Menu

Schüleraustausch zwischen dem Dientzenhofer-Gymnasium und der Hotel- und Tourismusschule Zagreb

Unsere Austauschwoche in Bamberg

 

Mit Spannung wurden Sie erwartet und nun war es am Nachmittag des 08. Mai endlich so weit: Die Klasse 10b empfing ihre Gäste aus Zagreb/Kroatien zum Gegenbesuch. Nachdem wir Ende März bereits eine Woche lang von den Schülerinnen und Schülern, ihren Familien und Lehrern gastfreundlich aufgenommen worden waren, lag es nun an uns, unsere Gäste in Bamberg willkommen zu heißen.

Gleich für den Abend hatten die Bamberger einen gemeinsamen Bowlingabend organisiert. Den Samstagvormittag verbrachten die Zagreber Gäste bei ihren Gastfamilien. Am Nachmittag trafen sich alle zum Minigolf auf der Jahnhalbinsel, wo wir auch Zeugen der Austragung der Bayerischen Meisterschaften in diesem Sport wurden.

Der Sonntag stand zur Verfügung für Zeit in den Familien. Dort standen verschiedene Ausflüge im Bamberger Raum und andere Aktivitäten auf dem Programm. Das Programm ging am Montag weiter mit einer Exkursion nach Nürnberg: Früh ging es mit dem Zug los.

Im Memorium Nürnberger Prozesse stand der Blick auf einen entscheidenden historischen Lernort im Vordergrund. Die kombinierte Perspektive aus Geschichte, Rechtsstaatlichkeit und medialer Darstellung machte Geschichte lebendig.Danach erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Nürnberger Innenstadt in Kleingruppen, bevor wir am Nachmittag dem nun schlechter werdenden Wetter davonfuhren.

Am Dienstag kam es zu einer kleinen Planänderung: Da die Bundesjugendspiele aufgrund des kalten und nassen Wetters abgesagt werden mussten, verbrachten wir Zeit in der Schule, in der die 10b gemeinsam mit ihren Gastschülern den Physikunterricht besuchte und im Rahmen einer Schulhausrallye das DG vorstellte. Am Nachmittag begann die historische Stadtführung durch Bamberg, mit Fokus auf die Hexenprozesse. Unser Englischsprachiger Stadtführer vom Verein Geschichte für alle e.V. machte dieses dunkle Kapitel der Bamberger Geschichte im Angesicht der historischen Schauplätze anhand einzelner beispielhafter Schicksale greifbar, beleuchtete die historischen Hintergründe und Folgen der Hexenverfolung in Bamberg.

Der Vormittag des nächsten Tages stand im Zeichen einer Führung durch die Bayreuther Katakomben, was ungewöhnliche Einblicke in urbane Geschichte bot. Der Besuch des Festspielhauses Bayreuth ergänzte das Programm um kulturelle Perspektiven auf die Wagner-Tradition und die Bedeutung des Ortes für Musiktheater und kulturelles Erleben. Die Führung bot erstaunliche Einblicke in das Prinzip hinter dem Bau des Festspielhauses als gigantischer Resonanzkörper.

Der Donnerstag war schon der letzte volle Tag in Bamberg, den wir am  Abend mit einer Abschlussfeier mit den Gastfamilien in der Mensa der Schule abschlossen. Bei selbst gemachten Salaten, Beilagen und Gegrilltem tauschten sich Austauschpartner, Lehrer und Eltern über die Eindrücke der vergangenen Woche aus.

Bevor unsere Gäste Freitagmittag ihre Abreise antraten, verbrachten wir den Vormittag in der Schule, wo die kroatischen Gäste jeweils eine Stunde Chemie-, Bio- und Musikunterricht besuchten. In kleinen Gruppenprojekten nahmen deutsche und kroatische Lernende Stereotypen über ihre Heimatländer aufs Korn, erstellten Quizze über Kroatien und Deutschland und stellten ihre Lieblingsorte in Zagreb und Bamberg vor. Nach einem abschließenden gemeinsamen Foto begleiteten wir unsere Gäste zum Bahnhof, wo teilweise tränenreich Abschied genommen wurde.

Wir danken allen Eltern der 10b herzlich für ihre Gastfreundschaft und die hervorragende Betreuung unserer Austauschpartner in dieser Woche! Sie ermöglichen durch Ihre Unterstützung international verbindende, einmalige und bereichernde Erfahrungen für die Jugendlichen beider Partnerschulen.

 

Obwohl wir einige Mitglieder verloren haben, sind wir eigentlich immer noch zu viele Teammitglieder für die Lego-League. Aber alle haben sich eifrig mit ihren Fähigkeiten in die Vorbereitung eingebracht.

Nach der Aufgabenverkündung und dem Empfang der aktuellen Wettkampffläche im August 2025 erfolgte der Aufbau der aktuellen Spielfläche „UNEARTHED“ schon in der Woche vor dem eigentlichen Beginn des Schuljahres 2025/2026.

