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Exkursion in das Transplantationszentrum Erlangen

Die Organspende- so geschätzt sie auch ist, wird sie von vielen Personen noch abgelehnt, da diese nicht ausreichend informiert sind. Nur etwa 11% der Bevölkerung Deutschlands stimmt momentan einer Organspende zu. Dies ist eine sehr geringe Zahl im Vergleich zu den Erkrankten, weswegen immer mehr Patienten ihre wertvolle Lebenszeit damit ,,verschwenden“ um auf ein Organ zu hoffen. Um junge Leute über solch eine Spende aufzuklären und im Zuge dessen auch die Angst zu nehmen, bietet das Universitätsklinikum in Erlangen des Öfteren ein Seminar an, in dem Chirurgen, Juristen und Patienten über die Organspende berichten. Diese Chance haben die Klasse 10c und das W-Seminar ,,Wunderwerk Körper“ genutzt.

Am Morgen des 21.10.2022 versammelten wir uns am Bahnhof in Bamberg, von dort sind wir gemeinsam mit dem Zug nach Erlangen gefahren. Da wir eine medizinische Fakultät besuchten, war es absolut notwendig, dass wir vorher einen Corona Test zu machen. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir in der Uniklinik an, wo wir (und auch noch weitere Klassen anderer Schulen) von Frau Dr. Heller begrüßt wurden. Anschließend gab sie das Wort an den Neurologen Prof. Dr. Erbguth ab, der uns über den Begriff ,,Hirntod“ und die verschiedenen Arten von Organspende aufklärte. Im Anschluss beantwortetet Frau Dr. Heller Fragen und brachte uns zudem die Gründe, Vorsorge, Probleme, sowie die Einstellung vieler gegenüber der Organspende näher. Hierbei bekamen wir auch durch Bilder interessante Einblicke in solch eine Operation. Die Fotos waren aber definitiv nicht für jeden geeignet, denn einige Schüler verließen ab diesem Moment den Hörsaal.

Nach einer kurzen Erfrischungspause klärte uns der Jurist Christoph Wittmann über die rechtlichen Rahmenbedingungen auf und veranschaulichte somit noch einmal, wie nützlich ein Organspendeausweis ist.
Mit diesem Vortrag beendete der Jurist den eher sachlichen Teil des Vormittags, denn danach wurde es emotional: zwei Nierenpatienten und ein lebender Spender erzählten ihre eigenen Geschichten.
Der erste Erkrankte war 10 Jahre an die Dialyse gebunden, bis er ein paar Tage vor diesem Vortrag mitten in der Nacht angerufen wurde, mit der Nachricht endlich eine neue Niere zu bekommen. Kurz darauf wurde er natürlich operiert. Der zweite Erkrankte musste jedoch nicht so lang warten, da sein Zustand für die Dialyse schon zu schlecht war. Er hatte aber das Glück eine Niere von seinem Stiefvater zu bekommen, der auch selbst anwesend war und somit aus der ,,Sicht des Spenders“ berichten konnte. Alle drei Betroffenen wurden rückblickend sentimental und es fiel ihnen teilweise schwer über ihre Geschichten zu reden, dennoch waren sie glücklich und erleichtert. Erstaunlich war es, dass die drei so kurz nach den Operationen schon wieder so fit waren. Die wohl interessanteste Frage wurde uns aber auch beantwortet: es fühlt sich nicht so an als wäre etwas in ihrem Körper ,,fremd“ oder im Falle des Spenders als würde etwas ,,fehlen“.

Nach diesem informativen Vormittag sind wir gegen 13 Uhr wieder zurück nach Bamberg gefahren, hoffentlich alle ausreichend informiert und froh darüber gesund zu sein, denn dieses Seminar hat gezeigt, dass wir nur auf die Gesundheit und Hilfe von unseren Mitmenschen hoffen können. Da nicht jede Klasse die Chance bekommt, an diesem Seminar teilzunehmen, sind wir sehr dankbar ein Teil davon gewesen zu sein.

Selina Sendler & Viktoria Kutseva Q11

Ein Sprichwort sagt: „Dagegen ist kein Kraut gewachsen.“ Nach unserer Betriebsbesichtigung in Frau Leumers Kräutergärtnerei „Mussärol“ in der Nürnberger Straße 86, ist das P-Seminar „Erstellung von Informationsfilmen zur Gärtnerstadt Bamberg“ jedoch der Überzeugung, dass hier gegen und für alles ein Kraut wächst, denn wir sahen Duftkräuter, Heilkräuter, Küchenkräuter, Nachtdufter, usw. Wer von uns hätte gedacht, dass es so viele verschiedene Kräuterarten gibt? Und wem war bekannt, dass Kräuter eigentlich „ein Gemüse“ sind?

