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Im Rahmen des W-Seminars “Wunderwerk Körper” haben sich die Schülerinnen und Schüler mit interessanten, witzigen, unglaublichen und skurilen Fakten rund um den menschlichen Körper auseinandergesetzt.
Diese Fakten wurden dann völlig frei interpretiert und in kleine “Kunstwerke” umgesetzt. Egal, ob Gedicht, ein Gemälde, ein Skulptur oder ein Aufsatz – die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Noch bis zu den Weihnachtsferien können sich interessierte Klassen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrer die Ausstellung im Raum 17a ansehen.

Wir freuen uns auf euren Besuch

Florian Mai

 

Brandschutzhelferausbildung am pädagogischen Tag

In Notsituationen sollte man nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Um das Wissen sowie die Handlungskompetenzen zu erweitern, organisierte die Fachschaft Chemie am Pädagogischen Tag eine Fortbildung zur Brandschutzhelfer-Ausbildung. Herr Florian Kügler führte als externer Referent die mobile Brandschutzunterweisung durch. Der Theorieteil beinhaltete u.a. Möglichkeiten zur Brandvermeidung sowie die Eignung und den Einsatz unterschiedlicher Löschmittel. Auch wichtige praktische Fragen, die bei Notfällen im schulischen Umfeld auftreten, wurden beantwortet und Handlungsoptionen aufgezeigt:

  • Wie ermittle ich den aktuellen Standort bei z.B. Wandertagen im Gelände?
  • Muss die „0“ vorgewählt werden, wenn ein Notruf von den Festnetztelefonen in der Schule abgesetzt werden soll?
  • Welche Brandschutzeinrichtungen gibt es am DG und wie werden sie optimal eingesetzt?

Anschließend an den Theorieteil erfolgte ein Feuerlöschtraining auf dem Pausenhof. Hier kamen die Kolleginnen und Kollegen ganz schön ins Schwitzen – es ist nicht so einfach wie gedacht die „W-Fragen“ aufzuzählen, während man einen Brand bekämpft.

Katrin Schmidt

Exkursion in das Transplantationszentrum Erlangen

Die Organspende- so geschätzt sie auch ist, wird sie von vielen Personen noch abgelehnt, da diese nicht ausreichend informiert sind. Nur etwa 11% der Bevölkerung Deutschlands stimmt momentan einer Organspende zu. Dies ist eine sehr geringe Zahl im Vergleich zu den Erkrankten, weswegen immer mehr Patienten ihre wertvolle Lebenszeit damit ,,verschwenden“ um auf ein Organ zu hoffen. Um junge Leute über solch eine Spende aufzuklären und im Zuge dessen auch die Angst zu nehmen, bietet das Universitätsklinikum in Erlangen des Öfteren ein Seminar an, in dem Chirurgen, Juristen und Patienten über die Organspende berichten. Diese Chance haben die Klasse 10c und das W-Seminar ,,Wunderwerk Körper“ genutzt.

Am Morgen des 21.10.2022 versammelten wir uns am Bahnhof in Bamberg, von dort sind wir gemeinsam mit dem Zug nach Erlangen gefahren. Da wir eine medizinische Fakultät besuchten, war es absolut notwendig, dass wir vorher einen Corona Test zu machen. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir in der Uniklinik an, wo wir (und auch noch weitere Klassen anderer Schulen) von Frau Dr. Heller begrüßt wurden. Anschließend gab sie das Wort an den Neurologen Prof. Dr. Erbguth ab, der uns über den Begriff ,,Hirntod“ und die verschiedenen Arten von Organspende aufklärte. Im Anschluss beantwortetet Frau Dr. Heller Fragen und brachte uns zudem die Gründe, Vorsorge, Probleme, sowie die Einstellung vieler gegenüber der Organspende näher. Hierbei bekamen wir auch durch Bilder interessante Einblicke in solch eine Operation. Die Fotos waren aber definitiv nicht für jeden geeignet, denn einige Schüler verließen ab diesem Moment den Hörsaal.

