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Und wieder hat Annika Raab aus der 9. Klasse abgeräumt. Fast schon routiniert knackt unsere Jungforscherin einen Wettbewerb nach dem anderen. In der aktuellen Runde „Experimente Antworten“ ging es in dem Wettbewerb um Ice Packs und deren Inhaltsstoffe. In einem Mix aus theoretischen und praktischen Aufgaben hat Annika ihr Geschick in der Theorie, der Praxis und auch im wissenschaftlichen Dokumentieren eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Erfolge!

Florian Mai

DECHEMAX, wir kommen!

Wir, das Team-DG bestehend aus Annika Raab und Jule Mangold, Klasse 8b, sind eines der drei Siegerteams des DECHEMAX Wettbewerbs 2019/20.

Aber was ist DECHEMAX eigentlich? Es ist ein Schülerwettbewerb der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. Dieses Jahr war das Thema: “Alles Bioökonomie, oder was?” Die erste Runde begann in November. Hier mussten wir 8 Wochen lang jeweils wöchentlich Fragen aus dem Themengebiet beantworten. Hier ging es mal um die Gewinnung von Biogas, um Bioalgen oder auch Biopolymere. Man musste hier mindestens 6 Fragerunden richtig beantworten, damit man in die zweite Runde einziehen durfte.

   

In der zweiten Runde ging es dann um Papier-Recycling. Innerhalb von 6 Wochen mussten wir einen Schöpfrahmen bauen, aus altem Zeitungspapier Pulpe (= Papiermatsche) herstellen  und damit Recyclingpapier herstellen. Dabei konnte man sich noch verschiedene Versuche ausdenken, wie man die Eigenschaften des Papiers verändern kann, z.B. durch Zugabe von Füllstoffen (z.B. Kreide, Gips).

 

Zusätzlich mussten wir noch natürliche Farben aus Karotten, Karottengrün und Rote Beete herstellen und damit das Papier einfärben, wir haben zusätzlich noch Versuche mit Blaualge, Curcuma, Kaffee, Spinat und Blaukraut durchgeführt. Am Schluss mussten noch 20 naturwissenschaftliche Fragen zum Thema Papierherstellung und natürliche Farbstoffe beantworten. Das Ganze hat bei uns einen 30-seitigen Bericht ergeben. Anfang Mai wurde das Ergebnis bekannt gegeben. In Runde 2 haben mehr als 350 Teams teilgenommen und wir wurden als eines der drei Siegerteams ausgewählt. Die Siegerehrung sollte eigentlich im September in Aachen auf der Messe “Achema” stattfinden. Leider findet diese wegen Corona nur online statt, daher wurde die Siegerehrung auf Juni 2021 in Frankfurt verschoben.

Der Wettbewerb findet jährlich statt und startet im November. Mitmachen hat sich für uns wirklich gelohnt.

Jule Mangold und Annika Raab

Dank unserer Mitgliedschaft im Verein MINT-EC konnten sich auch dieses Jahr wieder ausgewählte Schülerinnen und Schüler im internationalen Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemistry Institute messen.

60 Minuten lang galt es anspruchsvolle Fragen aus dem breiten Feld der Chemie zu beantworten.

Sowohl im bayernweiten Wettbewerb „Experimente antworten“ als auch im bundesweiten Wettbewerb Physik des MNU (Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts) konnte Annika Raab, Klasse 7b, mit ihren Ausarbeitungen überzeugen. Beide Wettbewerbe legen großen Wert auf selbständige experimentelle Untersuchungen und deren korrekte und vollständige Dokumentation und Auswertung. In „Experimente antworten“ mussten u.a. diverse Haushaltsbleichmittel und ihre Wirkung auf Tinte untersucht werden. Annika wurde hier eine Teilnahme „mit großem Erfolg“ bescheinigt. Der MNU-Wettbewerb beinhaltete Berechnungen und experimentelle Untersuchungen zu Themen aus der Kinematik, der Elektrizitätslehre und der Optik. Annika erreichte hier einen 3. Rang und damit (wie übrigens schon im letzten Schuljahr) die Einladung zur zweiten Runde dieses Wettbewerbs. Schulleiterin Frau Cleary überreichte Annika die beiden Urkunden und wünschte viel Erfolg für alle anstehenden Wettbewerbsrunden.

 

Runde frei für unsere Nachwuchs-Forscherinnen! Sophia Kraus, Benja Döppel (beide aus der Klasse 5c) und Johanna Böhm (Klasse 5a) haben am Wettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen und mit gutem Erfolg abgeschnitten! Sie stellten z.B. aus Zucker, Flüssigseife, Tapetenkleister, Wasser und Glycerin eine Seifenblasenlösung her, die sie für weitere Experimente zur Untersuchung von Seifenblasen benötigten. Dies dokumentierten Sie auch durch Fotos in einem Versuchsprotokoll. Wir gratulieren und wünschen Euch viele gute Experimente in Runde 3!

Stefan Mörsberger

 

Die Gewinner des Wettbewerbs „JUFO“ und „Schüler experimentieren“ wurden durch Hr. Landrat Kolb und Hr. Bürgermeister Dr. Lange ins Landratsamt zur Ehrung eingeladen. Alle Erstplatzierten der diesjährigen Wettbewerbsrunde in Oberfranken, die auf Bamberger Gymnasien, Realschulen oder Oberschulen zur Schule gehen, wurden am Mittwoch, den 16.05.18 um 13:30 Uhr zu einer Feierstunde eingeladen und von beiden Vertretern für ihr Engagement geehrt. Alle Schüler erhielten ein Präsent. Vielen Dank!

