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“Eigentlich steckt in jeder meiner Figuren irgendein Teil von mir”

Neustart Kultur – Literatur vor Ort und die Stadtbücherei Bamberg machen es möglich – Autor Andreas Thamm liest am DG!

Nach monatelangem Starren in die Kacheln, Aufgabenfluten und unzähligen Videokonferenzen fand am 8. Juli für viele ganz unerwartet endlich einmal wieder eine echte Begegnung statt: Der ehemalige DG-Schüler und inzwischen schon renommierte Jugendbuchautor Andreas Thamm, der bereits mit drei Veröffentlichungen im Bamberger Kinder- und Jugendbuch Verlag Magellan für Aufmerksamkeit gesorgt hat, kam an seine alte Schule, um aus seinem aktuellen Roman “Wenn man so will, waren es die Aliens” zu lesen.

Empfangen wurde Andreas Thamm zunächst von der Regionalen Begabtengruppe “Auf in neue Welten”, die den Roman – dank einer großzügigen Spende des Magellan-Verlags – bereits gelesen hatte. Vor dem Treffen mit dem Autor wurde dieser mithilfe selbst erstellter Booksnaps bewertet und nach allen Regeln der Kunst erst einmal wahlweise zerrissen oder in höchsten Tönen gelobt. Einig war sich die Gruppe vor allem in ihrer Vorfreude auf die Lesung und darin, dass Literatur natürlich immer auch Geschmackssache sei und ein Fantasy-Liebhaber mit der etwas schrägen Coming-of-age Geschichte erst warmwerden müsse. Gleichwohl gab es Szenen, die bei allen gut ankamen. Und so waren alle gespannt, wie denn ein Autor, noch dazu ein ehemaliger DG-ler, so ist, wie man überhaupt auf einen Roman mit solch einem verrückten Buchtitel und vielen abseitig-skurrilen Ideen (Stichwort: Ziege im Hotelzimmer) kommt und noch dazu mit Josh einen siebzehnjährigen Protagonisten erschafft, der erstaunlich nah dran ist an der eigenen Gefühls- und Gedankenwelt. Die vielen Fragen der Gruppe, die sich sowohl auf den Roman selbst als auch auf das Schreiben im Allgemeinen bezogen, wurden von Andreas Thamm geduldig und v.a. sehr kurzweilig beantwortet.

Im Anschluss an das exklusive Treffen startete die von Neustart Kultur – Literatur vor Ort geförderte Lesung, die von Dominik Stoecker und einigen Q11-Schüler*innen in Szene gesetzt worden war. Zwar wurden keine Aliens im Mehrzweckraum gesichtet und auch die legendäre Ziege fand keinen Widerhall im arrangierten Setting, aber die bunt zusammengewürfelte Zuhörerschaft konnte sich sofort in die Atmosphäre des Romans begeben. Rund 30 Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 6 – 10, die sich im vergangenen Jahr besonders interessiert im Fach Deutsch gezeigt hatten, wurden von Andreas Thamm mit ins Leben von Josh und seinen Kumpels genommen. Neugierig geworden, durften auch sie Fragen stellen und nach einer Stunde ging eine spannende Lesung zu Ende.

Wer jetzt noch nicht genug von tollen Geschichten und Lesen hatte, wurde von einer Mitarbeiterin der Stadtbücherei Bamberg, die die Lesung im Rahmen des Neustarts Kultur gesponsert hatte, noch über die neuen digitalen und analogen Möglichkeiten der Stadtbücherei Bamberg samt ihrer Teilbibliotheken informiert und zur kostenlosen Teilnahme am Sommerleseclub eingeladen.

Viel zu schnell verging diese erste klassenübergreifende Veranstaltung seit langem. Danke an Neustart Kultur – Literatur vor Ort, die Stadtbücherei Bamberg, den Magellan-Verlag und vor allem Andreas Thamm, den wir bereits im September wiedersehen. Denn diese erste kleine Lesung war erst der Auftakt für ein kleines Literaturfestival im kommenden Schuljahr, bei dem verschiedene Autor*innen vor vielen Klassen des DG die Vielfältigkeit von Literatur unter Beweis stellen werden!

