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Bamberg – Basketball – Backen. Dies ist, zugegebenermaßen, eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber am DG ist eben alles möglich! So war unser Bamberger Gymnasium bisher vielen als Talentschmiede für Basketballer bekannt, aber nun lüften wir eines der Geheimnisse unserer Schulgeschichte: Wir kümmern uns nicht nur um die wissenschaftliche und die sportliche Ausbildung, sondern auch um die kulinarische, und viele zukünftige Ehefrauen können sich freuen, denn wir bilden ganz nebenbei auch die perfekten Hausmänner aus.

In Anlehnung an die englische TV-Erfolgsserie ″The Great British Bake Off″ haben die Jungen der letztjährigen 6d (SJ 2017/18) von Frau Merz ″The first DG Bake Off″ veranstaltet und leckeres Shortbread gebacken, das Sie anhand unseres Films nun auch zu Hause ganz einfach nachbacken können.

In das Rezept haben wir dabei aber nicht nur die nötigen Backzutaten eingefügt, sondern auch zahlreiche ″short-Idioms″. Auf diese Weise haben wir uns unseren Englischunterricht schmackhaft gemacht und vielleicht versüßen wir auch Ihnen damit den Afternoon Tea. Von der diesjährigen Jury des Fremdsprachenwettbewerbs haben wir für unseren Shortbread-Film eine schöne Teilnehmerurkunde erhalten.

6d (SJ 2017/18) und G. Merz

 

 

Es ist Frühling, alles grünt und blüht. Verwundert es da, dass auch kleine grüne Marsmännchen bei uns auf der Erde einmal vorbeischauen? Aber werden sie von uns Menschen begeistert sein? Werden sie bleiben?

 

Das Stück ″Visitors from planet Mars″ hat die Klasse 5c am 20. März 2019 bei dem „Gesellschaft der Freunde des DG“-Abend für die fünften Klassen aufgeführt.

 

In diesem Schuljahr hat das DG zum zweiten Mal am Wettbewerb „Diercke Wissen“ des Westermann Verlags, der an vielen Schulen in ganz Deutschland durchgeführt wird, teilgenommen. Ausgestattet mit einem Atlas und regionalen bis globalen geographischen Kenntnissen stellten sich alle siebten, achten und zehnten Klassen den Herausforderungen des Tests. Hier eine kleine Auswahl der gestellten Fragen:

  1. Liegen die folgenden Gebirge nördlich oder südlich des Mains: Bayerischer Wald – Harz – Odenwald – Teutoburger Wald
  2. Ordne die folgenden Städte von Westen nach Osten: Limerick – Ljubljana – London – Luxemburg
  3. Der drittgrößte Fluss Europas, der Dnjepr (Dnipro), mündet nach etwa 2.000 km in das …… Meer.
  4. Kreuze den Namen des Alpenpasses an, der Österreich mit Italien verbindet. Arlberg – Brenner – Gotthard – San Bernadino
  5. Schreibe den Gebirgsnamen auf: Einerseits ist es der Name für ein Kartenwerk, andererseits der des gesuchten Gebirges in Marokko, Algerien und Tunesien.
  6. Die längste Eisenbahnstrecke der Welt zwischen Europa und Asien besitzt mehr als 400 Bahnhöfe. Notiere den Namen der Strecke.

Die Sieger der siebten, achten und zehnten Jahrgangsstufe, Haakon Baumgartner (7d), Johannes Wehnert (8c) und Nils Hölzlein (8c) sowie Tom Hennemann (10d), qualifizierten sich für die zweite Runde des Diercke-Wettbewerbs, in der Johannes Wehnert als Schulsieger hervorging. Johannes Wehnert durfte anschließend in der dritten Runde, bei der der Landessieger für Bayern ermittelt wird, mitmachen.

Im „Diercke Wissen“-Test für Junioren konnten auch die fünften Klassen ihre geographischen Fähigkeiten und den kompetenten Umgang mit dem Atlas unter Beweis stellen, wobei nicht alle Fragen ein reines Kinderspiel waren. Unsere DG Diercke-Junior-Test-Sieger sind punktgleich – bei voller Punktzahl und richtiger Beantwortung aller Zusatzfragen – Franka Dörle (5c) und Lelia Kauder (5c). Wir gratulieren herzlich all unseren DG-Atlas-Experten.