Der Regionalwettbewerb Jugend forscht in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ fand dieses Jahr am 01. März in der Dr. Stammberger-Halle in Kulmbach statt. Das DG war mit Alexander Divivi vertreten und hat den ersten Preis, also den Regionalsieg errungen!

Regionalsieger Alexander Divivi aus der Klasse 6b stellte sich die Frage, mit welchen Spulen man am meisten Strom und Spannung an einem selbstgebauten Generator erzeugen kann. In wochenlanger Arbeit bastelte er über hundert Spulen. Er veränderte z.B. die Dicke und die Form der Spulen und testete verschiedene Metalle. Letztendlich kombinierte er mehrere Spulen, so dass er rund 3V Spannung erzeugen konnte. Mit diesem Projekt überzeugte er die Jury vollkommen und konnte den Regionalsieg im Bereich Technik ans Dientzenhofer-Gymnasium nach Bamberg holen! Wir gratulieren im dazu herzlich und sind schon auf den Landeswettbewerb in Dingolfing am 15./16. April gespannt, wo er gegen die anderen Regionalsieger aus den anderen Regierungsbezirken antritt! Viel Erfolg!

Bei den älteren Jungforschern am Regionalwettbewerb Oberfranken war das DG heuer mit einer Einzelteilnehmerin vertreten. Lena Würtle (Q12) war als Einzelteilnehmerin am 02. März in Kulmbach am Start, unter dem Thema „Duschgele in der Naturkosmetik“. Dabei untersuchte sie die Zusammensetzung sowie die Herstellung eines Duschgels.

Auch wenn Sie im harten Wettkampf keinen Preis errungen hat, beglückwünschen wir zur Teilnahme und den wertvollen Erfahrungen, die Sie bei dieser Präsentation machen konnte

Stefan Mörsberger

Fotos: Alexander Divivi, Schüler experimentieren 2018

Lena Würtle, Jugend forscht 2018

Auch dieses Jahr hat sich eine kleine, aber feine Auswahl unserer Schülerinnen und Schülern den hohen Anforderungen des ANCQ-Chemie Wettbewerbs des Royal Australian Chemistry Institutes gestellt. Insgesamt konnten die DGler einmal das Prädikat “Credit” und sogar dreimal das Prädikat “High Distinction” abräumen. Ein toller Erfolg für unsere Schule!

 

Die Bamberger Web-App „Edelgasinator“ erhält SCHULEWIRTSCHAFT-Bundespreis

Sowohl in Unternehmen als auch in der Schule ist die Digitalisierung derzeit „das nächste große Ding“. Aufgrund einer bisher einzigartigen Kooperation wurden das Bamberger Unternehmen upjers GmbH und das Dientzenhofer Gymnasium im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie von Staatssekretärin Iris Gleicke ausgezeichnet. Das Bamberger Team gewann mit ihrer Web-App, dem „Edelgasinator“, den ersten Preis im Bereich „digitale Kooperation Schule – Unternehmen zur digitalen Bildung“. Bei der plattformübergreifenden App wird das abstrakte Aufstellen von Ionengleichungen in der Chemie für die Schüler anschaulich und interaktiv visualisiert. Mit ihren Fingern schieben sie Elektronen über den Bildschirm und verhelfen kleinsten Teilchen zu einem stabilen Zustand.

HIER kann der Edelgasinator ausprobiert werden.

Auf dem Bild von l.n.r: Florian Mai (Chemielehrer am Dientzenhofer Gymnasium), Julia Wehr (Ausbilderin Fa. Upjers), Fabian Peußer (Azubi Fa. Upjers), Julian Streit (Azubi Fa. Upjers), Iris Gleicke, (Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie), Dr. Alfred Lumpe (Vorsitzender SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland). FOTO: ©SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland/ Peter-Paul Weiler berlin-event-foto.de.

Die Idee zu der App stammt von Florian Mai, Chemielehrer am Dientzenhofer Gymnasium in Bamberg, der zudem an der Universität Bayreuth als Dozent angehende Lehrerinnen und Lehrer ausbildet. Das theoretische Grundkonzept hat er an der Uni entwickelt, zum Testen, Optimieren und für den ersten Einsatz durfte seine 8. Klasse Versuchskaninchen spielen. „Die Schüler meiner ipad Klasse waren sofort Feuer und Flamme und konnten es gar nicht abwarten eine erste Alpha-Version auf Herz und Nieren zu testen.“ Die Schülerinnen und Schüler begleiteten den kompletten Entwicklungsprozess, gaben immer wieder Feedback und waren sogar bei Upjers vor Ort um den direkten Austausch mit den Programmierern zu suchen.

Für die progammiertechnische Umsetzung fanden sich mit den Azubis der Fa. Upjers fantastische Partner direkt in Bamberg. Ausbildungsleiterin Julia Wehr erkannte sofort die Chance, die Idee in die Ausbildung zu integrieren. „Unsere Azubis bekamen mit den Schülern ihren ersten echten „Kunden“ und durften in Eigenverantwortung die Umsetzung des ungewöhnlichen Projektes in Angriff nehmen“. Umso stolzer waren die Azubis auf das Ergebnis und die Tatsache, dass ein von ihnen entwickeltes Programm bereits weltweit an Schulen im Einsatz ist.

Aufgrund des Erfolgs des Projektes ist auch schon ein Ausbau der Partnerschaft in Bamberg geplant. „Bereits auf der Rückfahrt von Berlin haben wir konkrete Skizzen für ein Programm rund um die komplexe 3D Welt der Zuckermoleküle zu Papier gebracht – diesmal sogar in Virtual Reality!“ erklärt Florian Mai.