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            Onlineartikel zu Teuer vs. Billig: Coca-Cola und Ja! Cola

Als erstes Projekt unseres P-Seminar Chemie in der Küche, sollten wir, beauftragt von unserem Fachlehrer Herr Mai, den Versuch Teuer vs. Billig durchführen. Nachdem sich jeweils Vierergruppen zusammengeschlossen hatten, entschied sich unsere Gruppe, bestehend aus Niklas G., Justus K., Marcel S. und David M., als erstes den Versuch durchzuführen.

Für unser Teuer vs. Billig Projekt haben wir uns für den Vergleich zwischen Coca-Cola und ja! Cola entschieden. Grundsätzlich geht es bei dem Versuch darum, wie bereits der Titel verrät, dass ein teureres Markenprodukt mit einem billigeren Produkt der gleichen Art verglichen wird. Dabei werden den Probanden jeweils zwei Becher überreicht. Becher 1 und Becher 2. Jedoch wissen nur wir was in welchen Becher gefüllt ist. Nun darf probiert werden. Anschließend müssen die Tester einen von uns erstellten Fragebogen ausfüllen bei welchem verschiedenen Dinge gefragt werden. Bei unserem Fragebogen werden die Fragen gestellt welche Cola ist besser, süßer, welche ist die Coca-Cola und welche die Ja! Cola.

In der Vorbereitungsphase haben wir uns verschiedene Aufgaben zugeteilt. David M. und Marcel s. haben sich um das Anschaffen der Cola und der Becher gekümmert. Niklas G. hat einerseits sich um das Erstellen eines Fragebogens gekümmert, andererseits Justus K., welcher ein Werbeplakat erstellt hatte, geholfen Tische und Stühle zu Organisieren.

Dann war es so weit. Am Donnerstag den 24.3 haben wir unseren Stand in der ersten Pause nahe der Mensa aufgebaut, die Cola in die Becher gefüllt und die Fragebögen mit Stiften bereitgestellt. Nach kurzer Zeit waren bereits viele Interessenten an unserm Stand. Ab dann ging es los. Schüler aus fünften Klassen bis hin zur Oberstufe stellten ihren Geschmackssinn auf die Probe. Für manche war es eindeutig, manch anderer hatte es etwas schwerer. Genau das gleiche haben wir dann nochmals in der zweiten Pause durchgeführt. Dennoch konnte man nach der Auswertung der Fragebögen ein deutliches Ergebnis erkennen:

Von 37 Probanden gaben 21 Leute (57%) an, dass die CocaCola süßer schmecke, im Umkehrschluss gaben 16 Tester (43%) ihre Stimme der Ja! Cola. Obwohl dieses Ergebnis relativ knapp ist, sind sich die Schüler sicher: die CocaCola schmeckt besser! (27 Stimmen/73%) Nur weniger als 1/3 stimmen hier für die Ja! Cola (10 Stimmen/27%).

Mit dem Vorwissen, dass unterschiedliche Getränke in den beiden Bechern sind haben auch 78% der Schüler das Markenprodukt von der Billigware richtig unterscheiden können.

Nachdem unsere Gruppe die Auswertung von Tag eins analysiert hatte, haben wir uns entschlossen unser Projekt noch für einen Tag zu verlängern. Um zu sehen, ob die beiden Produkte wirklich so markanten/ikonischen Geschmack haben und sich dadurch leicht unterscheiden lassen, ändern wir unseren Versuch für Freitag nochmal ein kleines bisschen ab. Natürlich immer noch ausgehend von der Annahme des unterschiedlichen Geschmacks (teuer vs. billig) wird ein kleiner psychologischer Trick mit eingebaut, bei dem wir ab und zu den Schülern die beiden Becher mit der gleichen Cola zum Probieren bereitstellen. Auch hier haben wir einen neuen Fragebogen zum Ausfüllen angefertigt und anschließend Ausgewertet.

Bei diesem Test wurde allerdings nur noch gefragt, was welcher Becher beinhalte. Die Schüler konnten außerdem nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass verschiedene Getränke in den Bechern sind wodurch sich folgendes Ergab:

Von 31 Schülern haben gerade mal 1/3 (10 Stimmen) die richtige Cola-Kombination erkannt. Die restlichen 21 Probanden, ganze 68%, konnten den Unterschied nicht feststellen.

Anhand dieser Ergebnisse wird sichtbar, dass obwohl die meisten auf den besseren Geschmack der Coca-Cola plädieren, die beiden Erfrischungsgetränke sich im Geschmack nicht wirklich unterscheiden lassen.

Dies ist auch anhand der Inhaltsstoffe zu erkennen. Die differenzieren sich nämlich nur wenig. Am auffälligsten ist hierbei der leicht höhere Zuckergehalt der Coca-Cola mit 10,6g Zucker auf 100ml, wohingegen die Ja! Cola nur 9,0g Zucker auf 100ml beinhaltet. Das erklärt eventuell auch, warum 57% der Tester angegeben haben, dass Coca-Cola besser schmecke.

 

Aber warum gehen wir eigentlich grundsätzlich davon aus, dass die billige Handelsmarke schlechter bzw. einfach anders schmeckt, als unsere heiß geliebten Markenprodukte? Mehrere Tests von Stiftung Warentest haben bewiesen, dass Preis nicht gleich Qualität entspricht. Tatsächlich schneiden Handelsmarken bei einigen Produkten besser ab, als die Marken.

