Menu

Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier am Freitag, 23.12.

Nicht nur der Zwillingsbruder des Turnier-Namenpatrons, Volkmar Haferkorn, sondern auch die beiden Turnierorganisatoren Reinhold Eckert (links) und Bertram Wagner freuen sich auf das 64. Turnier.

Es ist die sage und schreibe 64. Auflage: Die Vorfreude von über 250 „Haferkörnern“ auf das traditionelle Basketball-Schulturnier des Clavius- und Dientzenhofer-Gymnasiums, das am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien bei der Begrüßung (8 Uhr) in der DG-Halle 2 durch Schulleiterin OStDin Brigitte Cleary eröffnet wird, ist groß. Das liegt zum einen an der Wiedersehensfreude mit den ehemaligen Klassenkameraden, aber auch – bei den spielstarken etablierten Teams – am sportlichen Ehrgeiz. Die Silberschale ist immer noch ein „Objekt der Begierde“ und heiß umkämpft, auch daran ersichtlich, dass eine Titelverteidigung nicht ein Selbstläufer ist. Die „HASSler“ mit Spielführer Kevin Eichelsdörfer sind in diesem Jahr die Gejagten.

Insgesamt nehmen heuer 31 Klassenmannschaften, aufgeteilt in acht Gruppen (CG-Bert-Peßler-Halle, Georgendamm, DG-Hallen und Uni-Halle), teil. Die beiden Turnierorganisatoren Reinhold Eckert und Bertram Wagner haben zusammen mit den Sport-Lehrkräften beider Schulen wieder die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass die insgesamt 60 Begegnungen innerhalb von knapp neun Stunden reibungslos über die Bühne gehen können. Bei der Begrüßung wird nicht nur die Silberschale zurückgegeben und dem Namensgeber Klaus Haferkorn sowie dem Turnier-Vater Bert Peßler gedacht, sondern auch bereits ein Teil der Ehrungen, die nur aufgrund der akribischen Eckert-Statistik möglich sind, durchgeführt.

Zum zweiten Mal ist statt des Einlagespiels „Oldies gegen Goldies“ ein Dreier-Wettbewerb (16.15 Uhr) geplant – nach den beiden Halbfinals (15.15 Uhr) und als Einstimmung vor dem Endspiel (17.15 Uhr), alles samt im Georgendamm.

 

Bundesfinale Schwimmen in Berlin 2022

Der Start ins neue Schuljahr begann für acht Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums diesmal etwas anders. Nachdem sie am 4. Juli im Landesfinale Sieger beim Schulsportwettkampf “Jugend trainiert für Olympia und Paralympics” in der Wettkampfklasse “Schwimmen Wettkampf IV Jungen” wurden, fuhren sie vom 13. – 17. 9. 2022 zum Bundesfinale nach Berlin.

Die erfolgreichen Sportler sind: Simon Behringer, Ben Fischer, Robert Hartmann, Adam Jafoui, Raphael Jakubaß, die Brüder Felix und Daniel Knoblach und Samuel Lang. Begleitet wurden sie von Herrn Dolpp.

Mit der Deutschen Bahn ging es am Dienstag zum Berliner Hauptbahnhof und von dort weiter mit der Tram zu unserer Unterkunft in Hohenschönhausen. Man konnte schon das Ausmaß der Veranstaltung erahnen, denn überall waren Schülergruppen unterwegs und in der Unterkunft wimmelte es von jungen Sportlern und Betreuern. An dieser Stelle ein großes Lob an das a&o Hostel Berlin Kolumbus, denn sowohl die Organisation vor Ort als auch das Essen waren vorzüglich.

Am Mittwochvormittag hatten wir Trainingszeit in der Schwimmhalle – nicht eine Schwimmhalle, sondern DIE Schwimmarena in Berlin, in der viele nationale und internationale Wettkämpfe stattfinden. Sichtlich beeindruckt von dieser Atmosphäre zogen die acht “Bamberger Haie” hochmotiviert ihre Bahnen im Wasser. Da der Wettkampf aus vier verschiedenen Schwimmstaffeln und einem 10-minütigem Dauerschwimmen besteht, haben wir verstärkt die Staffelwechsel trainiert. Das angrenzende Sprungbecken mit seinen vielen Sprungbrettern und -türmen war für die Jungs von besonderem Interesse, aber leider durften wir es nicht benutzen.