Frau Leumer führt ihren Betrieb seit über 25 Jahren und dies bereits in sechster Generation. Ihre Eltern waren noch konventionelle Gemüsebauern, sie hat sich dann jedoch auf die Welt der Kräuter spezialisiert. Sie arbeitet ökologisch und in diesem Zusammenhang erfahren wir, dass es eigentlich gar kein „Unkraut“, sondern lediglich ein nicht so erwünschtes „Beikraut“ zwischen den Nutzpflanzen gibt.

Ein neues wirtschaftliches Standbein von Frau Leumers Gärtnerei ist der Lavendelanbau. „Klein Provence“ nennt sie daher ihr großes Lavendelfeld mit zwölf verschiedenen Arten, wenn es von Juni bis August in voller Blüte steht, und sie ist stolz darauf, das erste Bamberger Lavendelöl und Lavendelwasser zu produzieren. Dieses wirkt beruhigend und sogar antiseptisch, während die bekannten Lavendelkissen in den Kleiderschrank gelegt werden können, um Motten zu vertreiben.

Unser eigentliches Interesse gilt jedoch dem Süßholz, das vor 500 Jahren aus dem asiatischen Raum über die Klöster in Bamberg eingeführt wurde. Süßholz ist eine nicht-heimische, mehrjährige, winterharte Staude, die auf unseren leichten Sandböden sehr gut wachsen kann, weil sich darin die Wurzeln gut unterirdisch ausbreiten kön­nen. Der oberirdische Teil, der eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen kann, wird nicht verwendet, sondern nur die unterirdischen Wurzeln, die sich im Idealfall bis zu acht Meter tief und bis zu zwölf Meter in die Breite ausbreiten können. Allerdings wächst diese Pflanze nur sehr langsam und erfordert neben viel Zeit auch sehr viel Handarbeit. Man kann sie nur alle vier Jahre ernten. Dabei sticht man mit dem Spaten entlang einer schönen Hauptwurzel nach unten und versucht, die etwa fingerdicken Seitenwurzeln aus dem Boden zu heben. Die Süß­holzwurzel wird anschließend zu einem Kranz gebunden, aufgehängt und getrocknet, wobei sie hierbei so hart wie Holz wird. Früher galt es als höchste Kunst, eine Süßholzwurzel unbeschadet aus dem Boden herauszuho­len, und diese Tätigkeit war deshalb einst Teil der Gärtnermeisterprüfung.

Süßholz ist 50 Mal süßer als Zucker. Erstaunlicherweise ist es aber selbst für Diabetiker geeignet. Süßholz gab es früher auf Volksfesten zu kaufen und Liebhaber haben es ihren Freundinnen als kleine Aufmerksamkeit ge­schenkt. Wir kennen es vor allem als Inhaltsstoff von Lakritz(e), die auch unter dem Namen „Bärendreck“ bekannt ist. Süßholz war zudem der Vorläufer unseres Kaugummis und 2012 wurde es zur Heilpflanze des Jahres gekürt, denn es ist gut gegen Bronchial- sowie gegen Magen-Darm-Erkrankungen. Außerdem wirkt es appetithemmend sowie durststillend. Lediglich für Leute mit Bluthochdruck ist es nicht ganz so optimal geeignet.

In Afrika kommt Süßholz sogar als Zahnbürstenersatz zum Einsatz, weil es antiviral und antibakteriell wirkt. In geraspelter Form gibt es Süßholz auch als Tee zu kaufen. Apropos „Süßholzraspeln“ – diese Redewendung bezieht sich natürlich auf das Raspeln bzw. Reiben der harten Süßholzwurzel. Im übertragenen Sinn bedeutet es, einer Person genau das zu erzählen, was sie hören möchte, meist mit der Absicht, dass für diese Schmeichelei eine Gegenleistung erbracht wird. Bei Frau Leumer durften wir ein wenig geraspeltes Süßholz, das es bei ihr zu kaufen gibt, kosten und wir waren erstaunt, dass nur wenige, winzig kleine Holzspäne so intensiv nach Lakritze schmeckten.