Nach monatelangem Starren in die Kacheln, Aufgabenfluten und unzähligen Videokonferenzen fand am 8. Juli für viele ganz unerwartet endlich einmal wieder eine echte Begegnung statt: Der ehemalige DG-Schüler und inzwischen schon renommierte Jugendbuchautor Andreas Thamm, der bereits mit drei Veröffentlichungen im Bamberger Kinder- und Jugendbuch Verlag Magellan für Aufmerksamkeit gesorgt hat, kam an seine alte Schule, um aus seinem aktuellen Roman “Wenn man so will, waren es die Aliens” zu lesen.

Empfangen wurde Andreas Thamm zunächst von der Regionalen Begabtengruppe “Auf in neue Welten”, die den Roman – dank einer großzügigen Spende des Magellan-Verlags – bereits gelesen hatte. Vor dem Treffen mit dem Autor wurde dieser mithilfe selbst erstellter Booksnaps bewertet und nach allen Regeln der Kunst erst einmal wahlweise zerrissen oder in höchsten Tönen gelobt. Einig war sich die Gruppe vor allem in ihrer Vorfreude auf die Lesung und darin, dass Literatur natürlich immer auch Geschmackssache sei und ein Fantasy-Liebhaber mit der etwas schrägen Coming-of-age Geschichte erst warmwerden müsse. Gleichwohl gab es Szenen, die bei allen gut ankamen. Und so waren alle gespannt, wie denn ein Autor, noch dazu ein ehemaliger DG-ler, so ist, wie man überhaupt auf einen Roman mit solch einem verrückten Buchtitel und vielen abseitig-skurrilen Ideen (Stichwort: Ziege im Hotelzimmer) kommt und noch dazu mit Josh einen siebzehnjährigen Protagonisten erschafft, der erstaunlich nah dran ist an der eigenen Gefühls- und Gedankenwelt. Die vielen Fragen der Gruppe, die sich sowohl auf den Roman selbst als auch auf das Schreiben im Allgemeinen bezogen, wurden von Andreas Thamm geduldig und v.a. sehr kurzweilig beantwortet.

Im Anschluss an das exklusive Treffen startete die von Neustart Kultur – Literatur vor Ort geförderte Lesung, die von Dominik Stoecker und einigen Q11-Schüler*innen in Szene gesetzt worden war. Zwar wurden keine Aliens im Mehrzweckraum gesichtet und auch die legendäre Ziege fand keinen Widerhall im arrangierten Setting, aber die bunt zusammengewürfelte Zuhörerschaft konnte sich sofort in die Atmosphäre des Romans begeben. Rund 30 Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 6 – 10, die sich im vergangenen Jahr besonders interessiert im Fach Deutsch gezeigt hatten, wurden von Andreas Thamm mit ins Leben von Josh und seinen Kumpels genommen. Neugierig geworden, durften auch sie Fragen stellen und nach einer Stunde ging eine spannende Lesung zu Ende.

Wer jetzt noch nicht genug von tollen Geschichten und Lesen hatte, wurde von einer Mitarbeiterin der Stadtbücherei Bamberg, die die Lesung im Rahmen des Neustarts Kultur gesponsert hatte, noch über die neuen digitalen und analogen Möglichkeiten der Stadtbücherei Bamberg samt ihrer Teilbibliotheken informiert und zur kostenlosen Teilnahme am Sommerleseclub eingeladen.

Viel zu schnell verging diese erste klassenübergreifende Veranstaltung seit langem. Danke an Neustart Kultur – Literatur vor Ort, die Stadtbücherei Bamberg, den Magellan-Verlag und vor allem Andreas Thamm, den wir bereits im September wiedersehen. Denn diese erste kleine Lesung war erst der Auftakt für ein kleines Literaturfestival im kommenden Schuljahr, bei dem verschiedene Autor*innen vor vielen Klassen des DG die Vielfältigkeit von Literatur unter Beweis stellen werden!

