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Neun motivierte Mädchen der 7. und 8. Klassen wollten wissen, was hinter dem Namen des neukonzipierten Wahlunterrichts steht. Und das haben sie bis jetzt erlebt:

19.10.18 Jugend testet – „Cola oder Cola light“ und „Rotkohl oder Blaukraut“

Warum heißt es bei manchen Leuten Rotkohl und bei anderen Blaukraut? Und warum sieht das gekochte Gemüse manchmal wirklich eher rot aus? Und was hat das ganze bitte mit Cola zu tun? Und warum schmeckt Cola ohne Zucker viel süßer als normale Cola? Was schmeckt besser?

Durch (schau-)spielerisches Heranführen an diese Fragestellungen durften die Mädchen erst einmal einige Blaukrautblätter kochen, um etwas Farbstoff aus den Blättern zu lösen und Blaukrautsaft zu erhalten. Dieser wurde mit verschiedenen Zutaten – ja nach Rezept – auf die Farbreaktion hin getestet. Fazit: Die Säure macht den Unterschied!

 Könnte man also auch Cola für die rote Färbung des Rotkrautsaftes verwenden? Ja, denn Cola enthält Säure (Kohlensäure und Phosphorsäure)! Daraufhin wurde der Säuregehalt der verschiedenen Cola-Sorten getestet.

Anschließend wurde die Frage gestellt, ob in Cola light oder Cola zero wirklich kein Zucker vorhanden ist! Mit Hilfe der sogenannten „Fehling-Probe“ (=Test auf Zucker) wurde die „normale“ Cola positiv, die light und zero Varianten hingegen negativ auf Zucker getestet. Die süßen Geschmackseindrücke kommen auf Grund von Reaktionen der Geschmacksknospen der Zunge mit den Zuckerersatzstoffen zustande. Fazit: Alles Geschmackssache!

16.11.18 Besuch der FORSCHA Messe in München

Bereits gegen 6:45Uhr (morgens, wohlgemerkt) fuhr unser Zug nach München. Ziemlich verschlafen, aber neugierig kamen wir nach knapp drei Stunden auf dem Messegelände an. Anfangs war sehr viel los, da viele Klassen aus München und Umgebung den SCHULFREITAG nutzten, um sich die vielen interessanten Projekte, Aufgaben und Spiele zum Thema MINT anzusehen. In der Halle waren die unterschiedlichsten Unternehmen, wie zum Beispiel die Bundeswehr oder auch das Kultusministerium, Verlage, Lehrstühle der Universitäten usw. vertreten.

Die Bundeswehr hat Spiele angeboten in denen man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder Bombenentschärfungsroboter steuern oder Roboter programmieren konnte. An manchen Ständen konnte man sich selber Tee zusammenmischen, Weizenmehl herstellen und Vollkornmüsli machen. Es wurde auch viel Handwerkliches angeboten, wie Drechseln oder ein eigenes Spiel aus Holz bauen. MINT ist also nicht nur rechnen und Formeln, MINT ist mehr, MINT ist vielseitig, MINT ist aufregend.

Gegen Mittag hat sich der große Ansturm etwas gelegt, da die heimischen Schulen den Rückweg antraten. Wir hatten aber so die Chance noch weiter und in aller Ruhe uns umzusehen.

Nachdem nachmittags auch noch die „Spielwiesen“ öffnete und dort riesige Legowelten aufgebaut und Unmengen an Spielen vorgestellt wurden, waren wir ehrlich erschöpft, als wir endlich im Zug nach Bamberg saßen. Dumm nur, dass wir statt um 20:50Uhr erst eine volle Stunde später in Bamberg ankamen. Danke DB! Zumindest gab‘s Trostschokolade J

14.12.18 bfz – Elektronikwerkstatt des Berufsförderzentrums

„Häh? Bfz? Was ist das denn?“

„Na das ist das Berufsförderzentrum in der Lichtenhaidestraße!“

„Aha. Sagt mir immer noch nichts. Was macht man da?“

„Die bieten voll viele und verschiedene Programme an. Zum Beispiel, wenn man sich weiterbilden oder umschulen oder wenn man sich generell Orientieren will in welche Richtung man sich beruflich entwickeln möchte, dann kannst du dich an das bfz wenden!“