In den 1960er Jahren wurde das letzte Süßholzfeld in Bamberg abgeerntet und die Kenntnisse über diese Pflan­ze gingen leider langsam verloren. Auch aufgrund der großen Konkurrenz aus China waren Süßholzfelder bei uns nicht mehr rentabel. Es fehlt heute somit an Schriften über den Anbau, da früher alles Wissen mündlich an die nächste Generation weitergegeben wurde. Dabei war das Süßholz einst die wichtigste Kulturpflanze von Bam­berg. Alle orangen Flächen auf dem Bamberger Zweidlerplan aus dem Jahr 1602 waren Süßholzfelder. Die Gärt­ner sind auch die einzige Berufsgruppe, die auf diesem alten Stadtplan verewigt ist. So ist neben dem Zeichen des Fürstbischofs das einzige „Sonderzeichen“ auf dem Bamberger Zweidlerplan das „Logo“ der Bamberger Gärtner. Dabei handelt es sich um eine Abbildung von zwei Süßholzringen inmitten von drei gemalten Süßholz­pflanzen mit ihren Wurzeln.

Um diese Tradition wieder aufleben zu lassen, wurde, unter anderem von Frau Leumer, im Rahmen der Landes­gartenschau 2012 die „Bamberger Süßholzgesellschaft“ gegründet. Bei ihr wurde auch das erstes Bamberger Süßholzfeld wieder neu angelegt.

Frau Leumers Ansichten zum Thema „Gärtnerstadt und Welterbe“ waren gerade für unser P-Seminar interessant. So haben wir im letzten Jahr oft gehört, dass es für Bambergs Gärtner schwierig sei, die schmalen Felder hinter den Häusern zu bewirtschaften, dass ein Maschineneinsatz kaum möglich wäre, dass die Welterbeauflagen zu hoch wären, die Gärtner in der Innenstadt viel mehr Geld für Wasser ausgeben müssten und sie große Schwie­rigkeiten hätten, Mitarbeiter oder Nachfolger zu finden. Frau Leumer sieht hingegen gerade in diesen innerstädti­schen „Gärten“, wie die hausbreiten Felder offiziell heißen, eine Chance. So würden sich die windgeschützten und somit wärmeren „kleinen Inseln“ zwischen den Häuserzeilen und die dort vorhandenen lockeren Sandböden eventuell für den Spargelanbau eigenen. Auch der Lavendel wächst, wie sie bereits ausgetestet hat, sehr gut und er braucht zudem nur wenig Wasser.

Allerdings würden viele Bamberger Gärtner ihre Felder nur an die eigenen Kinder weitergeben wollen und nicht an „Fremde“, was Frau Leumers Meinung nach zu „vielen hausgemachten Problemen“ führt, denn es gäbe etliche Interessenten, die die innerstädtischen Flächen bewirtschaften würden. Viele Gärtner hoffen jedoch darauf, dass ihre Felder eventuell doch noch zu Bauland werden – dann wäre allerdings Bambergs Welterbetitel weg. Ein weiteres Problem ist, dass mittlerweile die Felder oft irgendwelchen Erbengemeinschaften gehören, die heute darauf lediglich Wiesen wachsen lassen und insgeheim nur darauf hoffen, dass diese Flächen doch noch zu Bauland werden.

Abschließend erfuhr das P-Seminar an dem sonnigen, warmen Oktobernachmittag in Frau Leumers grünem, idyllischem Paradies noch einige kuriose Neuigkeiten:

  • So lernten wir, dass die kleinen, unscheinbaren Sandsteinmauern, die zwischen den Feldern stehen, früher, als es noch keine Treibhäuser gab, eine wichtige Funktion hatten. Sie speicherten nämlich die Wärme bis tief in die Nacht hinein und brachen den Wind, mit dem Effekt, dass die Pflanzen hier ganze zwei bis drei Wo­chen früher als vor der Stadt wuchsen und der Herbst hier erst zwei bis drei Wochen später Einzug hielt, was eine Verlängerung der Vegetationsperiode um einen Monat bedeutete. Daher wurde in den innerstädtischen Gärtnereien eher das empfindliche Marktgemüse angebaut, das über die Bahn sogar exportiert wurde, während vor der Stadt das Futter für das Vieh und die robusteren Pflanzen wuchsen.