Nachdem in der Klasse 6d die Auseinandersetzung mit dem Gedicht Willkommen und Abschied von J.W. Goethe abgeschlossen war, wollte ich, dass in Kleingruppen auf der Basis des Gedichtes Kurzfilme entstehen sollten. Die dafür einzig in Frage kommende Technik war die Stop-Motion Technik, die zwar aufwendig ist, aber wenig Requisiten und auch kein schauspielerisches Talent der Schüler erfordert. Corona würgte zwar dieses Projekt rasend schnell wieder ab, eine Gruppe schaffte es dennoch einen Kurzfilm zu erstellen und dieser ist absolut präsentationswürdig.

Dominik Stoecker

Der Link zum Filmfilm! 6d Willkommen und Abschied

 

Andreas Thamm

„Was haben bitte eine Segelwoche auf dem Ijsselmeer und Literatur gemeinsam, Herr Stoecker“? Das war die Frage, die mir im Jahr 2008 der damalige Schulleiter des DG, W. Bauernsachs, stellte, als es um die Leistungskursfahrten, genauer um die meines Deutsch-Leistungskurses ging. Hatte ich mir keine Gedanken darüber gemacht, wie ich in diesem Moment feststellte. Da nun aber die Genehmigung der Kursfahrt von einer glaubwürdigen Wechselbeziehung dieser beiden Bereiche abhing, galt es diesen Zusammenhang zu finden. Wir entwarfen dann im Kurs eine Referatsreihe, welche dem Segeltrip die literarischen Weihen verleihen sollte. Die entsprechende Referatsliste inklusive einer Reihe kultureller Ziele für die Landaufenthalte als Beifang gaben wir der Schulleitung zwei Wochen später ab, woraufhin die Fahrt genehmigt wurde. Von den Referaten konnte letztlich leider wegen _____________(hier beliebigen Grund einsetzen) keines gehalten werden.

Einer der Schüler, Andreas Thamm, hatte das literarisch anspruchsvolle Thema Das Motiv des Unterseebootes bei Jules Vernes als Symbol für das Unterbewusstsein oder warum jedes Schiff einen Kapitän braucht aufgelegt, meine ich mich zu erinnern. Sollte ich mich hier täuschen, wäre dieses Thema Andreas Thamm zumindest zuzutrauen gewesen, denn dass hier ein kreativer, sprachsicherer, literarischer Kopf in meinen Kurs gespült worden war, hat man in den zwei Jahren des Leistungskurses immer wieder gemerkt. Weniger im Unterricht, da stummte Andreas gerne wissend vor sich hin, als vielmehr in  den überragenden Klausuren und den Kurzgeschichten, die schon damals entstanden sind und die man gelegentlich zu lesen bekam. Nun wäre es natürlich geschmeidig, wenn ich sagen könnte, dieses personifizierte junge Seemannsgarn sei durch mich entdeckt und gefördert worden – quasi wie bei Geschwindner/Nowitzki, Fassbinder/Schygulla oder Lucky Luke/Rantanplan. Mein Beitrag beschränkt sich indes ehrlicherweise auf den Lotsenhinweis bezüglich des Studienganges Kreatives Schreiben in Hildesheim. Einzig die seefahrerische Prägung scheint nachhaltig gewesen, denn dass Andreas Thamm nun ausgerechnet im Magellan Verlag verlegt wird, das kann kein Zufall sein.

