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Alpenüberquerung – ein Begriff bei dem es vielen Wanderen sofort in den Beinen kribbelt, aber bei etlichen davon steht er noch auf der persönlichen to-do-Liste. Die Teilnehmer des diesjährigen Wahlfachs “Alpencross” erleben in den kommenden sieben Tagen den Mythos “Alpenüberquerung”. Ihre Erlebnisse verfassen sie in diesem Blog

Tag 3:

Nach einer erholsamen Nacht, in der wir gut geschlafen und neue Energie getankt hatten, starteten wir motiviert in den neuen Tag. Zu Beginn herrschte hervorragendes Wanderwetter. Anschließend machten wir uns auf den Weg in das nahegelegene Dorf Holzgau, das wir nach einer kurzen Wanderung erreichten. Dort nutzten wir die Gelegenheit, uns mit ausreichend Proviant für den bevorstehenden Tag einzudecken.

Gut ausgerüstet fuhren wir, mit einem wahnsinnigen Busfahrer, der mit gefühlt 70 km/h durch die Kurven einer engen Bergstraße fuhr, zu dem Ausgangspunkt unserer eigentlichen Wanderung. Zunächst führte uns der Weg über schöne, sonnige und angenehm zu gehende Pfade, die sich mit leichten An- und Abstiegen abwechselten. Nach einiger Zeit erreichten wir jedoch den Punkt, an dem die Tour deutlich anspruchsvoller wurde. Von dort an ging es über steile Wege stetig bergauf, von dem nahenden Gewitter wurden wir jedoch verschont. Auf dem Weg begegneten wir einigen Tieren, wie Pferden, Kühen und Schafen.

Schritt für Schritt arbeiteten wir uns durch das anspruchsvolle Gelände, bis wir schließlich das Flarschjoch auf einer Höhe von 2.464 Metern erreichten. Dieser Abschnitt verlangte uns einiges ab, dabei bleib die Motivation jedoch die ganze Zeit oben. Tobi Reinauer’s Weisheit des Tages „Stress nicht so sehr, sonst bekommst du nie eine Freundin“ beschrieb unsere derzeitige Stimmung sehr gut. An diesem Punkt sorgte auch noch eine kleine Besonderheit für gute Stimmung: Es wurde uns erlaubt die Lehrkräfte zu dutzen.

Nach einem letzten Abstieg über einige Höhenmeter erreichten wir schließlich die Ansbacher Hütte. Dort stärkten wir uns mit einem köstlichen Kaiserschmarrn, der nach den Strapazen besonders gut schmeckte. Den Abend ließen wir schließlich bei mehreren unterhaltsamen Runden Schafkopf ausklingen, bevor wir alle müde, aber zufrieden in unsere Betten fielen.


Tag 2:
Nach einer erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück in Oberstdorf brachte uns der Bus pünktlich um 8:00 Uhr nach Spielmannsau, wo unsere Wanderung begann. Bei strahlendem Sonnenschein (Anfangs noch Schattig) und perfekten Wanderbedingungen machten wir uns auf den Weg zur Kemptner Hütte. Die rund 1.200 Höhenmeter verlangten uns einiges ab, doch die beeindruckende Berglandschaft und die tolle Stimmung in der Gruppe machten den Aufstieg zu einem echten Erlebnis.
Nach knapp drei Stunden und einer glorreichen Entdeckung von Murmeltieren erreichten wir die Kemptner Hütte, wo wir uns mit Rostbratwürsten, Apfelstrudel und weiteren leckeren Gerichten stärkten. Anschließend wanderten wir weiter über die österreichische Grenze und kämpften uns den abwechslungsreichen Abstieg hinunter. Ein besonderes Highlight war die eiskalte Gumpe, in der wir uns alle gemeinsam abkühlten, bevor wir schließlich die Hängebrücke bei Holzgau erreichten. Nach der Hängebrücke ging es weiter ins Tal. Dort kauften wir für das Abendessen ein, das unser Kochteam anschließend für die ganze Gruppe zubereitete. Satt, Zufrieden und Erschöpft lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen bei Werwolf und Schafkopf.

 


Tag 1: Anreise nach Oberstdorf

Endlich ging es los! Am ersten Tag unserer Alpenüberquerung trafen wir uns um 12:15 Uhr am Bahnhof in Bamberg, voller Vorfreude auf die kommenden Tage. Von dort aus startete unsere Reise mit dem Zug über Nürnberg, Treuchtlingen, Donauwörth und Ulm bis nach Oberstdorf.

