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Wie in jedem Schuljahr waren auch 2022/2023 motivierte und vor allem begabte Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, sich kreativ in Englisch zu betätigen.

Rafael Gorbea (6a), Lunna Galindez-Tapia (6c), Hanna Hoh, Joahanna Schubert, Benjamin Jungnickel und Marie Dennerlein (alle 6d) sind alle dem Ruf der Fachschaft Englisch gefolgt und haben sich im ersten Halbjahr in mehreren Treffen zusammen gesetzt, um einen eigenen Beitrag zu gestalten:

Gemeinsam haben sie ein eigenes englischsprachiges Drehbuch verfasst, Materialien entworfen und gebastelt und einen Kurzfilm gedreht. In diesem geht es darum, dass eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler die Menschheit vor der bevorstehenden Klimakatastrophe warnen wollen. Aber macht euch doch euer eigenes Bild und schaut euch den Film „Act now“ auf unserer Homepage an.

(M. Müller; Fachleitung Englisch)

 

 

“Nursery rhymes” sind Kinderreime oder Kinderlieder in englischer Sprache. Oftmals werden sie vorgetragen, damit kleine Kinder am Abend (endlich) einschlafen. Nun sind wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d, schon fast Teenager und keine Kleinkinder mehr, aber wir haben trotzdem an den “English nursery rhymes” Ge­fallen gefunden und diese filmisch in Szene gesetzt. Wir wünschen Ihnen beim Anschauen unseres Videos viel Freude und hoffent­lich schlafen Sie nicht dabei ein.

Klasse 5d & G. Merz

 

 

 

 

In der Klasse 5d ist zwar bereits 28 Mal natürliche Intelligenz vorhanden, aber dennoch haben wir einmal die künstliche Intelligenz bemüht, um mit ihrer Hilfe Englisch zu lernen. Das Gedicht “Learning at our school” hat ChatGPT für uns blitzschnell verfasst und wir haben damit sowohl die eine oder andere Vokabel als auch mehrere englische Redewendungen neu gelernt und damit unsere natürliche Intelligenz hoffentlich langfristig erweitert.

Klasse 5d & G. Merz

 

 

 

 

Was kann man alles mit Kastanien anfangen? Nun, es ist möglich, kleine Figürchen zu bauen, man kann ein ökologisches Waschmittel aus ihnen herstellen oder eventuell für jemanden die Kastanien aus dem Feuer holen. Wer hätte jedoch gedacht, dass sich Kastanien sogar dafür eignen, um im Englischunterricht den Imperativ, die Befehlsform, zu erlernen? Vielleicht sind Kastanien auch so attraktiv, dass echte Imperatoren in der 5d vorbei­schauen…

Klasse 5d & G. Merz

 

 

oder:

Mit Brot und Presssack digital nach Bedford und von dort aus auf die große Kinoleinwand

Wie lässt sich dieses seltsam anmutende Rätsel entschlüsseln? Ganz einfach: eigentlich wollte das P-Seminar “Work Placement Bedford”, wie der Titel vermuten lässt, nach Bedford fahren und zehn DGler sollten dort ihre Praktika absolvieren. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde daraus leider nichts und wir haben umdisponiert und englische Filme über bayerische Speisen und über Spezialitäten, die es in unseren oberfränkischen Biergärten gibt, erstellt, damit die englischen Schüler sehen können, was ihnen durch den Brexit vielleicht in Zukunft entgehen wird (s. Bericht „Bedford 2020 – „Backen statt Packen“).

Angespornt von dem Lob der englischen Schulen sind wir anschließend gemäß dem Motto „Dabeisein ist alles“ sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben uns bei den 31. Bamberger Kurzfilmtagen für den Wettbewerbsteil „Made in Oberfranken“ angemeldet, bei dem Filme, die sich mit der oberfränkischen Kultur, Tradition oder Küche beschäftigen, eingereicht werden durften. Unter dem übergeordneten Filmtitel “Don’t ‘Brexit’ our beergardens” haben wir folgende fünf Einzelbeiträge eingesandt:

  1. Brot (von Jakob Weinig)
  2. Kochkäse (von Jakob Weinig)
  3. Schäufele, Obatzter und Ziebeleskäs (von Moritz Büttner)
  4. Presssack (von Sebastian Kniegl)
  5. Bratwürste (von Marie Würtle)

Man mag es kaum glauben, aber von den 25 Filmen, die der Jury bei „Made in Oberfranken“ zur Auswahl standen, haben es zwei unserer DG-Beiträge unter die ersten elf Filme der Endrunde geschafft. Ein herzlicher Glückwunsch geht daher an Jakob Weinig und Sebastian Kniegl.

