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Nach einem sehr gut besuchten “ Giro d’Italia” auf dem Schulfest 2018 sollten am folgenden Projekttag 32 interessierte SchülerInnen auf den Spuren Italiens in Bamberg unterwegs sein. “L’Italia siamo noi – Italien sind WIR” hieß das Motto, das auch von einem Selfie-Wettbewerb der Schüler begleitet wurde.

Erste Station unserer Tour sollte die Firma Di Dio im Hafen sein, der größte italienische Import-/Exportgroßhandel in Süddeutschland. Dort wurden wir in die Kunst der Balsamico-Herstellung eingeführt und durften gleichzeitig auch eine besondere Auswahl an italienischen Spezialitäten und Balsamicotypen verkosten. Bis zu 100 Jahren reift ein solcher Essig im Fass und wird dann zu exorbitanten Preisen verkauft! Nach einer Betriebsführung, die uns uns auch in das riesige Kühlhaus voller Mozzarella, anderen Käsearten und Prosciutti führte (was uns bei Temperaturen von 32 Grad ganz recht war), hatte Herr Di Dio noch ein Quiz für uns vorbereitet – und Sara F. lag mit ihrer Antwort goldrichtig: Derzeit lagert Tomatensoße für ca. 600 000 Pizzen in Di Dios Hallen!

Unsere Tour sollte uns weiter an den Alten Kanal in die Innenstadt führen, wo uns Bambergs zwei Gondolieri, Hr. Jobst und Hr. Riegel, einen interessanten Einblick in ihr besonderes Handwerk gaben, das seit den 90er Jahren so auch in Bamberg praktiziert wird.

Einblick in die hausgemachte Eisproduktion gab uns anschließend Hr. Biasini, der Besitzer der Gelaterie “Bassano” und “Bassanese”  – an diesem so heißen Tag ein wunderbarer Abschluss unserer Tour durch Bamberg! So wurden wir auf humorvolle Weise in die Geheimnisse der Eisherstellung eingeführt und durften bei der Produktion und vor allem Verkostung von Stracciatella- und Erdbeereis assistieren.

Mille grazie bei allen mitwirkenden Unternehmern für diesen kurzweiligen und netten Vormittag, wir kommen sehr gerne wieder! “L’Italia siamo NOI – nicht nur am DG!”

Ludwig, OStRin für die FS Italienisch

Während der letzten Wochen des Schuljahres 2017/18 beschäftigte sich die Klasse 7b im Deutschunterricht mit dem Thema „Medien, Medienreflexion und Mediennutzung“. Nachdem die Deutschlehrerin Frau Kraus die Schülerinnen und Schüler zu ihrem Mediengebrauch befragt und man Grundbegriffe aus dem Bereich „Medien“ geklärt hatte, wurde die Klasse im Rahmen einer Projektarbeit selbst aktiv. Nun sollte die Lehrerschaft auf den Prüfstand kommen! Engagiert erstellten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen Fragebögen, die sie der Befragung von Lehrerinnen und Lehrern ihrer Schule zugrunde legte.

Nach Abschluss der Befragung werteten die Schülerinnen und Schüler das nun vorliegende Material aus, verfassten Auswertungstexte und erstellten zudem im Mathematikunterricht Diagramme, die ihre Ergebnisse noch einmal griffig veranschaulichen. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der Ergebnistexte unserer Schülerinnen und Schüler, Eindrücke aus der Befragung mittels unter Einwilligung der Beteiligten entstandener Fotos sowie Beispiele für das in den Gruppen erarbeitete Material. Frau Kraus dankt ihren Schülerinnen und Schülern noch einmal für das große Engagement in der Projektarbeit, den Kolleginnen und Kollegen sowie der Schulleitung für ihre Mitwirkung und nicht zuletzt Herrn Herold für die tolle fächerübergreifende Zusammenarbeit.

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten!

Birgit Kraus, Deutschlehrerin der Klasse 7b im Schuljahr 2017/18 

 

Medienbefragung der Lehrerschaft des DG

Als sich die Klasse 7b vor kurzem im Deutschunterricht dem neuen Themengebiet „Medien“ widmete, kamen die Schüler auf die Idee, eine Befragung zur Mediennutzung der Lehrerschaft durchzuführen. Durch diese Befragung verschafften sie sich einen Überblick über deren Medienverhalten.

Zunächst fiel auf, dass sich das Fach der Lehrer, im Gegensatz zu Alter und Geschlecht, nicht auf deren Mediennutzung auswirkt. Fast alle Lehrer besitzen Handy, Fernseher, PC/Tablet und Bücher sowie einen Internetzugang am PC. Eine Konsole haben lediglich zwei der Befragten in Besitz, was 3,2% entspricht. Außerdem stellte sich heraus, dass das beliebteste Medium bei weiblichen Lehrkräften das Handy und der PC mit je circa 45% Nennung sind und männlichen Lehrkräften ihr Internetzugang an sich am wichtigsten ist (47%). Insgesamt fanden wir heraus, dass jüngere Lehrer grundsätzlich am liebsten das Handy nutzen, etwas weniger junge das Internet via PC und die ältere Lehrerschaft ihren PC im Offlinemodus und Bücher bevorzugt.