Ausgestattet mit dem Kulturförderpreis des Freistaates Bayern für sein 2019 erschienenes Jugendbuch Heldenhaft ist nun sein zweites Jugendbuch Wenn man so will, waren es die Aliens erschienen. Wie schon das erste ist es ein gutes Buch geworden und mithin ist das DG nun nicht mehr nur ein Hort des großen Sportes, des großen Theaters und der großen Kunst, sondern auch – wer hätte das je geahnt – der großen Literatur. Und der alte am Fluss sitzende weise Deutschlehrer brummt dazu (in Anlehnung an den Großmeister der Seefahrer schlechthin Meister Yoda) „Dich schreibend zu sehen, mein Herz aufs wärmste erfreut…“

D. Stoecker

 

 

Come in and feel Faust! – DG meets Kammerspiele

 

Was hat uns dieses über 200 Jahre alte Stück eigentlich noch zu sagen? Was hat dieser alte verzweifelte sinnsuchende Mann mit einem heutigen jugendlichen Lebensgefühl zu tun? Mit diesen Fragestellungen konfrontiert nicht nur der Deutschunterricht (einzige Pflichtlektüre der gesamten Oberstufe!), sondern auch die Inszenierung “Yung Faust” von Leoni Böhn.

Wegen – oder in diesem Fall dank – Corona hat die Theaterpädagogin der Münchner Kammerspiele, Elke Bauer, ein Zoom-In-und Stream-Konzept entwickelt, an dem die Klasse 11c am 5.2.2021 während ihres Deutschkurses digital teilnahm.

Das Motto “Wir alle sind Faust” wurde gleich wortwörtlich umgesetzt, denn jeder benannte sich in der Zoomkonferenz in Faust um und konnte so in Chatgesprächen, digitalen Umfragen und Breakoutrooms Beiträge faustischer Dimension posten und eine neue Perspektive auf das Drama einnehmen.

Mit zwei längeren Videomitschnitten aus der Inszenierung wurde die Inszenierung erfahrbar: Aufgelöste (Geschlechter)Rollen, Wasserschlacht und Bodysurfing, körperbetontes Performancetheater mit Live-Musik, nackte Haut, futuristisches Bühnenbild und an den Streetstyle angelehnte Kostüme und dazu der gekürzte Original-Faust-Text, der gesampelt wird.

Ob diese Kompilation Verstörung, Ablehnung, Irritation, Unverständnis oder gar Begeisterung ausgelöst hat, dürfte bei jeder*m Teilnehmer*in des Streamings unterschiedlich gewesen sein. Eine gelungene Abwechslung und ein Erleben der kulturellen Praxis dürfte die Teilnahme allemal gewesen sein!

Rund sechs Monate musste die Klasse 6d (jetzt 7d) warten, bis ihre Post beantwortet wurde. Im Rahmen unserer Lektüresequenz zu Cornelia  Funkes „Geisterritter“ erarbeiteten die Schüler der Klasse 6d im Schuljahr 19/20 nicht nur sehr ansprechende Lektüretagebücher, sondern schrieben Frau Funke 24 Briefe, um ihr zu ihrem gelungenen Werk und ihrer großen Ideenreichtum zu gratulieren. Diese Briefe machten sich gegen Ende des ersten Halbjahres im Schuljahr 2019/20 auf den Weg nach Hamburg, wo sich die Fanpostsammelstelle der in den USA lebenden Autorin befindet. Nach einem guten halben Jahr war es dann so weit und die Klasse 6d erhielt eine an sie persönlich adressierte Antwort… viel Spaß beim Lesen! 🙂

Birgit Kraus, Deutschlehrerin der Klasse 6d im Schuljahr 2019/20

Justus Sportschüler                                                                                                        18.11.2020

Ballweg 1

9xxxx Memmelsdorf

Mobil: 1001100110

 

Daniel Sportlehrer

Feldkirchenstraße 20-22

96052 Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg

Sollen am Dientzenhofer-Gymnasium in Zukunft nur noch Fairtrade-Bälle benutzt werden?