  • Es gibt eine sogenannte „Cola- oder Spezi-Pflanze“. Wenn man die Blättchen derselben zwischen den Fin­gern zerreibt, riechen die Finger anschließend nach Cola oder Spezi. Offiziell heißt die Pflanze „wohlduftende Eberraute“ und sie eignet sich ideal für Wildgerichte.

  • Eine weitere interessante Pflanze ist Oregano bzw. wilder Majoran, das typische Gewürz für Pizza und Mit­telmeergemüse. In Bamberg wurde dieses Kraut auch Mussäro(l) genannt. Es ist zudem auch namensge­bend für Frau Leumers Gärtnerei. In den 1930er und 1940er Jahren war wilder Majoran, nach dem Süßholz, die zweitwichtigste Pflanze der Bamberger Gärtner. Es ist das typische Gewürz für Bratwürste, Leberwürste und viele andere Würste sowie für Kartoffelsuppen und alle fetteren Speisen, denn es ist gut für die Verdauung. Einst wurde Mussärol feld­erweise bei uns angebaut und mit einer kleinen Sichel geerntet. Anschließend musste es langsam und scho­nend im Schatten getrocknet werden. Hierfür wurde der wilde Majoran zu Büscheln zusammengebunden und aufgehängt. Dies geschah unter den Hofdächern der Gärtnereien. Da diese aber zur Trocknung flächenmä­ßig gar nicht ausreichten, wurde Mussärol auch unter den Dächern der Schulen, z.B. unter dem Dach der Wunderburgschule, getrocknet. Man erzählt sich heute noch, dass die Kinder oft am frühen Morgen vor Un­terrichtsbeginn von Bratwürsten träumten, da durch die Schulgebäude der Duft von Majoran zog. Dieser musste am Ende „rascheltrocken“ sein, ehe er in Säcke abgefüllt werden konnte. So wurde er sogar bis nach Venedig verkauft und Bamberger Majoran war in der Vergangenheit in vielen italienischen Würsten enthal­ten.

  • Abschließend kann man nur feststellen, dass sich ein Kräutergarten ideal für eine kleine Auszeit von unse­rem oftmals hektischen Alltag eignet.

P-Seminar Merz

Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Der römische Autor Tacitus schrieb: “Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten.”

Doch die Zeiten haben sich ge(KLIMA)wandelt, so dass sich die Geographie-Schüler der Oberstufe auf den Weg durchs Unterholz des Eltmanner Stadtwaldes wagten, um das Ökosystem des Waldes zu erkunden.

Die Naturrangerin des Naturparks Hassberge Katja Winter und der Förster des Jahres 2021 Christian Bartsch zeigten uns ihren Arbeitsplatz, einen einzigartigen Lebensraum für Flora und Fauna und Möglichkeiten für die vielfältige Nutzung des Forstes im Einklang mit der Natur.

Was macht einen Wald klimaresilient?

Was unterscheidet eine Linde von einer Rotbuche und an welchem Standort gedeiht sie?

Was ist ein Schweizer Gertel und wie schweißtreibend ist die Nutzung desselben bei 36°C?

Was für einen Wald werden zukünftige Generationen vorfinden?

Diesen und viele weitere Fragen sind wir nachgegangen …

 

 

 

Die Geographiekurse der Q11

EINMAL ZU FUß ÜBER DIE ALPEN

Eine Alpenüberquerung über den Europawanderweg E5 ist der Traum vieler Wanderer! Die Anziehungskraft dieser Tour liegt am Wechsel und an der Gegensätzlichkeit der vielen Landschaften und Vegetationszonen, die man in einer Woche von Oberstdorf nach Meran durchwandern kann. Bunte Blumenwiesen und Grasberge in den Allgäuer Alpen, faszinierende Rundblicke auf die markanten Felszacken…

Wir, das P-Seminar “Alpenüberquerung” am DG, nehmen Sie mit auf diese varientenreiche Tour und berichten in hier täglich und mit tollen Bildern von unseren Erlebnissen. Viel Spaß!


