zu seinen Erfahrungen in Deutschland, aber auch zur aktuellen US Außenpolitik.

Rückblickend können wir sagen, dass diese Präsentation ein voller Erfolg war und uns das Leben in Kalifornien näher gebracht hat. Dafür möchten wir uns nochmal im Namen aller anwesenden Schülerinnen und Schüler bei Chris Masich bedanken und hoffen, dass es auch für ihn eine schöne Zeit bei uns war.

Anne Reuther, 9d

DG Big Band setzt musikalisches Glanzlicht beim Sommerkonzert und verabschiedet langjährige Stützen!

Ein 18-stündiger Restaurationsmarathon lässt die DG Nana Figur seit heute in neuem Glanz erstrahlen.

In den letzten Jahren haben Wind und Wetter der ehemals gelben Figur arg zu schaffen gemacht und so war der einstige Hingucker zu einem regelrechten Schandfleck geworden. Im Rahmen des P-Seminars Design das DG haben Elisa Krause und Leonie Engel ein neues Outfit für die überdimensionale Figur entworfen und dieses zunächst in einem Modell umgesetzt (vgl. Foto). Am Montag und Dienstag wurden die Entwürfe dann auf die Originalfigur übertragen. Das schwierige Unterfangen – Farbe abkratzen, schleifen, verzweifeln, Löcher stopfen, verputzen, nochmal Löcher stopfen, verputzen, mehr Putz kaufen, noch mehr verzweifeln, erneut schleifen, wieder neuen Putz kaufen und dann schließlich die Farbe auftragen – hat schlussendlich zwei volle Tage gedauert. Das Ergebnis ist aber jede Mühe wert.

Vielen herzlichen Dank an Elisa, Leonie und Julia sowie an die vielen freiwilligen Helfer in den letzten beiden Tagen.

Die Weihnachtsbäume sind abgeleert und die heitere Faschingszeit ist auch vorbei. Was ist folglich nötig, um sich die langen Monate bis zur nächsten Saison zu verkürzen? Genau, ein närrischer Baum, ein ″Poe-Tree″.

Dies klingt ein wenig verrückt und genau das ist unser ″Poe-Tree″ auch, denn er hat nicht nur einen Stamm sondern gleich mehrere, die dafür aber um 90° gegenüber der normalen Wuchsrichtung gedreht, also verrückt, sind und statt grüner Blätter entsprießt aus ihm ″poetry″, also Dichtung. Unser Motto war dabei:

We love the sound /i:/.

It triggers our fantasy,

but listen and see.

Hier einige „Blätter“ bzw. Gedichte, die an unserem ″Poe-Tree″ hängen – viel Spaß beim Zuhören:

G. Merz & Klasse 6d