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In einem spannenden, fächerübergreifenden Experiment hat die Klasse 6a die Kultur des alten Ägypten in Kunst unter verschiedenen Aspekten betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler wollten einmal selbst das Geheimnis des Mumifizierens wissenschaftlich nachvollziehen und haben sich in die Tiefen der Chemiesammlung gewagt. Ziel war es, ein gar köstliches Kalbsfilet zu mumifizieren.

Ganz im Sinne der Wissenschaft wurden dazu verschiedene Ansätze und Herangehensweisen parallel ausprobiert und über Wochen dokumentiert. Gemeinsam mit Herrn Mai wurden nach Literaturrecherche verschiedene Salze als Konservierungsmittel mit hygroskopischen (wasserziehenden) Eigenschaften bestimmt, die als Grundlage der Mumifizierung dienen sollten. Die frischen Fleischstücke wurden (unter strengen Hygienemaßnahmen!) mit den Salzen „einbalsamiert“ und in einer feierlichen Zeremonie inklusive Hoher Priesterin und original ägyptischer Musik in die Grabstätte (Abzug der Chemiesammlung) übergeben.

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Jede Woche wurde der Fortschritt durch ein „Kamera-Team“ dokumentiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Alle drei Salze (Natron, Kochsalz und Pottasche) konnten einen Mumifizierungseffekt hervorrufen.

DECHEMAX, wir kommen!

Wir, das Team-DG bestehend aus Annika Raab und Jule Mangold, Klasse 8b, sind eines der drei Siegerteams des DECHEMAX Wettbewerbs 2019/20.

Aber was ist DECHEMAX eigentlich? Es ist ein Schülerwettbewerb der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. Dieses Jahr war das Thema: “Alles Bioökonomie, oder was?” Die erste Runde begann in November. Hier mussten wir 8 Wochen lang jeweils wöchentlich Fragen aus dem Themengebiet beantworten. Hier ging es mal um die Gewinnung von Biogas, um Bioalgen oder auch Biopolymere. Man musste hier mindestens 6 Fragerunden richtig beantworten, damit man in die zweite Runde einziehen durfte.

   

In der zweiten Runde ging es dann um Papier-Recycling. Innerhalb von 6 Wochen mussten wir einen Schöpfrahmen bauen, aus altem Zeitungspapier Pulpe (= Papiermatsche) herstellen  und damit Recyclingpapier herstellen. Dabei konnte man sich noch verschiedene Versuche ausdenken, wie man die Eigenschaften des Papiers verändern kann, z.B. durch Zugabe von Füllstoffen (z.B. Kreide, Gips).

 

Zusätzlich mussten wir noch natürliche Farben aus Karotten, Karottengrün und Rote Beete herstellen und damit das Papier einfärben, wir haben zusätzlich noch Versuche mit Blaualge, Curcuma, Kaffee, Spinat und Blaukraut durchgeführt. Am Schluss mussten noch 20 naturwissenschaftliche Fragen zum Thema Papierherstellung und natürliche Farbstoffe beantworten. Das Ganze hat bei uns einen 30-seitigen Bericht ergeben. Anfang Mai wurde das Ergebnis bekannt gegeben. In Runde 2 haben mehr als 350 Teams teilgenommen und wir wurden als eines der drei Siegerteams ausgewählt. Die Siegerehrung sollte eigentlich im September in Aachen auf der Messe “Achema” stattfinden. Leider findet diese wegen Corona nur online statt, daher wurde die Siegerehrung auf Juni 2021 in Frankfurt verschoben.

Der Wettbewerb findet jährlich statt und startet im November. Mitmachen hat sich für uns wirklich gelohnt.

Jule Mangold und Annika Raab

Im Rahmen der Drogen- und Suchtprävention im Biologieunterricht hatte die 9a gleich doppelt Glück.

Am Mittwoch bekamen sie Besuch vom Life Coach Elke Weber – eine sehr engagierte Frau, welche zusammen mit den Jungs eine Stunde zum Thema „Selbstwerte erkennen – Selbstvertrauen gewinnen“ gestaltete. Zunächst ging es darum, den starken Einfluss negativer Gedanken auf unser alltägliches Leben zu erkennen und sich bewusst zu werden, wie viele positive Gedanken wir brauchen, um einen einzigen negativen Gedanken zu vergessen. Nach einer kleinen Einheit darüber, welche Werte für uns selbst eine große Rolle im Leben spielen, folgte ein Versuch zum Thema Selbst- und Fremdeinschätzung. Jeder Schüler konnte zum Schluss 15 Zettel mit nach Hause nehmen, die beschrieben waren mit positiven Eigenschaften, welche seine Mitschüler in ihm sehen. Der Moment, in dem die Schüler (jeder für sich allein!) seine Zettel zum ersten Mal lesen konnten, war herzzerreißend. Einige Schüler hörten bzw. lasen zum ersten Mal von ihren Mitschülern, was sie in ihnen Gutes sehen. Auch das Feedback der Schüler fiel sehr positiv aus und sie verließen gestärkt und erfüllt mit positiver Energie das Klassenzimmer.