Nachmittags hatten wir Zeit für die multikulturelle Metropole Berlin mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Nach einem leckeren Döner fuhren wir zum Alexanderplatz und gingen zu Fuß bei angenehmen Herbstwetter zum Reichstagsgebäude. Vorbei am Alex, dem Roten Rathaus und dem neu eröffneten Humboldt Forum ging es über die Prachtstraße Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Dort wurden wir sogar Zeugen eines offiziellen Staatsbesuches als der georgische Präsident in einer Motorrad- und Autoeskorte mit viel Blaulicht vom Hotel Adlon abgeholt wurde. Abschließend hatten die Jungs Zeit in Kleingruppen die Umgebung des Alexanderplatzes zu erkunden und Einkäufe zu tätigen, bevor es zum Abendessen zurück in die Unterkunft ging.

Der Schwimmwettkampf erstreckte sich über den ganzen Donnerstag, und aus allen Bundesländern fanden sich die siegreichen Mannschaften in der Schwimmhalle ein. Nach dem Einschwimmen konnten wir mehrere Wettkämpfe der anderen Altersklassen und der Paralympics Sportler verfolgen, bevor dann endlich unser erstes Staffelrennen (6x25m Beinschlagstaffel) startete. Eine positive Anspannung war spürbar und die große Frage war: wie werden wir uns unter den 14 angetretenen Mannschaften platzieren? Die Wechsel funktionierten gut und die sechs kleinen Bamberger Haie beendeten ihr Rennen auf dem 4. Rang. Allerdings mussten wir noch den zweiten Lauf abwarten, um unsere endgültige Platzierung zu erfahren. Es wurde der insgesamt 7. Platz; somit deutete sich ein Resultat im Mittelfeld für die DG-Schwimmer an. Die Schüler wirkten kurzzeitig etwas enttäuscht darüber – in den Tagen zuvor hatten einige Schüler von einem Medaillenrang geträumt – ich dagegen war sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

Nach der Mittagspause standen die restlichen vier Wettkämpfe auf dem Programm. Die beiden folgenden Rennen (Koordinations- und Beinschlagstaffel) absolvierten die Jungs souverän und festigten ihren Platz im Mittelfeld. Das anschließende Dauerschwimmen ist mein persönliches Highlight dieser Wettkampfform: sechs Sportler pro Mannschaft schwimmen gleichzeitig auf je einer Bahn in 10 Minuten möglichst viele Bahnen. Im Becken wimmelt es von Schwimmern und die Kampfrichter haben viel zu tun beim Zählen der Bahnen. Dabei ist es für die Sportler wichtig sich gegenseitig nicht zu behindern die Kräfte gut einzuteilen. Den Jungs gefällt dieses Rennen besonders gut und sie machten ihre Sache super. In der abschließenden 4+25m Bruststaffel startenten wir als 7. platzierte Mannschaft mit einigem Rückstand nach vorn und gutem Puffer nach hinten. Die Jungs gaben wieder alles und dann hieß es warten bis zur Siegerehrung. Das Dientzenhofer-Gymnasium wurde auf dem 7. Rang aufgerufen und stolz nahmen die acht kleinen Haie ihre Urkunde entgegen. Etwas erschöpft aber gut gelaunt ging es zurück zur Unterkunft und nach dem Abendessen wurde ein bisschen gefeiert.

Am Freitag besuchten wir die Stasi-Gedenkstätte in Hohenschönhausen. Jeder Schüler bekam ein Audio-Guide und mit großem Interesse verfolgten die Schüler den Ausführungen während des Rundgangs durch das ehemalige Hauptgebäude. Es ist schwer vorstellbar zu welchen Gräueltaten die Menschheit fähig ist. Anschließend fuhren wir in die Innenstadt und besuchten das Denkmal der ermordeten Juden am Brandenburger Tor. Nachdem wir Aspekte zum Holocaust ausgetauscht hatten, gingen wir einzeln, schweigend durch die Stelenreihen. Danach tauschten wir unsere Eindrücke aus – Stille, Einsamkeit, plötzliches Erscheinen von Personen – und erkannten der Stasi-Gedenkstätte ähnelnde Muster.