Aber woher kommt dann der Preisunterschied? Professor Peter Kenning, unter anderem Sprecher des Koor­dinierungs­gremiums im Netz­werk Verbraucher­forschung des Bundes­ministeriums der Justiz und für Verbraucher­schutz, erklärt den Preisunterschied damit, dass Händler (Rewe, Aldi, Lidl,…) keine teuren Werbungen für ihre Handelsmarken (Ja!, Gut & Günstig,…) machen müssen, da sie das Sagen in ihren Filialen haben. So können sie entsprechende Produkte gut in Szene setzen und Spontankäufe auslösen, wodurch die Kosten für die Produkte niedrig gehalten werden.

Falls ihr euch noch mehr über die Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Testsieger und Produktion der Produkte informieren wollt empfehle ich entsprechende Website von Stiftung Warentest:

https://www.test.de/Lebensmittel-Test-Marke-gegen-Handelsmarke-5357172-0/

 

Schlussendlich können wir sagen, dass uns dieses Projekt sehr Spaß gemacht hat und es sich gelohnt hat, mal einen „Blick hinter die Kulissen“ zu wagen. Vielleicht greift ja auch mal der/die ein oder andere in Zukunft einfach mal zur Handelsmarke, wenn man gerade knapp bei Kasse ist oder einfach ein bisschen sparen möchte.

 

Puh, das ging aber schnell!
Schon ein gutes halbes Jahr nach Bezug ihres Aquariums haben unsere Axoltol zum ersten Mal Nachwuchs bekommen.

Gut 50 Eier konnten die DG-Aquakids von den Wasserpflanzen absammeln und in Sicherheit bringen.
Natürlich haben wir jetzt auch den Anspruch ein paar der kleinen Zwerge großzuziehen und in fähige Hände abzugeben.

Aus der Hälfte der Eier sind inzwischen die ersten Jungtiere geschlüpft. Die ersten Tage können sie noch von ihrem Dottersack zehren, dann wollen die kleinen Monster selbst auf die Jagd gehen.
In mehreren Ansätzen züchten die Aquakids deshalb gerade Artemien um sie zu verfüttern.

Florian Mai

Annika Raab aus der Klasse 10 a hat zum zweiten Mal den Superpreis des Chemie Wettbewerbs „Experimente Antworten“ für das DG gewonnen. Den Superpreis bekommen nur Schülerinnen und Schüler die in allen drei Wettbewerbsrunden des Jahres mit „großem Erfolg“ teilgenommen haben – herzlichen Glückwunsch! Leider musste die beeindruckende Preisverleihung in München dieses Jahr ausfallen. Immerhin gab es ein gigantisches Geschenk mit allerlei Utensilien, welche die Chemikerin von Morgen auf jeden Fall gebrauchen kann!

Annika gönnt sich aber keine Zeit zum verschnaufen und greift schon in einer Woche beim nächsten internationalen Chemiewettbewerb an! Daumen hoch!

Florian Mai

 

Nach dem erfolgreichen Abschluss des P-Seminars im letzten Jahr, haben dieses Jahr die Aquakids mit ihrer Arbeit begonnen.
In Form eines Wahlunterrichts kümmern sich begeisterte 5. Klässer und 6. Klässer um unsere Schulmaskottchen.

In den Pausen werden die Tierchen zum Beispiel gefüttert, auf Krankheiten untersucht und das Aquarium wird gesäubert.
Merhmals im Schuljahr gibt es auch eine größere Aktion am Nachmittag, bei der das Becken und der Filter einer Grundreinigung unterzogen werden.

Hoffentlich stellt sich auch bald Nachwuchs ein, dann gibt es richtig was zu tun!

Herr Mai für die Aquakids

Im Rahmen eines Heimexperiments durften sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a mit dem Pflanzenwachstums beschäftigen. Sie sollten sich im Sinne des naturwissenschaftlichen Arbeitens selbst Experimente ausdenken, mit denen man die Abhängigkeit des Kressewachstums von verschiedenen Außenfaktoren beweisen kann.

Alleine, oder im Team setzten die Schülerinnen und Schüler sich zusammen und hatten 14 Tage Zeit, sich völlig frei Experimente auszudenken, sie durchzuführen und auszuwerten.

Mit viel Eifer und jeder Menge Spaß kamen dabei tolle Ergebnisse heraus, die wir hier exemplarisch präsentieren wollen:

Herr Mai

Marian und Emil:

Kresse_Marian_Emil

 

Lasse:

Kresse Versuche Lasse

Zum dritten Mal in Folge hat Annika den Wettbewerb “Experimente Antworten” mit großem Erfolg abgeschlossen.
So wird das Foto mit Frau Cleary und Herrn Mai schon fast zur Routine…

Mit etwas Glück Annika damit zum wiederholten Male auf eine Einladung zur “Super Preisverleihung” nach München hoffen.
Wir drücken die Daumen und werden natürlich berichten.

Die nächsten Wettbewerbe sind auf jeden Fall schon auf ihrem Radar! Wir gratulieren und freuen uns über so viel Engagement!

Florian Mai