„Und dann sitz ich da in einem Büro wie im Arbeitsamt und lass mich zulabern?“

„Nein. Da geht es viel um den praktischen Aspekt. Die haben für zig Berufe einzelne Räume mit den entsprechenden Ausstattungen: Frisör, Schreinerei usw. Wir waren zum Beispiel in der Elektronikwerkstatt. Leider war unsere Zeit zu kurz um wirklich an den großen Maschinen arbeiten zu dürfen, aber beeindruckend war es trotzdem. Unser netter Betreuer hat mit uns dann laufende/fahrende Handbürsten gebastelt, die wir auch mitnehmen durften. Selbst mit kleinen Händen war das teilweise eine ganzschöne Pfrimelei! Und das Löten erst…puh…zum Glück hat er geholfen wenn wir nicht weiter wussten. Die Zeit war dann auch viel zu schnell vorbei, aber ich weiß jetzt auf jeden Fall wo ich nachschauen kann, wenn ich nicht weiß was ich nach der Schule machen soll.“

„Das merk ich mir!“

25.01.19 Zu Besuch bei der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Uni Bamberg – Was ist überhaupt Informatik? Scratch mir was!

Um kurz vor 14 Uhr wurden wir von zwei sehr netten Informatik-Studentinnen (!) im Foyer der Uni-Bib des Standorts Erbainsel abgeholt und durch das Labyrinth des Gebäudes in einen Raum geführt, der die nächsten drei Stunden unser Aufenthaltsort sein sollte. Dort erwarteten uns bereits zwei weitere Studentinnen und ein Student. Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Referenten und einer Information darüber was eigentlich Informatik beinhaltet, starteten wir mit einem Sortieralgorithmus, dem „Bubblesort“-Prinzip.

Dieser hat uns so begeistert, dass wir dieses Prinzip unseren „Kleinen“ (zukünftigen) DG-lern auch zeigen und unseren eigenen Bublesortfilm in Angriff nehmen wollen.

Danach ging es ans Eingemachte. Wir durften mit der Programmierumgebung Scratch ein „Spiel“ programmieren und haben unsere Erfahrungen mit „trial and error“, also einem „Mist, warum geht das nicht?!“ „Häh? Ich hab aber doch den Block eingefügt!“ „Oh, ich bin beim verkehrten Kostüm“, gemacht. Am Ende hatte jede Gruppe ein kleines Programm entwickelt, an dem Zuhause weitergebaut werden kann. Vielen lieben Dank, den fleißigen Helferinnen und Helfern, insbesondere an Frau Deininger und Frau Prof. Dr. Schmid, die dies für unseren Wahlkurs „MINT…und es geht weiter“ ermöglicht haben und mit vielen anderen Projekten (Girls’Day, BIT, MuT …) die Mädchenförderung in den MIINT-Bereichen vorantreiben.

Der zweite Teil des deutsch-französischen Tags fand am 29. Januar 2019 in der Oase des DG statt. Akteure waren insbesondere die Schülerinnen und Schüler der beiden Französischkurse der Q11 und Q12. Sie präsentierten untereinander und interessierten Eltern eine Auswahl ihres sprachlichen und fachlichen Könnens. Eindrucksvoll stellten sie unter Beweis, dass Französisch eine wunderbare Sprache ist, die an unserer Schule einen hohen Stellenwert hat.

Lesen Sie Näheres, nun aber in französischer Sprache…

 

La Soirée française au DG

Le 29 Janvier 2019, une soirée franco-allemande a eu lieu dans la cafétéria au Dientzenhofer-Gymnasium de Bamberg. Elle s’est déroulée dans l’objectif d’un entraînement pour le bac et d’une présentation du progrès linguistique. C’est pour cela que les élèves des cours de français de la première et terminale avaient préparé aux parents et aux professeurs de la section française un petit spectacle. Eva Ammermann était l’animatrice qui menait le public à travers le programme varié. Etant une fête à la française, les chansons ne devraient pas manquer. C’est donc Mme Seiwert accompagnée au piano par M. Kröner qui a interprété « Amsterdam » de Jacques Brel et « La mer » de Charles Trenet. La première a débuté avec un petit quiz sur la France dans le style de « Qui veut gagner des millions » et un poème sur la France. Ensuite, Mme Fiederer, collaboratrice au DFI (institut franco-allemand) à Erlangen, a donné des informations intéressantes sur les nombreux projets de son institution qui sont offerts aux élèves et adultes de tout âge. La terminale s’est activée en présentant des poèmes de Prévert et de Rimbaud, le programme européen ERASMUS, la ville de Rodez et l’histoire entre l’Allemagne et la Bretagne. La classe de première a complété la soirée en chantant ensemble les fameux « Champs-Elysées » Ce n’était pas tout ! Un buffet riche et varié organisé par le dit « P-Seminar la cuisine française » a attiré les élèves, les professeurs et les hôtes. En résumé on peut constater que c’était une soirée réussie montrant le grand rôle de la langue française au DG.