Des Weiteren interessierte es die Schüler der Klasse, wie viel die Lehrer lesen. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass vor allem ältere und weibliche Lehrkräfte ein Buch pro Woche lesen. Jüngere und männliche Lehrer lesen eher ein Buch pro Monat, was aber unserer Meinung nach auch nicht wenig entspricht.

Zur Kontaktaufnahme werden weitgehend das Telefon von 68% der Befragten genutzt, gefolgt von Nachrichten-Apps und der Internettelefonie (z.B. mittels „Skype“), welche von 58% bzw. 50% der Befragten genutzt werden. Den herkömmlichen Postweg nutzen nur noch 25%.

Schließlich ginge wir der Frage nach, wie lange unsere Lehrer am Tag Medien nutzen. Bei dieser Frage waren die Antworten sehr ausgeglichen. Es gab sowohl männliche und weibliche, als auch ältere und jüngere Lehrer, die am Tag weniger als eine Stunde Medien nutzen und gleich viele, die diese mehr als vier Stunden täglich nutzen.

Zum Schluss möchten sich die Schüler bei allen beteiligen Lehrern, insbesondere Frau Cleary, unserer Schulleiterin, und Frau Kraus, die uns die ganze Zeit bei unserem Projekt unterstützt hat, bedanken. Die Schüler hoffen, dass Ihnen unser Artikel gefällt und würden sich über Feedback freuen. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nahmen, diesen Artikel zu lesen.

Geschrieben von Daniel Ujvary, Jan Wich-Heiter und Johannes Wehnert

 

Am 18. Juli machte sich die Klasse 10d im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts auf zu einer Exkursion nach Nürnberg. Unter dem Motto “Kaufst du noch oder denkst du schon?” wurden wir vom Verein “Geschichte für Alle e.V.” durch die Nürnberger Altstadt geführt. Beginnend bei der Anlage der Schrebergärten im Burggraben über die Holzauswahl für städtische Parkbänke bis hin zum Vergleich von Telefonzellen zur heutigen Handynutzung wurden dabei viele Aspekte der Nachhaltigkeit sowohl historisch als auch in der aktuellen Zeit betrachtet. Auch den Geschichts- und Lateinkenntnissen der Klasse 10d wurde insbesondere an der Fleischbrücke einiges abverlangt. Bevor zum Abschluss des Rundgangs auf den nachhaltigen Kleidungseinkauf eingegangen wurde, durfte sich die Klasse im Rahmen eines Spiels noch damit beschäftigen, wie viel virtuelles Wasser für die Herstellung von unterschiedlichen Produkten notwendig ist – doch gerade bei den Hühnereiern verschätzten wir uns doch gewaltig. Nach dem Rundgang blieb noch etwas Zeit sich praktisch mit dem Motto “Kaufst du noch oder denkst du schon?” praktisch auseinanderzusetzen. Der Anzahl der Plastiktüten (keine!!!) nach zu urteilen ist doch etwas hängen geblieben 🙂

 

Die beiden W-Seminare “Ökonomie und Sport” der Q11 erhielten Besuch vom ehemaligen DG-Schüler Patrick Schuster, der mittlerweile sehr begeistert Sportökonomie in Bayreuth studiert. Patrick informierte die Schülerinnen und Schüler des Seminars über seinen Studiengang, den Sporteignungstest und den Studienstandort Bayreuth. Der wichtigste Teil des Vortrags für das W-Seminar befasste sich allerdings mit der Literaturrecherche im Bereich Sportökonomie. Patrick hatte viele nützliche Tipps und Tricks für diverse fachspezifische Datenbanken dabei. Zum Abschluss tauschte sich Patrick mit einzelnen Schülern zu ihren Seminararbeitsthemen aus und gab Tipps zur Praktikumssuche und zum Netzwerken im Fachbereich. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Patrick Schuster für seinen Besuch und wünschen weiterhin viel Begeisterung und Erfolg für das Studium – wir freuen uns dich hoffentlich bald wieder bei uns am DG begrüßen zu dürfen! 

Liebe Eltern, liebe SchülerInnen, herzliche Einladung zum Schulfest am 25.07.2018 von 16:00 – 18:00 Uhr

Programm

5b: Torwand-Schießen –  Sportplatz
5c: Naschtüten-Verkauf und Waffeln „fliegend“ Angel-Challenge / Freundschaftsbänder – Sportplatz
5d: Ninja Parcour – Sportplatz
6a: Milch-Shakes – Pausenhof
6c: Hotdogs Bereich – Haupteingang
6d: Videos „Crazy Socks & Poetry“ + Muffins + Postkarten – 008
7b: Zuckerwatte – 023
7c: Smoothies – 002
Dosenwerfen – Sportplatz
Q11 Waffeln – Pausenhof
10d: Info-Stand Polen-Austausch + Cocktailstand – Pausenhof
„Schule ohne Rassismus“ / Ausstellung + 17 Uhr: Führung – Pausenhof
P-Seminar: Typisierungsaktion – Haupteingang
Chemie-Seminar: Süßigkeiten-Herstellung – B25N
Blumentombola – Pausenhof
Umweltgruppe: Verkauf Kaffeebecher – Pausenhof
Mathe-Seminar: Schnitzeljagd mit Asterix und Obelix – 001
FS Italienisch: Giro d‘ Italia – 003
FS Sport: Geschwindigkeits-Messung + „Fußball-Schule“ – Sportplatz
Mode Macht Mut: Produkte-Verkauf aus ehem. Wandkarten – Pausenhof