16.7.2022

Der 7. Tag begann um 7:00 mit einem ausgiebigem Frühstück. Nachdem wir unsere Rucksäcke gepackt hatten, ging es auch schon wieder los. Die heutige Etappe war die letzte und führte uns während eines vierstündigem Aufstiegs auf mehr als 3000 Meter. Auf der Similaun Hütte stärkten wir uns dann für den kommenden Abstieg. Dieser dauerte 2 Stunden und brachte uns in das Tal. Somit erreichten wir sowohl 1200 Höhenmeter bergauf als auch bergab. Im Tal angekommen, bekamen wir zum Abschluss unserer Alpenüberquerung jeweils ein Getränk von Herr Reinauer spendiert. Den ganzen Tag über freuten wir uns schon auf den Pool in der Unterkunft in Meran. Als wir dort ankamen sind sofort alle rein gesprungen. Die Pizza am Abend rundete unseren letzten Wandertag gut ab.

Geschrieben von Eric, Moritz, Jule und Nikita


15.7.2022

Tag 6:

Der Tag startete mit einem eher ernüchternden Frühstück… um ehrlich zu sein, haben wir mehr erwartet. Als nächstes folgte ein über einstündiger, felsiger, eiskalter Anstieg auf über 3000 Höhenmeter. Oben angekommen legten wir eine kurze Pause ein, wurden noch einmal darauf hingewiesen oberste Vorsicht walten zu lassen, bevor es den rutschigen Abhang hinunter ging. Dabei hatten wir sowohl einige Stahl- als auch Stoffseile zur Hilfe. Dazu kam, dass wir einen Gletscher durchqueren mussten, um an unsere Bushaltestelle zu kommen. Von dort aus fuhr uns ein Bus durch einen Tunnel auf die andere Seite des Berges. Die Stimmung änderte sich schlagartig, als uns endlich wieder die Sonne ins Gesicht lachte. Weiter ging es über einen eher monotonen, dennoch sehr schönen Marsch auf dem Panoramaweg. Nach circa 1,5 Stunden erreichten wir einen idyllischen Bergsee, in dem sogar eine kleine Gruppe badete. Nach weiteren zwei bis drei Stunden erreichten wir schließlich unsere Unterkunft, von welcher wir sehr begeistert und angetan waren. Außerdem hatten wir genügend Zeit um uns mit Proviant für den nächsten Tag einzudecken oder uns in unserem Hotelzimmer auszuruhen. Das Highlight des Tages war die unbegrenzte Duschzeit oder auch das 5- Gänge Abendmenü, bei dem unser Teilzeitvegetarier Luis ausnahmsweise mal nicht auf Fleisch ausweichen musste.

Beitrag von Hannes B. und Johann


14.7.2022 – TAG 5

Ein Gletscher, Regen, Schattenseiten und Mathe, all das und vieles mehr, hatte der vierte Wandertag zu bieten.

Wir starteten den anstehenden Wandertag mit einem typischen Almfrühstück um 7:30 Uhr. Dabei kamen den Lehrern kurz negative Erinnerungen der letzten Alpenüberquerung hoch, als es kurz anfing zu regnen. Mit kurzer Verspätung begannen wir dann mit dem Abstieg nach Winkel. Dort wurden wir von Heiko mit einem Kleinbus abgeholt, der uns zum örtlichen Supermarkt brachte, bei dem sich alle mit Proviant ausgestattet haben. Nach der Stärkung fuhren wir eine halbe Stunde durch das Pitztal nach Mittelberg, wo unser Anstieg zur Braunschweiger Hütte begann. Mit leichtem Anstieg ging es los, bei dem wir die Natur mit vollen Zügen genießen konnten. Mit der Zeit wurde es immer anspruchsvoller, dabei kamen wir einem Gletscherwasserfall immer näher, der uns den gesamten Anstieg begleitete. Das Naturspektakel war schlagartig vorbei, als wir die Schattenseiten des Alpentourismus zu sehen bekamen. Platt gewalzte Schotterpisten waren Teil der nächsten halben Stunde. Dieser Kontrast demotivierte uns. Nach dem Abbiegen auf den Wanderweg wurde uns die Schönheit der Alpen wieder bewusst und starteten die letzte Etappe des Tages, bei der die körperliche Belastung sowie die Motivation stiegen. Mit regelmäßigen Pausen erreichten wir nach drei Stunden unseren Schlafplatz, die Braunschweiger Hütte auf 2759 hm. Somit haben wir an diesem Tag 1030 hm zurückgelegt. Dort ließ es sich eine kleine Gruppe nicht nehmen in den naheliegenden eiskalten Gletschersee zu springen. Währenddessen stärkte sich Eric mit einem Burger, der der beste seines Lebens gewesen sei, der erst recht mit der Aussicht auf die Gletscherzungen zur Geltung kamen.
Vor dem Abendessen gab Thomas den Mathesonderfällen Nachhilfe für den anstehenden Test.

