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Seit der Zweckverbandsitzung im letzten Herbst ist endlich klar: Das DG wird neu gebaut!

Dies war der Anlass für etwa 20 Kolleginnen und Kollegen aus der Kollegeninitiative „Neues DG“ zusammen mit Schüler- und Elternvertretern einen Projekttag zum Thema „Neues DG“ zu organisieren. Bereits die ersten Vorbereitungen und eine digitale Ideensammlung via QR-Code-Aktion mit rund 700 Antworten zeigte, dass das Thema innerhalb der Schulfamilie auf offene Ohren und sehr aktive Beteiligung stieß.

So trafen sich am 15. Februar – nach der Ausgabe der Zwischenberichte – dann über 200 interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen zu dem Projekttag „Neues DG“.

Los ging es im Mehrzweckraum mit einer Podiumsdiskussion, die sehr stimmig und einfallsreich vom Team um Herrn Stoecker inszeniert und moderiert wurde. Unter der Moderation von Marie Riedel und Albion Kryeziu diskutierten Frau Cleary und Herr Wenker als Vertretung der Schulleitung, Nico Wunder und Joana Da Costa Soares aus der Schülerschaft, Frau Schabacker als Vertreterin der Eltern sowie Frau Kraus und Herr Blank als Vertreter des Kollegiums über den Neubau des DGs. Neben vielen interessanten Fakten kam hier auch die Unterhaltung nicht zu kurz: Spannend, denn es kam heraus, dass „wenn das neue DG eine Farbe wäre“, es laut der Mehrheit der Podiumsteilnehmer „grün“ und „wenn das neue DG ein Tier wäre“, es laut Herrn Blank eindeutig ein Axolotl wäre (die nicht ganz neuen Mitglieder der Schulfamilie erinnern sich bestimmt an den ehemaligen DG-Bewohner…).

Nach diesem kurzweiligen Start in den Projekttag wurden die Teilnehmer begrüßt und über den weiteren Tagesablauf informiert, so dass es dann auch gleich nahtlos in die Workshop-Phase über gehen konnte. In acht verschiedenen Workshops wurden vielfältige Fragen des Neubaus thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen beschäftigen sich auf vielfältige Art und Weise mit ihren Neubauträumen in der Turnhalle. Dort wurden sehr kreativ neue Schulgebäude gemalt und gebaut, aber auch viel Energie in die Konzeption der neuen Außenanlagen und die Inneneinrichtung gesteckt. Die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe sowie Kolleginnen und Kollegen und Eltern beschäftigen sich mit den Workshop-Themen „Wir planen einen umweltgerechten Neubau“, „Raum für Theater, Kunst und Musik am neuen DG“, „Naturwissenschaftliches Unterrichten am DG neu denken“, „Wie sollen die Lernräume im neuen Schulgebäude angeordnet sein – Klassenzimmer, Cluster oder offene Lernlandschaften?“, „Wie sieht unser Klassenzimmer der Zukunft aus?“, „Welche Aufenthaltsbereiche brauchen wir?“ und „Wie sollen die neuen Sportanlagen und der Außenbereich gestaltet werden?“.

Nach rund zweieinhalb Stunden sehr produktiver Workshop-Arbeit, die darauf basierte, dass alle Beteiligte mit viel Elan und immer auf Augenhöhe gemeinsam diskutierten, wurden die Ergebnisse der einzelnen Workshops auf Stellwänden in der Oase präsentiert. Hier durfte die Schulfamilie auch zahlreiche Ehrengäste vor allem aus der Lokalpolitik begrüßen. Neben Herrn Landrat Kalb und Herrn Oberbürgermeister Starke folgten viele Stadt- und Kreisräte sowie Mitarbeiter der Stadt Bamberg und der Ministerialbeauftragte Herr Dr. Vorleuter der Einladung ans DG. Nach einer Begrüßung durch unsere Schulleiterin Frau Cleary und einem Grußwort von Herrn Landrat Kalb als Vorsitzenden des Zweckverbandes nutzten alle Anwesenden die Zeit für einen ausgiebigen „gallery walk“, um die vielfältigen Ergebnisse der Workshops zu begutachten und darüber ins Gespräch zu kommen. Besondere Aufmerksamkeit erhielten auch die Arbeiten der Q12-Kunstkurse von Frau Wersal, die sich mit einer ausführlichen Projektarbeit bereits im Vorfeld des Projekttages mit der Planung eines Clusters für den neuen Schulbau beschäftigt hatten.