Um die Gedanken wieder auf zu hellen besuchten wir dann das Ritter-Sport-Haus. Wir naschten und einige von uns ließen sich eine individuell zusammengestellte Schokoladentafel machen. Am Abend war die offizielle Abschlussveranstaltung mit mehreren tausend Sportlern und Betreuern im Velodrom. Es war ein netter Abend, aber in Zukunft würde ich mir etwas anderes überlegen, vor allem für die jüngeren Kinder. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir am Samstag mit der Bahn zurück nach Bamberg.

Hervorheben möchte ich das positive, unkomplizierte Verhalten der acht Jungs, die für ganz verschiedene Aktivitäten zu begeistern waren. Besonders motiviert waren sie beim Begehen der Rolltreppen in die falsche Richtung und dem Spielen von “Clash Royal”. Ich denke es war für alle eine ereignisreiche und sehr angenehme erste Schulwoche.

 

Josef Dolpp

 

Im Zeitraum vom 01.8. bis 12.08.2022 sowie ab 05.09.2022 ist das Sekretariat jeweils vormittags von 10 bis 12 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. Im Zeitraum vom 15.08. bis 02.09.2022 können Sie jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr das Sekretariat erreichen. Bitte beachten Sie, dass gerade in diesem Zeitraum wegen Urlaubs von Sachbearbeitern nicht alle Angelegenheiten sofort bearbeitet werden können. Ein Anruf vorher klärt hier manches. Das Schulgebäude ist während der Ferienzeit meist verschlossen, bitte klingeln Sie daher am Haupteingang.

EINMAL ZU FUß ÜBER DIE ALPEN

Eine Alpenüberquerung über den Europawanderweg E5 ist der Traum vieler Wanderer! Die Anziehungskraft dieser Tour liegt am Wechsel und an der Gegensätzlichkeit der vielen Landschaften und Vegetationszonen, die man in einer Woche von Oberstdorf nach Meran durchwandern kann. Bunte Blumenwiesen und Grasberge in den Allgäuer Alpen, faszinierende Rundblicke auf die markanten Felszacken…

Wir, das P-Seminar “Alpenüberquerung” am DG, nehmen Sie mit auf diese varientenreiche Tour und berichten in hier täglich und mit tollen Bildern von unseren Erlebnissen. Viel Spaß!


16.7.2022

Der 7. Tag begann um 7:00 mit einem ausgiebigem Frühstück. Nachdem wir unsere Rucksäcke gepackt hatten, ging es auch schon wieder los. Die heutige Etappe war die letzte und führte uns während eines vierstündigem Aufstiegs auf mehr als 3000 Meter. Auf der Similaun Hütte stärkten wir uns dann für den kommenden Abstieg. Dieser dauerte 2 Stunden und brachte uns in das Tal. Somit erreichten wir sowohl 1200 Höhenmeter bergauf als auch bergab. Im Tal angekommen, bekamen wir zum Abschluss unserer Alpenüberquerung jeweils ein Getränk von Herr Reinauer spendiert. Den ganzen Tag über freuten wir uns schon auf den Pool in der Unterkunft in Meran. Als wir dort ankamen sind sofort alle rein gesprungen. Die Pizza am Abend rundete unseren letzten Wandertag gut ab.

Geschrieben von Eric, Moritz, Jule und Nikita


15.7.2022

Tag 6:

Der Tag startete mit einem eher ernüchternden Frühstück… um ehrlich zu sein, haben wir mehr erwartet. Als nächstes folgte ein über einstündiger, felsiger, eiskalter Anstieg auf über 3000 Höhenmeter. Oben angekommen legten wir eine kurze Pause ein, wurden noch einmal darauf hingewiesen oberste Vorsicht walten zu lassen, bevor es den rutschigen Abhang hinunter ging. Dabei hatten wir sowohl einige Stahl- als auch Stoffseile zur Hilfe. Dazu kam, dass wir einen Gletscher durchqueren mussten, um an unsere Bushaltestelle zu kommen. Von dort aus fuhr uns ein Bus durch einen Tunnel auf die andere Seite des Berges. Die Stimmung änderte sich schlagartig, als uns endlich wieder die Sonne ins Gesicht lachte. Weiter ging es über einen eher monotonen, dennoch sehr schönen Marsch auf dem Panoramaweg. Nach circa 1,5 Stunden erreichten wir einen idyllischen Bergsee, in dem sogar eine kleine Gruppe badete. Nach weiteren zwei bis drei Stunden erreichten wir schließlich unsere Unterkunft, von welcher wir sehr begeistert und angetan waren. Außerdem hatten wir genügend Zeit um uns mit Proviant für den nächsten Tag einzudecken oder uns in unserem Hotelzimmer auszuruhen. Das Highlight des Tages war die unbegrenzte Duschzeit oder auch das 5- Gänge Abendmenü, bei dem unser Teilzeitvegetarier Luis ausnahmsweise mal nicht auf Fleisch ausweichen musste.