Dominik Günthner: Ex-DG-ler Assistenz-Trainer in der Bundesliga

Das Dientzenhofer-Gymnasium hat in puncto Basketball (fast) alles zu bieten: Vier Bundessiege in Berlin, zig Landestitel, Bundesligaspieler, Nationalspieler, eines der größten Schulturniere Deutschlands (Klaus-Haferkorn), Bundesliga-Manager und und und … es fehlte bislang nur ein Coach auf der Bundesliga-Bank. Nun ist es soweit: Nach der Entlassung von Ainars Bagatskis nimmt Dominik Günthner die Stelle als Assistenztrainer neben dem Italiener Federico Perego ein. Bislang gehörte er zum „Assistenzteam“ und zwar bereits seit 2015. Eigentlich mehr im Hintergrund arbeitend: Als Hauptaufgabe analysierte er die internationalen Konkurrenten, man denke nur an Real Madrid, ZSKA Moskau oder Fenerbahce Istanbul. Zusätzlich archiviert er die eigenen Spielzüge.

Der heute 30-Jährige (BWL-Bachelor) verdiente sich seine ersten Lorbeeren im Brose-Jugendkonzept und schaffte so den Sprung zu den Profis. Ebenso wie sein Headcoach-Chef hat er keine großen Siege als Aktiver in seiner Basketball-Leben erzielt, umso erfolgreicher arbeitet er aber als Trainer.

Dominik Güntnher machte 2009 das Abitur am Dientzenhofer-Gymnasium; noch im damaligen G9 mit Leistungskursen (Mathematik – Geschichte/Sozialkunde).

Das DG wünscht seinem ehemaligen Schüler viel Erfolg auf der Trainerbank!

                                                                                                        Bertram Wagner

 

Dominik Güntner: „Mittendrin statt nur dabei“

Fotos: Bertram Wagner

1.2.1969 – 1.2.2019: Heinz „Dobro“ Dobrzanski: 50 Jahre – „Goldenes“ Lehrer-Jubiläum am Dientzenhofer-Gymnasium

 

Typisch „Dobro“: Hier auf der Trainerbank bei einer Berliner Bundesfinal-Begegnung „seiner“ Basketball-Jungs vom Dientzenhofer-Gymnasium, das für den 74-Jährigen ein zweites Zuhause ist und wo er in fünf Jahrzehnten Schulgeschichte geschrieben hat.

Foto: Bertram Wagner

Mit dem 1. Februar startet für Heinz Dobrzanski ein Festtags-Triple der ganz besonderen Art im Jahr 2019: Es dürfte bayern-, ja wohl auch bundesweit  nur eine handverlesene Anzahl von Lehrkräften geben, die auf 50 Dienstjahre zurückblicken können. Dieses „goldene“ Jubiläum – Ende Februar folgt dann die „Goldene Hochzeit“ und Ende Mai wird der Jubilar 75 Jahre alt – feiert der weit über die Grenzen hinaus bekannte Bamberger am Dientzenhofer-Gymnasium, der mit Ausnahme eines Jahres – als Referendar am Franz-Ludwig-Gymnasium – nur in der Feldkirchenstraße („ein Wechsel war nie ein Thema“) unterrichtete und dicke Kapitel Schulgeschichte (an die 9 000 Unterrichtsstage am DG) mitgeschrieben hat.

Ende des Schuljahres 2010/11 wurde die DG-Institution bereits in den gesetzlichen Ruhestand verabschiedet, letztlich nur auf dem Papier, denn der 74-Jährige ist weiterhin im Einsatz, nicht nur in seinen offiziell fünf Chemie- und Sportstunden, sondern auch tagtäglich im Vertretungseinsatz, wenn Lehrkräfte in Mutterschutz, Erziehungsurlaub sind oder krankheitsbedingt ausfallen. Typisch für „Dobro“, dessen Wochenalltag mit jugendlichen DG-Basketballern montags um 7 Uhr beginnt, steht der Mittwoch zwei Tage vor dem Jubiläum: vier Stunden Sportunterricht und eine Chemie-Stunde!

„Ich freue mich sehr, dass ich das noch machen kann und darf. So bleibt mein Leben strukturiert, das ist schon eine Art Demenz-Prophylaxe! Ich bleibe am Ball, der Umgang mit den jungen Schülern und Lehrern hilft mir sehr, da kann ich digital noch einiges dazulernen. Das strengt mich nicht an, es ist der Spaß an der Freude, auch keine finanziellen Zwänge stehen dahinter. Mein Aushelfen nimmt den Referendaren keinen Platz weg“, klingt der Jubilar („statt TV-Sofa in die Schule“) voll begeistert. Er wünsche sich in Bamberg ein Modell für Gymnasien, die auf einen Pool von noch arbeitswilligen Pensionisten („da gibt es bestimmt noch zehn bis fünfzehn“) kurzfristig zurückgreifen könnten.

