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In der Woche vor den Osterferien wurde die Klasse 10 c von 19 polnischen Schülerinnen und Schülern besucht. In dieser schönen Woche wurde uns ein tolles Programm von Frau Schneider und Frau Götz ermöglicht. Außerdem haben wir die polnische Kultur besser kennengelernt und neue Freunde gefunden.

Am Freitag gegen ca. 18:45 Uhr kamen unsere Austauschpartner mit dem Bus am Lehrerparkplatz des DG an. Nach kurzem und – am wichtigsten – negativem Corona-Test fanden wir uns in der Mensa zu einem entspannten Grillabend zusammen. An dieser Stelle wollen wir uns herzlich bei unserem Grillmeister Herrn Lother bedanken, der uns mit Steaks und Bratwürsten versorgt hat. Danach gings in die jeweiligen Familien.

 

 

Das Logo wurde von einem der polnischen Austauschpartner designt.

Am nächsten Vormittag trafen wir uns alle am Gabelmann in der Stadt. Unsere Austauschpartner brachen zu einer Stadtführung durch unser schönes Bamberg auf, während wir bei einer lebhaften Führung in die Geschichte Bambergs eintauchten. Anschließend fanden wir uns in der DG – Mensa zu Kennenlernspielen zusammen und erfuhren so vieles über die Interessen und Hobbys unserer Austauschpartner.

Den Sonntag verbrachten die polnischen Schülerinnen und Schüler in den Familien. Einige waren Bowling spielen, wandern oder bei einem Basketballspiel in der Brose Arena.

Am Montag fuhren wir dann nach Heilbronn zur Experimenta, einer Ausstellung mit mehr als 700 Experimenten! Nach freier Erkundung dieser Ausstellung und Mittagessen konnten wir zwischen zwei Workshops mit den Themen Energiespeicherung und Radioaktivität im Alltag wählen. Dort wurden dann zum Beispiel Taschenwärmer selbst gebastelt oder an einem Raumschiffmodel experimentiert. Danach fuhren wir wieder ca. 2,5 Stunden nach Hause.

Nach der Begrüßung durch unsere Schulleiterin Frau Cleary, hatten wir am Dienstag in den ersten 4 Stunden planmäßigen Unterricht. Unsere Austauschpartner arbeiteten währenddessen an Plakaten und Präsentationen zum Thema „Was ist Polen für mich?“. Dann stellten unsere Gäste uns ihre erarbeiteten Präsentationen vor.

Nach einer kurzen Mittagspause wartete eine Überraschung auf uns: Ein zweiteiliger je 2-stündiger Tanzkurs. Beigebracht wurden uns Discofox, langsamer Walzer und Cha-Cha-Cha.

Am Mittwoch stand der Ausflug nach Nürnberg an. Mit dem Zug machten wir uns auf den Weg dorthin, um das DB-Museum zu besuchen. Nach kurzer Führung und freier Erkundung des Museums führte uns Herr Wenker zur Kaiserburg in Nürnberg und erzählte uns sowohl etwas über die Geschichte als auch etwas über die Stadtentwicklung Nürnbergs. Dann hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung in der Stadt.

Den Donnerstag Vormittag verbrachten wir im regulären Unterricht, während sich die Austauschpartner an einer Stadtrally durch Bamberg versuchten. Danach begann der zweite Teil des Tanzkurses, der allen viel Spaß gemacht hat (auch wenn`s nicht alle zugeben). Nach leckerem Essen im Rodez 7 fand die Abschlussfeier im MZR statt. Diese war auf jeden Fall ein gebührender Abschluss für die erste Woche des Austausches hier in Bamberg.

Gegen 8:15 Uhr am Freitag machten sich die polnischen Schülerinnen und Schüler auf den Weg zurück nach Piekary.

Schon der erste Teil des Austausches hat alle Erwartungen übertroffen, weswegen sich alle ausnahmslos auf den zweiten Teil des Austausches in Krakau freuen. Nicht nur das spannende Programm, sondern auch unsere freundlichen Austauschpartner, mit denen man viel lachen und sich sehr gut unterhalten konnte, machten den ersten Teil des Austausches sehr erlebnisreich, aufklärend, spaßig und erfolgreich.