Schon auf der ersten Zugfahrt durften wir die sprichwörtliche „deutsche Freundlichkeit“ erleben: Eine ältere Dame machte uns deutlich, dass unsere großen Rucksäcke ihrer Meinung nach etwas zu viel Platz einnahmen. Damit war für Gesprächsstoff auf der weiteren Fahrt auf jeden Fall gesorgt.

In Nürnberg hatten wir daraufhin genug Umstiegszeit das sich jedoch für den nächsten Umstieg in Treuchtlingen änderte. Es blieben uns nur sieben Minuten, um den Anschlusszug zu erreichen. Bis dahin lief alles nach Plan.

In Zug nach Ulm holte uns dann allerdings die Realität der Deutschen Bahn ein: Eine klassische Verspätung sorgte dafür, dass wir etwas länger als geplant warten mussten. Trotzdem erreichten wir schließlich Oberstdorf, von wo aus uns ein Bus zur Jugendherberge brachte. Nach einem kurzen Fußweg von etwa fünf Minuten hatten wir unser erstes Etappenziel erreicht.

Da das Abendessen in der Jugendherberge bereits vorbei war, hatte unser Lehrer Tobias Reinauer glücklicherweise vorausgedacht und uns schon vorher gefragt, was wir zum Abendessen bestellen möchten. So ließen wir den Anreisetag gemeinsam bei einem leckeren italienischen Essen ausklingen.

Anschließend war der Tag aber noch lange nicht vorbei: Auf dem Programm standen Basketball, Tischtennis, Fußball und sogar eine Partie Schach. Für unseren Lehrer Herrn Platzöder gab es zum Ausklang des Tages ein Glas Rotwein.

Nach der langen Anreise freuten sich alle darauf, endlich ins Bett zu fallen – denn am nächsten Morgen sollte die eigentliche Alpenüberquerung beginnen.

 

 

Wie bereits im vergangenen Jahr trat das Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg beim Tag der Mathematik an der Universität Bayreuth mit zwei Mannschaften in den Altersklassen 5/6 und 7/8 an – und wie schon im Vorjahr gingen beide Siege an das DG.

Unsere Teams erreichten jeweils den 1. Platz und setzten sich gegen die starke Konkurrenz aus ganz Nordbayern durch – ein beeindruckender Erfolg! Im Bereich 5/6 traten insgesamt 36 und in 7/8 16 Teams an.

Team DG 7/8: Malte Schuberth, Milan Pavlovic, Yinuo Cai, Alfred Beyerlein, Noah Keilholz

Team DG 5/6: Noah Schuberth, Noah Trenner, Anton Uttenreuther, Mats Hornung, Fabian Pfister

Für einige der Schülerinnen und Schüler war es bereits der dritte Erfolg in Folge beim Tag der Mathematik – ein Beleg für ihre außergewöhnliche mathematische Begabung und ihre kontinuierlich hervorragenden Leistungen.

Im kommenden Jahr wartet bereits das nächste Ziel: Erstmals möchten wir auch in der Altersklasse 9/10 ganz vorne mitmischen. Gleichzeitig werden wir aus unseren jetzigen Fünftklässlern wieder ein schlagkräftiges Team für die Altersklasse 5/6 aufbauen. Die Voraussetzungen dafür sind vielversprechend.

PL

Im Rahmen unseres P-Seminars zum Thema Biodiversität haben wir uns das Ziel gesetzt, die Artenvielfalt an unserer Schule aktiv zu fördern. Dieses Ziel wollten wir durch den Bau eines Insektenhotels erreichen, das heimischen Insekten als Nist-, Schutz- und Überwinterungsmöglichkeit dienen soll. Erst beschafften wir die Materialien in einem lokalen Baumarkt, welche wir durch einen Waffelverkauf an unserer Schule finanzierten und danach begannen wir mit dem Bau.

     

Als Grundgerüst diente eine Europalette, auf der wir eine weitere Palette als stabile Rückwand befestigten. Für die Füllung verwendeten wir verschiedene natürliche Materialien wie Bambusröhrchen, gebohrtes Sperrholz, Totholz, Ziegelsteine, Heu und Tannenzapfen. Zuerst legten wir die Ziegelsteine in den unteren Teil des Insektenhotel aufrecht ins Gehäuse und füllten die übrigen Zwischenräume mit Stroh und Bambusstangen. Danach befestigten wir Bretter über den Ziegelsteinen, um das Insektenhotel zu unterteilen. Damit die Ziegelsteine nicht rausfallen, befestigten wir sie vorne noch mit Holzbalken. Im oberen Teil des Insektenhotels befestigten wir eine Sperrholzplatte, in welche wir Löcher als Durchgang für Insekten bohrten, um einen Zwischenraum zu kreieren, welchen wir mit Stroh und Tannenzapfen füllten und Im übrigen Teil entschieden wir uns für altes Eichenholz, welches wir zuerst mit einem Seil befestigten und dann noch als extra Absicherung Holzbalken davor schraubten. Zuletzt befestigten wir einen Holzbalken schräg über unserem Insektenhotel, welcher als Dach fungiert.