Sehr geehrter Herr Förster,

wir haben uns kürzlich im Deutschunterricht intensiv mit dem Thema „Fairtrade am DG“ und somit auch mit Fairtrade-Bällen beschäftigt. Da offensichtlich schon länger die Frage im Raum steht, ob wir am DG unsere Fuß- und Handbälle durch Fairtrade-Bälle ersetzten sollten, möchte ich Sie, als Fachleiter für Sport am DG, davon überzeugen, unbedingt Fairtrade-Bälle zu kaufen.

Ein erstes, nicht zu vergessendes Argument, das für den Kauf von Fairtrade-Bällen spricht, ist, dass sie von höchster Qualität zeugen. Aus diesem Grund haben auch schon einige Sport- und Ballanbieter in der Region Fairtrade-Bälle in ihr Sortiment aufgenommen (vgl. Material 3). Diese Anbieter, die vermutlich sehr streng mit der Qualität ihrer Bälle sind, sind von den Fairtrade-Bällen überzeugt und ich finde, das sollten wir auch sein.

Des Weiteren haben im Jahr 2014, wie im Material 3 nachzulesen ist, 320 Münchner Schulen einen Satz fair gehandelter Bälle zur Verfügung gestellt bekommen. Diese wurden anschließend sowohl von Lehrern als auch von Schülern getestet. Die Testpersonen waren von deren Qualität überzeugt und haben sich zusammen mit allen Münchner Schulen für Fairtrade-Bälle entschieden. Seitdem gibt es an allen Münchner Schulen nur noch Fairtrade-Bälle, die sie, wie auch verschiedene Vereine, selbst gestalten durften und immer noch dürfen. Deswegen sollten wir auch am DG auf Fairtrade-Bälle setzten.

Nicht zu vergessen ist wie gesagt der höhere Lohn, da Fairtrade Arbeiter/-innen bis zu 25% mehr Geld bekommen als “normale” Arbeiter. Das durchschnittliche Gehalt eines Arbeiters/ einer Arbeiterin beträgt 85 pakistanische Rupien, während das Gehalt der Fairtrade Arbeiter/-innen bei 110 PR liegt. So unterstützt man dort ansässige Arbeiter/-innen. Dies können Sie in M1 noch einmal nachlesen.

Ein aber weitaus überzeugenderes Argument ist, dass man mit dem Kauf von Fairtrade-Bällen die Produzenten, vornehmlich arme Menschen in z.B. Pakistan, unterstützt, indem sie einen höheren Lohn bekommen, wie in M1 zu erkennen ist. Denn Fairtrade Arbeiter/-innen bekommen bis zu 25% mehr Geld als “normale” Arbeiter. Das durchschnittliche Gehalt eines Arbeiters/ einer Arbeiterin beträgt 85 pakistanische Rupien, während das Gehalt der Fairtrade Arbeiter/-innen bei 110 PR liegt. So unterstützt man mit dem Kauf von Fairtrade-Bällen dort ansässige Arbeiter/-innen. Dies können Sie in M1 noch einmal nachlesen, Herr Förster!

Man verbessert aber nicht nur die individuelle Situation der Menschen, sondern auch die Gesundheitsversorgung der Menschen. Denn in Zukunft soll z.B. jeden Tag ein Ambulanzwagen in die Dörfer der Arbeiter/-innen fahren, was nur durch die Unterstützung der Fairtrade-Organisation möglich ist. Dies erleichtert den Näherinnen und ihren Familien den langen, beschwerlichen Weg zum Arzt.

Außerdem sorgt man für mehr Frauenarbeitsplätze, da in einem islamischen Land wie Pakistan, keine Männer und Frauen in einem Raum zusammen und überhaupt nur selten Frauen arbeiten. Doch diese wenigen Frauen, die von Hand die Bälle nähen, werden zunehmend durch Maschinen ersetzt, und somit können arbeitende Frauen kein Geld verdienen, was bei Fairtrade produzierten Bällen anders ist. Oft müssen die Arbeiterinnen auch unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten, bei Fairtrade ist davon keine Spur, im Gegenteil, hier unterstützt man faire Bezahlung und somit ein menschenwürdiges Leben.

