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Zwölf MINT-begeisterte und interessierte Mädchen der 7. und 8. Klassen fanden sich Anfang des Schuljahres 2021/2022 zu dem Begabtenförderkurs „Mädchen und MINT – eine Erfolgsgeschichte“ zusammen.

Im Laufe der Coronageprägten nächsten Monate wurden – mit Zwangsverordneten Verlusten an Teilnehmerinnen – trotzdem einige Treffen durchgeführt und mit vielfältigem Inhalt versehen.

Was bisher geschah….

  • „Frauen der Geschichte in MINT-Bereichen“

Wir haben Frauen und MINT recherchiert und ein LAPBOOK einer berühmten MINT-Frau erstellt – und ja, es gibt nicht nur Marie Curie!

  • „Teste dich – teste …“

Gewohnt uns selbst (auf Corona) zu testen, wurden an diesem Termin coffeinhaltige Kaltgetränke per Blindverkostung auf den Zuckergehalt geschätzt und anschließend mit Hilfe der Fehling-Probe überprüft. Auch Gummibärchen wurden baden geschickt und ihre Veränderung in Größe, Masse, Dichte etc. getestet.

  • „Augen auf! Was ist Licht?“

Bevor es wirklich an das Experimentieren gehen konnte, musste erst der Bunsenbrennerführerschein bestanden und der Begriff des Lichtspektrums geklärt werden, aber dann ging es richtig los: In welcher Farbe erscheint die Flamme des Bunsenbrenners, wenn man eine bestimmte Substanz hinzugibt? Welches Spektrum erkennst du mit dem selbstgebastelten Handspektroskop?

  • „LEDs und wie funktionieren sie? RGB-Stern löten“

Um Weihnachten herum ist stets die Frage was schenkt man denn Mama und Papa. Diesmal war die Antwort ganz einfach: einen selbstgebastelter und selbstgelöteten RGB – Stern. Selbstverständlich musste man dazu erst einmal wissen, wie so eine LED überhaupt funktioniert.

  • „Energiepark und Roboter“

Das war ein Termin für die bastelfreudigen Schülerinnen, neben einem Energiepark mit Windrad, Solarmodul und Generator wurden diverse (Solar-)Robotermodelle zusammengebaut und in der schwachen Frühjahrssonne in Bewegung versetzt.

  • „Deutsches Museum Nürnberg – Laborkurs ‚Im Nebel stochern‘ “

Erst seit September 2021 ist das „Zukunftsmuseum“ in Nürnberg eröffnet und schließlich – beim dritten Anlauf – konnten wir den Termin wahrnehmen und in unserer „eigenen“ Nebelkammer diverse Teilchen (z.B. alpha-Teilchen) flitzen sehen, das Wunder des Trockeneises erleben und im Museum selbst auf Erkundungstour zu gehen.

Als Abschlussveranstaltung steht noch eine aufregende Fahrt nach Berlin an. Geplant ist dabei ein Besuch des Naturkundemuseums und des School_LABs vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Standort Berlin). Im Workshop „Best of DLR“ werden wir in drei Phasen Experimente aus den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr durchführen dürfen.

 

StR Stefan Mörsberger und OStRin Daniela Schneider

Schüler aus den drei am DG stattfindenden Kursen der „Regionalen Begabtenförderung“ besuchten am Montag, den 09.07.18 den „Großen Tag der Begabtenförderung“ in Kloster Banz. Unter dem Oberthema „Kriminalistik“ erfuhren sie nicht nur in einem Vortrag von Dr. Markus R. Stübner vom Bayerischen Landeskriminalamt in München wie textile Fasern und Insekten bei der Verbrechensaufklärung helfen, sondern konnten auch in Workshops ihren Spezialinteressen nachgehen. So wurden z.B. im Kurs „Ladendiebe, Mauerschützen und Neuronen – das Strafrecht und seine Grenzen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Eckhardt Buchholz-Schuster, dem Vizepräsident für Lehre und Qualitätsentwicklung der Hochschule Coburg, allgemeine Strafbarkeitsvoraussetzungen, aber auch die Frage einer Vergangenheitsbewältigung durch das Strafrecht beleuchtet.

Unter der Überschrift „Physik und Krimi“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Prof. Dr. Walter Zimmermann vom Lehrstuhl für Theoretische Physik der Universität Bayreuth in einem Vortrag mit Experimenten wie Täter mit handfesten Physik-Beweisen zu überführen sind. Mit Postern präsentierten sie zudem ihre eigenen Arbeitsergebnisse aus den Kursen von Frau OStRin Catja Bier und Herrn OStR Klaus Dorbarth, Herrn StR Marius Müller und Frau OStRin Claudia Mittendorf.

 

 

Im Kurs „Aspirin, Botox und Co.“ setzten sich im Schuljahr 2016/2017 elf Schülerinnen und Schüler mit Naturstoffen und deren Einsatz in der Pharmazie und Medizin auseinander. Einen Schwerpunkt des Kurses stellte das praktische Arbeiten im Labor dar. Auf dem Programm standen die Extraktion und Identifizierung verschiedener Naturstoffe, unter anderem auch Limonen aus Orangenschalen. Auch eine Aspirinsynthese konnte erfolgreich durchgeführt werden. Höhepunkt des Kurses war die Exkursion an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg im Januar. Dort erhielten wir Einblick in die Erforschung und Synthese von sekundären Pflanzenstoffen.

Mit einer Präsentation des Kurses im Rahmen des Tages der Begabtenförderung am 03.07.2017 in Banz endete unser Seminar.