 

Das fertige Insektenhotel wird auf dem Schulgelände aufgestellt und soll dort einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Gleichzeitig möchten wir mit unserem Projekt das Bewusstsein für den Natur- und Umweltschutz stärken und zeigen, dass bereits einfache Maßnahmen einen positiven Einfluss auf die heimische Tierwelt haben können.

In diesem Schuljahr hat sich unsere Tennis-Schulmannschaft der Jungen IV neu zusammengefunden und gleich einen gelungenen Einstieg in den Wettbewerb erlebt.

Nach einem Freilos in der ersten Runde traf das Team in der zweiten Runde des Regionalentscheids auf das Gymnasium Burgkunstadt. In spannenden und fairen Begegnungen setzten sich unsere Spieler denkbar knapp mit 3:3 Punkten und 8:7 Sätzen durch und sicherten sich damit den Einzug in das Bezirkshalbfinale.

Dort wartete mit dem Casimiranum Coburg ein sehr stark aufgestellter Gegner. Trotz großem Einsatz musste sich unsere Mannschaft geschlagen geben. Auch wenn das Turnier in Coburg endete, blicken alle Spieler auf einen gelungenen Wettkampftag und viele wertvolle Erfahrungen zurück.

Wir gratulieren der Mannschaft zu ihrer starken Leistung und freuen uns auf die kommende Saison.

Carina Merklein für die Fachschaft Sport

Von links nach rechts: Mats Hornung (6e), Mats Ellner (7c), Jakob Laugwitz (6b), Maximilian Dürst (5d), Leo Waibel (5d)

Großer Erfolg für unsere Leichtathletik-Mannschaft der Wettkampfklasse IV Mixed: Nach einem spannenden und hart umkämpften Stadtfinale gelang dem Team zunächst die Qualifikation für das Bezirksfinale in Lichtenfels.

Dort zeigten unsere Schülerinnen und Schüler eine beeindruckende Leistungssteigerung. Mit starken Einzelleistungen und großem Teamgeist sammelten sie noch einmal deutlich mehr Punkte als im Stadtfinale und sicherten sich mit einem Vorsprung von rund 150 Punkten souverän den Titel des oberfränkischen Meisters.

Mit diesem großartigen Erfolg hat sich die Mannschaft für das bayrische Landesfinale qualifiziert, das am 21. Juli in Markt Schwaben stattfinden wird.

Wir gratulieren unserer Mannschaft herzlich zu dieser herausragenden Leistung und drücken für das Landesfinale fest die Daumen. Es wird spannend!

Lisa Süsser für die Fachschaft Sport

Nachdem unser Team bereits im Regionalfinale mit einer starken Leistung gegen das FLG und das CG überzeugen konnte, ging es am Dienstag, den 7. Juli, im Bezirksfinale um das Ticket für das Landesfinale. Dort zeigten unsere Beachvolleyballerinnen und Beachvolleyballer eine überragende Mannschaftsleistung. In beiden Begegnungen ließ unser Team der Konkurrenz aus Hof und Coburg keine Chance und gewann jeweils souverän mit 3:0. Damit sicherte sich das DG verdient den Titel des Bezirkssiegers.

Mit diesem Erfolg knüpfen wir an den großartigen Erfolg des vergangenen Jahres an und qualifizierten uns erneut für das Landesfinale, das am Dienstag, den 28. Juli, in München stattfindet.

Herzlichen Glückwunsch an unser Beachvolleyballteam zu dieser starken Leistung! Für das Landesfinale wünschen wir viel Erfolg und drücken fest die Daumen.

Für das DG-Team spielten: Brauer, Mina, 8a; Lang, Helen, 11c; Müller, Minou, 8b; Schott, Lilly, 10b; Burak, Yavuz, 10d; Müller, Ole, 10d; Maier, Joshua, 11d; Schatz, Emil, 8e

Elisabeth Schneider