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Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine machten sich die Evangelischen 9.-Klässler auf den Weg in die Auferstehungskirche zu einem Friedensgebet.

Stille, Kerzen, ruhige Musik und Gebete galten den Opfern des Krieges und den trauernden Angehörigen.

Frieden möge einkehren!

Gernot Garbe

In den nächsten Tagen und Wochen ist damit zu rechnen, dass noch viele geflüchtete Familien mit Kindern auch in Bamberg ankommen werden. Die Kinder werden voraussichtlich auch schnell in den Schulbetrieb der verschiedenen Schulen integriert werden und benötigen daher Sachspenden, sprich: Malbücher, Hefte, Umschläge, Stifte aller Art, Mäppchen, Radiergummis, Lineal, Spitzer usw. Bis nächsten Mittwoch, 23.3.,  stehen an drei Stellen im Schulhaus (Oase, vor dem Lehrerzimmer Altbau, im Neubau vor den Zimmern der Oberstufenkoordinator*innen) Spendenkisten für die Artikel. Die Spenden geben wir wieder direkt in der Posthalle auf der Lagarde-Kaserne ab.
Michael Blank
Religions- und Ethikunterricht einmal anders. Zwei Kurse der 10 Klasse machten sich am Freitag, 11.03. auf den Weg in die Posthalle auf dem Gelände der Lagarde Kaserne, um dort im Lager mitzuhelfen, sprich: Kartons falten, Lager entrümpeln, Paletten stapeln, folieren, Hygienebeutel sortieren. Die Spendenbereitschaft der Bamberger Bevölkerung ist so beeindruckend, dass die riesige Posthalle bis oben hin mit Sachspenden belegt ist, sodass jede Hand der DG-Schüler*innen gebraucht wurde.
Michael Blank
Unter diesem Motto versammelten sich am letzten Schultag vor den Ferien Schüler*innen und Lehrkräfte vor der Oase, um ihre Fassungslosigkeit und Bestürzung angesichts des Krieges in der Ukraine zum Ausdruck zu bringen.
Dieses Thema beschäftigt uns alle sehr und ist mit Ängsten und Sorgen verbunden. Mit einer Schweigeminute gedachten wir der Opfer des Krieges, verbunden mit der Hoffnung, dass bald nachhaltig friedliche Lösungen gefunden werden.
Für das TROST-Team: Michael Blank und Gernot Garbe

Aufeinander zugehen – Anfangsgottesdienst in Zeiten von Corona

Dem Hygienekonzept der Kirchengemeinde St. Heinrich folgend, konnten ca. 70 Schüler/innen und Lehrkräfte den Schulanfangsgottesdienst am Freitag, den 25. September, besuchen.

Aufeinander zugehen – sehen und gesehen werden: Unter dieser Themenstellung standen die mit Bedacht ausgewählten Texte und Lieder. Pfarrer Dr. Garbe legte das Evangelium vom barmherzigen Samariter aus. Er betonte, dass der Samariter im Gegensatz zum Priester und Leviten eben nicht wegschaute, sondern den unter die Räuber Gefallenen bewusst wahrnahm, auf ihn zuging und ihn versorgte. Diese Beispielerzählung aus dem Neues Testament darf getrost als Impuls für eine Schulgemeinschaft gelten, die – wie das DG – ein menschliches Miteinander pflegen möchte, gerade in den schwierigen Zeiten von Corona.

Ansteckend ist aber nicht nur das Virus! Ansteckend sind auch Liebe, Hoffnung, ein Lächeln, Lebensfreude, Dankbarkeit und ein gutes Klassenklima! Dazu hatten Schüler/innen verschiedener Klassen zusammen mit ihren Religionslehrkräften aus dem Studienseminar passende Fürbitten vorbereitet. Die musikalische Leitung lag in der bewährten Hand von Herrn Herold und Herrn Ebert, der als junger Religions- und Musiklehrer eine Bereicherung für das DG darstellt.

rw

Wie in jedem Jahr eröffneten wir unser neues Schuljahr mit einem fröhlich-bunten, aber auch nachdenklichen ökumenischen Gottesdienst. Unter dem Motto “Abschied und Neuanfang” wurde gesungen, gebetet und nachgedacht. Besonders gerne singen die Schülerinnen und Schüler die Lieder aus der Feder unseres Kollegen Herold. “Deine Farben leuchten” und “Volltreffer” sind bereits Kult!

Natürlich wurden auch unsere Fünfklässler begrüßt und in die Schulgemeinschaft aufgenommen.

Die Fachschaft Religion wünscht allen Mitgliedern der Schulfamilie einen gesunden und erfolgreichen Verlauf des neuen Schuljahres!

Ein großes Anliegen des Religions- und Ethikunterrichts ist es, „über den eigenen Tellerrand“ zu schauen. Aus diesem Grund luden wir Deutschlands erste deutschstämmige Rabbinerin, Frau Dr. Antje Yael Deusel, ein, zu uns zu kommen, um vor den Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe einen Vortrag über das Judentum zu halten.
Frau Dr. Deusel studierte an der Universität Erlangen-Nürnberg Humanmedizin und spezialisierte sich dann im Fach Urologie bzw. Kinderurologie. Nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde in Bamberg ließ sie sich am Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam zum Magister in Jüdischen Studien an der Universität Potsdam ausbilden. 2011 wurde Antje Yael Deusel in der Synagoge Bamberg zur Rabbinerin ordiniert.

In ihrem Vortrag ging Frau Dr. Deusel auf interessante Aspekte des jüdischen Glaubens ein. So erklärte sie z.B. den Unterschied zwischen dem sogenannten orthodoxen und dem reformierten Judentum, in dem es eine echte Gleichstellung zwischen Mann und Frau gibt. Oder: Koscheres, also erlaubtes Essen umfasst Milchprodukte, die aber nicht zusammen mit Fleisch gekocht oder verzehrt werden dürfen. Schweinefleisch ist verboten, Fleisch von Paarhufern, die auch Wiederkäuer sind (Rinder, Ziegen, Schafe), und Geflügelfleisch sind dagegen erlaubt, ebenso wie Fischarten mit Schuppen und Flossen. Schalentiere dagegen sind verboten.
Ihr Aufgabenfeld als Rabbinerin beschrieb Frau Dr. Deusel als sehr umfangreich: Predigten, Religionsunterricht, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Seelsorge, Beerdigungen, Eheschließungen u.v.m .Aufmerksam folgten die Schüler diesen Ausführungen und konnten „aus erster Hand“ Erkenntnisse über die jüdische Religion, die als Wurzel des christlichen Glaubens gilt, gewinnen.