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Auch für die Vögel auf unserem Schulgelände sollen der Advent und die Winterzeit ein paar besondere Leckerbissen bringen. Gute Tipps sowie Anleitungen zur Fütterung von Vögeln gibt es auf den Seiten des LBV, BUND oder NABU.

Wir haben mit Hilfe verschiedener Silikonformen ein paar Meisenknödel selber hergestellt, die nicht nur nahrhaft für die Vögel, sondern auch etwas für’s Auge sind!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Die Frage, wie man sich am besten ernähren sollte, um den eigenen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, gleichzeitig aber die Umwelt nicht übermäßig zu belasten, ist ein zentrales Thema unserer Zeit. Aus diesem Grund wird es auch von verschiedenen Fachlehrplänen der Jahrgangsstufe 5 aufgegriffen. Die Klasse 5e und die Sportgruppe weiblich 5deh haben sich daher im Sport-, Biologie- sowie Geographieunterricht intensiv mit dem Thema „Gesunde und Nachhaltige Ernährung“ auseinandergesetzt und eigenständig Plakate sowie Quizfragen für eine Ausstellung erstellt. Zudem fertigten die Klassen 5e, 5g und 5h ein Gemeinschaftsprojekt im Fach Kunst zum Thema Obst und Gemüse an. Ergänzt wurden die Schülerarbeiten durch Exponate der AOK, die den Zucker- bzw. Fettgehalt verschiedener Lebensmittel veranschaulichten.

Die fertige Ausstellung wurde von allen neun 5. Klassen besucht. Anschließend planten die Klassen unter Anleitung der Umweltsprecher, wer was zum gemeinsamen Frühstück beisteuern möchte und wendeten das Gelernte direkt in der Praxis an.
Als Abschluss des Projekts fand am 20. Juli in den ersten beiden Schulstunden jeweils im Klassenverband das Gesunde und Nachhaltige Frühstück statt. Die Tische waren reichlich gefüllt und das Angebot reichte von selbstgebackenem Körnerbrot über saisonales Obst- und Gemüse bis hin zu selbstgemachter Marmelade oder Honig vom Imker aus dem eigenen Dorf. Die Schülerinnen und Schüler griffen begeistert zu und manch einer traute sich auch einmal an neue, unbekannte Produkte heran, wie beispielsweise selbstgemachten Humus.

 

Lana Löser, Elisabeth Schneider & Ann-Marie Frank
im Auftrag der AG Gesunde und nachhaltige Ernährung

 

 

Wenn man darauf achtet, sieht man sie überall: kleine, gelbe Stummel. Unter Bänken, bei Spielplätzen oder in Parks tummeln sie sich häufig zu hunderten – die Rede ist von Zigarettenkippen.

Im Rahmen des Natur und Technik Unterrichts der 5. Klasse wird besprochen, welche Auswirkungen Rauchen auf den Körper des Menschen hat. Den Schülerinnen und Schülern des Dientzenhofer Gymnasiums wurde schnell klar, dass die enthalten Stoffe sehr schädlich für die Gesundheit sind. In der darauffolgenden Diskussion stellte eine Schülerin dann auch prompt die Frage, welche Folgen es denn für die Umwelt hat, wenn Raucher ihre Kippen einfach auf den Boden werfen. Eine kurze Recherche zu dem Thema ergab, dass ein Zigarettenstummel mit seinem Mix aus Giftstoffen zwischen 40 und 60 Liter sauberes Grundwasser verunreinigen oder das Pflanzenwachstum negativ beeinflussen kann. Forscher der San Diego State University stellten im Jahr 2011 sogar fest, dass ein Stummel pro Liter bereits Fische töten kann. Das im Filter enthaltene Mikroplastik wurde schon in der Arktis gefunden und es dauert über 15 Jahre, bis die Kippe abgebaut ist. Besonders gefährlich sind die Kippen jedoch für Kleinkinder: sie nehmen diese in den Mund und der Konsum von mehreren Kippen kann sogar tödlich enden.