Vorführungen

16:00 – 16:45 Uhr Treffpunkt „Neue Fünftklässler“ – Mehrzweckraum
16:30 Uhr Physik-Seminar: Show – 116
17:30 Uhr Sport 5a/b u. 7a: „Let’s twist and move“ – Halle 2

DG-Bühne

17.30 Uhr Rockband
Ab 18 Uhr Schul-Song und Bläser-Ensemble

Tagesfahrt der neunten Klassen  zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

 

„Viel Spaß“ ist für diesen Ausflug definitiv nicht der passende Wunsch!

Am Donnerstag, den 28.06.2018 machten wir, die Klasse 9a, uns zusammen mit unserer Parallelklasse 9c – wie die anderen drei 9. Klassen drei Tage zuvor – auf, die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu besichtigen.

Zum regulären Schulbeginn um 8:00 Uhr trafen wir uns alle an der Bushaltestelle Kantstraße, um auf unseren Bus zu warten. Leider hatte der Bus ein wenig Verspätung, doch als er schließlich da war, blieb uns auf einer etwa zweistündigen Fahrt nach Flossenbürg, welches nahe der tschechischen Grenze liegt, ausreichend Zeit, um zur Ruhe zu kommen, bevor wir einen solch ernsten Ort wie die KZ Gedenkstätte betraten.

Unser Aufenthalt begann mit einer circa zweistündigen Führung über das Gelände . Das Areal wirkte sehr friedlich, da die Baracken abgerissen worden sind, alles mit Gras überwachsen ist und die Standorte der alten Gebäude und des Zauns nur durch beruhigende weißgraue Steinsäulen und Bodenplatten markiert sind.

Nach einer kurzen Einführung über das ehemalige Arbeitslager und das, was noch davon übrig ist, gliederte sich die Führung in drei wesentliche Punkte: die Ankunft, den Tod und das Leben im damaligen Konzentrationslager Flossenbürg.

Für die Ankunft brachte uns die Führerin in den kargen, gelb gefliesten und noch recht gut erhaltenen Duschraum. Sie berichtete, dass die Gefangenen sich nach der Ankunft hätten ausziehen müssen und in diesen Raum gebracht wurden. Hier wurden sie dann mit Schläuchen geschlagen oder mit zu heißem oder zu kaltem Wasser gefoltert, um ihnen zu zeigen, dass man an einem solchen Ort alles mit ihnen machen konnte.

Das war das erste Mal, bei dem im Gedanken an die damaligen Geschehnisse an diesem Ort ein Schauer über meinen Rücken lief.

Um den Tod im Konzentrationslager zu thematisieren, wurden wir in den hinteren Bereich des Areals geführt. Dort war eine Art Friedhof angelegt für diejenigen, welche gestorben waren, nachdem das Lager kurz vor der Ankunft der alliierten Truppen von den Nationalsozialisten geräumt worden war.

Als uns eröffnet wurde, dass wir hier, obwohl nur ungefähr 20 Grabsteine aufgestellt sind, auf den anonymen Gräbern von über 5000 Menschen standen, machte sich ein zweites Mal ein mulmiges Gefühl in mir breit. Das Schlimmste am Aufenthalt in der Gedenkstätte folgte allerdings erst jetzt; die Führerin brachte uns zum großen Ofen, in dem man die toten KZ-Insassen wie Müll vebrannt hatte.

Die gähnende, vom Ruß und der Asche tausender Menschen geschwärzte Öffnung sehe ich oft immer noch in Gedanken vor mir. Wie ein klaffendes schwarzes Maul, das alles Lebendige verschlingt.

Danach schilderte man uns noch die schrecklichen und unhygienischen Lebensumstände im ehemaligen Konzentrationslager anhand der Zeichnung eines damaligen Häftlings.

Nach einer dreißigminütigen Mittagspause, in der wir Gelegenheit hatten etwas zu essen, hatten wir nun noch die Möglichkeit, das Museum der Gedenkstätte zu besichtigen, in dem es viele Zeichnungen von Insassen, aber auch alte Kleidungsstücke der Häftlinge zu sehen gab. Besonders beeindruckt hat mich ein riesiges dickes Buch, dessen Seiten voll mit den Namen aller Häftlinge des Konzentrationslagers Flossenbürg waren. Es waren um die 100.000 Namen.

Danach ging es wieder nach Hause.

Mich persönlich hat der Aufenthalt in der KZ Gedenkstätte sehr beeindruckt.

Die Atmosphäre war für uns alle sehr deprimierend, aber ich denke, wir haben einen sehr angemessenen Eindruck von den damaligen Verbrechen bekommen.

Tobias Helmreich 9a

 

sdr