geschrieben von Ferdinand und Luis

 


13.7.2022 -TAG 4

Eine mehr oder weniger erholsame Nacht im gemeinsamen Bettenlager auf der Ansbacher Hütte ging zu Ende. Nach einem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns um 7.45 Uhr an den Abstieg nach Schnann.
2h und 1200hm später waren wir im Tal angekommen. Auf diesem steilen und durchaus anspruchsvollen Weg durchquerten wir nicht nur eine Klamm, sondern freuten uns auch über ein Wiedersehen mit Herrn Reinauer.
Daraufhin fuhren wir mit dem Bus nach Zams und versorgten uns dort bei Mc’ Donalds und Billa mit reichlich Essen und Getränken.
Nach einer stickigen und engen Fahrt in der Seilbahn erreichten unseren Ausgangspunkt für die zweite Wanderung an diesem Tag. Von dort aus kam es zu einem unerwartet heftigen Anstieg von 350hm, bei weiterhin starkem Sonnenschein.
Trotzdem erreichten wir ziemlich ausgelaugt den Gipfel und machten uns an den Abstieg zur Larcher Alm.
Wir meisterten den langen und harten Weg zu unserem heutigen Nachtquartier. Gesättigt von einem sehr leckeren Abendessen ließen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

verfasst von: Hannah und Nils


12.7.2022 – TAG 3:
Dritter Tag in den Bergen, zweiter Tag auf den Beinen.
Auf dem Programm standen 1200 Höhenmeter und fünf reine Gehstunden unter besten Wetterbedingungen. Abmarsch war 7:30Uhr und wir brachten pflichtbewusst den Einkaufswagen zurück. Da unsere heutige Tour durchs absolute Niemandsland führte, mussten wir uns beim lokalen Mini-M mit ausreichend Verpflegung eindecken. Es ging ins richtig alpine Gelände. Trotz Hitze – manche sprechen schon von Hitzeschlacht – erreichten wir die Ansbacher Hütte deutlich unter der angegebenen Zeit. Manche hatten auch jetzt noch nicht genug und erklommen die Samsspitze. Am Abend gab es noch einen Einführungskurs im Schafkopf.
Müde, aber glücklich gingen wir ins Bett und freuten uns auf den nächsten Tag.


11.7.2022 – TAG 2

5.00Uhr-die Pellets wurden angeliefert und unser Tag begann. Der Blick aus dem Fenster versprach einen sonnigen Wandertag. Nach einer kurzen Busfahrt ging es nun endlich los, in engen Serpentinen schlängelte sich unser Weg entlang. Wie erfahrene Wanderer starteten wir leicht fröstelnd, um dann schwer schwitzend an einer kleinen Kapelle unsere erste Rast einzulegen. Hosenbeine wurden abgezippt, lange T-Shirts gegen kurze getauscht und erste Blasenpflaster aufgeklebt. Das Wetter war ein Traum. Die Höhenmeter bis zur Kemptner Hütte verfolgen förmlich.
Die Welt ist sprichwörtlich sehr klein, denn wie sich herausstellte trafen wir hier oben die Mutter eines zukünftigen DG-Fünftklässlers. Motiviert durch unsere letztjährige Alpenüberquerung, die sie im Blog verfolgte, machte sie dieses Jahr selbst eine geführte Alpenüberquerung.
Nach dem Überschreiten der deutsch-österreichischen Grenze ging es stetig bergab bis zu einem Gumpen (beckenartiger Strudeltopf). Dieses Jahr trauten sich beinahe alle in das kühle Nass und genossen die eiskalte Erfrischung.


Über eine wackelige Hängebrücke, die höchste und längste Österreichs, führte unser Weg weiter nach Holzgau. Dort kauften wir fünf Kilo Nudeln, 6 Gläser Bolognese, vier Becher Sahne, sechs Packungen Schinken, zwei Gläser Pesto, Gurken, Tomaten und Karotten (Paprika war zu teuer) und noch weitere köstliche Zutaten, um sie dann mit dem geliehenen Einkaufswagen zwei Kilometer durch Holzgau zu fahren.
Nach einem gelungenen Abendessen mit herrlichen Blick auf die Berge, erhielten einzelne Schüler noch Lebenskunde: Wie funktioniert eine Spülmaschine? Was ist ein Tab?
Schon war Tag 2 zu Ende. Wir freuen uns jetzt schon auf Tag 3.

