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Beim „Bolyai-Wettbewerb“ handelt sich um einen jahrgangsstufendifferenzierten Teamwettbewerb, bei dem innerhalb von 60 Minuten 13 Multiple-Choice-Aufgaben zu bearbeiten sind. Die Besonderheit hierbei ist, dass von den fünf angebotenen Lösungen keine, bis alle fünf korrekt sein können. Es sind bei jeder Aufgabe also 32 Kombinationen möglich. Dieses Jahr fand der Wettbewerb am 16.01.2024 statt. Pro Team dürfen maximal 4 Personen aus der entsprechenden Jahrgangsstufe antreten. Der Wettbewerb wurde in ganz Deutschland am gleichen Tag durchgeführt. Alle Bundesländer werden je nach Teilnehmerzahlen in 6 Regionen aufgeteilt. Wir wurden im Bereich „Bayern und Thüringen“ gewertet.

Es traten 17 DG-Teams aus den Jahrgangsstufe 5 bis 12 an. Alle Teams erzielten sehr respektable Ergebnisse in ihrer Jahrgangsstufe.

3 Teams standen nach der Auswertung jeweils auf Platz 4 in Bayern/Thüringen.

DG 5-1: Yinuo Cai (5c), Noah Keilholz (5d), Fiona Hertel (5d), Jonathan Heise (5d) bei 236 Teams.

DG 10-1: Henrich Horst (10d), Emil Pelikan (10b), Aron Knapczyk (10c) bei 98 Teams.

DG 12-2: Bastian Ramer (Q12), Justin Bacher (Q12), Patrick Pöhner (Q12), Jakob Stollberger (Q12) bei 32 Teams.

Ein Team jedoch ragte deutlich heraus und erzielte den ersten Platz in Bayern/Thüringen (siehe extra Beitrag). DG 6-1 war aber nicht nur die beste Mannschaft in Bayern, mit ihren erreichten 162 Punkten ist dieses Team in der 6. Jahrgangsstufe das beste Team in Deutschland. 1208 Mannschaften sind hinter unseren vier DGlern platziert. Der Bolyai-Teamwettbewerb ist ein internationaler Wettbewerb in den Ländern Deutschland, Österreich und Ungarn. Die jeweils deutschlandweit beste Mannschaft pro Jahrgang fährt zum Finale nach Budapest, um sich dort mit den anderen Landessiegern zu messen. Vom 28. bis 30.06.2024 wird das Team DG 6-1 vom Dientzenhofer-Gymnasium Deutschland in Budapest vertreten.

Erster Platz in Deutschland:

DG 6-1: Lina Popp (6i), Romy Oehl (6i), Malte Schuberth (6i) und Milan Pavlovic (6f)

Einige unserer erfolgreichen Bolyai-Teilnehmer

Thomas Platzöder

 

Am 29. Februar 2024 fand das Landesfinale der Bayerischen Mathematik-Olympiade für die Jahrgangsstufen 5 und 6 in Würzburg statt. Teilnahmeberechtigt waren ausschließlich Schülerinnen und Schüler, die in der zweiten Runde mindestens den zweiten Platz mit einer ausreichenden Punktzahl erreicht hatten. Während die anderen teilnehmenden Gymnasien maximal zwei Vertreter entsandten, stellte das Dientzenhofer-Gymnasium sechs hochqualifizierte Schülerinnen und Schüler. Lina Popp, Romy Oehl, Malte Schuberth und Milan Pavlovic aus der 6. Jahrgangsstufe sowie Noah Keilholz und Yinuo Cai aus der 5. Jahrgangsstufe vertraten das DG in Würzburg. Die Abfahrt erfolgte um 6:30 Uhr vom DG aus.

