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Im Normalfall werden Wandertage nicht auf unserer Homepage thematisiert. In diesem Fall möchten wir aber sehr gerne eine Ausnahme machen. Beinahe in kompletter Eigenregie hat sich die Klasse 5a ihren eigenen Wandertag nach ihren Wünschen gestaltet und mit großem Erfolg umgesetzt. Häufig ist es ja so, dass die Begeisterung für einen Wandertag messbar nachlässt, wenn man den Begriff „Wandern“ tatsächlich wörtlich nehmen möchte. Nicht so in der Klasse 5a!

Die Schüler gestalteten mit Hilfe der Outdoor-App „Komoot“ eine wirklich genauso sehenswerte, wie anspruchsvolle Tour von knapp über 10 Kilometer Länge rund um Zapfendorf. Vorbei an Streuobstwiesen, Pferdekoppeln und einen dichten Wald führten uns die Schülerinnen und Schüler bewaffnet mit GPS und guter Laune durch die Natur… und das in einem Tempo, bei dem wir Lehrer manchmal kaum mithalten konnten, die “Sportklasse” hat ihrem Namen alle Ehre gemacht…

 

Ziel der Wanderung war der Garten der Familie eines Schülers. Dessen Vater ist leidenschaftlicher Hobby-Imker mit einem riesigen Bienenstand direkt im Garten. Mit viel Leidenschaft und Humor weihte er die Schülerinnen und Schülern in die Feinheiten des „Superorganismus Bienenstaat“ ein. Die Schülerinnen und Schüler durften sich in „Vollschutz“ begeben und so Waben, Königinnen, Larven und jede Menge Werkzeug anfassen und hautnah erleben. Als kleinen Bonus legte eine Henne aus dem eigenen Bestand auch noch direkt vor den Augen unserer Schüler ein Ei – körperwarm und super frisch wurde der “Pokal” durch die 5a gereicht und wurde zur Kuriosität des Vormittags.

Natürlich durfte auch eine Verkostung mit leckerem Honigbrot nicht fehlen und als kleines Geschenk gab es sogar noch eine ordentliche Portion Honig für zu Hause – eine tolle Geste.

 

Man könne meinen, nach 10 Kilometern Gewaltmarsch und aufregender Bienen-Action wären unsere Schülerinnen und Schüler ausgepowert und müde… Von wegen! Auf dem Trampolin im Garten wurden noch unzählige Salti geschlagen, die Musik aus der Boom-Box aufgedreht und so lief die Sommer-Party noch eine gute Stunde weiter. Da war das abschließende Eis in der Eisdiele fast schon nur noch nettes Beiwerk – welches aber gerne auch noch mitgenommen wurde.

 

Der Tag hat gezeigt, wie sehr die Kinder solche gemeinschaftlichen Aktionen vermisst haben und an solchen Tagen absolut aufblühen. Hoffen wir, dass wir im nächsten Schuljahr ohne Einschränkungen loslegen können und solche Tage wieder über das gesamte Schuljahr hinweg stattfinden können – in diesem Sinne: Schöne Ferien!

 

Florian Mai und Kerstin Götz mit der Klasse 5a

Im Rahmen der Drogen- und Suchtprävention im Biologieunterricht hatte die 9a gleich doppelt Glück.

Am Mittwoch bekamen sie Besuch vom Life Coach Elke Weber – eine sehr engagierte Frau, welche zusammen mit den Jungs eine Stunde zum Thema „Selbstwerte erkennen – Selbstvertrauen gewinnen“ gestaltete. Zunächst ging es darum, den starken Einfluss negativer Gedanken auf unser alltägliches Leben zu erkennen und sich bewusst zu werden, wie viele positive Gedanken wir brauchen, um einen einzigen negativen Gedanken zu vergessen. Nach einer kleinen Einheit darüber, welche Werte für uns selbst eine große Rolle im Leben spielen, folgte ein Versuch zum Thema Selbst- und Fremdeinschätzung. Jeder Schüler konnte zum Schluss 15 Zettel mit nach Hause nehmen, die beschrieben waren mit positiven Eigenschaften, welche seine Mitschüler in ihm sehen. Der Moment, in dem die Schüler (jeder für sich allein!) seine Zettel zum ersten Mal lesen konnten, war herzzerreißend. Einige Schüler hörten bzw. lasen zum ersten Mal von ihren Mitschülern, was sie in ihnen Gutes sehen. Auch das Feedback der Schüler fiel sehr positiv aus und sie verließen gestärkt und erfüllt mit positiver Energie das Klassenzimmer.