Nach einer kurzen Erfrischungspause klärte uns der Jurist Christoph Wittmann über die rechtlichen Rahmenbedingungen auf und veranschaulichte somit noch einmal, wie nützlich ein Organspendeausweis ist.
Mit diesem Vortrag beendete der Jurist den eher sachlichen Teil des Vormittags, denn danach wurde es emotional: zwei Nierenpatienten und ein lebender Spender erzählten ihre eigenen Geschichten.
Der erste Erkrankte war 10 Jahre an die Dialyse gebunden, bis er ein paar Tage vor diesem Vortrag mitten in der Nacht angerufen wurde, mit der Nachricht endlich eine neue Niere zu bekommen. Kurz darauf wurde er natürlich operiert. Der zweite Erkrankte musste jedoch nicht so lang warten, da sein Zustand für die Dialyse schon zu schlecht war. Er hatte aber das Glück eine Niere von seinem Stiefvater zu bekommen, der auch selbst anwesend war und somit aus der ,,Sicht des Spenders“ berichten konnte. Alle drei Betroffenen wurden rückblickend sentimental und es fiel ihnen teilweise schwer über ihre Geschichten zu reden, dennoch waren sie glücklich und erleichtert. Erstaunlich war es, dass die drei so kurz nach den Operationen schon wieder so fit waren. Die wohl interessanteste Frage wurde uns aber auch beantwortet: es fühlt sich nicht so an als wäre etwas in ihrem Körper ,,fremd“ oder im Falle des Spenders als würde etwas ,,fehlen“.

Nach diesem informativen Vormittag sind wir gegen 13 Uhr wieder zurück nach Bamberg gefahren, hoffentlich alle ausreichend informiert und froh darüber gesund zu sein, denn dieses Seminar hat gezeigt, dass wir nur auf die Gesundheit und Hilfe von unseren Mitmenschen hoffen können. Da nicht jede Klasse die Chance bekommt, an diesem Seminar teilzunehmen, sind wir sehr dankbar ein Teil davon gewesen zu sein.

Selina Sendler & Viktoria Kutseva Q11

Das P-Seminar „Chemie & Küche“ durchleuchtet die Themen Lebensmittel, Ernährung und Kochen unter vielfältigen Aspekten. Angefangen von der Biochemie, über Umweltgedanken bis hin zu den neuesten Trends in der Versorgung mit Lebensmitteln.

Unter genau diesen Aspekten machte sich das P-Seminar auf um sich auf der Messe „Consumenta“ in Nürnberg ein Bild von den aktuellen Entwicklungen rund um das Thema „Lebensmittel“ zu machen. Ausgestattet mit Arbeitsaufträgen erkundeten die Schülerinnen und Schüler das weitläufige Messegelände. Die ein oder andere Verkostung (natürlich nur zu Recherchezwecken) durfte dabei natürlich nicht fehlen…

Impressionen finden sich in der Galerie:

 

Florian Mai

 

Die Teilnahme am Wettbewerb “Experimente Antworten” ist für Annika schon Routine. Mit viel Freude, Begeisterung und wissenschaftlichen Spürsinn bearbeitet die Schülerin der Q11 die anspruchsvollen Aufgaben des renommierten Schülerwettbewerbs schon fast im Akkord. In mehreren Runden konnte sie die Jury mit ihren eindrucksvollen Arbeiten überzeugen und wurde deshalb zur Preisverleihung des Superpreises nach München eingeladen (den sie übrigens schon zum dritten Mal abgeräumt hat…).