Im Gegensatz zur zweiten Runde, in der den Teilnehmern eine vierstündige (240 Minuten) Klausur gestellt wurde, hatten sie dieses Mal “nur” 3,5 Stunden Zeit. Um 12:30 Uhr endete die Klausur, gefolgt von einem Mittagessen in der Mensa der Universität und einem Rahmenprogramm für die Teilnehmer. In der Zwischenzeit korrigierten 25 Lehrkräfte und Universitätsangehörige in Zweier-Teams die Arbeiten. Zufälligerweise begleitete ein Referendar des DG, der sich derzeit im Zweigschuleinsatz befindet, ebenfalls einen Schüler zum Landesfinale. Somit konnten Simon Hennrich und ich ein effizientes Korrekturteam bilden.

Nach Grußworten verschiedener Persönlichkeiten erfolgte schließlich die mit Spannung erwartete Preisverleihung. In der 5. Jahrgangsstufe wurden 3 zweite Plätze vergeben, einen davon sicherte sich Noah Keilholz. In der 6. Jahrgangsstufe wurden vier zweite Plätze vergeben, von denen einer an Milan Pavlovic ging. Die Erstplatzierten wurden dann bekannt gegeben: In der 5. Klasse ging der einzige erste Platz an Yinuo Cai vom DG, während Malte Schuberth in der 6. Jahrgangsstufe mit einem herausragenden Ergebnis von 39 von 40 möglichen Punkten den ersten Platz belegte.

Zwei der drei vergebenen ersten Plätze gingen somit an das Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg, begleitet von zwei weiteren zweiten Plätzen. Herzlichen Glückwunsch! Das DG dominierte somit das Landesfinale.

Die Rückfahrt gestaltete sich aufgrund einer Vollsperrung auf der A7 zwar sehr zeitaufwändig, jedoch konnte dies der ausgezeichneten Stimmung keinen Abbruch tun.

Die drei Erstplatzierten aus der 5. und 6. Jahrgangsstufe  in Würzburg – zwei vom DG (links Yinuo und rechts Malte)

Die sieben Zweitplatzierten aus der 5. und 6. Jahrgangsstufe  in Würzburg – zwei vom DG (links vorne Noah und links hinten Milan)

Ab der Jahrgangsstufe 7 findet das Landesfinale an drei Tagen statt. Auch hierfür hatten sich zwei Schüler vom Dientzenhofer-Gymnasium qualifiziert: aus der 10. Jahrgangsstufe Aron Knapczyk und aus der Jahrgangsstufe 8 Niklas Müller. Die beiden konnten an dem Wochenende 23.02 – 25.02.24 in Würzburg ihr Können zwar unter Beweis stellen, aber das Bundesfinale konnten sie nicht erreichen.

Links: Niklas Müller, rechts: Aron Knapczyk

Unsere Teilnehmer am Landesfinale – Milan und Aron waren bei dem Fototermin leider verhindert.

PL

 

 

 

 

Beim diesjährigen Bolyai-Teamwettbewerb gelang es einer Mannschaft unserer Schule, eine sensationelle Leistung zu erzielen. Über 24.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen am 16.01.2024 an diesem Wettbewerb teil. Dabei handelt es sich um einen Mathematikwettbewerb, bei dem innerhalb von 60 Minuten 13 Multiple-Choice-Aufgaben zu lösen sind. Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass von den fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten keine, aber auch alle fünf korrekt sein können. Das eröffnet 32 verschiedene Kombinationen pro Aufgabe. Jedes Team darf maximal aus vier Schülerinnen oder Schülern derselben Jahrgangsstufe bestehen, um sich den kniffligen Aufgaben zu stellen. Der Wettbewerb fand deutschlandweit am gleichen Tag statt und die Bundesländer wurden entsprechend ihrer Teilnehmerzahlen in sechs Regionen aufgeteilt. Unsere Schule wurde im Bereich “Bayern und Thüringen” eingestuft. Insgesamt traten 17 Teams des Dientzenhofer-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12 an, wobei alle Teams respektable Ergebnisse in ihren jeweiligen Jahrgangsstufen erzielten.