Gleich zwei Tage später durfte die Klasse einem anderthalb stündigen Vortrag von Kriminaloberkommissar Alexander Hoh lauschen und all ihre Fragen zum Thema illegale Drogen stellen. Neben der fachlichen Kompetenz über die Herstellung und Wirkung der Drogen, wie beispielsweise Marihuana und Ecstasy, waren vor allem die Geschichten über regionale Vorfälle und Strafen besonders eindrucksvoll.

Kathrin Weinig – StRefin

Es war endlich soweit! Nach einer mehrwöchigen Bauphase in den Physik-Profilstunden führten die Achtklässler ihre selbst gebauten Mausefallenautos vor. Ziel des Projektes war es ein fahrfähiges Gerät zu planen und zu konstruieren, welches nur durch eine anfangs gespannte Mausefalle angetrieben wird.

Bei der Konstruktion mussten gelernte theoretische Grundlagen, wie beispielsweise Hebelgesetze oder auch Energieumwandlungen bedacht werden. Alles Themen, die im Lehrplan der Jahrgangsstufe 8 bis zu den Weihnachtsferien erarbeitet werden. Die genaue Bauart, Form und Design war den Schülerinnen und Schülern überlassen, somit gab es viel Platz für kreative Ideen.

Nach den klasseninternen Vorentscheiden traten nun die jeweils die fünf am weitest gefahrenen Autos einer jeden Klasse an. Es galt einerseits das Auto, das die weiteste Strecke zurücklegen konnte, als auch die Klasse, deren Autos addiert am weitesten kamen, zu ermitteln. Nach jeweils zwei Durchgängen standen die Sieger fest. Sah es im ersten Durchlauf noch nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus, gewannen Patrick Pöhner und Max Steger (8a) mit 16,7 m vor Carolin Schönmüller und Luisa Starklauf mit 13,7m (8b) und Nico Deuse und Valentin Daniel mit 12,2m (8b). Die Klassenwertung entschied hingegen die 8b mit 49,0 m zu 39,9 m für sich, auch deshalb weil sie einige Mausefallenautos vorweisen konnte, die annähernd 10 m gefahren sind.

 

 

Eine Chemie-Stunde mal anders: In der Stunde vor Weihnachten wollten die SchülerInnen der 10a ihren Austauschschülern aus Rodez (Frankreich) zeigen, wie schön Chemie sein kann! Deshalb haben wir ein paar Show-Versuche gemacht und den Unterricht bilingual gestaltet. Neben einer explodierenden Chipsdose konnten die Französinnen und Franzosen ein Methan-Mamba beobachten und eine Flaschen-Rakete im Pausenhof in die Luft jagen (siehe Video). Zu guter Letzt traute sich eine Französin und zwei unserer deutschen Schüler sogar Feuer auf ihrer Hand einem Mitschüler zu übergeben!

„Le feu est la moitié de la vie.“ Proverbe provençal.

Kathrin Wening StRefin

 

Die Klassen 9a und 9b hatten heute die Möglichkeit im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Chemie des Wassers“ die städtische Kläranlage zu besuchen. Das mechanisch-biologische Klärwerk mit Nährstoffelimination ist für 220.000 Einwohnerwerte ausgelegt. Hier werden zwischen 95 % und 99 % der im Abwasser enthaltenen Inhaltsstoffe vor der Einleitung in die Regnitz entfernt.

            

Herr Wolf und Herr Becherer führten die beiden Klassen in zwei parallelen Zügen durch das gesamte Areal, welches aus den Bereichen Verfahrenstechnik, Schlosser- und Elektrowerkstatt und dem Abwasser-Labor besteht. In interessanten und lebhaften Vorträgen erklärten die Beiden über anderthalb Stunden die einzelnen Schritte, welche zur Reinigung des Regen- und Abwassers notwendig sind. In der Kläranlage Bamberg werden die Abwässer der Stadt Bamberg, der Stadt Hallstadt und der Gemeinden Bischberg und Litzendorf gereinigt. Darüber hinaus ist die Tierkörperbeseitigungsanlage Walsdorf ebenfalls mit einer Druckleitung an die Kläranlage Bamberg angeschlossen.

Kathrin Wening