Der Forschungsauftrag forderte „ein Projekt, dass Archäologen bei der täglichen Arbeit hilft“: Nach Abwägung und ersten Machbarkeitsüberlegung zu verschiedenen Ansätzen entschieden wir uns Anfang Januar 2026 zur Erstellung einer Minecraft-Mod, mit dem Themenbezug, dass „durch ein besseres archäologisches Allgemeinwissen die teilweise Zerstörung der Fundstellen und Artefakte bei Zufallsfunden die Arbeit der Archäologen in ihrer Arbeit unterstützt.“ Entstanden ist bis zum Quali-Wettbewerb eine Mod, in der man einzelne Teile von Artefakten vorsichtig bergen, geeignet transportieren und für eine Ausstellung zusammensetzen kann.

Für das Roboter-Design bastelten wir einen EV3-Roboter mit einer selbst erstellten Schnellprogrammier-Software, mit der dann nach einer ausführlichen Fehlersuche viele Team-Mitglieder die unterschiedlichen Aufgaben lösten.

Beim ersten Einsatz im Regio-Wettbewerb in Nürnberg, zu dem auch einige Eltern das Team anfeuerten, gelang mit der völlig selbständig erstellt Präsentation ein überraschender, aber verdienter Erfolg, mit dem Pokal im Robot-Design, und einer Erwähnung unter den Top 3 bei den Wettbewerbsteilen Forschung und Grundwerte der FLL. Im Robot-Game landeten wir mit 190 Punkten im Mittelfeld der 15 anwesenden Teams. Insgesamt haben wir uns mit dieser Leistung für den Quali-Wettbewerb in Heidelberg qualifiziert, erstmals seit Roboter am DG in Wettkämpfen fahren.

Unser Team-Captain organisierte weiterhin eine Einladung durch die Firma Murata in Nürnberg für das gesamtes Team. Murata stellte sich als Weltmarktführer für Schock-Sensoren für Laptops, als global Player im Bau und Vertrieb von Kondensatoren für Platinen und als zentraler weltweiter Wettbewerber für Gyro-Sensoren für Mikroelektronik vor, und wir konnten das Qualitätssicherungslabor sowie eine Labor zur Untersuchung von elektromagnetischen Störsignalen auf die Bauelemente besichtigen. Die Vorstellung unseres Teams und unserer Präsentation wurde von den Minecraft-erfahrenen Sales-Managern begeistert kommentiert und hoch gelobt. Zum Abschluss, nach der Einladung zum Mittagessen, organisierte Murata eine Führung im Zukunftsmuseum, bei der wir unter anderem im Small-Talk mit der Roboter-KI-Dame den Fortschritt der aktuellen Forschung auf Deutsch, Englisch oder Spanisch bewundern durften.

In der Vorbereitung für den Quali-Wettbewerb entschied sich das Team für den Neubau des Roboters auf Grundlage des neu gekauften Spike-Systems (Danke an den Elternbeirat). In vielen Arbeitsstunden fast täglich nach dem UR und in den Faschingsferien entstand ein guter Roboter, dessen nicht ausgiebig optimierte Routen in der Quali nur zu 130 Punkten reichten. Für die Forschungspräsentation wurde eine Vorstellung und Beurteilung in drei Klassen durchgeführt und ausgewertet, ein Radiointerview mit Radio Bamberg durchgeführt und eine ortsansässige Archäologin um Beurteilung und Verbesserungen gebeten.

Auf der Quali konnten wir die Arbeit von in Deutschland führenden Teams mit deutlich besseren finanziellen und organisatorischen Bedingungen bestaunen, die dann auch mit Fahne, Fan-Club und Einpeitscher auflaufen und die erste Serie ihrer Transportboxen aus dem Forschungsprojekts schon ausverkauft haben. Das beste Team hat auch in zwei von drei Vorrunden die Maximalpunktzahl beim Robot-Game erspielt. Insgesamt bleibt aber die Erinnerung an einen spannenden und auch netten Tag in Heidelberg, von der stilvollen Begrüßung durch den Gott Toth bis hin zur Siegerehrung im goldenen Glitzeranzug. Ein herzliches Dankeschön an die Eltern, ohne deren Transport und Begleitung die Teilnahme organisatorisch nicht möglich gewesen wäre. Auch wenn wir auf der großen Bühne als neues Team keine Preise oder Spitzenplätze erringen konnten, haben wir eine hohe Motivation mitgebracht, so dass die eigentlich „zu alten“ Mitglieder weiterhin als Mentoren tätig sind.

Eine auf dem Regionalwettbewerb ausgesprochene Einladung des Teams zur Vorstellung beim Verein Deutscher Ingenieure in Nürnberg steht noch aus und soll im Juli stattfinden.

M. Löffler

Marlene entführt euch in das fantastische Reich der Flora Magica – eine spannende Fantasy-Reihe, die nicht nur in die abenteuerliche Welt der Pflanzen entführt, sondern auch kriminelle Machenschaften von Pharmakonzernen anspricht. Neugierig? Dann hört euch den aktuellen DG-BiB-Mini-Podcast an oder leiht euch am besten das Buch gleich in der DG-Bib aus!

