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Insgesamt über 40 Schüler und Schülerinnen fanden sich voller Vorfreude auf die Fahrt nach Bayreuth vor Schulbeginn in der Kantstraße ein. Ziel der Exkursion war es, zum einen das Arbeiten in einem Universitätslabor kennen zu lernen, zum anderen einen ersten Überblick über einen möglichen Studienort zu bekommen. Nach einer einstündigen Busfahrt kamen wir im Campus der Universität Bayreuth an. Zu Beginn gab es eine kleine Führung über den Campus, welche von Herr Mai durchgeführt wurde, da die Lehrkraft bereits an der Universität studiert hatte. Anschließend wurden die Schüler in jeweils zwei gleich große Gruppen geteilt. Diese wurden wiederum in zwei Gruppen geteilt, damit ein effizienteres Arbeiten möglich wurde.

 

Hauptthema der Gruppen waren zum einen die Solarenergie, zum anderen die Grätzel-Zellen. Die zwei Gruppen, welche sich mit dem Thema ,,Solarenergie´´ beschäftigten, durften entscheiden, ob sie sich mit dem Bau der Solarzelle intensiver beschäftigen wollten, oder mit dem Thema Photovoltaik, welches vor allem die Zukunft der Mobilität sehr prägen könnte.

 

Die Photovoltaikgruppe durfte mithilfe von Stationen das Thema näher kennen lernen. Die zuständigen Lehrkräfte von der Universität waren stets für Fragen an den jeweiligen Stationen offen. Die anderen zwei Gruppen mit dem Hauptthema ,,Grätzel-Zellen´´ beschäftigten sich vor allem mit der Ätzchemie und der Kaffeebecher Analyse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an das praktische Arbeiten gab es ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa, welche eine äußerst große Auswahl an Speisen und Getränken geboten hatte. Am Essenstisch konnte man sich mit seinen Freunden und Freundinnen über die jeweiligen Themen austauschen und dabei in die Atmosphäre des Studentenalltags schnuppern. Nach dem Mittagessen stand nun leider bereits die Rückfahrt an. Viele wären gerne noch etwas länger geblieben. Gegen 15 Uhr kamen wir nach einer sehr interessanten Exkursion wieder in Bamberg an. An diesem Tag haben wir sehr viele Eindrücke in interessante Themengebiete bekommen. Ein erster Überblick über einen möglichen Studienort wurde ebenfalls geboten. Somit steht Fest, dass diese Exkursion definitiv sinnvoll war.

Jonas Schönlein Q11

Auch dieses Jahr hat das imposante Binnenschiff MS Wissenschaft Station an der Bamberger Schleuse gemacht. Das Thema der diesjährigen Ausstellung lautete „Arbeitswelt von Morgen“ und gab Anlass zu einer Exkursion der neunten Klassen.

In einer beeindruckenden Ausstellung bekamen die Schülerinnen und Schüler einen spannenden und vor allem auch interaktiven Einblick in die „Industrie 4.0“. So überwachten sie virtuelle Fabriken, gestalteten ihr „zukünftiges Ich“ und erlebten spielend, wie wichtig Teamwork auch in der Berufswelt ist.

Abgerundet wurde der Exkursionstag von einem Besuch im Bamberg Berufsinformationszentrum (BIZ). In einem kleinen Workshop brachte Berufsberater Herr Lill den Schülerinnen und Schülern verschiedene Möglichkeiten näher, in den Beruf zu starten. Egal ob Studium, duales Studium oder Ausbildung, jeder Weg hat seine Vor- und Nachteile…

 

Florian Mai

Exkursion: Erlangen Uniklinik

Am 21.09. besuchten die Klassen 10b und 10c die Universitätsklinik zum Thema Organtransplantation.

Die Vorlesung begann mit der Begrüßung der Frau Doktor Heller, welche sich dann von Jutta Weiss ablösen lies. Frau Weiss erklärte dem vollen Saal was überhaupt Organspende sei und nannte Fakten darüber, dass die Anzahl an Organspenden heutzutage sanken und dass dies möglicherweise durch die Organspendeskandale verursacht wurde.

Dazu erzählte Frau Weiss, dass es wichtig sei Spender zu bekommen, da täglich 5-6 Menschen sterben müssen, weil sie eben keine Organspende bekommen oder zu lange auf eine warten müssen. Ein Interessantes Zitat ist „Leber und Nieren haben mehrere Leben“, welches von einem Kollegen der Doktorin kam. Es wurde nämlich auch erzählt, dass bestimmte Organe öfter als einmal transplantiert werden können. Grundsätzlich wird jeder Mensch, der eine Transplantation eines Organs braucht, gleich behandelt und da wird niemand bevorzugt, egal ob reich oder arm.

Es kann jeder Organspender sein, sogar Babys können Organe spenden. Tanja, eine 43-jährige, verheiratete Mutter bekam mit 36 Jahren Leukämie und das zerstörte ihr die Nieren. Sie brauchte einen Spender, den sie dann glücklicherweise bekam. Später ging es ihr schlecht, da Knochenmark, welches sie gespendet bekam, sich veränderte. Dadurch bildete ihr eigener Körper Antikörper gegen ihren Körper wodurch sie eine erneute Nierentransplantation brauchte. Sie bekam die Niere ihrer Mutter, welche ihrer Tochter helfen wollte. Es wurden auch einige Fragen gestellt auf die die Klassen die Antwort bekamen, dass man nicht spenden kann wenn man weiß, dass man dadurch stirbt.