Das schockierte sowohl die Klasse als auch die Lehrkraft und deswegen wurde sich kurzerhand darauf geeinigt, dass, anstatt des „normalen“ Unterrichts, zwei Schulstunden darauf verwendet werden, die Kinder der naheliegenden Kindertagesstätte Jean Paul über die Gefahren aufzuklären und im Anschluss das Areal rund um die Kita von diesen Dingern zu befreien- natürlich mit Handschuhen. Und die Aktion hatte schnell Erfolg: Innerhalb einer Stunde hatten die Klasse über 6.600 Kippen gesammelt. Das schont mindestens 325.000 Liter Grundwasser! Die Schülerinnen und Schüler sind natürlich sehr stolz auf ihre Leistung aber wünschen sich von den Erwachsenen auch, dass sie ihre Kippen nicht mehr achtlos auf den Boden werfen – „oder am besten gleich ganz aufhören mit dem Rauchen!“, wie es ein Schüler formulierte.

 

Sarah Braunmiller, Katharina Reiß und die Klasse 5f des Dientzenhofer Gymnasiums.

 

 

6 Klassen – 6 Wochen – 4 Hühner

Vom 23. April bis 4. Juni 2022

Die 6. Klassen werden die Hühner in dieser Zeit mit ihren Biologielehrkräften betreuen und hoffentlich viel rund ums Huhn und Eier lernen! Die vier Damen werden ihr Zuhause auf Zeit mit Stall und Freilauf hinter der Kugelstoßanlage bekommen und uns hoffentlich mit vielen Eiern versorgen!

 

 

 

C. Bier

Nachdem die Klasse 10c sich im Chemieunterricht bei Frau Bier mit der alkoholischen Gärung beschäftigt hatte, begann sie am 28.03.2022 ihr eigenes Bier herzustellen. Dies war ziemlich aufwendig und dauerte fast den ganzen Schultag. Das Bier haben wir nur aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe hergestellt, um das bayrische Reinheitsgebot zu erfüllen. Dabei haben wir das Brauset der „Besserbrauer“ genutzt – ein bisschen Werbung darf sein, schließlich haben sie eines der zwei Sets gesponsert.

Vorarbeiten

Vor dem eigentlichen Brautag muss das Malz hergestellt werden: die Getreidekörner müssen zum Keimen gebracht, getrocknet und geschrotet werden. Diesen Vorgang nennt man Mälzen. Wir haben das Malz aber schon fertig geschrotet erhalten.

Maischen, Läutern und Hopfenkochen

Wir vermischten das Malz mit Wasser und erhitzen die Mischung auf eine Temperatur von 65°C – 69°C. Diesen Vorgang nennt man Maischen; er dauerte eine ganze Stunde. Durch den Abbau der Stärke durch die Amylase aus dem Malz entsteht Malzzucker. Danach kommt das Läutern, bei dem man die Mischung durch ein Sieb gießt. Durch diesen Vorgang wird der feste Treber von der flüssigen Würze abgetrennt. Der Treber wird nun nicht mehr benötigt, ein Schüler hat ihn zum Verfüttern an seine Hühner mitgenommen. Anschließend wurde der Hopfen zur Würze hinzugegeben und aufgekocht. Anschließend muss diese schnell abgekühlt werden. In der Industrie geschieht dies meist mit Plattenkühler oder Whirlpool, bei uns jedoch mit Eiswürfeln und Kühlakkus im Spülbecken.

Gärung

Gegen Mittag konnten wir die Flüssigkeit zusammen mit Hefe in ein das Gärgefäß füllen, das zwar Luft hinaus lässt, aber keine hinein. Dies muss nun einige Tage ruhen. In dieser Zeit vermehrt sich die Hefe zunächst durch den noch vorhandenen Sauerstoff (Zellatmung). Wenn dieser verbraucht ist, steigt die Hefe auf die alkoholische Gärung um, bei der der Zucker in Ethanol umgewandelt wird.