Der ehemalige Chemie-Fachleiter und -Seminarlehrer trat quasi in die Fußstapfen seines Vaters (Oberrealschule). Doch die Dobrzanski-DG-Beziehung ist noch intensiver: Seine beiden Kinder haben hier das Abitur gemacht und im Jubiläumsjahr folgt nun sein Enkel. Ungeachtet seines schulischen Wirkens in Bamberg und in Dillingen (Fortbildungen) hat er bundesweiten Ruhm erlangt in seiner Funktion als Betreuer von Basketball-Schulmannschaften: Vier Bundestitel, fünf weitere „Stockerl“-Plätze und an die 30 Landessiege (zuletzt im Vorjahr mit den Jüngsten in der WK IV) machen ihn zu einen der erfolgreichsten Trainer auf Schulebene. Siegerfotos mit „Dobro“ im „FT“ waren schon fast der sportliche Alltag!

Als Schmankerl aus Hunderten von Schulbegegnungen berichtet er von einer DG-Partie in den 90er-Jahren gegen Würzburg, als man den späteren NBA-Star Dirk Nowitzki auf zwei Punkte halten konnte. Nachdem er selbst im Verein beim VfL Jahn Bamberg in der Kreisliga auf Korbjagd gegangen war („ich war sogar Korbschützenkönig!“) und später ob eines Trainer-Ausfalls in die Betreuer-Funktion „reinschlitterte“, übernahm er Ende 80-Jahre als Nichtsport-Lehrer das Basketballkommando an der Schule. Basketball war und ist neben der Schule sein „zweites Leben“: B-Schein als Schiedsrichter, Trainerausbildung, FCB-Jugendleiter und Hallensprecher in der „Blauen“ in der Bundesliga und international sind neben den vielen Landes- und Bundesfinals weitere Marksteine in seiner sportlichen Vita.

Der Tausendsassa ist natürlich auch beim traditionellen Klaus-Haferkorn-Turnier seit ewigen Zeiten dabei: Seit 45 Jahren ist er Schiedsrichter, als Mitarbeiter unersetzlich und auch bei vielen Einlagenspielen selbst am Ball gewesen. Apropos aktiv: Bis 2017 spielte er jede Woche in seiner Freizeit-Mannschaft „Flower Power“.

In Sportlerkreisen machte sich Heinz Dobrzanski auch als Fußballer einen Namen: Er war berühmt, aber auch berüchtigt als „Manndecker“, der „eisenhart“ zu Werke ging. Die zwei Jahre in der Bayernliga bleiben für ihn unvergessen, diesem Highlight folgte noch einige Jahre in der „Woka“-Elf, ehe er die Schuhe an den Nagel hängte und sich dem Basketballsport vollends widmete.

Vom Parkett zurück ins Klassenzimmer: Schule früher und heute! „Wesentlicher Unterschied ist die Tatsache, dass das Abitur wesentlich schwieriger geworden ist. Die Chemie-Aufgaben werden immer komplexer. Und früher konnte man auch noch Fächer wie Mathematik abwählen! Die Schüler selbst waren reifer als heute, hängt sicher auch damit zusammen, dass sie mehr Zeit hatten und auch die Freizeitmöglichkeiten noch nicht so groß waren“, zieht Dobrzanski, der in seinen Dienstjahren nicht nur sechs Kultusminister, sondern auch sechs DG-Schulleiter er- und „überlebte“, den Vergleich. Was er in all seinen Dienstjahren nicht mochte, waren Verwaltungsarbeiten und Sitzungen, ansonsten habe sich der „Macher“ im Chemiesaal und den Sporthallen „immer wohl gefühlt“.

Bleibt die Frage Richtung Zukunft? „Wenn ich gebraucht werde, bin ich da. Ein Anruf genügt, ob für ein Vierteljahr oder länger, egal wie viele Stunden“, gibt er sich forsch, schließlich ist es für ihn eine besondere Art des Lebensgefühls und wie er sagt auch „Therapie im Alter“.