Beitrag von Hannes B. und Johann


14.7.2022 – TAG 5

Ein Gletscher, Regen, Schattenseiten und Mathe, all das und vieles mehr, hatte der vierte Wandertag zu bieten.

Wir starteten den anstehenden Wandertag mit einem typischen Almfrühstück um 7:30 Uhr. Dabei kamen den Lehrern kurz negative Erinnerungen der letzten Alpenüberquerung hoch, als es kurz anfing zu regnen. Mit kurzer Verspätung begannen wir dann mit dem Abstieg nach Winkel. Dort wurden wir von Heiko mit einem Kleinbus abgeholt, der uns zum örtlichen Supermarkt brachte, bei dem sich alle mit Proviant ausgestattet haben. Nach der Stärkung fuhren wir eine halbe Stunde durch das Pitztal nach Mittelberg, wo unser Anstieg zur Braunschweiger Hütte begann. Mit leichtem Anstieg ging es los, bei dem wir die Natur mit vollen Zügen genießen konnten. Mit der Zeit wurde es immer anspruchsvoller, dabei kamen wir einem Gletscherwasserfall immer näher, der uns den gesamten Anstieg begleitete. Das Naturspektakel war schlagartig vorbei, als wir die Schattenseiten des Alpentourismus zu sehen bekamen. Platt gewalzte Schotterpisten waren Teil der nächsten halben Stunde. Dieser Kontrast demotivierte uns. Nach dem Abbiegen auf den Wanderweg wurde uns die Schönheit der Alpen wieder bewusst und starteten die letzte Etappe des Tages, bei der die körperliche Belastung sowie die Motivation stiegen. Mit regelmäßigen Pausen erreichten wir nach drei Stunden unseren Schlafplatz, die Braunschweiger Hütte auf 2759 hm. Somit haben wir an diesem Tag 1030 hm zurückgelegt. Dort ließ es sich eine kleine Gruppe nicht nehmen in den naheliegenden eiskalten Gletschersee zu springen. Währenddessen stärkte sich Eric mit einem Burger, der der beste seines Lebens gewesen sei, der erst recht mit der Aussicht auf die Gletscherzungen zur Geltung kamen.
Vor dem Abendessen gab Thomas den Mathesonderfällen Nachhilfe für den anstehenden Test.

geschrieben von Ferdinand und Luis

 


13.7.2022 -TAG 4

Eine mehr oder weniger erholsame Nacht im gemeinsamen Bettenlager auf der Ansbacher Hütte ging zu Ende. Nach einem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns um 7.45 Uhr an den Abstieg nach Schnann.
2h und 1200hm später waren wir im Tal angekommen. Auf diesem steilen und durchaus anspruchsvollen Weg durchquerten wir nicht nur eine Klamm, sondern freuten uns auch über ein Wiedersehen mit Herrn Reinauer.
Daraufhin fuhren wir mit dem Bus nach Zams und versorgten uns dort bei Mc’ Donalds und Billa mit reichlich Essen und Getränken.
Nach einer stickigen und engen Fahrt in der Seilbahn erreichten unseren Ausgangspunkt für die zweite Wanderung an diesem Tag. Von dort aus kam es zu einem unerwartet heftigen Anstieg von 350hm, bei weiterhin starkem Sonnenschein.
Trotzdem erreichten wir ziemlich ausgelaugt den Gipfel und machten uns an den Abstieg zur Larcher Alm.
Wir meisterten den langen und harten Weg zu unserem heutigen Nachtquartier. Gesättigt von einem sehr leckeren Abendessen ließen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