Johannes, Kilian, Gunar und Jonathan H. aus der 10c

 

 

“Gewehrkugeleinwirkung: Erschießung auf der Flucht – Innere Verblutung, Brusthöhle Bauchhöhle – Verstorben in der Roppeltsgasse [am]  23.3.1942, 4:30 Uhr” [1]

… heißt es nüchtern im offiziellen Bericht zum Tod von Bernard Delachaux in Bamberg am 23.03.1942 – vor nunmehr 80 Jahren. Er ist einer von zwei französischen Staatsangehörigen, die während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangene nach Bamberg gebracht und dort ermordet wurden. An sie und ihr furchtbares Schicksal erinnern heute zwei Stolpersteine, für die das DG und Frau Anna-Maria Welsch-Bomba die Patenschaft übernommen haben.

Wer waren diese beiden französischen Staatsangehörigen? Wie wird an sie erinnert? Unser P-Seminar möchte diesen Fragen auf den Grund gehen und das Schicksal von Bernard Delachaux und Ferdinand Rapiteau im Rahmen einer Ausstellung einer breiteren Öffentlichkeit näher bringen. Im Vorfeld finden dazu in den kommenden Monaten mehrere Aktivitäten statt, über die an dieser Stelle berichtet wird.

Anlässlich des 80. Todestages von Bernard Delachaux haben wir zusammen mit Frau Welsch-Bomba den Stolperstein besucht und als Zeichen gegen das Vergessen Vergissmeinicht und weiße Rosen niedergelegt.

 

 

 

Das P-Seminar und M. Schmidt

[1] zitiert nach: http://www.prisonniersdeguerre.com/bernard-delachaux-1914-le-creusot-1942-bamberg/, zuletzt aufgerufen am 23.03.2022.

von Bertram Wagner

Das DG hat Nationalspieler hervorgebracht, Ex-Abiturienten spielen in der Basketball-Bundesliga und kann mit Johannes Thiemann sogar einen Olympioniken bei den Spielen im Sommer 2021 aufweisen. Und nun ein weiteres Novum, ein absolutes Highlight in der über 50-jährigen DG-Geschichte: Bundesverdienstkreuz für eine Lehrkraft!

Im Rahmen der Aushändigung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, die im Bamberger Rathaus stattfand, würdigte Oberbürgermeister Andreas Starke das außergewöhnliche Engagement von Heinrich „Dobro“ Dobrzanski, der in seinem „zweiten Zuhause“, dem Dientzenhofer-Gymnasium, mehr als fünf Jahrzehnte Schulgeschichte geschrieben hat und immer noch verfasst, obwohl er bereits im Sommer 2011 in den gesetzlichen Ruhestand versetzt wurde.


Ein hohes Zeichen der Wertschätzung: Medaille und Urkunde, unterzeichnet vom Bundespräsidenten.
Foto: Bertram Wagner

In gleichem Atemzug betonte Starke, der mit dem Geehrten auch in Freizeitmannschaften gemeinsam am Ball war, dessen „exzellenten Ruf“ als einer der erfolgreichsten Betreuer von Basketball-Schulteams auf Landes- und Bundesebene. In Zahlen ausgedrückt: Vier Bundestitel, fünf weitere „Stockerl“-Plätze und an die 30 Landessiege. Dem „echten Vorbild“ attestierte Starke sportlichen Sachverstand, eine dynamische Motivationskraft und einen absoluten Willen zum Erfolg („Basketball war und ist Ihr Leben!“).

Der heute 77-Jährige, der jahrein jahraus nach wie vor basketballbegeisterte Schüler um 7 Uhr morgens in der DG-Halle trainiert, zeigte sich einerseits hoch erfreut über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, andererseits sollten die vorgetragenen lobenswerten Eigenschaften eigentlich zum Anforderungsprofil jeder Lehrkraft gehören. „Mir sind die Meistertitel nicht so wichtig, so dass ich kein echtes Highlight hervorheben kann. Weitaus wertvoller für mich ist die Anerkennung durch die Schüler und Spieler. Ich habe das Gefühl, dass die Jugendlichen bei mir gut aufgehoben sind. Und es steckt auch ein gewisses Maß an Egoismus dahinter, denn diese Art der Wertschätzung durch den Sport und Unterricht hält mich jung“, gibt sich der Geehrte bescheiden.