Beide DGler wurden, ebenso wie die anderen zehn Teilnehmer der Endrunde, von den Veranstaltern der Bamberger Kurzfilmtage zwei Mal interviewt, einmal im Lichtspielkino bei einem „Filmtalk“ und einmal in einer Videokonferenz in einer „Live Fragerunde“ mit den Veranstaltern und weiteren Filmemachern. Das zweite Interview ist auf youtube unter folgendem Link zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=gvuxwPy6w8g

Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass die meisten anderen Filmemacher der Endrunde schon wesentlich mehr filmische Erfahrungen hatten als Jakob und Sebastian. Zum Beispiel war der Wettbewerbsteilnehmer, der zusammen mit unseren beiden DGlern interviewt wurde, ein junger Mann, der schon seit acht Jahren semiprofessionell Filme dreht und für seinen Beitrag für „Made in Oberfranken“ sogar mit dem Künstlerhaus Villa Concordia zusammengearbeitet hat.

So haben wir es zwar nicht nach Großbritannien geschafft, aber statt einer Schultafel in einer Praktikumsschule in Bedford haben wir „die große Kinoleinwand erobert“. J Wie heißt es doch so schön: „Wo sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere.“ Oder wie Jakob meinte: „Der Wettbewerb war natürlich mit Arbeit und Zeit verbunden, aber die Erfahrung und das Erlebnis waren das auf jeden Fall wert.“

Und als kleine Belohnung gab es noch ein paar Lichtspiel-Kinogutscheine von Frau OStDin Cleary – für die Zeit nach Corona, wenn man einmal wieder den heimischen Fernseher durch ein echtes cineastisches Erlebnis ersetzen kann.

G. Merz

Nach den heftigen Schneefällen der letzten Wochen stellte sich die Klasse 7c einer “coolen Challenge”. Es galt, eine lustige Schneefigur zu bauen und darüber etwas Kreatives in englischer Sprache zu schreiben. Dabei erwies sich beides als Herausforderung, denn Englisch ist schließlich nicht unsere Muttersprache und zudem war das Baumaterial ein sehr pulvriger Schnee, sodass man Geduld und Spucke bzw. etwas Wasser sowie ein gewisses Maß an Geschicklichkeit brauchte, um eine einfallsreiche snow creature herzustellen.

Klasse 7c & G. Merz

Son: Mum, can you pass me the sunscreen, please?

Mum: It’s winter, Jeff.

Son: You are right but I will need it for springtime.

Mum: No, no. At this time you need this…

Son: A disinfectant?

Mum: Yes, it is very important. You must use it. You know, covid-19!

 

This is Oscar, the little snowman. He is the last one which survived today’s sunny Sunday.

 

My snowman is inside his igloo. He wants to keep away from the icy wind and the cold outside. At the moment he is drinking a cup of hot tea inside his igloo. Let’s hope that it won’t be his last cup of tea.

 

 

A snowman doing sport. “Stretching is so exhausting,” he thinks.

 

Snowy, the snowman: “I am not perfect but I think I am ok.”

 

This is Freddi. He is a very lonely snowman. All his relatives are in Antarctica. So he took a flower and plucked one petal after the other: yes – no – yes – no – yes. The last petal meant “yes”. And what did that “yes” mean? Well, he packed his suitcase and went away. He walked over stony, sandy and icy roads and also through a very dense fog. It took ages till he got from Bamberg to Antarctica. These were nine months of very hard work. But finally, he arrived at his destination, Antarctica. Unfortunately, nobody was there. However, his relatives had seen him walking through the snow towards the south pole and they had decorated their igloo for him. They did some maths and found out that the day when he was supposed to arrive must be Freddi’s birthday. Finally, our completely exhausted Freddi saw a kind of cave and went inside. Suddenly all his relatives shouted: “Happy birthday, Freddi.” He was so happy to see his relatives again and he started to cry. They lived happily ever after and he did not melt away. And maybe he is playing with some penguins right now.