Gleich zwei Tage später durfte die Klasse einem anderthalb stündigen Vortrag von Kriminaloberkommissar Alexander Hoh lauschen und all ihre Fragen zum Thema illegale Drogen stellen. Neben der fachlichen Kompetenz über die Herstellung und Wirkung der Drogen, wie beispielsweise Marihuana und Ecstasy, waren vor allem die Geschichten über regionale Vorfälle und Strafen besonders eindrucksvoll.

Kathrin Weinig – StRefin

Die Klassen 9a und 9b hatten heute die Möglichkeit im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Chemie des Wassers“ die städtische Kläranlage zu besuchen. Das mechanisch-biologische Klärwerk mit Nährstoffelimination ist für 220.000 Einwohnerwerte ausgelegt. Hier werden zwischen 95 % und 99 % der im Abwasser enthaltenen Inhaltsstoffe vor der Einleitung in die Regnitz entfernt.

            

Herr Wolf und Herr Becherer führten die beiden Klassen in zwei parallelen Zügen durch das gesamte Areal, welches aus den Bereichen Verfahrenstechnik, Schlosser- und Elektrowerkstatt und dem Abwasser-Labor besteht. In interessanten und lebhaften Vorträgen erklärten die Beiden über anderthalb Stunden die einzelnen Schritte, welche zur Reinigung des Regen- und Abwassers notwendig sind. In der Kläranlage Bamberg werden die Abwässer der Stadt Bamberg, der Stadt Hallstadt und der Gemeinden Bischberg und Litzendorf gereinigt. Darüber hinaus ist die Tierkörperbeseitigungsanlage Walsdorf ebenfalls mit einer Druckleitung an die Kläranlage Bamberg angeschlossen.

Kathrin Wening

Wer ist eigentlich schön? Was ist eigentlich schön? Woher kommt eigentlich dieser Schönheitswahn?

Genau mit diesen Fragen haben sich die Mädchen aller 8. Klassen am letzten Schultag im Jahr 2019 beschäftigt. Wir starteten mit einer kleinen anonymen Umfrage, was für die Mädchen Schönheit ausmacht und betrachteten anschließend das erste Ergebnis auf Google für den Suchbegriff „schöne Frau“. Wir erarbeiteten uns, dass Schönheit zunächst im Auge des Betrachters liegt und vor allem, dass viele Bilder von Frauen aus dem Internet bearbeitet und retuschiert sind. Danach sahen wir uns ein kleines Video von „Dove“ an, welches den aufwendigen und langen Prozess der Bearbeitung eines Fotos für eine Werbekampagne zeigte. Schließlich gingen wir zu Fuß ins Kino und sahen uns den Film „Embrace – du bist schön!“ auf Englisch mit deutschen Untertiteln an. Der Film ergriff viele Schülerinnen auch auf einer emotionalen Ebene und wir konnten uns im engsten Kreis anschließend öffnen und aus eigenen Erfahrungen berichten.

 

„Vielleicht hätten die Jungs den Film auch sehen sollen – es war aber trotzdem gut, dass wir unter uns waren!“ „Jeder ist auf seine Art wunderschön und niemand sollte sich für seinen Körper schämen!“ „Just love yourself“

Danke an dieser Stelle an die Mädchen für ihre Ehrlichkeit und ihr Vertrauen auch als an Frau Obereisenbuchner, die uns begleitet und unterstützt hat!

Kathrin Wening

Stop-Motion-Projekt in der iPad-Klasse 8b:
Bei Stop-Motion-Filmen werden mehrere Einzelaufnahmen gemacht, die anschließend zu einem Film zusammengefügt werden, sodass der Eindruck entsteht, dass sich die Figuren bewegen. Dabei können unter anderem Zeichnungen, Puppen, Knetfiguren, Legofiguren und andere Figuren verwendet werden.
Die Klasse 8b hatte die freie Themenwahl. Die einzige Bedingung: das Video sollte etwas mit Bakterien zu tun haben. In Kleingruppen wurden u.A. Videos zur Bakterienvermehrung (siehe Video 1) und zur Übertragung von krankmachenden Bakterien (siehe Video 2) erstellt. Dabei benutzen die Schülerinnen die App “Stop Motion Video” und kürten am Ende des Projekts nach einer Vorstellung aller Videos am Beamer in einer Abstimmung das Gewinnervideo (Video 2) von Annika Raab und Jule Mangold.

Kathrin Wening StRefin

Ein gesunder Start in die wohlverdienten Ferien!

Am vorletzten Schultag vor den großen Sommerferien frühstückten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c im offenen Klassenzimmer. Die Lebensmittel wurden alle von dem Erlös ihres Preises „zukunftsfähige Klasse“ gekauft, die zunächst  hergerichtet, gewaschen und geschnitten wurden, sodass ein großes Buffet im Schulgarten aufgebaut werden konnte. Alle genossen im Anschluss das eigens verdiente Frühstück und die gemeinsame Zeit vor den großen Ferien!