Fertigstellung des Bieres

In der folgenden Woche können wir das fertige Bier in Flaschen abfüllen, für die wir im Kunstunterricht unsere eigenen Etiketten designen.

Abführen der Biersteuer

Unser Bierbrauprojekt musste sogar beim Haupt-Zollamt in Scheinfurt angemeldet werden und die Biersteuer abgeführt werden. Die Steuer wird nach dem Zuckergehalt der Stammwürze bemessen, die danach in Alkohol umgewandelt wird. Bei insgesamt 8 Litern hergestelltem Bier mit einer Stammwürze von geschätz1 11°Plato berechneten wir eine Biersteuer von 69 Cent.

 

Benjamin A., 10c und Catja Bier

Mit dieser Fragestellung startete die Klasse 8a am Dienstag vor den Faschingsferien in eine online-Veranstaltung des Vereins Multivision e.V.

Mit zahlreichen anschaulichen Beispielen und Zahlen brachte uns Herr Stefan Simonis von der Multivision e.V. die Ursachen und Folgen des Klimawandels näher. Anschließend sammelte die Klasse Ideen zur Reduktion des CO2 – Ausstoßes, die jeder einzelne von uns umsetzen kann, aber auch Maßnahmen, die auf politischer Ebene ergriffen werden sollten.

Das Ziel ist gesteckt: Bis 2050 will Deutschland seine Treibhausgasemissionen um bis zu 95 % gegenüber dem Niveau von 1995 senken. Weltweit soll ab 2050 die Erderwärmung auf maximal 2°C beschränkt bleiben und Treibhausgasneutralität herrschen. Um diese Ziele zu erreichen, sind einige Anstrengungen nötig.

Daran erinnerte zu Beginn der Veranstaltung auch Herr Jonas Glüsenkamp, Bürgermeister der Stadt Bamberg. Er war uns als besonderer Gast live zugeschaltet und ermunterte die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv am Umwelt- und Klimaschutz auch auf kommunaler Ebene zu beteiligen und ihre Ideen und Sorgen direkt an die Vertreter der Stadt zu richten.

Vielen Dank an Herrn Simonis für die gelungene Veranstaltung und an die Klasse 8a für ihre produktive Mitarbeit!!

 

Puh, das ging aber schnell!
Schon ein gutes halbes Jahr nach Bezug ihres Aquariums haben unsere Axoltol zum ersten Mal Nachwuchs bekommen.

Gut 50 Eier konnten die DG-Aquakids von den Wasserpflanzen absammeln und in Sicherheit bringen.
Natürlich haben wir jetzt auch den Anspruch ein paar der kleinen Zwerge großzuziehen und in fähige Hände abzugeben.

Aus der Hälfte der Eier sind inzwischen die ersten Jungtiere geschlüpft. Die ersten Tage können sie noch von ihrem Dottersack zehren, dann wollen die kleinen Monster selbst auf die Jagd gehen.
In mehreren Ansätzen züchten die Aquakids deshalb gerade Artemien um sie zu verfüttern.

Florian Mai

Im Normalfall werden Wandertage nicht auf unserer Homepage thematisiert. In diesem Fall möchten wir aber sehr gerne eine Ausnahme machen. Beinahe in kompletter Eigenregie hat sich die Klasse 5a ihren eigenen Wandertag nach ihren Wünschen gestaltet und mit großem Erfolg umgesetzt. Häufig ist es ja so, dass die Begeisterung für einen Wandertag messbar nachlässt, wenn man den Begriff „Wandern“ tatsächlich wörtlich nehmen möchte. Nicht so in der Klasse 5a!