verfasst von: Hannah und Nils


12.7.2022 – TAG 3:
Dritter Tag in den Bergen, zweiter Tag auf den Beinen.
Auf dem Programm standen 1200 Höhenmeter und fünf reine Gehstunden unter besten Wetterbedingungen. Abmarsch war 7:30Uhr und wir brachten pflichtbewusst den Einkaufswagen zurück. Da unsere heutige Tour durchs absolute Niemandsland führte, mussten wir uns beim lokalen Mini-M mit ausreichend Verpflegung eindecken. Es ging ins richtig alpine Gelände. Trotz Hitze – manche sprechen schon von Hitzeschlacht – erreichten wir die Ansbacher Hütte deutlich unter der angegebenen Zeit. Manche hatten auch jetzt noch nicht genug und erklommen die Samsspitze. Am Abend gab es noch einen Einführungskurs im Schafkopf.
Müde, aber glücklich gingen wir ins Bett und freuten uns auf den nächsten Tag.


11.7.2022 – TAG 2

5.00Uhr-die Pellets wurden angeliefert und unser Tag begann. Der Blick aus dem Fenster versprach einen sonnigen Wandertag. Nach einer kurzen Busfahrt ging es nun endlich los, in engen Serpentinen schlängelte sich unser Weg entlang. Wie erfahrene Wanderer starteten wir leicht fröstelnd, um dann schwer schwitzend an einer kleinen Kapelle unsere erste Rast einzulegen. Hosenbeine wurden abgezippt, lange T-Shirts gegen kurze getauscht und erste Blasenpflaster aufgeklebt. Das Wetter war ein Traum. Die Höhenmeter bis zur Kemptner Hütte verfolgen förmlich.
Die Welt ist sprichwörtlich sehr klein, denn wie sich herausstellte trafen wir hier oben die Mutter eines zukünftigen DG-Fünftklässlers. Motiviert durch unsere letztjährige Alpenüberquerung, die sie im Blog verfolgte, machte sie dieses Jahr selbst eine geführte Alpenüberquerung.
Nach dem Überschreiten der deutsch-österreichischen Grenze ging es stetig bergab bis zu einem Gumpen (beckenartiger Strudeltopf). Dieses Jahr trauten sich beinahe alle in das kühle Nass und genossen die eiskalte Erfrischung.


Über eine wackelige Hängebrücke, die höchste und längste Österreichs, führte unser Weg weiter nach Holzgau. Dort kauften wir fünf Kilo Nudeln, 6 Gläser Bolognese, vier Becher Sahne, sechs Packungen Schinken, zwei Gläser Pesto, Gurken, Tomaten und Karotten (Paprika war zu teuer) und noch weitere köstliche Zutaten, um sie dann mit dem geliehenen Einkaufswagen zwei Kilometer durch Holzgau zu fahren.
Nach einem gelungenen Abendessen mit herrlichen Blick auf die Berge, erhielten einzelne Schüler noch Lebenskunde: Wie funktioniert eine Spülmaschine? Was ist ein Tab?
Schon war Tag 2 zu Ende. Wir freuen uns jetzt schon auf Tag 3.

 


10.7.2022 – TAG 1

12:30Uhr Bahnhof Bamberg-die Spannung steigt -werden wir alle in den Zug reinkommen?

Wir möchten nach Oberstdorf, um dort mit unserer Alpenüberquerung zu starten.
Weil wir aber die Züge geschickt gewählt haben, konnten wir trotz unseres 9 Euro Tickets bequem in allen Zügen sitzen.
In Oberstdorf angekommen gab es nach dem kleinen Abendessen, Einheiten im Tischtennis und Basketball, bevor wir voller Vorfreude auf die 1200 Höhenmeter am nächsten Tag in die Betten fielen.

DG Bamberg mit „Doppelsieg“ erfolgreich

Von Bertram Wagner

 

Last but not Least: Jetzt ist auch der Schulsport zurück! Mit den beiden Finals in der jüngsten Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2009 und jünger), ausgetragen im Bamberger Georgendamm, gelang ein erfolgreicher Restart, bei dem die beiden Nordbayern-Sieger vom Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg den Heimvorteil nutzten und die Süd-Konkurrenz aus der Landeshauptstadt in Schranken hielten. Das DG, bereits mit über 50 Basketball-Landestitel geschmückt, ist also weiterhin in der Erfolgsspur auf Schulebene.