Ebenfalls wird mir Fairtrade-Bällen die Schulbildung gestärkt, da beispielsweise Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren in eine Vorschule geschickt werden können, was ebenfalls die Fairtrade-Organisation ermöglicht. So können die Eltern ohne Sorge um ihre Kinder sein, die durch die Vorschule zudem auch bessere Berufsaussichten haben.

Natürlich kann man sagen, dass Fairtrade-Bälle zu teuer sind, aber das sind sie nur, weil sie eine bessere Qualität haben, die sich auf einen längeren Zeitraum verteilt, deutlich rentiert. Außerdem sind die Bälle nicht zwingend teurer, wie auf dem angefügten Material 2 zu sehen ist.

Persönlich denke ich, dass es zum gesunden Menschenverstand gehört, armen Menschen helfen zu wollen. Ich war selbst schon in Südafrika oder Mauritius und habe die bedrückende Armut gesehen. Dort leben z.B. fünf Personen in Hütten aus Aluminium, Blech und Pappe. Mit dem Kauf von Fairtrade-Bällen können wir etwas dagegen tun. Wir können die Armut zwar nicht aus der Welt schaffen, aber wir können versuchen, ein paar Häuser weniger aus Blech, sondern aus Stein zu bauen. Dazu tragen Fairtrade-Bälle bei.

Aus diesen wichtigen Gründen möchte ich Sie, Herr Förster, aufrichtig bitten, bei zukünftigen Neuanschaffungen für unseren Sportunterricht auf fair gehandelte Bälle zu achten.

Mit freundlichen Grüßen

Justus Sportschüler

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern am DG auch der Lesewettbewerb der 6. Klassen. Aus den dieses Jahr sechs Schülerinnen und Schüler, die für ihre Klasse antraten, galt es den Schulsieger zu ermitteln, der im nächsten Schritt (so Corona es zulässt) im Rahmen des Stadtentscheids gegen die Schulsieger der anderen Gymnasien antritt. Die Jury bestand dieses Jahr (Corona und so…) lediglich aus den beiden Fachleitern Deutsch, Dominik Stoecker und Birgit Kraus. Zu hören bekamen wir unter anderem die Auswahl Harry Potters für das Trimagische Turnier, eine Unterhaltung Käptn Blaubärs mit einem Windhauch und einen Einblick in die Probleme, die Luzifer Junior mit seinem Vater hat. Wie jedes Jahr war die Entscheidung letztlich schwer zu treffen, denn erwartungsgemäß konnten alle Klassensieger gut lesen. Durchgesetzt hat sich letztlich Florian Schlaug aus der Klasse 6c. Unser Dank gilt den mitstreitenden Klassensiegern der anderen 6. Klassen (Sarah Schubert, Sara Jafoui, Maurice Kunz, Jonas Merx und Finn Elflein) und wir wünschen Florian viel Spaß dabei unsere Schule bei dem Stadtentscheid zu vertreten.

Dominik Stoecker

CC-Buchner Preis für die Theatergruppe des DG – oder nachdem der Zeppelin geflogen ist…