 


10.7.2022 – TAG 1

12:30Uhr Bahnhof Bamberg-die Spannung steigt -werden wir alle in den Zug reinkommen?

Wir möchten nach Oberstdorf, um dort mit unserer Alpenüberquerung zu starten.
Weil wir aber die Züge geschickt gewählt haben, konnten wir trotz unseres 9 Euro Tickets bequem in allen Zügen sitzen.
In Oberstdorf angekommen gab es nach dem kleinen Abendessen, Einheiten im Tischtennis und Basketball, bevor wir voller Vorfreude auf die 1200 Höhenmeter am nächsten Tag in die Betten fielen.

“Gewehrkugeleinwirkung: Erschießung auf der Flucht – Innere Verblutung, Brusthöhle Bauchhöhle – Verstorben in der Roppeltsgasse [am]  23.3.1942, 4:30 Uhr” [1]

… heißt es nüchtern im offiziellen Bericht zum Tod von Bernard Delachaux in Bamberg am 23.03.1942 – vor nunmehr 80 Jahren. Er ist einer von zwei französischen Staatsangehörigen, die während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangene nach Bamberg gebracht und dort ermordet wurden. An sie und ihr furchtbares Schicksal erinnern heute zwei Stolpersteine, für die das DG und Frau Anna-Maria Welsch-Bomba die Patenschaft übernommen haben.

Wer waren diese beiden französischen Staatsangehörigen? Wie wird an sie erinnert? Unser P-Seminar möchte diesen Fragen auf den Grund gehen und das Schicksal von Bernard Delachaux und Ferdinand Rapiteau im Rahmen einer Ausstellung einer breiteren Öffentlichkeit näher bringen. Im Vorfeld finden dazu in den kommenden Monaten mehrere Aktivitäten statt, über die an dieser Stelle berichtet wird.

Anlässlich des 80. Todestages von Bernard Delachaux haben wir zusammen mit Frau Welsch-Bomba den Stolperstein besucht und als Zeichen gegen das Vergessen Vergissmeinicht und weiße Rosen niedergelegt.

 

 

 

Das P-Seminar und M. Schmidt

[1] zitiert nach: http://www.prisonniersdeguerre.com/bernard-delachaux-1914-le-creusot-1942-bamberg/, zuletzt aufgerufen am 23.03.2022.

Am Sonntag, den 11.07.2021, standen 17 Schülerinnen und Schüler zusammen mit drei Begleitlehrkräften am Bamberger-Bahnhof und warteten auf ihren Zug nach Oberstdorf. Vor ihnen lagen neben An- und Abfahrtstagen sechs reine Wandertage mit einer Gesamtstrecke von 105 km. Auf sie warteten aber vor allem knapp 5200 Höhenmeter im Aufstieg und 5800 Höhenmeter im Abstieg, denn es sollten die Alpen zu Fuß überquert werden, eine Alpenüberquerung von Oberstdorf in Deutschland bis nach Meran in Italien. Die Jugendlichen besuchen alle das Dientzenhofer-Gymnasium und haben das P-Seminar „Alpenüberquerung“ gewählt. Das Projekt-Seminar (P-Seminar) ist allgemein ein Bestandteil der gymnasialen Oberstufe in Bayern, um die Schüler bei ihrer Studien- bzw. Berufswahl zu unterstützen. Neben der Beschäftigung mit möglichen Studiengängen, muss ein Jahr lang ein Projekt gemeinsam mit außerschulischen Partnern umgesetzt werden. Außerschulische Partner, mit denen die Schülerinnen und Schüler Kontakt aufnehmen müssen, gibt es bei einer Alpenüberquerung viele: Deutsche Bahn, Hüttenwirte, Busunternehmen, Taxiunternehmen, Hoteliers, Privatvermieter, Alpenverein und natürlich unser Sportgeschäft vor Ort – Rolands Alpinladen usw..