Zum Abschluss des Tages war allen Beteiligten klar, dass der Projekttag erst der Anfang für den anstehenden Prozess des Neubaus des DGs war, aber er zeigte gleichzeitig, dass die gesamte Schulfamilie bereit ist, sich aktiv mit ihren Ideen und Wünschen in den Planungsprozess der Entscheidungsträger einzubringen.

Wir sind sehr gespannt darauf und freuen uns schon jetzt auf unser „Neues DG“!

Fotos: Betram Wagner

Mit deutlichen Siegen gegen das Gymnasium Schwabach (58:12); gegen das Gymnasium von Neustadt an der Waldnaab (63:21) und gegen das Riemenschneider Gymnasium Würzburg (47:21) konnten die hoch motivierten Korbjägerinnen des DGs, angeführt von ihrem Captain Nora Hummel, ungefährdet die Nordbayerische Meisterschaft im Basketball (WK III Mädchen) gewinnen und stehen damit – nach 2017- erneut im Landesfinale Basketball!

Nach dem ersten großen Chinabesuch am DG im vergangenen Sommer besuchte uns Ende Januar für zwei Tage wieder eine chinesische Schülergruppe aus Wuxi. Die zwölf Schülerinnen und Schüler nahmen an diesen Tagen am Unterricht der Klasse 6b teil und konnten so vielfältige Eindrücke vom Unterricht in den Fächern Biologie, Sport, Kunst, Musik und Mathe gewinnen. Bereits nach kurzer Zeit gelang der Austausch auf Englisch sehr routiniert und wenn doch einmal Fragezeichen in dem ein oder anderen Gesicht blieben, wurde das Handy für die Deutsch-Chinesisch Übersetzung gezückt und schon waren alle Unklarheiten beseitigt.

Auch das Freizeitprogramm kam nicht zu kurz und man entdeckte gemeinsam am Nachmittag die Bamberger Altstadt mit einer spannenden deutsch-chinesischen Stadtrallye.

Als der Besuch dann mit einem  deutsch-chinesischen Konzert sowie einer feierlichen Übergabe von Urkunden und Geschenken am zweiten Tag zu Ende ging, waren sich alle Beteiligten einig, dass es unglaublich spannende und ereignisreiche Tage waren, die viel zu schnell vorbeigegangen sind. Es sind aber eine Vielzahl an deutsch-chinesischen Freundschaften entstanden sind, die jetzt in der Zukunft über das Internet gepflegt werden können. Und nicht nur die chinesischen Gäste waren froher Hoffnung:

Man sieht sich wieder – entweder in Bamberg oder in Wuxi!

Am Montag, den 18.2.2019, traten 23 Referendarinnen und Referendare ihren Dienst am DG an. Den ersten kulturellen Höhepunkt bildete eine Führung durch die Weltkulturerbestadt!

Viel Erfolg und Spaß am DG!

 

The young teachers of class 5c

your, his, their – zu schwer???