Mit hervorragenden Ergebnissen haben sich die Klassen der 5. Jahrgangsstufe des DG an der Haus- und Straßensammlung für den BUND Naturschutz beteiligt. Als Anerkennung wurden alle vier Klassen auf das Gelände der Solawi (Solidarischen Landwirtschaft) im Süden Bambergs eingeladen. Dort erkundeten sie unter Leitung von Maria Hüfner vom Organisationsteam der Solawi auch den Selbsterntegarten, in dem Bürger zusammen Gemüse anbauen und ernten. Christian Luplow, ebenfalls im Organisationsteam der Solawi, zeigte den Schülerinnen und Schülern essbare Kräuter, die auch gleich verspeist werden durften: auf Brot mit selbst geschüttelter Butter. Gut war‘s!

 

 

Ein Kurs der Regionalen Begabtenförderung Oberfranken – von Clara Hensel

Das erste Treffen unseres Kurses stand unter der Überschrift Chromatographie. Für alle, die nicht wissen was das ist: Bei der Chromatographie nutzt man die unterschiedliche Löslichkeit der Bestandteile eines Farbstoffgemischs, um sie mit Hilfe eines Laufmittels auf einem Träger räumlich zu trennen. Zunächst haben wir Filzstiftpunkte auf Filterpapier untersucht, um die Unterschiede in den Bestandteilen von Stiften unterschiedlicher Hersteller zu untersuchen. Danach haben wir Farbstofflösungen aus Pflanzen gewonnen. Diese wurden auf Kieselgel-DC-Platten aufgetragen (DC = Dünnschichtchromatographie). Bei der Auswertung waren besonders deutlich Carotin bei Karotten und Chlorophyll bei Pflanzen aus dem „DG-Garten“ zu erkennen.

Beim zweiten Treffen haben wir uns mit dem Thema Fluoreszenz und Phosphoreszenz beschäftigt. Unter anderem konnten wir die Chemolumineszenz von Luminoll als blaues Leuchten beobachten, wenn es mit Bluspuren bzw. Hämoglobin in Kontakt kommt. Das eigentlich grüne Chlorophyll hingegen leuchtet unter UV-Beleuchtung intensiv rot.

Mikroskopie war das Thema unseres dritten Termins. Wir begannen damit, einige einfachere Präparate wie Wasserpest und Mundschleimhautzellen anzusehen. Unter anderem beobachteten wir auch an einer roten Zwiebel, wie sich die durch Anthocyane pink gefärbten Vakuolen der Zellen zusammenziehen, wenn man die Zwiebelhaut in eine Salzlösung gibt.

Bei unserem vierten Treffen haben wir eine Exkursion nach Erlangen an die Universität gemacht, wo wir die Möglichkeit hatten, mit Fluoreszenzmikroskopen zu arbeiten. Nach einem kurzen Vortrag zu Themen wie Biolumineszenz, Gentechnik und Drosophila (Fruchtfliegen) ging es dann auch schon ins Labor. Wir mikroskopierten gentechnisch veränderte Drosophila-Larven, die in ihrem Herzmuskel das fluoreszierende GFP-Protein besitzen, das normalerweise nur in biolumineszenten Quallen vorkommt.

So konnten wir im Mikroskop das schlagende Röhrenherz der Insektenlarven sehen, da durch die Anregungsstrahlung nur das grün leuchtende GFP zu sehen war.weshalb ihr Herzmuskel leuchtet. Mit dem Fluriszenzmikroskop kann man ein Präperat noch näher heranholen und noch genauer untersuchen.

 

Am 22. März war die Klasse 10d zu Besuch im Transplantationszentrum Erlangen, um den Vorträgen zahlreicher Fachärzte zu lauschen, die zum Thema Organspende und Transplantation referierten.

Zunächst begrüßte uns Frau Dr. med. Katharina Heller, die Oberärztin und Geschäftsführende Ärztin des Universitätsklinikums Erlangen, mit einer informativen Einführung rund um das Thema Organspende. In der Folge erklärte man uns, wie eine Organspende organisiert wird, was die rechtlichen Grundlagen sind und welche medizinischen Aspekte bei einer Transplantation zu berücksichtigen sind. Dafür war unter anderem Frau Maren Liebig vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Dr. med. Markus Kondruweit, Oberarzt für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Erlangen und Dr. med. Mario Richterstetter, Oberarzt für Urologie am Universitätsklinikum Erlangen, anwesend. Zudem hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Fragen an Betroffene sowie Spender zu stellen, um mehr über das wichtige Thema Organspende zu erfahren.

Insgesamt war es ein informativer und gelungener Ausflug, der möglicherweise bei dem einen oder anderen dazu geführt hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen und einen Organspendenausweis zu beantragen.
Text und Foto: Philip Ott, Klasse 10d