Ein Team ragte jedoch besonders heraus und sicherte sich den ersten Platz in Bayern/Thüringen. Das Team “DG 6-1” war nicht nur das beste Team in Bayern, sondern mit 162 Punkten auch das beste Team Deutschlands in der 6. Jahrgangsstufe. Damit platzierte es sich vor 1.208 anderen Teams. Die Bekanntgabe der Endergebnisse für die besten sechs Plätze erfolgte zwei Tage nach dem Wettbewerb auf der Webseite https://www.bolyaiteam.de/. Die Informationen wurden nach und nach veröffentlicht, und bevor ich das eigentliche Ergebnis erfahren habe, hatte ich bereits Nachrichten der Form „wir fahren nach Budapest“ erhalten.

Der Bolyai-Teamwettbewerb ist international und wird zeitgleich in mehreren Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Ungarn, die Slowakei, Serbien, Siebenbürgen in Rumänien und Südtirol, ausgetragen. Das deutschlandweit beste Team jeder Jahrgangsstufe qualifiziert sich für das Finale in Budapest, wo es gegen die Landessieger der anderen Länder antritt. Vom 28. bis 30. Juni 2024 wird das Team DG 6-1 des Dientzenhofer-Gymnasiums Deutschland in Budapest vertreten.

Wer sind die Mitglieder des Teams DG 6-1?

Lina Popp, Romy Oehl, Malte Schuberth und Milan Pavlovic

 

Die Erfolge der vier Sechstklässler kommen keineswegs aus dem Nichts. Zwei von ihnen erreichten bereits im vergangenen Schuljahr die Endrunde des Adam Ries Wettbewerbs und sicherten sich dort den zweiten bzw. dritten Platz. Der erste Platz ging damals ebenfalls an das DG, doch leider hat uns Alexandre in Richtung München verlassen müssen. In diesem Schuljahr haben sich die Vier bereits für die Landesrunde der Mathematik Olympiade in Würzburg qualifiziert. Dort werden sie Ende Februar gemeinsam mit vier weiteren Schülerinnen und Schülern des Dientzenhofer-Gymnasiums ihr Können unter Beweis stellen.

Thomas Platzöder

HIER gehts zum Mathe-Adventskalender!

Von Daniela Schneider

Der Adam-Ries-Wettbewerb wird speziell für die 5. Jahrgangsstufe angeboten und besteht in Runde 1 aus Aufgaben für zu Hause und einer Klausur in der Schule. In Runde zwei winkt ein Wettbewerbstag in Bayreuth. In diesem Schuljahr haben sich 17 Schülerinnen und Schüler an der 1. Runde beteiligt, besonders engagiert war die Klasse 5i, aus der gleich 7 Personen mitgemacht haben (siehe Foto). Hoffentlich schaffen es einige der tollen Tüftler in die 2. Runde!

J. Herold

Seit über 40 Jahren gibt es den Adam-Ries-Wettbewerb für Schüler*innen der Klassenstufe 5 als Mathematik-Wettbewerb. Die dritte und entscheidende Runde des Adam-Ries-Wettbewerbs 2023 fand dieses Jahr wieder in Annaberg-Buchholz statt.

Die 40 besten Schüler*innen aus Sachsen, Thüringen, Oberfranken und der Tschechischen Republik fanden sich am Freitag, den 16.06.2023 in der Jugendherberge Hormersdorf (Zwönitz) zusammen. Nach dem „Einchecken“, einer kurzen Begrüßung und dem Jugendherbergstypischen Abendessen mit Hagebuttentee gab es die erste Hürde zu meistern.

An fünf Stationen in gemischten Gruppen durften die Schüler*innen durch gelöste Knobelaufgaben Buchstaben „kaufen“, um einen – natürlich mathematisch angehauchten – Lösungssatz vervollständigen zu können. Alle Gruppen waren mit Begeisterung dabei und nach diesem langen Tag mit knapp zwei Stunden Knobel- und Denkarbeit, war das Bett mehr als willkommen.