 

Superpreisverleihung 2022 beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“ am 07.11.2022 im Deutschen Museum in München.
Annika Raab (Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg) erhält die Auszeichnungen von Ministerialdirektor Stefan Graf.
Foto: Tobias Hase / stmuk
(Achtung: zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Veranstaltung. Keine Verwendung)

 

Hier ein Bericht, den Annika verfasst hat:

Auch dieses Jahr habe ich wieder am Wettbewerb „Experimente Antworten“ teilgenommen. Der Wettbewerb besteht aus 3 Runden, in denen man mit haushaltsüblichen Substanzen (also mehr oder weniger) chemische Experimente durchführen und dokumentieren muss. Wenn man an allen drei Runden mit großem Erfolg teilnimmt, wird man zur Superpreisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen. Diese fand am 07.10.2022 statt. Es war eine tolle Veranstaltung. Hier ein kurzer Überblick über meine Beiträge:

 

Runde 1: “Leo geht ein Licht auf”
Dabei musste man Experimente zum Thema Fluoreszenz durchführen, z.B. die Leuchtkraft von Knicklichtern bei unterschiedlichen Temperaturen bestimmen oder auch fluoreszierende Substanzen mit einer Schwarzlichtlampe finden.

 

 

Runde 2: “Jetzt wirds spannend”

Hier musste nun ein Spannungsmessgerät gebaut werden und aus unterschiedlichen Materialen eine Batterie und damit ein LED- Lämpchen zum Leuchten bringen. Dabei musste man verschiedene Materialien einsetzen und konnte so sehen, wie sich die Spannung verändert.

 

Runde 3: “Wie Sand am Meer”

Hier mussten Experimente über das Rieselverhalten von Sand im trockenen uns nassem Zustand gemacht werden auch von anderen Materialien (z.B. Reis oder Mohnkörnchen). Oder auch eine Sanduhr gebaut werden und das Fließverhalten im Vergleich zu einer Wasseruhr (natürlich auch selbst gebaut) beurteilt werden. Am schwierigsten war die Bestimmung des Luftanteils in verdichtetem Sand.

 

 

Eine starke und gesunde Klassengemeinschaft ist eine wichtige Stütze für Erfolg aber auch Spaß in der Schule. Diesen Gedanken haben die Klassenleiter und unsere Sozialpädagogin Tanja Sirch für die Klasse 6a aufgegriffen und gemeinsam mit der Klasse einen aktiven Projekttag mit vielen abwechslungsreichen Programmpunkten erlebt.

Das Ziel der Klasse war die Wallburg in Eltmann. Ein mittelalterlicher Turm, der über der Stadt thront. Die erste Herausforderung bestand darin, nach einer kleinen Wanderung die insgesamt 300 (!) steilen Stufen auf den Berg zu bewältigen.

Oben angekommen wurden wir vom Burgvogt begrüßt. In einem kurzweiligen und witzigen Vortrag wurden die Schülerinnen und Schüler über die Geschichte und die Besonderheiten der Wallburg und deren Restaurierung aufgeklärt. Wer mutig genug war, durfte dann sogar noch die knirschenden und wenig vertrauenserweckenden 100 Stufen auf den Turm hinauf jagen – belohnt wurde die Anstrengung mit einem tollen Blick über Maintal und Steigerwald. Natürlich durfte auch ein ausgiebiges Sportprogramm, Erfrischungen, Futtern und ein ausgiebiges Kartenspiel nicht fehlen!

Gemeinsam mit Tanja Sirch begann jetzt der ernste Teil des Tages. In Spielen, Übungen und teils sehr intensiven Gesprächen reflektierten die Schülerinnen und Schüler darüber, was in diesem Schuljahr und in der Klasse gut lief und an welchen Baustellen unbedingt im kommenden Schuljahr noch gearbeitet werden muss. Gemeinsam wurde vereinbart, dass man mehr Rücksicht auf die anderen nehmen möchte. Es wurde auch erkannt, dass die Ausdrucksweise und Wortwahl mancher Klassenkameraden andere verletzt und wie man so etwas in Zukunft vermeiden kann.

 

Das I-Tüpfelchen des (knallheißen!) Projekttages war dann noch ein ausgiebiger Besuch in der Eisdiele direkt neben dem Bahnhof…

Florian Mai