Lösungen:

  1. Bayerischer Wald: südlich; Harz: nördlich; Odenwald: südlich; Teutoburger Wald: nördlich
  2. Limerick – London – Luxemburg – Ljubljana
  3. Schwarze Meer
  4. Brenner
  5. Atlas
  6. Transsibirische Eisenbahn = Transsib

The young teachers of class 5c

your, his, their – zu schwer???

Die englischen Vokabeln sind für uns ja eigentlich schon kompliziert genug, und jetzt kommen da auch noch diese grammatikalischen Fachbegriffe, wie zum Beispiel possessive determiners, hinzu… 🙁

Nun gut, auf Fränkisch beherrschen wir die besitzanzeigenden Fürwörter ja perfekt: „mei“, „dei“, „dem sei“, „denna ihrs“ usw. Im Hochdeutschen tun wir uns damit schon etwas schwerer, aber wir werden’s auch noch lernen. (Was war doch gleich noch einmal der Unterschied zwischen „ihr Buch“ und „Ihr Buch“??) Egal, auf Englisch sind wir jetzt jedenfalls Meister der possessive determiners, der „besitzanzeigenden Fürwörter“. Aber überzeugen Sie sich selbst davon in unserem kurzen Video.

Und getreu dem Motto ″Know your pronouns″ haben wir uns dann auch gleich noch an die englischen Personalpronomen, die personal pronouns, herangewagt.

Im Rahmen der vom Helbling-Verlag ausgeschriebenen Reading Competition für die Klassen 5-7 haben die Schüler der Klasse 6d (SJ 2017/18) am Ende des letzten Schuljahres diverse Textabschnitte aus L. Frank Baums ″The Wonderful Wizard of Oz″ so zauberhaft wie möglich vorgelesen, aufgenommen und unter 41 teilnehmenden Gruppen den ersten Platz, der mit einem Preisgeld von 500€ verbunden war, erzielt. Das opulente Preisgeld investierte die Klasse in englische Lektüren und Hörbücher sowie in geographische „Was ist Was?“-Bücher und „memo Wissen entdecken“-Bände, die sie der neuen Unterstufenbücherei des DG übergab.

Hören kann man den Beitrag der Schüler übrigens unter folgendem Link: https://www.dg-info.de/its-magic/

G. Merz

Geographie einmal anders, dafür aber hautnah im Klassenzimmer

„Uganda von A bis Z“ – ein Kaleidoskop von Aidswaisen bis Zebras 

Hannington Ambale, Pastor aus Uganda: „Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich als Kind Steine aufeinander geschichtet habe, um mich darauf zu setzen, denn Stühle gab es in der Schule keine.“

Wenn man die aktuellen Fotos von Schulen in Uganda betrachtet, erkennt man, dass sich an dieser Situation nicht sehr viel geändert hat: ein Klassenzimmer unter freiem Himmel, eine abgebrochene Tafel, befestigt an einer instabilen Giebelmauer, kein Dach, viele Schüler. Eines dieser Kinder wird uns näher vorgestellt. Als vierjähriges Mädchen musste es bereits für seine Großmutter sorgen und jeden Tag von einem weit entfernten Brunnen in schweren Kanistern Wasser holen, seine Eltern waren an Aids gestorben. Wasserholen ist für ein vierjähriges Kind schon mühsam genug, um wieviel schmerzvoller ist dies jedoch, wenn die Füße und Beine von Insekten und Würmern befallen sind, sodass jeder Schritt eine Höllenqual ist, so wie einst bei besagtem Mädchen, das aber nun, drei Jahre später, lachend und ein wenig stolz auf die neue Schuluniform in die Kamera blickt.