 

Jungen:

Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg – Oskar-von-Miller Gymnasium München 92:78

„Wir haben den Start total verschlafen und liefen dem Rückstand dauernd hinterher“, trauerte das Münchner Coach-Duo Andreas Mosig/Simon Winkler der verpassten Chance nach, Schulgeschichte zu schreiben, denn das OMG stand erstmals in einem Landesfinale. Unter den Augen von BBV-Breitensportreferent Sebastian Böhnlein und Nationalspieler Patrick Heckmann legte das DG fulminant los (10:0) und hielt diesen Vorsprung bis zur Pause (52:43). Die Schützlinge von Heinz „Dobro“ Dobrzanski wehrten die Aufholjagd der Münchner immer wieder erfolgreich ab und kamen aber im dritten Abschnitt schon etwas in Zugzwang, als der Vorsprung auf sechs Punkte schmolz. Bei den Gästen war der alles überragende Raphael Lohr (MTSV Schwabing) nicht zu stoppen, er erwischte einen „Sahnetag“ und markierte 57 (!) Punkte. Erst als im vierten Viertel sein Akku leer war und er auf die Bank saß, zog das DG entscheidend davon und erspielte sich einen letztlich ungefährdeten Landessieg. Bei den Siegern führte Bruno Gradl geschickt und temperamentvoll Regie, er brachte seine „Langen“ Jonathan Förner (26) und Piet Rehlein (24) immer wieder geschickt ins Spiel. Aber auch Ferdinand Götz und Maximilian Schultze hatten großen Anteil an diesem Team-Erfolg. Nichtsdestotrotz: Die Münchner als Stützpunktschule Basketball haben sich bestens verkauft und dem Favoriten aus dem Norden gut Paroli geboten.

 

Mädchen:

Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg – Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium 63:38

Gut 20 Minuten (34:24) konnten sich die Münchnerinnen Hoffnungen machen, das von Gaby Weckwerth betreute Bamberger DG-Team doch noch in Bedrängnis zu bringen. Ein anschließender 15:4-Lauf bis zum Ende des dritten Viertels beantwortete die Frage nach den Siegerinnen recht schnell. Das letzte Viertel avancierte dann zum „Schaulaufen“. Auf Münchner Seite stach Spielführerin Wimmer heraus, die in der Offensive die Hauptlast trug und diese mit 15 Punkten auch meisterte. Die DG-Defense schränkte aber ihren Wirkungskreis entscheidend ein. Mit Greta Hummel (15) und Topscorerin Amy Grasser (37), die beide in der U12 des SC Kemmern zuhause sind, hatten die Bambergerinnen ein Duo in ihren Reihen, das die Kastanien aus dem Feuer holte. Die dribbelstarken und schnellen DG-lerinnen prägten das Aufbauspiel und zogen immer wieder erfolgreich zum Korb. Der Schlusspfiff war gleichzeitig der Startschuss zu einer Jubel-Sause, die deutlich machte, wie sehr die Bambergerinnen auf diesen Titel fokussiert waren.

Hat Ihr Team bestens eingestellt: Betreuerin Gaby weckwerth.

 

Dynamisch zieht DG-Topscorerin Amy Grasser (gegen Eva Wimmer) Richtung Münchner Korb.

 

So strahlen Siegerinnen! Die jungen Landesfinal-Gewinnerinnen des Dientzenhofer-Gymnasiums freuten sich über den bayerischen Titel.

 

Lagebesprechung vor dem Finale mit Heinz „Dobro“ Dobrzanski.

 

Piet Rehlein gehörte zu den DG-Leistungsträgern beim Landessieg.

 

Duell der Spielmacher: Bruno Gradl und der Münchner Kink.

 

Das Jungen-Team des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg mit wurde seiner Favoritenrolle gerecht und verdiente sich aufgrund seiner starken „Starting Five“ den Sieg im Landesfinale.