Die englischen Vokabeln sind für uns ja eigentlich schon kompliziert genug, und jetzt kommen da auch noch diese grammatikalischen Fachbegriffe, wie zum Beispiel possessive determiners, hinzu… 🙁

Nun gut, auf Fränkisch beherrschen wir die besitzanzeigenden Fürwörter ja perfekt: „mei“, „dei“, „dem sei“, „denna ihrs“ usw. Im Hochdeutschen tun wir uns damit schon etwas schwerer, aber wir werden’s auch noch lernen. (Was war doch gleich noch einmal der Unterschied zwischen „ihr Buch“ und „Ihr Buch“??) Egal, auf Englisch sind wir jetzt jedenfalls Meister der possessive determiners, der „besitzanzeigenden Fürwörter“. Aber überzeugen Sie sich selbst davon in unserem kurzen Video.

Und getreu dem Motto ″Know your pronouns″ haben wir uns dann auch gleich noch an die englischen Personalpronomen, die personal pronouns, herangewagt.

Neun motivierte Mädchen der 7. und 8. Klassen wollten wissen, was hinter dem Namen des neukonzipierten Wahlunterrichts steht. Und das haben sie bis jetzt erlebt:

19.10.18 Jugend testet – „Cola oder Cola light“ und „Rotkohl oder Blaukraut“

Warum heißt es bei manchen Leuten Rotkohl und bei anderen Blaukraut? Und warum sieht das gekochte Gemüse manchmal wirklich eher rot aus? Und was hat das ganze bitte mit Cola zu tun? Und warum schmeckt Cola ohne Zucker viel süßer als normale Cola? Was schmeckt besser?

Durch (schau-)spielerisches Heranführen an diese Fragestellungen durften die Mädchen erst einmal einige Blaukrautblätter kochen, um etwas Farbstoff aus den Blättern zu lösen und Blaukrautsaft zu erhalten. Dieser wurde mit verschiedenen Zutaten – ja nach Rezept – auf die Farbreaktion hin getestet. Fazit: Die Säure macht den Unterschied!

 Könnte man also auch Cola für die rote Färbung des Rotkrautsaftes verwenden? Ja, denn Cola enthält Säure (Kohlensäure und Phosphorsäure)! Daraufhin wurde der Säuregehalt der verschiedenen Cola-Sorten getestet.

Anschließend wurde die Frage gestellt, ob in Cola light oder Cola zero wirklich kein Zucker vorhanden ist! Mit Hilfe der sogenannten „Fehling-Probe“ (=Test auf Zucker) wurde die „normale“ Cola positiv, die light und zero Varianten hingegen negativ auf Zucker getestet. Die süßen Geschmackseindrücke kommen auf Grund von Reaktionen der Geschmacksknospen der Zunge mit den Zuckerersatzstoffen zustande. Fazit: Alles Geschmackssache!

16.11.18 Besuch der FORSCHA Messe in München

Bereits gegen 6:45Uhr (morgens, wohlgemerkt) fuhr unser Zug nach München. Ziemlich verschlafen, aber neugierig kamen wir nach knapp drei Stunden auf dem Messegelände an. Anfangs war sehr viel los, da viele Klassen aus München und Umgebung den SCHULFREITAG nutzten, um sich die vielen interessanten Projekte, Aufgaben und Spiele zum Thema MINT anzusehen. In der Halle waren die unterschiedlichsten Unternehmen, wie zum Beispiel die Bundeswehr oder auch das Kultusministerium, Verlage, Lehrstühle der Universitäten usw. vertreten.

Die Bundeswehr hat Spiele angeboten in denen man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder Bombenentschärfungsroboter steuern oder Roboter programmieren konnte. An manchen Ständen konnte man sich selber Tee zusammenmischen, Weizenmehl herstellen und Vollkornmüsli machen. Es wurde auch viel Handwerkliches angeboten, wie Drechseln oder ein eigenes Spiel aus Holz bauen. MINT ist also nicht nur rechnen und Formeln, MINT ist mehr, MINT ist vielseitig, MINT ist aufregend.

Gegen Mittag hat sich der große Ansturm etwas gelegt, da die heimischen Schulen den Rückweg antraten. Wir hatten aber so die Chance noch weiter und in aller Ruhe uns umzusehen.

