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Im Rahmen des Biologie-Lehrplans der 8. Klassen und der Drogenprävention besucht uns auch in diesem Jahr Herr Hoh, Jugendkontaktbeamter der Polizei Bamberg. In 90 Minuten klärt er unsere Klassen über die Risiken verschiedener psychoaktiver Substanzen, aber auch ganz legaler Suchtmittel wie Nikotin.  

Den Anfang machte die 8e am 14. April. Die Klasse lernte, dass gerade die harmlos anmutenden Vapes viel mehr gesundheitliche Risiken bergen, als man vielleicht annehmen könnte. Zudem werden die im Internethandel erhältlichen Liquids teilweise  mit synthetischen Cannabinoiden versetzt, deren Konsum schwere und akute körperliche und psychische Folgen haben kann.  

Anschaulich und mit zahlreichenBeispielen aus seiner Arbeit im Rauschgiftdezernat zeigte Herr Hoh auf, wie schnell Menschen in eine Sucht abrutschen und im schlimmsten Fall sogar daran sterben können. Er wies auf aktuelle Entwicklungen im Drogenkonsum und Medikamentenmissbrauch, gerade unter Jugendlichen, hin und ging auf die rechtlichen Grundlagen in der Strafverfolgung bei Drogenkonsum ein. Als gefährlicher Trend zeichnet sich der Missbrauch von Opioidhaltigen Medikamenten (starke Beruhigungs- und Schlafmittel) und Amphetaminen ab.  

Wir danken Herrn Hoh für die informativen und gleichzeitig unterhaltsamen Vorträge, in denen keine Fragen unbeantwortet bleiben. In Zeiten der Informationsflut in Internet und sozialen Medien und auch der Fülle an Fehl- und Halbinformationen sind Berichte „aus erster Hand“ von unschätzbarem Wert!   

In diesem Jahr fand eine kleine Premiere für die Fachschaft Biologie am DG statt: Unsere 5. Klassen besuchten zum ersten Mal den Bauernhof „Käscht’n Michels Erlebnishof“ in Zettelsdorf. Kurz nach 9 Uhr holte uns Frau Koch, die Leiterin des pädagogischen Programms, an der Bushaltestelle in Walsdorf ab. Von dort waren es nur ca. 15 Minuten zu Fuß durch eine idyllische Landschaft bis zum Bauernhof, wo uns Frau Koch ihre Auerochsen vorstellte, die das ganze Jahr über im Freien auf der Weide leben. Auch anderen Tieren des Bauernhofes durften wir einen Besuch abstatten und sogar mit den Hasen und Hühnern auf Tuchfühlung gehen.

Im Programmpunkt rund um die Rinderhaltung durften die Kinder eine Tagesration an Futter und Wasser für eine Milchkuh zusammenstellen und am Modell selbst das Melken per Hand ausprobieren.

Passend zum Thema „Grünland“ beschäftigten wir uns zudem auf einer zum Hof gehörenden Wiese mit den dort lebenden Tieren und Pflanzen.

Ein herzliches Dankeschön an die Familie Koch und ihr Team vom Erlebnishof „Käscht’n Michels“ für die professionelle und liebevolle Gestaltung des Programms und an die GFDG für die Unterstützung bei diesen Exkursionen!

Der Schüler Ludwig Weiß nahm im Jahr 2025 erfolgreich am BundesUmweltWettbewerb (BUW) teil. Im Rahmen der 35. Wettbewerbsrunde beschäftigte er sich mit dem Thema „Mensch und Fluss – Bamberg und die Regnitz“.

Ziel seines Projekts war es, praktische Lösungsansätze für aktuelle Umweltprobleme zu entwickeln und das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zu stärken. Dabei untersuchte Ludwig über das Jahr verteilt an mehreren Messstellen die Wasserqualität der Regnitz, wertete die Ergebnisse aus und entwickelte konkrete Verbesserungsvorschläge.

Im diesjährigen Wettbewerb wurden 266 Arbeiten von 661 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingereicht.