 

Ersatzgeschwächt durch das Fehlen ihrer CAP Greta Hummel fuhren die WK IV Mädchen zum Nordbayernfinale nach Würzburg  Nach dem Motto „wir spielen für Greta und wir wollen in diesem Schuljahr nochmals zusammen mit Greta spielen“ traten sie an. Im vorgezogenen Endspiel traf man gleich im 1.Spiel auf die Mädels von Herzogenaurach. Mit einer aggressiven Abwehr und gekonntem Fastbreakspiel wurde es mit 37:22 gewonnen. Im 2. Spiel gegen Nabburg zeigte sich anfangs, dass das erste Spiel doch viel Kraft gekostet hatte und erst ab der 6. Spielminute konnten sich die DG Mädchen über ein 8:4 auf einen 24:4 Halbzeitstand absetzen. Nach munterem Durchwechseln stand es am Ende verdient 37:19. Im letzten Spiel gegen den Gastgeber, das Deutschhaus Gymnasium Würzburg, starteten die Mädels sehr fahrig, sehr unkonzentriert und vernachlässigten vor allem ihre bislang so gute Defense, so dass es nach den ersten 10 Minuten 5:4 für den Gegner hieß. Im 2. Durchgang waren sie dann wieder die „Alten“! Sie trafen, verteidigten, liefen ihre Fastbreaks und ließen so der gegnerischen Mannschaft nur noch 2 Punkte zu. Mit diesem 20:7 Sieg sicherten sich die DG Mädels den Einzug ins Bayernfinale!

Für das DG waren im Einsatz:

hinten/ von links: Liv Krondorfer; Katharina Nickl; Emilia Rieger; Coach Gaby Weckwerth; Emilia Bauer; Anna Fischer (Kampfgericht); Mareike Schlaug;

kniend von links: Mia-Sophie Bluhm; Ida Popp; Neela Lorenz; Hannah Pfund; Mia Husser; Mia Malzew und liegend Amy Grasser

Herzliche Einladung zum DG Sommerkonzert am Donnerstag, 07. Juli 2022 im DG Mehrzweckraum!

Bildungseinrichtungen haben in den vergangenen zwei Jahren Großartiges geleistet, um ihre Schüler*innen und Studierenden trotz immer wiederkehrender Schließungen und stetig neuer Quarantäneverordnungen unterrichten zu können. Ganze Gebäudekomplexe mussten mit WLAN ausgestattet werden, Lehrende und Lernende benötigten passende Endgeräte, digitale Lernplattformen mussten ausgewählt sowie eingerichtet und die Nutzer*innen im Umgang mit den neuen Tools geschult werden.

Zu Beginn der Pandemie haben wir Vertreter*innen von Schulen und Hochschulen befragt, wie sie den Wechsel zu digitalem Unterrichten gemeistert haben. Zwei Jahre später sprechen wir uns wieder und möchten wissen, wie es an den Bildungseinrichtungen weitergegangen ist, in welcher Phase der digitalen Transformation sie gerade stecken, welche Meilensteine hinter ihnen liegen und welche Ziele aktuell anstehen.

DG Bamberg: Digitaler Unterricht bereits vor der Pandemie

Durch die coronabedingten Schulschließungen im Frühjahr 2020 waren alle Schulen bundesweit plötzlich gezwungen, ihre Lehre in den digitalen Fernunterricht zu verlagern. Am Dientzenhofer-Gymnasium (DG) in Bamberg klappte der Übergang problemlos, da das Lernen und Arbeiten mit digitalen Tools in Kleingruppen schon vor der Pandemie eingeführt worden war. So konnte der Unterricht während des Lockdowns 1:1 auf den digitalen Raum übertragen werden: Die Schüler*innen saßen zu Hause vor ihren Endgeräten und folgten via Teams dem Unterricht wie sonst im Klassenzimmer. Inzwischen ist die hybride Lehre zu einem festen Bestandteil des Schulalltags am DG Bamberg geworden.

Darüber hinaus finden digitale und analoge Tools Hand in Hand Anwendung und sollen die Schüler*innen auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten. Das Mediencurriculum „UnterrichtPlus“, das seit dem Schuljahr 2021/2022 an der Schule zum Einsatz kommt, war wegbereitend für diese Entwicklung.