Die seit Jahren etablierte Pflanzaktion der neuen Fünftklässler fand auch in diesem Jahr wieder statt. Diesmal nach dem Motto: Das DG ist bunt.

Die Umweltsprecher der fünften Klassen und drei weitere Schüler und Schülerinnen aus diesen Klassen hatten an diesem Vormittag verschiedene Aufgaben. Dabei gingen sie mit vollem Elan ans Werk und lernten den Umgang mit allerlei Gartengeräten. Unterstützt wurden sie von der Umweltgruppe, die mit Rat und Tat zur Seite stand.

Die Beete mussten zunächst von Unkraut befreit und für die Saat vorbereitet werden. Als Nächstes bekam jede Klasse die gleiche Anzahl von Stauden und Blumensamen in verschiedenen Farben und Wuchshöhen zugeteilt. Aus dieser Auswahl mussten die Klassen ein Beet gestalten. Dieses müssen sie in den nächsten Wochen pflegen. Dieser Prozess wird von der Umweltgruppe beobachtet und bewertet. Am Ende gibt es auch eine Bewertung des besten Beetes nach verschiedenen Kriterien. Die Siegerklasse darf sich über einen schönen Preis freuen. Doch noch wichtiger ist, dass die Aktion Spaß gemacht hat, den Pausenhof verschönert, Artenvielfalt zeigt und hoffentlich viele Insekten anlockt.

Hier ein paar Eindrücke von der gelungenen Pflanzaktion bei Sonnenschein.

In diesem Jahr habe ich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in der Sprache Englisch teilgenommen. Der Wettbewerb bestand aus zwei größeren Teilen und man hatte mehrere Monate Zeit sich auf diese vorzubereiten.  

Der erste Teil war ein Video zum Thema “Wenn Dinge sprechen könnten”, welches man bis Anfang Januar einreichen sollte. Dabei ging es vor allem darum, Kreativität und die mündliche Ausdrucksfähigkeit zu beweisen. Für mein Projekt habe ich den Browser Chrome als menschliche Figur dargestellt und dazu eine eigene Animation erstellt. Inspiriert wurde ich dabei besonders von dem Lied “Welcome to the Internet” und einer dazugehörigen Animation, wodurch ich viele Ideen für den Stil meiner Animation sammeln konnte. Mir hat es vor allem Spaß gemacht, die Animation zu erstellen und das Skript zu schreiben.  

Der zweite Teil des Wettbewerbs war ein mehrstündiger Test Ende Januar. Dieser zentral gestellte Text bestand aus unterschiedlichen Aufgaben: Hörverstehen, Grammatikübungen, Fragen zu New England bezüglich Geografie, Geschichte und Kultur sowie kreatives Schreiben. Insbesondere auf die landeskundlichen Fragen konnte man sich leider nur schwer vorbereiten, da sie sehr spezifisch waren. 

Die Teilnahme am Wettbewerb hat mir insgesamt sehr viel Spaß gemacht. Besonders schön fand ich, dass ich mein Englisch auch außerhalb des normalen Unterrichts anwenden konnte. Außerdem konnte ich eigene kreative Ideen umsetzen. Zwar war die Vorbereitung teilweise etwas stressig, vor allem da in dieser Zeit auch noch normale Tests und Schulaufgaben anstanden, aber insgesamt war der Wettbewerb für mich eine großartige und spannende Erfahrung. 

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stand eine Bewertung der Jury des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen noch aus.  

Für die Fachschaft Englisch: Mia-Philine Riggs (9c)  

Am Freitag, den 15.05., wurde am Dientzenhofer-Gymnasium als letztjährigem Titelträger die Oberfränkische Meisterschaft im Lehrervolleyball ausgetragen. Zu den Vorgaben des Wettbewerbs gehört, dass sich stets mindestens zwei Frauen pro Team gleichzeitig auf dem Spielfeld befinden müssen.

Neben dem Gastgeber DG nahmen das Caspar-Vischer-Gymnasium, das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, das Richard-Wagner-Gymnasium sowie das Clavius-Gymnasium teil.

Das DG-Team konnte dabei alle Spiele der Vorrunde im Modus „Jeder gegen jeden“ gewinnen. Anschließend kam es erneut zum Finale gegen das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth, das das DG deutlich für sich entscheiden konnte. Damit sicherte sich das Team bereits zum dritten Mal in Folge den oberfränkischen Meistertitel.

Für das Dientzenhofer-Gymnasium standen Heike Hölzlein, Lissy Schneider, Johannes Marr, Benni Isenrath, Peter Heyer, Stefan Mörsberger, Thomas Platzöder sowie Spielercoach Tobias Reinauer auf dem Feld.

Am 19.06. geht es nun zur Bayerischen Meisterschaft nach Würzburg.