Am Samstag hieß es allerdings sehr zeitig aufstehen, denn bereits um 8:30Uhr sollte der Wettbewerb im Landkreisgymnasium St. Annen starten und vorher mussten die Zimmer geräumt, gefrühstückt und noch 20min nach Annaberg-Buchholz mit dem Bus gefahren werden. Im Anschluss an die beiden Prüfungsteile gab es Mittagessen und in drei Gruppen ging es in das Bergwerk „Gößner“ mitten in Annaberg.

Um ca. 14:30Uhr erfolgte der Höhepunkt der Veranstaltung: die Preisverleihung.

Jeder der Teilnehmenden erhielt eine kleine Anerkennung, einen Sonderpreis gab es für eine einzigartige bzw. besondere Lösung und natürlich dritte, zweite und auch zwei erste Plätze.

Von den zehn Kindern des Oberfranken-Teams, waren drei (!) DG – ler dabei. Schon dies ist eine herausragende Quote. Doch es kam noch besser.

Milan Pavlovic (Klasse 5f) erzielte einen sehr guten 3. Platz, Malte Schuberth (Klasse 5i) sogar einen 2. Platz und Alexandre Chartrelle (Klasse 5i) einen hervorragenden 1. Platz. Somit standen alle drei DG-ler auf dem Siegertreppchen. Das war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Von Daniela Schneider

 

 

Der Adam-Ries-Wettbewerb wird speziell für die 5. Jahrgangsstufe angeboten und besteht in Runde 1 aus Aufgaben für zu Hause und einer Klausur in der Schule. In Runde zwei winkt ein Wettbewerbstag in Bayreuth. In diesem Schuljahr haben sich 17 Schülerinnen und Schüler an der 1. Runde beteiligt, besonders engagiert war die Klasse 5i, aus der gleich 7 Personen mitgemacht haben (siehe Foto). Hoffentlich schaffen es einige der tollen Tüftler in die 2. Runde!

 

J. Herold

 

Adam-Ries-Wettbewerb

Dieser Wettbewerb wird speziell für die 5. Jahrgangsstufe angeboten und besteht in Runde 1 aus einem Hausaufgaben- und Klausurteil. Für die zweite Runde, bei der ein Wettbewerbstag in Bad Staffelstein winkt, hatten sich dieses Schuljahr zwei Schüler qualifiziert: Heinrich Horst (5d) und Sofia Schmitt (5a)

Känguru-Wettbewerb

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-7 und drei Klassen der Jahrgangsstufe 8 nahmen im Schuljahr 2018-2019 am Känguru-Wettbewerb teil und erzielen dabei wie jedes Jahr erfreuliche Ergebnisse, so dass neben den sehr unterhaltsamen Teilnehmerpreisen für alle auch viele Sonderpreise in einem großen Paket Ende April bei uns ankamen und dann an die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler verteilt wurden. Die besten Schülerinnen und Schüler waren diesmal:

  1. Jahrgangsstufe: Fabian Schertel (5d), Emil Pelikan (5b), Michael Engelmann (5c), Aron Knapczyk (5d), Julian Neumohr (5b) alle mit einem 3. Preis
  2. Jahrgangsstufe: Leo Gunzelmann (6d), Casimir Ummenhofer (6d), Vincent Wolf (6b), Soraija Gehring (6d) alle mit einem 1. Preis, Leona Regus (6c) mit einem 2. Preis
  3. Jahrgangsstufe: Justin Bacher (7b) und Kina Kopp (7a) mit einem 1. Preis, Konstantin Thoma (7b), mit einem 2. Preis und Jakob Stollberger mit einem 3. Preis
  4. Jahrgangsstufe: Johannes Wehnert (8c) mit einem 1. Preis, Viet Tran (8b), Lilli Mangold (8c) mit einem 2. Preis, Nils Hölzlein (8c), Celina Holzmann (8c) mit einem 3. Preis