Am Ende einer zweijährigen Phase des Arbeitens an dem Stück  Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth fällt man gemeinhin gerne in ein Loch und hängt noch eine Weile den Erinnerungen nach. Wie war das noch mal bei den Bayerischen Theatertagen in Vaterstetten und wie beim Schultheater der Länder in Halle. Schlimmer noch wird die bluesige Stimmung, wenn Einladungen wie die zu den Internationalen Amateurtheatertagen in Friedrichshafen coronabedingt platzen. Das gleiche Schicksal ereilte dann auch die ursprünglich für den April angesetzte Verleihung des CC-Buchner Preises an die Oberstufentheatergruppe des DG durch den KS:BAM (Kulturservice der Stad Bamberg). Doch zumindest diese Preisverleihung wurde nun – wenn auch in publikumslosem Rahmen – nachgeholt. Und so trafen sich am Donnerstag, den 16.07.2020 um 16:00 die kulturell Bewegten der Stadt Bamberg um unter der Schirmherrschaft des Landrates J. Kalb und des dritten Bürgermeisters W. Metzner zu ehren, was zu ehren ist. Moderiert wurde die Veranstaltung auch und zwar wiederum von Theaterspielern und Musikern des Dientzenhofer-Gymnasiums. Der ersten Preis in der Kategorie CC- Buchner Preis und 1000,- € Preisgeld bekam hierbei das Dientzenhofer-Gymnasium (was zu der leicht skurrilen Situation führte, dass die Moderatoren auch sich selbst als Gewinner beglückwünschen durften). Das Stück Kasimir und Karoline habe, so Veronika Schießer von der Jury in ihrer Laudatio:

„In einer magischen Verbindung aus Sprech-, Körper- und Tanztheater und auf nahezu Profitheaterebene Horváths Text fassbar gemacht.“

Das Siegerbild

Albion und Anna vom DG im Moderatorengespräch mit dem stellvertr. Landrat, dem dritten Bürgermeister sowie dem Verleger Herr Schell

Im Hintergrund die Musiker des DG Marius, Simoin, Florian und Steffen. Im Vordergrund Anna, Albion und Dominik.

Die große Freude darüber, diesen Preis erhalten zu haben, ist dann allerdings fast wieder getrübt von leichter Wehmut. War das nicht schön bei den Bayerischen Theatertagen und wie war das nochmal in Halle…

 

Dominik Stoecker

Das Thema “Vertriebene nach 1945” mag vielleicht etwas angestaubt klingen, doch es sollte mehr mit uns zu tun haben, als zunächst anzunehmen war. Mit dem Video “Flüchtlinge und Vertriebene nach 1945 in Bamberg” hat die AG Geschichte digital denn auch den ersten Preis beim Geschichte-Wettbewerb “Spurensuche” des Volksbunds gewonnen – auch wegen der Authentizität und des Engagements der Beteiligten, wie Herr Fischer vom Volksbund betonte. Der Volksbund kümmert sich um die Kriegsgräber im Ausland und setzt sich für Völkerverständigung und Frieden ein. Das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren war Anlass für den Wettbewerb.

Herr Fischer, die “AG Geschichte digital” und Frau Cleary

Wegen der Corona-Situation fand die Preisverleihung nur im kleinen, aber umso schöneren Rahmen des neuen Lernateliers statt. In der Laudatio lobte ein sichtlich begeisterter Herr Fischer die hohe Qualität des 22-minütigen Films. Die Schülerinnen und Schüler spürten in der Umgebung unserer Schule den Spuren dieser Zeit nach. So erinnern der Troppau-Platz und das dortige Denkmal an die schlesische Stadt, aus der nach Kriegsende die deutsche Bevölkerung vertrieben wurde. Zeitzeugen, die 1945 aus dem Osten fliehen mussten, wurden zu ihren Erfahrungen befragt. Der Geschäftsführer der Firma Greiff berichtete von der Verlegung der Fabrik aus dem heute polnischen Greiffenberg nach Bamberg und dem Ausbau der Gartenstadt. Etwas überraschend war es zu erkennen, dass das DG inmitten eines Stadtteils liegt, der maßgeblich von Flüchtlingen und Vertriebenen errichtet und geprägt wurde. Dies belegt auch, wie gut die Integration dieser Neubamberger gelungen ist. Es ist also ein äußerst sehenswerter Film entstanden, der mit einem Preisgeld von 750,00 Euro belohnt wurde, das unter den acht Schülerinnen und Schülern aufgeteilt wurde. Herzlichen Glückwunsch!

Die Urkunde für die Schule

Freude über das Preisgeld