Ins Schwärmen gerät er auch, wie er als „Nichtsportler“ – er unterrichtete Chemie/Biologie und bildete als Seminarlehrer Generationen von Referendaren aus – über 40mal am Skikurs teilnahm, viele Schüler und auch Flüchtlinge mit Nachhilfe-Unterricht unterstützte, im Kindergarten allwöchentlich immer noch Ballschule betreibt und von den jetzigen Schülern „schöne Grüße von meinem Opa“ ausgerichtet bekommt, als Indiz dafür, welch große Zeitspanne die Sport- und Schulbegeisterung bei „Dobro“ schon anhält. Es sind die pädagogischen Fähigkeiten, die mit der Sportaffinität das Spezielle des Immer-Noch-DG-lers ausmachen. Wenn Lehrkräfte in Mutterschutz, Erziehungsurlaub sind oder krankheitsbedingt ausfallen, „Dobro“ steht zur Verfügung.

Lockeres Gespräch über viele sportliche und schulische Themen: Heinrich Dobrzanski und OB Andreas Starke.
Foto: Bertram Wagner

Dass bei einem derartigen Anlass auch die persönlichen Sportereignisse zur Sprache kommen, versteht sich von selbst. Bei den Korbjägern spielte er nur im Bezirk (VfL Jahn) und bis 2017 in einer Freizeitmannschaft, „schlitterte“ aber schon frühzeitig nach eines Trainer-Ausfalls in die Betreuer-Funktion; vor gut 30 Jahren übernahm er das Basketball-Kommando am DG. B-Schein als Schiedsrichter, Trainerausbildung, FCB-Jugendleiter und Hallensprecher in der „Blauen“ in der Bundesliga und international sind neben den vielen Landes- und Bundesfinals weitere Marksteine in seiner sportlichen Vita.

Der Tausendsassa ist natürlich auch beim traditionellen Klaus-Haferkorn-Turnier seit ewigen Zeiten dabei: Seit über 45 Jahren ist er Schiedsrichter, als Mitarbeiter unersetzlich und auch bei vielen Einlagenspielen selbst am Ball gewesen. Apropos aktiv: Bis 2017 spielte er jede Woche in seiner Freizeit-Mannschaft „Flower Power“.

In Sportlerkreisen machte sich Heinrich Dobrzanski besonders als Fußballer einen Namen: „Ich war kein guter Techniker, eher ein Zerstörer und beim Kopfball stark.“ Drei Jahre Bayernliga beim FC Bamberg, vom 1:0-Sieg gegen Haßfurt mit dem legendären „Luggi“ Müller spricht er noch heute mit großer Freude.

Die große Ehre, die die Bayerische Staatskanzlei für Dobrzanski initiierte, wurde mit „Dobro“ einer Lehrkraft zuteil, die „außergewöhnliches Format“ (Starke) besitzt und die ungeachtet der vielen Titel auf dem Parkett immer auf dem Boden blieb. Der unermüdlich aktive Pensionist hat in Bamberg dicke Kapitel zugleich der Schul- und Sportgeschichte geschrieben. Er wird auch weiterhin früh morgens die DG-Halle aufschließen und im Klassenzimmer stehen – nicht nur bis zu seinem 78. Geburtstag Ende Mai!

von Bertram Wagner

Große Ehre für eine Bamberger Schul- und Sport-„Institution“: Oberbürgermeister Andreas Starke überreichte die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland samt Urkunde an Heinrich Dobrzanski.

Foto: Bertram Wagner

 

Unter diesem Motto versammelten sich am letzten Schultag vor den Ferien Schüler*innen und Lehrkräfte vor der Oase, um ihre Fassungslosigkeit und Bestürzung angesichts des Krieges in der Ukraine zum Ausdruck zu bringen.
Dieses Thema beschäftigt uns alle sehr und ist mit Ängsten und Sorgen verbunden. Mit einer Schweigeminute gedachten wir der Opfer des Krieges, verbunden mit der Hoffnung, dass bald nachhaltig friedliche Lösungen gefunden werden.
Für das TROST-Team: Michael Blank und Gernot Garbe

Anlässlich der 23. deutsch-französischen Studien- und Ausbildungsmesse in Strasbourg unternahm unser erster AbiBac-Jahrgang eine viertägige Exkursion ins Elsass. Zusammen mit Frau Rolker, Herrn Schmidt und unserer diesjährigen Fremdsprachenassistentin, Frau Malan, sammelten die Schülerinnen und Schüler viele neue Informationen zu bi- und trinationalen Studienmöglichkeiten und gewannen Einblicke in diese kulturell sehr vielseitige Region im Herzen Europas sowie in ihre bewegte Geschichte.