Umfassende Medienkompetenz durch zeitgemäße Technologien im Unterricht

„Kurz nach dem Beginn der Pandemie haben wir das neue Mediencurriculum verabschiedet“, erzählt Bernhard Zuber, Lehrer für Englisch und Sport am DG Bamberg. Es sieht vor, dass alle Schüler*innen ab der neunten Klassenstufe ausschließlich mit eigenen digitalen Endgeräten arbeiten. Die neue Arbeitsform wird seit dem Schuljahr 2021/2022 durchgehend in allen Unterrichtsfächern genutzt, die Lehrbücher gibt es digital im PDF-Format, das Schreiben mit einem Stift auf Papier ist fast vollständig entfallen – die einzige Ausnahme bilden Prüfungen, die nach wie vor auf die „altmodische“ Art abgelegt werden.

Die Schüler*innen erlangen auf diese Weise eine umfassende Medienkompetenz und werden in ihrem Schulalltag beim Erwerben jener Fähigkeiten unterstützt, auf die es später im Berufsleben ankommt. Die Grundlage für das neue Lernen und Arbeiten bildet Microsoft 365. Doch der Weg dorthin war für die Schule nicht immer leicht, erinnert sich Bernhard Zuber. „Während der Schulschließungen mussten digitale Tools verwendet werden, weil es gar keine andere Möglichkeit des Lehrens gab.“ Unter den Lehrkräften herrschten jedoch zum Teil Unsicherheit und Misstrauen gegenüber den Technologien, nicht alle Kolleg*innen verfügten über das nötige Know-how, um digitale Lösungen pädagogisch sinnvoll einsetzen zu können.

„Heute ist das anders“, freut sich Zuber. „Sowohl von den Schüler*innen als auch von den Lehrer*innen werden die Microsoft 365-Anwendungen inzwischen ganz selbstverständlich genutzt. Wir wissen, dass sie funktionieren, verlässlich sind und uns einen großen Nutzen bringen.“ Die Corona-Pandemie hatte darauf einen maßgeblichen Einfluss, denn sie ließ den Lehrenden keine andere Wahl als sich mit digitalen Lösungen für den Fernunterricht auseinanderzusetzen und letztendlich auf den Wissens- und Erfahrungsstand zu kommen, auf dem sie sich nun befinden.

Digitale Tools über den Unterricht hinaus

Am DG in Bamberg ist die Digitalität in allen Bereichen des Schullebens angekommen: Nicht nur im Unterricht, sondern auch in der Verwaltung und für die interne Kommunikation werden moderne Anwendungen genutzt. „Wenn wir zum Beispiel eine Klassenfahrt planen und uns über Details abstimmen, geschieht das schnell und unkompliziert über Teams“, berichtet Zuber. Doch in Bezug auf die Inhalte gibt es Grenzen, die durch die Datenschutzregelungen gesetzt werden: „Alles, was über das Unterrichtsgeschehen hinaus geht, oder mit Schüler*inneninformationen sowie anderen datenschutzrelevanten Themen zu tun hat, ist über die digitalen Kanäle nicht möglich“, so Zuber.

„Microsoft 365 ist alternativlos“

Hierin sieht Zuber die größte Herausforderung für die Zukunft: „Sollten die Datenschutzregelungen auf Landesebene so weit verschärft werden, dass digitale Apps und Plattformen nicht mehr genutzt werden können, stehen wir ohne Alternativen da.“ Für Zuber ist Microsoft 365 „das einzige System, das ein vollumfängliches Lernen und Arbeiten im Bildungsbereich ermöglicht.“

Am DG in Bamberg haben fortschrittlich denkende Lehrkräfte wie Bernhard Zuber erkannt, dass eine zukunftsfähige Lehre nicht ohne die Einbindung moderner Technologien auskommen kann. „Am Ende sind wir eine Bildungseinrichtung, die darauf ausgerichtet sein muss, den Schüler*innen zeitgemäßes Wissen zu vermitteln und sie auf das Leben nach der Schule vorzubereiten“, so Zuber. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt man am DG Bamberg auf ein Zusammenspiel von analogem und digitalem Lernen und Lehren.

 

Artikel erschienen auf: https://cloudblogs.microsoft.com/industry-blog/de-de/education/2022/06/27/best-practice-in-corona-zeiten-zwei-jahre-spaeter-am-dientzenhofer-gymnasium-in-bamberg/

Photo by Annie Spratt on Unsplash