Nachdem nachmittags auch noch die „Spielwiesen“ öffnete und dort riesige Legowelten aufgebaut und Unmengen an Spielen vorgestellt wurden, waren wir ehrlich erschöpft, als wir endlich im Zug nach Bamberg saßen. Dumm nur, dass wir statt um 20:50Uhr erst eine volle Stunde später in Bamberg ankamen. Danke DB! Zumindest gab‘s Trostschokolade J

14.12.18 bfz – Elektronikwerkstatt des Berufsförderzentrums

„Häh? Bfz? Was ist das denn?“

„Na das ist das Berufsförderzentrum in der Lichtenhaidestraße!“

„Aha. Sagt mir immer noch nichts. Was macht man da?“

„Die bieten voll viele und verschiedene Programme an. Zum Beispiel, wenn man sich weiterbilden oder umschulen oder wenn man sich generell Orientieren will in welche Richtung man sich beruflich entwickeln möchte, dann kannst du dich an das bfz wenden!“

„Und dann sitz ich da in einem Büro wie im Arbeitsamt und lass mich zulabern?“

„Nein. Da geht es viel um den praktischen Aspekt. Die haben für zig Berufe einzelne Räume mit den entsprechenden Ausstattungen: Frisör, Schreinerei usw. Wir waren zum Beispiel in der Elektronikwerkstatt. Leider war unsere Zeit zu kurz um wirklich an den großen Maschinen arbeiten zu dürfen, aber beeindruckend war es trotzdem. Unser netter Betreuer hat mit uns dann laufende/fahrende Handbürsten gebastelt, die wir auch mitnehmen durften. Selbst mit kleinen Händen war das teilweise eine ganzschöne Pfrimelei! Und das Löten erst…puh…zum Glück hat er geholfen wenn wir nicht weiter wussten. Die Zeit war dann auch viel zu schnell vorbei, aber ich weiß jetzt auf jeden Fall wo ich nachschauen kann, wenn ich nicht weiß was ich nach der Schule machen soll.“

„Das merk ich mir!“

25.01.19 Zu Besuch bei der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Uni Bamberg – Was ist überhaupt Informatik? Scratch mir was!

Um kurz vor 14 Uhr wurden wir von zwei sehr netten Informatik-Studentinnen (!) im Foyer der Uni-Bib des Standorts Erbainsel abgeholt und durch das Labyrinth des Gebäudes in einen Raum geführt, der die nächsten drei Stunden unser Aufenthaltsort sein sollte. Dort erwarteten uns bereits zwei weitere Studentinnen und ein Student. Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Referenten und einer Information darüber was eigentlich Informatik beinhaltet, starteten wir mit einem Sortieralgorithmus, dem „Bubblesort“-Prinzip.

Dieser hat uns so begeistert, dass wir dieses Prinzip unseren „Kleinen“ (zukünftigen) DG-lern auch zeigen und unseren eigenen Bublesortfilm in Angriff nehmen wollen.

Danach ging es ans Eingemachte. Wir durften mit der Programmierumgebung Scratch ein „Spiel“ programmieren und haben unsere Erfahrungen mit „trial and error“, also einem „Mist, warum geht das nicht?!“ „Häh? Ich hab aber doch den Block eingefügt!“ „Oh, ich bin beim verkehrten Kostüm“, gemacht. Am Ende hatte jede Gruppe ein kleines Programm entwickelt, an dem Zuhause weitergebaut werden kann. Vielen lieben Dank, den fleißigen Helferinnen und Helfern, insbesondere an Frau Deininger und Frau Prof. Dr. Schmid, die dies für unseren Wahlkurs „MINT…und es geht weiter“ ermöglicht haben und mit vielen anderen Projekten (Girls’Day, BIT, MuT …) die Mädchenförderung in den MIINT-Bereichen vorantreiben.