Die Schüler gestalteten mit Hilfe der Outdoor-App „Komoot“ eine wirklich genauso sehenswerte, wie anspruchsvolle Tour von knapp über 10 Kilometer Länge rund um Zapfendorf. Vorbei an Streuobstwiesen, Pferdekoppeln und einen dichten Wald führten uns die Schülerinnen und Schüler bewaffnet mit GPS und guter Laune durch die Natur… und das in einem Tempo, bei dem wir Lehrer manchmal kaum mithalten konnten, die “Sportklasse” hat ihrem Namen alle Ehre gemacht…

 

Ziel der Wanderung war der Garten der Familie eines Schülers. Dessen Vater ist leidenschaftlicher Hobby-Imker mit einem riesigen Bienenstand direkt im Garten. Mit viel Leidenschaft und Humor weihte er die Schülerinnen und Schülern in die Feinheiten des „Superorganismus Bienenstaat“ ein. Die Schülerinnen und Schüler durften sich in „Vollschutz“ begeben und so Waben, Königinnen, Larven und jede Menge Werkzeug anfassen und hautnah erleben. Als kleinen Bonus legte eine Henne aus dem eigenen Bestand auch noch direkt vor den Augen unserer Schüler ein Ei – körperwarm und super frisch wurde der “Pokal” durch die 5a gereicht und wurde zur Kuriosität des Vormittags.

Natürlich durfte auch eine Verkostung mit leckerem Honigbrot nicht fehlen und als kleines Geschenk gab es sogar noch eine ordentliche Portion Honig für zu Hause – eine tolle Geste.

 

Man könne meinen, nach 10 Kilometern Gewaltmarsch und aufregender Bienen-Action wären unsere Schülerinnen und Schüler ausgepowert und müde… Von wegen! Auf dem Trampolin im Garten wurden noch unzählige Salti geschlagen, die Musik aus der Boom-Box aufgedreht und so lief die Sommer-Party noch eine gute Stunde weiter. Da war das abschließende Eis in der Eisdiele fast schon nur noch nettes Beiwerk – welches aber gerne auch noch mitgenommen wurde.

 

Der Tag hat gezeigt, wie sehr die Kinder solche gemeinschaftlichen Aktionen vermisst haben und an solchen Tagen absolut aufblühen. Hoffen wir, dass wir im nächsten Schuljahr ohne Einschränkungen loslegen können und solche Tage wieder über das gesamte Schuljahr hinweg stattfinden können – in diesem Sinne: Schöne Ferien!

 

Florian Mai und Kerstin Götz mit der Klasse 5a

Im Rahmen der Drogen- und Suchtprävention im Biologieunterricht hatte die 9a gleich doppelt Glück.

Am Mittwoch bekamen sie Besuch vom Life Coach Elke Weber – eine sehr engagierte Frau, welche zusammen mit den Jungs eine Stunde zum Thema „Selbstwerte erkennen – Selbstvertrauen gewinnen“ gestaltete. Zunächst ging es darum, den starken Einfluss negativer Gedanken auf unser alltägliches Leben zu erkennen und sich bewusst zu werden, wie viele positive Gedanken wir brauchen, um einen einzigen negativen Gedanken zu vergessen. Nach einer kleinen Einheit darüber, welche Werte für uns selbst eine große Rolle im Leben spielen, folgte ein Versuch zum Thema Selbst- und Fremdeinschätzung. Jeder Schüler konnte zum Schluss 15 Zettel mit nach Hause nehmen, die beschrieben waren mit positiven Eigenschaften, welche seine Mitschüler in ihm sehen. Der Moment, in dem die Schüler (jeder für sich allein!) seine Zettel zum ersten Mal lesen konnten, war herzzerreißend. Einige Schüler hörten bzw. lasen zum ersten Mal von ihren Mitschülern, was sie in ihnen Gutes sehen. Auch das Feedback der Schüler fiel sehr positiv aus und sie verließen gestärkt und erfüllt mit positiver Energie das Klassenzimmer.

Gleich zwei Tage später durfte die Klasse einem anderthalb stündigen Vortrag von Kriminaloberkommissar Alexander Hoh lauschen und all ihre Fragen zum Thema illegale Drogen stellen. Neben der fachlichen Kompetenz über die Herstellung und Wirkung der Drogen, wie beispielsweise Marihuana und Ecstasy, waren vor allem die Geschichten über regionale Vorfälle und Strafen besonders eindrucksvoll.

Kathrin Weinig – StRefin