Lorenz Blöchl, Sascha Kindsvater, Hannah Kupfer und Raphael Verheul berichten von ihren Erlebnissen…

Michael Schmidt

Tag 1: Erste Streifzüge durch die Stadt

Die Fahrt nach Straßburg startete am Mittwoch, den 10. November 2021. Um 9:26 Uhr ging es endlich los. Mit der Regionalbahn dauerte es etwa 3 Stunden nach Frankfurt am Main, unserem einzigen längeren Zwischenhalt auf unserer Reise. Während der Zugfahrt wurden fleißig Kreuzworträtsel gelöst, das machte die lange Fahrt amüsant. In Frankfurt angekommen, wurde die Innenstadt mit einem kleinen Spaziergang an den Main erkundet. Die restliche Fahrt nach Straßburg im TGV verlief sehr zügig.
 Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, begaben wir uns zu einem Supermarkt, um uns Proviant für den morgigen Tag zu besorgen. Als Nächstes stand eine erste Stadterkundung auf dem Programm. Von allen Sehenswürdigkeiten, die wir am ersten Tag erkundet haben, bleibt mir bis heute der Gutenbergplatz (hier hat Herr Schmidt uns eine kleine Aufgabe gestellt) und das Münster im Gedächtnis. 
Zu Abend aßen wir im Schnockeloch, einem typisch elsässischen Restaurant. Das Essen war zwar nicht billig, doch schmeckte es herausragend und die Atmosphäre war auch sehr angenehm. Das Einzige, was ich in Strasbourg nicht nachvollziehen konnte, war die Liebe der Elsässer zum Sauerkraut bzw. ihrem Choucroute. Dieses gab es gefühlt zu jedem zweiten Gericht und sogar in unterschiedlichsten Variationen. 


Raphael Verheul

Tag 2: Hartmannswillerkopf und Baeckeoffe

Nach unserem Frühstück im Hotel fuhren wir um kurz nach halb neun los. Knapp eineinhalb Stunden später kamen wir an unserem Ziel an, dem Memorial Hartmannswillerkopf (HWK) aus dem Ersten Weltkrieg. Nach einer kurzen Begrüßung führte uns ein Guide zuerst in eine Krypta mit je einem katholischen, evangelischen und jüdischen Altar. Anschließend betraten wir den darüber gelegenen Außenaltar, von dem aus man direkt auf den Soldatenfriedhof und den dahinter gelegenen Berg Hartmannswillerkopf schauen konnte. Die Aussicht war großartig, weil man von dort auch auf das Rheintal und sogar bis zum Schwarzwald und die Schweizer Alpen blicken kann. Daraufhin liefen wir den Soldatenfriedhof hinunter und näherten uns dem Berg, an dem damals die französischen gegen die deutschen Soldaten gekämpft hatten. Wir wanderten zuerst durch die Schützengräben der Franzosen, dann durch die der Deutschen. Oben angekommen betrachteten wir das Friedenskreuz, welches zu Ehren der Aussöhnung der beiden Länder und als Mahnmal für den Frieden aufgestellt worden war.

Nach unserer spannenden 2,5-stündigen Führung waren wir ziemlich erschöpft und freuten uns über unsere kleine Mittagspause. Wir setzten uns neben dem Museum auf eine Wiese und packten unsere mitgebrachten Snacks aus. Glücklicherweise war die Sonne rausgekommen, sodass es angenehm warm war, draußen zu sitzen und zu essen. Danach besuchten wir noch das Museum der Gedenkstätte, wo die Geschehnisse der damaligen Zeit ausführlich erläutert werden. Vor unserer Abfahrt wollten wir noch an der Zeremonie zum Feiertag des Waffenstillstandes teilnehmen, die rund um den Außenaltar stattfand. Diese Zeremonie zelebrierten die Spitzen der Lokalpolitik zusammen mit Vertretern des damals dort stationierten und durch den Krieg stark dezimierten französischen Regiments unter der Leitung der Staatssekretärin des Armeeministeriums.