Fürther-Matheolympiade

Bei diesem Wettbewerb können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-8 mitmachen, wobei für jede Jahrgangsstufe angepasste Aufgaben gestellt werden, die dann zu Hause bearbeitet werden. Für die zweite Runde qualifiziert und an dieser Runde teilgenommen haben folgende Schülerinnen und Schüler:

Emil Pelikan (5b), Johanna Böhm (6a), Casimir Ummenhofer (6d), Bin Yoon Jung (6d), Annika Raab (7b) und Johannes Wehnert (8c)

Allen Gewinnern und erfolgreichen Mathe-Tüftlern ein Dankeschön für das engagierte Mitmachen und natürlich herzlichen Glückwunsch!

Joachim Herold (Betreuer Mathematik-Wettbewerbe Unterstufe)

Neun motivierte Mädchen der 7. und 8. Klassen wollten wissen, was hinter dem Namen des neukonzipierten Wahlunterrichts steht. Und das haben sie bis jetzt erlebt:

19.10.18 Jugend testet – „Cola oder Cola light“ und „Rotkohl oder Blaukraut“

Warum heißt es bei manchen Leuten Rotkohl und bei anderen Blaukraut? Und warum sieht das gekochte Gemüse manchmal wirklich eher rot aus? Und was hat das ganze bitte mit Cola zu tun? Und warum schmeckt Cola ohne Zucker viel süßer als normale Cola? Was schmeckt besser?

Durch (schau-)spielerisches Heranführen an diese Fragestellungen durften die Mädchen erst einmal einige Blaukrautblätter kochen, um etwas Farbstoff aus den Blättern zu lösen und Blaukrautsaft zu erhalten. Dieser wurde mit verschiedenen Zutaten – ja nach Rezept – auf die Farbreaktion hin getestet. Fazit: Die Säure macht den Unterschied!

 Könnte man also auch Cola für die rote Färbung des Rotkrautsaftes verwenden? Ja, denn Cola enthält Säure (Kohlensäure und Phosphorsäure)! Daraufhin wurde der Säuregehalt der verschiedenen Cola-Sorten getestet.

Anschließend wurde die Frage gestellt, ob in Cola light oder Cola zero wirklich kein Zucker vorhanden ist! Mit Hilfe der sogenannten „Fehling-Probe“ (=Test auf Zucker) wurde die „normale“ Cola positiv, die light und zero Varianten hingegen negativ auf Zucker getestet. Die süßen Geschmackseindrücke kommen auf Grund von Reaktionen der Geschmacksknospen der Zunge mit den Zuckerersatzstoffen zustande. Fazit: Alles Geschmackssache!

16.11.18 Besuch der FORSCHA Messe in München

Bereits gegen 6:45Uhr (morgens, wohlgemerkt) fuhr unser Zug nach München. Ziemlich verschlafen, aber neugierig kamen wir nach knapp drei Stunden auf dem Messegelände an. Anfangs war sehr viel los, da viele Klassen aus München und Umgebung den SCHULFREITAG nutzten, um sich die vielen interessanten Projekte, Aufgaben und Spiele zum Thema MINT anzusehen. In der Halle waren die unterschiedlichsten Unternehmen, wie zum Beispiel die Bundeswehr oder auch das Kultusministerium, Verlage, Lehrstühle der Universitäten usw. vertreten.

Die Bundeswehr hat Spiele angeboten in denen man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder Bombenentschärfungsroboter steuern oder Roboter programmieren konnte. An manchen Ständen konnte man sich selber Tee zusammenmischen, Weizenmehl herstellen und Vollkornmüsli machen. Es wurde auch viel Handwerkliches angeboten, wie Drechseln oder ein eigenes Spiel aus Holz bauen. MINT ist also nicht nur rechnen und Formeln, MINT ist mehr, MINT ist vielseitig, MINT ist aufregend.