 

 

This snowman is called Hilfi because of his Tommy Hilfiger cap. He is not the biggest snowman but he is not the smallest one, either. He lives in our garden and whenever there is somebody nearby, he does not move at all. But if there is nobody around, he stretches his legs and walks over to his friends. He is really endangered because he can melt but he knows that somebody is going to make a new Hilfi next winter. At the moment he is thinking: “There’s a lot of snow this winter. That is phantastic. However, it is a little bit sad that there are not so many snowmen in my neighbourhood but maybe the children are going to make some today as it is really cold. That’s great because my chances of survival are higher that way.”

 

 

Hey guys, I am the little snowmouse. Although I am made of snow, I can run. I can run as fast as my best friend Speedy Gonzales. Last Monday, I met him. He taught me to run even faster because I am going to take part in a snowman race next week. That’s very cool but I have to run against a snowrabbit, which won all the races of the last few years. So I have to practise a lot. That’s why I have to go now. Adios, amigos, or Ándale arriba as Speedy Gonzales would say.

 

 

Snow-child: Mum, I want to be invisible.

Snow-mum: Don’t worry, my dear. Hardly anybody can see you as Jalen was too lazy to make a bigger snowman.

 

 

One day, Mr Beckson, a very big and fat snowman, decided to change his boring life. He wanted to become famous, more famous than any other snowman of the world.  So, he went to the tourist information in the city centre because he wanted to buy a ticket for a train journey to Munich Airport. The man at the tourist information said: “Do you really want to buy a one-way ticket? It’s so nice here in the mountains and if you fly away, you will melt very fast because of the heating systems in trains and planes. So, even if you fly to some northern countries, for example to Norway or Sweden, where it is much colder than here, you will die before you arrive there. And flying isn’t good for the world’s climate, either. You know, global warming.” – “What should I do then?” the snowman asked sadly. The man at the tourist information said: “In a few days, we are going to open a new winter arena where people can go skiing or sledging or ice-skating. This arena is open for the whole year. Maybe you can become a popular tourist attraction there and all the kids will smile when they see you.” “Oh, that sounds like a perfect plan,” the snowman answered happily, “you have saved my life. I would love being a cool attraction there.”

 

 

I am dog-tired because of all those online lessons.

 

I am going to fight that covid-19 virus.

I have pinned all my hopes on the new vaccine.

 

Eigentlich wollten wir im Sommer 2020 im Rahmen unseres P-Seminars “Work Placement Bedford” so wie in den letzten Jahren auch unsere Partnerstadt in Großbritannien besuchen, wo unsere Schülerinnen und Schüler dann an englischen Grund- und Sekundarschulen, in Hotels oder in Büros ein einwöchiges Praktikum absolviert hätten. Anfang Januar 2020 war die Organisation für unsere Exkursion in trockenen Tüchern, die Flüge waren gebucht, die Versicherungen abgeschlossen, die Anzahlung für unsere Bed & Breakfast Unterkunft überwiesen, die Zug- und Taxitransfers vereinbart, die Arbeitgeber waren kontaktiert, alle Termine waren festgezurrt, und, und, und.

Und dann kam alles anders. Corona…

Somit musste alles mühsam rückgängig gemacht werden, nach langen Verhandlungen wurden zum Glück fast alle geleisteten Zahlungen wieder zurücküberwiesen und es galt plötzlich, ein neues Thema für unser Bedford-P-Seminar zu finden.

Da unsere DGler nun leider nicht live und in persona in den primary und secondary schools die deutsche Sprache vermitteln, von unserer Kultur, unserer Heimat sowie über Land und Leute berichten konnten, blieb uns folglich nur noch der digitale, virusfreie Kontakt zu den English pupils.

Nachdem sich in den früheren Jahren vor allem die englischen Grundschüler sehr für deutsche Speisen und bayerische Spezialitäten interessiert hatten, haben wir uns schließlich dazu entschlossen, während der Zeit des ersten Lockdowns einige unserer typischen Gerichte den englischen Schülern als Videobotschaft zu präsentieren, sodass diese die Deutschen in Zukunft nicht mehr nur mit Sauerkraut in Verbindung bringen. Dabei sind zahlreiche „appetitliche Filme“ entstanden. Aber sehen Sie selbst:

 

Brot (von Jakob Weinig)

 

Kochkäse (von Jakob Weinig)

 

Apfelstrudel und Apfelküchle (von Darya Novikava)

 

Schäufele, Obatzter und Ziebeleskäs (von Moritz Büttner)

 

Schwarzwälder Kirschtorte (von Suely Kugler)

 

Kaiserschmarrn (von Suely Kugler)

 

Bratwürste und Weißwürste (von Marie Würtle)