Zurück in Straßburg konnten wir uns noch eine knappe Stunde ausruhen, bevor wir dann um 19:30 Uhr ins Le Baeckeoffe d’Alsace zum Essen gingen, welches uns allerlei Spezialitäten, wie die berühmten Baeckeoffe, aus der Region bot. Hierbei handelt es sich um einen Eintopf bestehend aus drei Fleischsorten Rind-, Lamm- und Schweinefleisch sowie gegartem Gemüse in Weißweinsoße mariniert. Ich nutzte die Gelegenheit und bestellte das Baeckeoffe traditionel mit einem grünen Salat. Es schmeckte köstlich und ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Den Abend ließen wir mit einem kleinen Verdauungsspaziergang zum Hotel ausklingen und fielen im Zimmer müde in unsere Betten.

Hannah Kupfer

Tag 3 : Ein etwas volleres Programm

Am Freitag hatten wir ein etwas volleres Programm. Zuerst besuchten wir das Straßburger Münster. Die Kathedrale bietet ein beeindruckendes Bild. Sie ist ein einzigartiges Zeugnis der deutsch-französischen Geschichte Straßburgs.

Als nächstes nahmen wir an einer Bootsfahrt auf einem der Kanäle teil, die durch die Stadt verlaufen. Dabei wurden uns per Audioguide historische Informationen über verschiedenste Gebäude erzählt, an denen man während der Bootstour vorbeifährt. Man erhält dadurch einen Eindruck vom Leben in der Stadt, um deren Besitz sich „Deutschland“ und Frankreich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder stritten. Die Fahrt endete für uns in der Nähe des EU-Parlaments. Von dort aus gingen wir zu einem der Hauptziele unserer Reise, der deutsch-französischen Ausbildungsmesse im Palais de la Musique et des Congrès. Hier konnten wir uns über bi- und trinationale Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren, die sich uns mit dem Schulabschluss AbiBac eröffnen.

Anschließend besichtigten wir das Europaparlament und erfuhren unter anderem, wie die Gesetzgebung der Europäischen Union funktioniert und welche Aufgaben das EU-Parlament übernimmt.

Am Abend haben wir schließlich Galettes und Crêpes in der Crêperie Le moulin du diable gegessen, um diesen anstrengenden und sehr erfolgreichen Tag abzurunden. Die Straßburgfahrt hatte durchaus auch kulinarische Vorzüge!

Lorenz Blöchl

Tag 4: Marseillaise und Flammkuchen

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen für die Rückreise. Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zu einer Ausstellung über die Marseillaise, die Nationalhymne Frankreichs. Diese Ausstellung zeigte die Geschichte der Marseillaise sowie ihre internationale Bedeutung. Am Ende des Rundgangs wurden Möglichkeiten zu einer sehr persönlichen Interpretation angeboten: spannend war insbesondere der Raum, in dem die Ausstellungsbesucher durch ihre Bewegungen Klangmuster der Hymne erzeugen konnten.

Anschließend probierten wir die wohl bekannteste elsässische Spezialität, den Flammkuchen. Mir persönlich hat dieser sehr gut geschmeckt. Nach dem wir mit dem Essen fertig waren, hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung in der Altstadt. Diese nutzten wir, um Souvenirs zu kaufen. Um 17:11 Uhr traten wir die Rückfahrt an, die ohne Komplikationen verlief. Gegen 22:30 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten in Bamberg an.

Sascha Kindsvater

Andreas Thamm, Birge Tetzner und Nevfel Cumart begeistern für Literatur

In vielen Städten erobert sich die Literatur mit Lesungen und Literaturfestivals den öffentlichen Raum zurück. Das Bamberger Literaturfestival,kurz BamLit, kooperierte in diesem Jahr erstmals mit dem Dientzenhofer-Gymnasium.