Die nächsten Aktivitäten im sechsten Lehrer-Jahrzehnt passen wie die Faust aufs Auge oder „Dobro“ zum DG: Am morgigen Samstag geht er mit den Siebtklässlern eine Woche auf Skikurs nach Altenmarkt und kurz nach seiner Rückkehr winkt die nordbayerische Basketball-Meisterschaft in Würzburg. Ein Schul- und Basketball-Verrückter, dem man schon in seiner 1993er-Beurteilung attestierte, dass er „sehr tüchtig und ein vorzügliches Organisationstalent“ besitze sowie „über den Bereich der Schule hinaus uneingeschränkt verwendbar“ sei. Unabhängig davon, ob er bayernweit dieses 50er-Alleinstellungsmerkmal besitzt oder nicht, die Schul- und Sportstadt Bamberg  kann stolz auf „Dobro 50“ sein!

Bertram Wagner

Dobro 50 Bericht

Am Mittwoch, den 23.1.2019 wurde nach einer halbjährigen Umbauphase die neue Unterstufenbibliothek offiziell von unserer Schulleiterin eröffnet.

Als Gäste waren alle am Umbau Beteiligten geladen, ebenso wie die Gewinner des Vorlesequiz aus den fünften Klassen und die Klassensieger des Vorlesewettbewerbs der sechsten Jahrgangsstufe. Frau Hartmann, Leiterin der Stadtbücherei Bamberg, und Frau Dirauf, Diözesanbibliothekarin für die Erzdiözese Bamberg, waren ebenfalls unsere Gäste.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine mitreißende Musik- und Tanzperformance einiger unserer Oberstufenschüler. Im Anschluss daran wandte sich Schulleiterin OStDin Cleary mit Ihrer Ansprache über die Faszination des Lesens direkt an die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe und machte deutlich, dass es gerade in Zeiten der Allmacht von Handy, Tablet und dergleichen ein besonderes Erlebnis sei, sich auf ein „echtes Buch“ einzulassen. Nichts könne die sinnliche Qualität von Papier ersetzen, nichts wirke sich so fördernd auf die eigene Sprachfähigkeit und Vorstellungskraft aus wie das Eintauchen in eine geschriebene Geschichte. StD Schuster sprach für die Fachschaft Deutsch und betonte noch einmal die Relevanz der seit diesem Schuljahr eingeführten wöchentlichen Lesestunde, die nun – Dank des großen Engagements von OStRin Maike Wersal, die vor allem in Fragen der kreativen Raumgestaltung federführend war – in tollem neuen Ambiente stattfinden könne.

Feierlich durchschnitt Frau Cleary das Eröffnungsband, so dass schließlich auch das Buffet geentert werden konnte.

Nun hoffen wir, dass die neuen Räumlichkeiten tatsächlich dazu beitragen, unseren Schülerinnen und Schülern regelmäßiges Lesen näherzubringen. Im Wohlfühlambiente unserer neuen Räumlichkeiten macht dies bestimmt noch mehr Spaß als in unseren Klassenzimmern.

 

Journée franco-allemande (22 janvier 2019) / Deutsch-französischer Tag (22. Januar 2019)

Seit 2004 findet alljährlich am 22. Januar der „Deutsch-französische Tag“ statt, mit dem Schulen in Deutschland und Frankreich an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags 1963 erinnern – Anlass genug, um auch am DG die deutsch-französische Freundschaft zu feiern. Mehrere Aktionen auf dem gesamten Schulgelände luden in den beiden Pausen zu einer Entdeckungsreise nach Frankreich ein:

  • Die Klasse 7bc hat den Musikraum kurzerhand zum Konzertsaal umfunktioniert: Neben dem Klassiker „Les Champs-Élysées“ von Joe Dassin wurde der eher unbekannte Kanon „Ensemble“ von Jean-Jacques Goldman präsentiert.
  • Ein breites Allgemeinwissen war beim Landeskunde-Quiz gefragt. Hierzu hat die Klasse 8cd Fragen rund um Frankreich entwickelt, die mit Hilfe der Lern-App „Kahoot“ per Tablet oder Smartphone beantwortet werden konnten. Wer es aufs Podium geschafft hat, wurde mit einem Preis belohnt.
  • Einen Einblick in die Austauschmöglichkeiten zwischen Deutschland und Frankreich bot in der Eingangshalle eine Plakatausstellung der Klasse 9bd. Neben der Relevanz des Französischen für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern wurden dabei auch verschiedene Begegnungsprogramme des Deutsch-französischen Jugendwerks im Überblick präsentiert.
  • Die Klasse 10bc hat die Pausen mit selbstgemachten Crêpes versüßt und wurde dabei von aktuellen französischen Pop-Songs begleitet.

 

Der deutsch-französische Tag war ein voller Erfolg, nicht zuletzt dank des engagierten Einsatzes aller beteiligten SchülerInnen. Danke an alle TeilnehmerInnen!

 

Stellvertretend für die Fachschaft Französisch

Julia Seiwert und Thomas Holl-Wagner