Bereits nach zehn Minuten des Vortrags von Janina Möck und dem Pastorenehepaar aus Uganda haben die achten Klassen einen hautnahen und lebhafteren Einblick in den sogenannten „Schwarzen Kontinent“ erhalten als dies im regulären Geographie-Unterricht – selbst mit dem besten Videomaterial – je möglich gewesen wäre.

Frau Möck und das Pastorenehepaar erzählen sowohl realistisch als auch kritisch über Uganda. Es geht um Überbevölkerung, Stammeskämpfe, Aids, anstrengende Feldarbeit, die vor allem von Frauen für einen Monatslohn von etwa fünfzig Euro verrichtet wird, politische Instabilität, Arbeitslosigkeit, „Headhunter“ aus Saudi-Arabien, die Billiglohn-Arbeitskräfte für den Bau von Fußballstadien und Hotels in Katar anwerben, Flüchtlinge, die aus dem Südsudan nach Uganda kommen und vieles mehr.

Bei all den großen Problemen wird aber dennoch nicht die Schönheit und Faszination Ugandas außer Acht gelassen. Wir sehen den Victoriasee, die Quelle des Weißen Nils, traumhaft schöne Wasserfälle, Ankole-Rinder mit imposanten Hörnern, deren Spannweite ca. 200 cm beträgt, weshalb sie auch als longhorns bezeichnet werden, Jackfrüchte, die lecker schmecken sollen, bei denen einem aber nach dem Schälen die Finger tagelang kleben, Kronenkraniche mit ihren strohgelben, büschelförmigen Federn auf dem Kopf sowie einzigartige Impressionen aus der Savanne.

Diese Fotos wird wohl keiner vergessen – die paar mühsam erlernten Floskeln in der in Süd-Uganda verbreiteten Bantu-Sprache Luganda wahrscheinlich schon, denn diese erwiesen sich für uns beim bloßen Nachsprechen als sehr komplizierte Zungenbrecher.

Aber wer sind diese drei Referenten eigentlich? Janina Möck absolvierte nach ihrem Abitur eine Art freiwilliges soziales Jahr in Uganda und traf dabei auf das dort arbeitende Pastorenehepaar Hannington und Theresia Ambale, mit denen sie 2014 das Hilfsprojekt „We care for them“ ins Leben rief. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, für notleidende Waisenkinder in Uganda ein Leben mit Perspektive zu ermöglichen. Manch einer mag nun denken: Was für eine romantische Vorstellung. Aber weit gefehlt. Wir sehen, wie dieses Trio ohne großen bürokratischen Aufwand vor Ort praktische Hilfe leistet. Derzeit haben sie vierzehn Waisenkinder unter ihrer Obhut, für deren Unterkunft, Ernährung, Schul- und Arztbesuche sie sorgen. Sie haben für diese ein Haus errichtet, auf einem eigenen Grundstück bauen sie Gemüse an und als nächstes Ziel steht der Bau einer Schule für 350 Kinder an.

Schulbildung heißt dabei nicht wissenschaftlicher Unterricht, denn Jobs gibt es ohnehin kaum, sondern vielmehr Lernen unter den gegebenen Umständen in Uganda zu leben. Dabei ist es ihnen auch wichtig, den Leuten klar zu machen, dass sich deren Lebensverhältnisse verbessern und ihre Überlebenschancen steigen, wenn sie nur zwei statt fünf bis acht Kinder haben.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Janina Möck sowie Hannington und Theresia Ambale, dass sie uns am 12. Dezember 2018 auf eindrucksvolle Weise Afrika ins Klassenzimmer gebracht haben und wir mit ihnen in die Region des Äquators reisen durften. Und wir wissen nun auch, dass Kochbananen eigentlich wie Kartoffeln schmecken und Katzen sehr wichtig sind, denn ohne sie gäbe es Mäuse und wenn die erst einmal da sind, dann kommen auch die Schlangen.

Weitere Informationen zu diesem Uganda-Hilfsprojekt finden Sie unter: www.wecareforthem.eu und wer ein kleines Hilfsprojekt, deren Effizienz das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stets positiv hervorhebt, finanziell unterstützen möchte, findet dort auch die entsprechenden Bankverbindungen.

G. Merz