Drei Lesungen konnten in der Unter-, Mittel- und Oberstufe stattfinden und jede einzelne fand großen Anklang bei Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften. Um in Schülerworten zu sprechen: „Sie holen einen aus der typischen Deutschzone heraus“ und ein Schriftsteller „kann besser über das Schreiben berichten als ein Deutschlehrer“. Kurzum, die Veranstaltungen bereicherten den normalen Deutschunterricht, waren lehrreich, „machten Spaß“ und öffneten die Türen zu Bereichen, die man bis dahin vielleicht noch gar nicht kannte oder bei denen man von alleine gar nicht auf die Idee gekommen wäre, sie jemals zu betreten. So konnten Andreas Thamm, Birge Tetzner und Nevfel Cumart durch ganz unterschiedliche Texte und deren vielfältige Inszenierung Lust auf Literatur und vor allem auch auf die Auseinandersetzung damit machen!

Es ist zu hoffen, dass dies der Auftakt für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Bamberger Literaturfestival und insbesondere dem St. Michaelsbund ist, dem an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gebührt!

Barbara Reidelshöfer

 

Der ehemalige DG-ler Andreas Thamm plaudert über sein Schreiben

Andreas Thamm liest vor der Q11 und Q12 (17. September 2021)  

Dass Lesungen neben Lust aufs Lesen oder einen Einblick in die kulturelle Praxis vermitteln auch direkt mit Unterrichtsinhalten verknüpft werden können, zeigt die Einbettung der Lesung in den Lehrplanbereich des Informierenden Schreibens. Die Schüler*innen der 12. Klasse wurden zu Beginn der Einheit mit folgender Aufgabenstellung konfrontiert, anhand derer wesentliche Kompetenzen des Materialgestützten Schreibens wiederholt wurden…

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Fred-Cover

Die Geschichten in der Geschichte – Birge Tetzner (5. Oktober 2021)

Rascheln – Ein Murmeln geht durch den Raum – Mikrofon an – Ruhe – Die Lesung beginnt…

Am 04.10.2021 durften die 6. Klassen des Dientzenhofer-Gymnasiums den Lesungen von Birge Tetzner lauschen. Die Autorin ist bekannt für ihre Hörspiele, in denen sie die Figur Fred in einer Zeitreise nach Ägypten, in die Eiszeit, zu den Maya und zu den Griechen sendet. Die Autorin liebt es nach eigenen Angaben, die Geschichten in der Geschichte zu finden. Dafür recherchiert sie die historischen Fakten gründlich – wie die Klassen auch durch Fragen herausfanden: bis zu zwei Jahre…

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Nevfel Cumart – Nur ein Gedichtefänger ? (11. Oktober 2021)

Nevfel Cumart liest aus seinen Gedichten

Wenn man an einen Dichter denkt, erwartet man ganz klischeehaft einen alten Mann mit langem weißem Bart und Pfeife, der sehr altertümlich nur von Gedichten redet. Mit ähnlichen Erwartungen gingen vermutlich die meisten Schüler*innen in die angekündigte Lesung. Doch damit liegt man bei Nevfel Cumart, ein deutscher Dichter mit türkischen Wurzeln, grundlegend falsch! Denn dieser hat mit solchen Vorstellungen nichts gemein…

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Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft

„Wennse auf euren Sitzplätzen hocken, dann jagt se runter!“, wie eine Kamelkarawane trotteten die Schüler an unseren Sitzen vorbei. Wir waren nicht die einzige Schulklasse im ICE nach Berlin. Wir sollten unsere Sitzbesetzer allerdings freundlicher verscheuchen.

Keine zwei Stunden nachdem wir den Berliner Hauptbahnhof verlassen hatten, starteten wir unsere Besichtigungstour. Als drei große Fahrradkolonnen gondelten wir durch die Geschichte der Hauptstadt: links Hochhäuser, wo früher Grenzstreifen war, ein bisschen weiter Bundestag, Humboldt-Universität, Checkpoint Charlie.