Mit seinem Engagement zeigte Ludwig nicht nur großes Interesse an Umwelt- und Klimaschutzthemen, sondern auch Eigeninitiative, wissenschaftliches Denken und Kreativität. Seine Arbeit wurde von der Jury mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich und freut sich über den wertvollen Beitrag von Ludwig zum Umweltbewusstsein innerhalb der Schulgemeinschaft

 

Katrin Schmidt

Als sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b am Morgen des 29. Juli 2025 im Bamberger Bahnhofsgebäude versammelten, freuten sich alle auf einen lehr- und ereignisreichen Projekttag im Nürnberger Tiergarten. Im Rahmen einer Rallye wollten wir uns mit den Lebensräumen verschiedener Tierarten auseinandersetzen, jedoch stellte sich kurz vor unserer Abfahrt große Ernüchterung ein: Die Nachricht, dass der Tiergarten kurzfristig aus betrieblichen Gründen am heutigen Tag geschlossen bleiben muss, erforderte von den begleitenden Lehrkräften Frau Schneider, Frau Ackermann, Frau Meier und Herrn Beland ein großes Maß an Improvisationsvermögen.

So wurde aus dem Projekttag mit biologischem Schwerpunkt ein entspannter historischer Spaziergang durch die Nürnberger Altstadt. Bei sommerlichen Temperaturen genossen wir die imposante Aussicht von der Kaiserburg und beschäftigten uns mit der Struktur von mittelalterlichen Städten sowie den Funktionen und der Bauweise von Burgen. In der Altstadt belohnten wir uns mit der einen oder anderen Kugel Eis oder – ganz authentisch – mit den klassischen „Drei im Weggla“, bevor wir die Heimreise mit der Bahn antraten. Wie so oft im Schulalltag galt auch heute: Man muss halt flexibel sein!

 

Von Nikolai Beland

 

 

Im Rahmen des NTI-Unterrichts hatte die Klasse 7i unserer Schule die Gelegenheit, einen spannenden außerschulischen Lernort kennenzulernen: das LCC FabLab in Kronach. In zwei Gruppen aufgeteilt, sammelten die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen mit moderner Technologie – und konnten dabei ihr im Unterricht erworbenes Wissen aktiv anwenden.

Die erste Gruppe beschäftigte sich mit dem Lasercutter, einem Gerät, das mithilfe eines präzisen Laserstrahls Materialien wie Holz oder Acryl zuschneiden oder gravieren kann. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Funktionsweise und Sicherheitsaspekte des Lasercutters durften die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ werden und eigene Entwürfe umsetzen.

Die zweite Gruppe tauchte in die Welt der Programmierung mit dem Micro:bit ein – einem kleinen Mikrocontroller, der durch einfache Blockprogrammierung gesteuert werden kann. Nach der Einführung in die Grundlagen des Micro:bit programmierten die Teilnehmenden erste eigene Anwendungen, wie beispielsweise einfache Spiele oder Messfunktionen.

 

Der Besuch im FabLab war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse, arbeiteten konzentriert und begeistert mit. Besonders schön war zu beobachten, wie viele Inhalte aus dem NTI-Unterricht (Naturwissenschaft, Technik und Informatik) im FabLab praxisnah angewendet werden konnten.

Ein gelungener Tag voller Technik, Kreativität und Teamarbeit – wir bedanken uns herzlich beim Team des FabLab Kronach für diese bereichernde Möglichkeit!

„Nahrungsbestandteile und ihre Bedeutung, unterschiedlicher Energieinhalt verschiedener Nahrungsmittel, Gesundheitsvorsorge durch ausgewogene Ernährung“. So beschreibt der Fachlehrplan Natur und Technik 5 das, was die Jüngsten an unserer Schule über ihr Essen lernen sollen.

Muss man Ernährung lernen?

Ist das nicht etwas ganz Privates?

Lernt man das nicht zu Hause?

Ja, aber in Gemeinschaft macht Essen wie so vieles anderes einfach mehr Spaß. Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit – das sind die Auswahlkomponenten, die die moderne Ernährungsberatung angesichts eines Überangebots an Nahrungsmitteln bei der Zusammenstellung unserer Einkaufslisten empfiehlt.

Seit einigen Jahren versuchen wir, von der Theorie zur Praxis zu kommen, indem wir – möglichst im Freien – ein gemeinsames Frühstück aller Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen organisieren. Diese hatten ein vielfältiges Angebot an gesunden Nahrungsmitteln für ein gesundes Frühstück mitgebracht, das am Freitag, dem 27. Juni, in verschiedenen Bereichen unseres großzügigen Freigeländes stattfand und offensichtlich allen viel Spaß gemacht hat. Selbst der Wettergott hatte Freude daran und ließ es erst regnen, als wir gerade fertig geworden waren. Ihm, allen Kindern und Eltern, die mitgeholfen haben, und den beteiligten Lehrkräften ein herzliches Dankeschön!