Nun folgte ein Vortrag über die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Referentin war eine Juristin. Gesetzlich ist es so geregelt, dass man selbst entscheidet ob man spendet oder nicht und diese Entscheidung dann angenommen wird und es gilt der Fall „Eltern haften für ihre Kinder“ also entscheiden die Eltern, wenn man unter 16 Jahre alt ist. Es gibt auch einen Organspenderausweis in dem man bestimmt was man möchte und mit dem gilt der Wille auch im Ausland. Es kann auch religiöse Gründe haben, dass man nicht spendet. Wenn man zu seinen Lebzeiten spenden will ist dies streng geregelt und wenn man stirbt und keinen Spenderausweis hat, in dem der Wille steht, müssen angehörige entscheiden die in den letzten 2 Jahren Kontakt hatten und da geht man nach einem Prinzip, dass man erst den Partner fragt, dann volljährige Kinder, usw.

Nun erzählte Dr. Markus Kondruweit etwas von Transplantationen und äußerst interessant war, dass der erste Mensch der eine Transplantation durchführte Hamilton Naki, aber durch seine Hautfarbe wäre dies nicht akzeptiert worden wodurch man dann behauptete dass es Christiaan Barnard war. Erzählt hat der Arzt auch von einem „Kunstherzen“ welches Mechanische Pumpen waren die eben eingesetzt wurden, damit der Blutkreislauf bestehen bleibt. Herr Kondruweit erzählte dann auch noch von einer Situation in der ein Mensch mit Kunstherz umkippte und da Familienangehörige keinen Puls spürten dachten sie, er wäre tot. Daraufhin wachte die Person wieder auf, als die Familie eine Herz-Lungen-Massage durchführte und gab die Auskunft dass dies weh täte. Die Begründung dafür ist, dass man bei Menschen mit einem Kunstherzen keinen Puls spüren kann.

Am Ende erzählte eine schwangere Frau mit ihrem Mann, dem sie eine Niere spendete, dass ihr Leben wie vorher war, nur dass sie Medikamente nehmen musste.

Karina Brian 10b

 

Am 26. Februar 2018 fuhr der Q11er Chemiekurs von Herr Mai an die Universität Bayreuth. Um 09:00 Uhr kamen die Schüler an der Campus-Uni an. Zunächst bekamen sie einen umfassenden Bericht über Mikroskope, gehalten von Dr. Wolfgang Häfner. Hierbei ging es im Wesentlichen um die Funktionsweisen der verschiedenen Mikroskopierinstrumente, also Licht-, Rasterelektronen- und Rasterkraftmikroskop. Das Lichtmikroskop ist hierbei das Standardmodell, dass jeder kennen sollte. Die anderen zwei Geräte werden verwendet, wenn das zu mikroskopierende Objekt zu klein für das Lichtmikroskop wird. Nach dem Vortrag wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine durfte das Elektronenrastermikroskop näher betrachten, die andere Gruppe untersuchte das Rasterkraftmikroskop genauer.

Wir wurden von zwei Absolventen, die gerade an ihrer Doktorarbeit schreiben, zur Chemieabteilung der Universität und dort in einem Raum in dem das Rasterkraftmikroskop steht, geführt. Anhand eines Modells erklärten sie uns ausführlich die Funktionsweise dieses Mikroskops, bei dem eine winzige Nadel, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist, über die Oberfläche eines Objektes ‚kratzt‘ und dabei die Form aufzeichnet. daraus entsteht dann ein 3D Modell des Objektes, welches beliebig am Computer gedreht werden kann. Anschließend sahen wir eine Vorführung des Mikroskops, wobei eine CD und Haare von verschiedenen Schülern mikroskopiert wurden. Um die Dimensionen der Vergrößerung zu veranschaulichen: Bei den Haaren konnte man die einzelnen Haarschuppen und jeweilige Pflegeprodukte darauf, wie kleine Fetttröpfchen, erkennen.

Nach diesem Vortrag trafen wir uns wieder mit der anderen Gruppe und Herrn Mai. Er führte uns zur Mensa, zum geplanten Mittagessen. Beim Weg über den Campus seiner ehemaligen Universität zeigte er uns begeistert die einzelnen Bereiche der Uni. In der Mensa, die von der Größenordnung unserer Schulmensa um einiges übersteigt, erhielten wir eine geschmacklich zufriedenstellende Mahlzeit.

Nach dem Essen war unser Besuch an der Universität Bayreuth auch schon wieder vorbei und wir fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Bamberg.

Wir erlebten einen sehr informativen und aufschlussreichen Ausflug.

 

von Jakob Lichtenwald | 04. März 20018

Nachdem unsere Schule mit dem Greenlab im Jahr 2016 einen der modernsten und innovativsten Chemiesäle in ganz Deutschland in Betrieb nehmen durfte, wird nun auch der letzte Chemiesaal von Grund auf saniert.

 

Highlights des neuen Saales, der Anfang April in Betrieb genommen wird, sind:

  • Nagelneue Laborplätze speziell für Schülerübungen
  • 2 Abzüge für Schülerübungen
  • Umfangreiche Multimediaausstattung, perfekt auf unseren ipad Unterricht abgestimmt
  • Eine zentrale Reingasversorgung

Zudem wird unsere Sammlung so umgestaltet, dass ein extra Arbeitsbereich für Schülerinnen und Schüler eingerichtet, die an Wettbewerben wie „Experimente Antworten“ und „Jugend Forscht“ teilnehmen wollen – unsere jungen Forscher reiben sich schon vor Vorfreude die Hände.

Auch dieses Jahr hat sich eine kleine, aber feine Auswahl unserer Schülerinnen und Schülern den hohen Anforderungen des ANCQ-Chemie Wettbewerbs des Royal Australian Chemistry Institutes gestellt. Insgesamt konnten die DGler einmal das Prädikat “Credit” und sogar dreimal das Prädikat “High Distinction” abräumen. Ein toller Erfolg für unsere Schule!