Das Stasimuseum besuchten wir am Dienstag und direkt nebenan das Stasiunterlagenmuseum. Die beiden befinden sich in der ehemaligen Zentrale für Staatssicherheit. Einige Räume im Stasimuseum sind so eingerichtet wie zur DDR-Zeit, dazu gibt es Fotos und Erklärungen, wie sie im benutzen Zustand aussahen und wer was und wo gemacht hat. Es beinhaltet aber auch vieles über inoffizielle Mitarbeiter. Das Stasiunterlagenmuseum zeigt hierzu Beispiele von bespitzelten Personen. Am Abend haben wir eine Vorstellung im Friedrichstadtpalast besucht: Nicht Paul Linckes Operette „Berliner Luft“, sondern das Musical „Arise“. Es handelt von der Zeit, die einem davon läuft und dem perfekten Augenblick, der schon wieder vorbei ist, wenn man ihn erkannt hat. Bestaunen konnte man vor allem Luftakrobaten, Feuergeschosse, Springbrunnen und Kostüme. Anschließend gingen wir noch in ein indisches Restaurant nebenan.

Mittwoch war Museumsmorgen, in Kleingruppen nach freier Wahl wurden Madame Tussauds, Körperwelten, Dungeon und Museen der Museuminsel besucht. Am Nachmittag trafen wir uns alle am ehemaligen Flughafen Tempelhof, der sein Aussehen stark an eine Ritterfestung anlehnt. Unten in den Luftschutzräumen des Flughafens fanden wir lauter Max-und-Moritz-Zeichnungen an den Wänden.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Straßenbahn zur Mauergedenkstätte. An den Stelen konnte man viele Zeitzeugenberichte von Grenzflüchtlingen lesen oder sich anhören. Die Gedenkstätte befand sich im Freien und auf der linken Seite stand ein mehrstöckiges Haus, das auf der einen Seite wie ein roher Schinken bemalt war und von dem ein Messer eine Scheibe abschnitt. Auf dem Messer stand „Berlin 1961-1989“.

Nachmittags ließen wir uns durchs Olympiastadion führen. Besonders auffällig war die blaue Aschenbahn in den Vereinsfarben von Hertha Berlin.

Freitag war Abreisetag, darum standen wir schon um zehn Uhr am Bahnhof, um pünktlich zu Schulschluss in Bamberg anzukommen. Es geht das Gerücht um, dass ein paar von uns die Abschlussfahrt noch nicht beenden wollten und bis nach Erlangen weiterfuhren. Angeblich weil sie in Bamberg mit ihren Koffern nicht aus dem übervollen Zug kamen.

Vielen Dank an die Begleitlehrer und die Organisatoren sowie an die Schulleitung, die uns trotz Coronawidrigkeiten eine Abschlussfahrt möglich gemacht haben!

Laura Seibl, Q12

 

 

Unser Sekretariatsteam ist nun endlich wieder vollständig! Daher sind die Öffnungszeiten im Sekretariat I und Sekretariat II (Montag bis Donnerstag) wieder im größeren Umfang gewährleistet.

Öffnungszeiten Sekretariat I (Raum:131)

Montag:            7:30 – 10:00 Uhr und 11:00 – 16:00 Uhr
Dienstag:          7:30 – 10:00 Uhr und 11:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch:         7:30 – 10:00 Uhr und 11:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag:     7:30 – 10:00 Uhr und 11:00 – 16:00 Uhr
Freitag:              7:30 – 14:00 Uhr

Öffnungszeiten Sekretariat II (Raum: 127)

Montag:              08:00 – 13:00 Uhr
Dienstag:            10:00 – 14:00 Uhr
Mittwoch:           08:00 – 14:00 Uhr
Donnerstag:       08:00 – 12:00 Uhr
Freitag:                geschlossen

P-Seminar “Organisation und Durchführung sportlicher Schulveranstaltungen” übergibt Scheck an Don Bosco Jugendwerk

Am 20. Oktober war es so weit. Das P-Seminar „Organisation und Durchführung schulsportlicher Veranstaltungen“, unter Leitung von Herrn Förster, überreichte vor dem Haupteingang unserer Schule den Vertretern des Don Bosco Jugendwerks feierlich einen Scheck über 3000€.

Die restlichen Spendenbeträge kommen einem Franziskanerinnenprojekt in Indien sowie Neuanschaffungen der Fachschaft Sport zugute.

Noch einmal ein großes Lob an unsere letztjährigen 5.-und 6.Klässler, ohne deren großes Engagement beim Lauf, eine solche Spendensumme niemals zustande gekommen wäre! Ihr könnt stolz auf euch sein!

Peter Wöhl/Daniel Förster (für das ganze P-Seminar)