Gegen Mittag hat sich der große Ansturm etwas gelegt, da die heimischen Schulen den Rückweg antraten. Wir hatten aber so die Chance noch weiter und in aller Ruhe uns umzusehen.

Nachdem nachmittags auch noch die „Spielwiesen“ öffnete und dort riesige Legowelten aufgebaut und Unmengen an Spielen vorgestellt wurden, waren wir ehrlich erschöpft, als wir endlich im Zug nach Bamberg saßen. Dumm nur, dass wir statt um 20:50Uhr erst eine volle Stunde später in Bamberg ankamen. Danke DB! Zumindest gab‘s Trostschokolade J

14.12.18 bfz – Elektronikwerkstatt des Berufsförderzentrums

„Häh? Bfz? Was ist das denn?“

„Na das ist das Berufsförderzentrum in der Lichtenhaidestraße!“

„Aha. Sagt mir immer noch nichts. Was macht man da?“

„Die bieten voll viele und verschiedene Programme an. Zum Beispiel, wenn man sich weiterbilden oder umschulen oder wenn man sich generell Orientieren will in welche Richtung man sich beruflich entwickeln möchte, dann kannst du dich an das bfz wenden!“

„Und dann sitz ich da in einem Büro wie im Arbeitsamt und lass mich zulabern?“

„Nein. Da geht es viel um den praktischen Aspekt. Die haben für zig Berufe einzelne Räume mit den entsprechenden Ausstattungen: Frisör, Schreinerei usw. Wir waren zum Beispiel in der Elektronikwerkstatt. Leider war unsere Zeit zu kurz um wirklich an den großen Maschinen arbeiten zu dürfen, aber beeindruckend war es trotzdem. Unser netter Betreuer hat mit uns dann laufende/fahrende Handbürsten gebastelt, die wir auch mitnehmen durften. Selbst mit kleinen Händen war das teilweise eine ganzschöne Pfrimelei! Und das Löten erst…puh…zum Glück hat er geholfen wenn wir nicht weiter wussten. Die Zeit war dann auch viel zu schnell vorbei, aber ich weiß jetzt auf jeden Fall wo ich nachschauen kann, wenn ich nicht weiß was ich nach der Schule machen soll.“

„Das merk ich mir!“

25.01.19 Zu Besuch bei der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Uni Bamberg – Was ist überhaupt Informatik? Scratch mir was!

Um kurz vor 14 Uhr wurden wir von zwei sehr netten Informatik-Studentinnen (!) im Foyer der Uni-Bib des Standorts Erbainsel abgeholt und durch das Labyrinth des Gebäudes in einen Raum geführt, der die nächsten drei Stunden unser Aufenthaltsort sein sollte. Dort erwarteten uns bereits zwei weitere Studentinnen und ein Student. Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Referenten und einer Information darüber was eigentlich Informatik beinhaltet, starteten wir mit einem Sortieralgorithmus, dem „Bubblesort“-Prinzip.

Dieser hat uns so begeistert, dass wir dieses Prinzip unseren „Kleinen“ (zukünftigen) DG-lern auch zeigen und unseren eigenen Bublesortfilm in Angriff nehmen wollen.

Danach ging es ans Eingemachte. Wir durften mit der Programmierumgebung Scratch ein „Spiel“ programmieren und haben unsere Erfahrungen mit „trial and error“, also einem „Mist, warum geht das nicht?!“ „Häh? Ich hab aber doch den Block eingefügt!“ „Oh, ich bin beim verkehrten Kostüm“, gemacht. Am Ende hatte jede Gruppe ein kleines Programm entwickelt, an dem Zuhause weitergebaut werden kann. Vielen lieben Dank, den fleißigen Helferinnen und Helfern, insbesondere an Frau Deininger und Frau Prof. Dr. Schmid, die dies für unseren Wahlkurs „MINT…und es geht weiter“ ermöglicht haben und mit vielen anderen Projekten (Girls’Day, BIT, MuT …) die Mädchenförderung in den MIINT-Bereichen vorantreiben.