 

Der Arbeitskreis Gesunde und nachhaltige Ernährung

Ann-Marie Frank, Anna Krug, Lana Löser, Dagny Neumann, Elisabeth Schneider, Elisabeth Toni

 

Fotos: Susanne Wilfert

Zum ersten Mal gibt es beim Sommerfest am 30.7.25 unserer Schule etwas ganz Besonderes: Honig aus eigener Produktion! Unsere Schulimkerei präsentiert stolz ihre erste Ernte – sorgfältig betreut von engagierten Schülerinnen und Schülern, die das ganze Schuljahr über mit viel Einsatz und Begeisterung an diesem Projekt gearbeitet haben.

Ob als süßes Mitbringsel oder einfach zum Genießen – unser Honig ist regional, nachhaltig und mit ganz viel Liebe gemacht. Kommt vorbei, probiert und unterstützt unsere Schulimkerei!

Wir freuen uns auf euch!

 

Wir sind der Wahlunterricht Schulimkerei und haben jetzt schon unser drittes Volk. Es wurde uns in den Osterfeiern von dem Imker Horst Scholz geschenkt.

Die Schulbienen befinden sich hinter dem zweiten Schulteich. Der Wahlkurs startet in B025N und kann von Schülerinnen und Schülern ab der 6.Klasse besucht werden. Wir treffen uns immer montags von 13:15 Uhr-14:45 Uhr und unsere Aufgaben sind im Moment unter anderem:

1) Rähmen vorbereiten. Dafür muss der Draht gespannt und Wachsmittelwände aufgeschmolzen werden (siehe Bilder).

2) Vor allem im Mai und Juni aufpassen, dass uns kein Schwarm entwischt. Dies passiert, wenn eine neue Königin in einer Weiselzelle heranwächst. In dieser Zelle befindet sich weißer Futtersaft, das Gelee Royale. Ist eine oder mehrere Weiselzellen vorhanden, macht sich kurz bevor die Jungkönigin schlüpft ein Teil des Volkes mit der alten Königin auf den Weg und schwärmt aus. Wenn so etwas passiert, ist es für uns als Imker*innen sehr ärgerlich. Wir müssen jetzt jede Woche die Völker durchchecken und eventuell vorhandene Weiselzellen entfernen. Eines unserer Völker möchte so wie es aussieht sehr gerne ausschwärmen. Beim letzten Treffen haben wir viele Weißelzellen oder deren Anlagen entfernt.

3) Entfernen von Wildbau, damit die Rähmchen für die Durchsicht voneinander gelöst werden können.

 

Wenn wir zu den Bienen gehen, haben wir immer unsere grüne Tasche mit einem kleinen Eimer für das entfernte Wachs, einen Stockmeißel (das wichtigste Werkzeug) und einen Smoker dabei. Der Smoker ist dafür da, dass die Bienen von den Rähmchen gehen und wir diese mit unserem Werkzeug herausnehmen können.

Zum Schutz vor Stichen tragen wir gelbe Imkerpullover. Oft haben wir auch Nelkenöl an den Händen, weil die Bienen den Geruch nicht mögen. Es ist außerdem gut, wenn man lange, unten enge Hosen trägt. So können die Bienen nicht in die Hose laufen. Wenn ein Stock zu lange aufbleibt, werden die Bienen unruhig. Deswegen müssen wir ruhig, aber zügig arbeiten. Eine Biene sticht nur, wenn sie sich sehr bedroht fühlt. Sie stirbt, wenn sie einen Menschen sticht, da der Stachel in der Haut stecken bleibt.

Dieses Jahr wollen wir das erste Mal Honig ernten. Dafür haben wir bei jedem Volk einen Honigraum aufgesetzt. Diese werden von einem Gitter von den Bruträumen abgetrennt, durch das die Königin nicht hindurch kommt. Somit befinden dich im Honig keine Larven, das wäre nicht so lecker.

Die Königin ist je nach Jahr, in dem sie geschlüpft ist, mit einem bunten Farbpunkt markiert. Der Punkt ist außerdem dafür da, dass man sie schnell von den anderen Bienen im Stock unterscheiden kann.

 

 

Von Marlene Rumpf (6B)

 

Bei schönstem Wetter brach die Klasse 5A am 29.4.25 zur Bauernhofexkursion nach Eichenbrikig auf. Dort angekommen wurde ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm durchgeführt. Die Klasse lernte, welche Futtermengen für eine Kuh pro Tag benötigt werden und erhielt einen Einblick in die Kuhställe.

Highlights des Tages waren die Herstellung und natürlich die Verkostung der eigenen Butter, das Melken einer Kuhattrappe und das Streicheln der kleinen Kälbchen.

 

Von Katrin Schmidt