 

Pressack (von Sebastian Kniegl)

 

Lebkuchen (von Sebastian Kniegl)

 

Käsespätzle (von Marvin Konietzka)

 

Natürlich ist es sehr schade, dass wir nicht nach Bedford fahren und einen Einblick in die englische Berufs- und Arbeitswelt erlangen konnten. Auch die Exkursionen nach Cambridge und London wären gewiss ein Highlight gewesen, aber Sicherheit und Gesundheit gehen vor. Wie man den Videos entnehmen kann, hat es dem P-Seminar aber dennoch Freude bereitet daheim, in good old Germany, diese Leckerbissen für Bedford „filmisch schmackhaft“ zuzubereiten und auf diese Weise konnten wir trotz Corona-Auflagen unser P-Seminar mit einem gemeinsamen Projekt erfolgreich durchführen. Außerdem war während der Zeit des Lockdowns das Kochen, Backen und Filmen für manchen vielleicht sogar eine willkommene Abwechslung. Und irgendwann kommen auch wir in den Genuss der typisch englischen Küche mit Fish & Chips, Indian Curry und Porridge J – Gerichte, die es auch nach Corona und Brexit noch geben wird.

Abschließend ist noch zu sagen, dass wir uns sehr über die lobenden Worte aus Bedford bezüglich unserer „kulinarischen Videos“ gefreut haben.

So schrieb zum Beispiel eine Grundschullehrerin:

“We received your package with the memory stick. Wow! We have begun to watch some of the cooking videos and the children loved it. We were very impressed. I think I will ask the children to make some of the German food at home, and then perhaps we can send you the photos of the results? I loved reading the letter from your students, it was so sweet. Please tell your class that my Year 6 class were amazed by their cooking (and filming!) abilities.”

Und eine andere Lehrerin schrieb:

“The pen drive you sent with the cooking videos is amazing. Your students are doing so well. I am going to try to use some videos in our online sessions if I can get it working properly to share my screen with my pupils! At least with all this technology we are still able to share languages. Thank goodness. Please tell all of your students how much we enjoyed the recordings.”

P-Seminar Bedford 2020 & G. Merz

 

Zu unserem ersten Film “Jokes told by class 7c” gibt es natürlich noch eine Fortsetzung. Dabei war wieder folgendes Buch unsere Quelle:

Feilhauer/Ehrhardt (Hrsg.): Englisch lernen mit Witzen. Ravensburg, 1996.

(Ravensburger Buchverlag, ISBN: 978-3-473-53019-9)

Klasse 7c & G. Merz

 

 

Manche Leute gehen immer zum Lachen in den Keller – wir in die Schule. Um aber gerade jetzt ein bisschen Ablenkung und Humor in den derzeit sehr ernsten und beängstigenden Alltag zu bringen, haben wir, die Klasse 7c, uns dazu entschieden, mit ein paar englischen Witzen zumindest für kurze Zeit für etwas Erheiterung zu sorgen. Naja, wir versuchen es zumindest…




Feilhauer/Ehrhardt (Hrsg.):
Englisch lernen mit Witzen. Ravensburg, 1996.Unsere „Witz-Quelle“ war hierbei:

(Ravensburger Buchverlag, ISBN: 978-3-473-53019-9)

 

 

Mit Hilfe dieses Buches kann man sich tatsächlich der englischen Grammatik auf humorvolle Weise nähern, denn die Witze sind beispielsweise nach folgenden Kriterien kapitelweise zusammengestellt worden: Adjectives and Adverbs, Prepositions, If-clauses, Tenses, Some and Any – um nur einige zu nennen. Zudem befindet sich am Ende des Buches ein ausführliches Vokabelregister.

Wir haben die Filme unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften gedreht. Es waren maximal drei Personen in einem gut belüfteten Raum anwesend, die Mindestabstände wurden eingehalten, es wurde stets mit Mund-Nasenschutz geprobt und lediglich für die ein bis zwei Sätzchen pro Filmaufnahme durften die Darstellerinnen und Darsteller ihre Maske abnehmen.

Was für Zeiten – Sicherheitsbestimmungen für Witze! Aber wir halten uns gerne daran, denn wir sind davon überzeugt, dass diese richtig und wichtig sind, damit wir in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft auch einmal wieder ohne Mundbedeckung schallend loslachen können, ohne an spaßfreie Viren und humorlose Aerosole denken zu müssen.

Klasse 7c & G. Merz