Zurück zum Bahnhof – da standen sie nun, in ihren Bergstiefeln und dem schweren Rucksack auf dem Rücken. Bereits ohne die 3 Liter Wasser als tägliches Getränk wogen die Rucksäcke bereits zwischen 8 und 12 kg. Wir Begleiter hatten ehrlicherweise fast nicht mehr daran geglaubt, in diesem von Corona bestimmten Schuljahr zu einer Fahrt aufbrechen zu dürfen. Ein detailliert ausgearbeitetes Hygienekonzept mit täglichen Testungen, dem Benutzen von Kleinbussen, mit Privatunterkünften und mit von anderen Gruppen distanzierten Unterbringungen in Hütten sowie weitere Überlegungen, führten zur Erlaubnis, die Alpen zu überqueren. Die meiste Zeit des Tages würden wir ohnehin für uns als Gruppe, von viel frischer Luft umgeben, allein durch die Alpen wandern. Im Rückblick eigentlich die perfekte Lösung, um etwas zu erleben, ohne sich dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen. Als Begleitlehrkräfte waren Tobias Reinauer, Thomas Platzöder und Elisabeth Schneider in den Alpen unterwegs.

Im Vorfeld mussten die potenziellen Alpenüberquerer einige Übungsmärsche in unserer fränkischen Heimat absolvieren. Ohne die verschiedenen Lockdowns wären es sicherlich noch mehr gewesen. Als Höhepunkt gab es eine Wanderung mit 950 Höhenmetern in der Umgebung von Scheßlitz. Bergauf, bergab, bergauf, nicht auf dem Grad bleiben, war dabei das Motto. Dabei zeigte sich bei einigen, wie wichtig das Material an den Füßen ist. Nicht passende Wanderschuhe, falsche Socken, unpassende Schnürung – ein weites Feld, bei dem uns Rolands Alpinladen mit Rat und Tat zur Seite stand. Blasenpflaster und Tape bevor die Blasen kommen und andere Tricks hatten wir verinnerlicht. Zusammen mit Treppenläufen und einem alpinen Erste Hilfe Kurs fühlten wir uns zumindest gut vorbereitet.

Für die erste Etappe war im Gegensatz zu den weiteren Tagen sehr gutes Wetter angekündigt. Nach 9 Stunden mit 1030 Höhenmetern aufwärts und 1120 Höhenmetern abwärts war unser erstes Ziel erreicht – Holzgau in Österreich. Die Jugendlichen konnten unterwegs auf der Kemptner-Hütte ihre erste Hüttenmahlzeit einnehmen, bevor einige besonders mutige unter uns unter einem Wasserfall ein Bad nahmen. Bis dahin mussten wir zahllose Wasserläufe, Matschfelder und schon ein Schneefeld überqueren. Dies sollte alles nur ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Tage sein. Ab Etappe 2 regnete es fast dauerhaft. „Bei gutem Wetter kann jeder wandern“ war ein Spruch, den wir öfters in der Gruppe hörten. Der sehr guten Stimmung tat der Regen nie einen Abbruch, einige schien er zusätzlich zu motivieren.

Auf der zweiten und dritten Etappe hatten sich nun alle Teilnehmer eine sehr hohe Trittsicherheit erworben. Das Überqueren von Flussläufen war nun keiner Rede mehr wert, nasse Steine im Auf- oder Abstieg wurden wie auf einem Gehsteig begangen. Auf der Ansbacher-Hütte gab es eine Einführung in Schafkopf. Ab diesem Abend gehörte das Spiel zum festen Bestandteil des Abendprogramms. Kein Fernseher, kein Radio, meist kein Handyempfang, aber gute Gespräche und immer drei Tische mit Schafkopf. Nach wieder mehr als 1000 Höhenmetern fielen wir alle in die Betten, bzw. in die Schlafsäcke. Die vierte Nacht verbrachten einige von uns in einer mongolischen Jurte, ein mit Pferdehaar ausgekleidetes Zelt. Ein Waschbecken, eine Toilette, mehr gab es dort nicht. Die Jugendlichen hatten sehr schnell ihre häusliche Comfortzone vergessen und merkten, wie wenig man eigentlich benötigt. Etliche unsere ideellen, erhofften Ziele hatten wir Begleiter bereits vollständig erreicht.

An den ersten drei Tagen waren einige unsere Schülerinnen und Schüler bereits an ihre körperliche Grenze geraten, bzw. sie dachten, sie hätten diese bereits überschritten. Ein neues geflügelte Wort machte die Runde: alles Kopfsache. Mann kann fast alles erreichen, wenn man es nur will. Hier waren es die Etappenziele, später im Leben wird es vielleicht der Abschluss des Studiums sein.

Auf der vierten Etappe ging es nun endgültig in die alpine Alpenwelt. Die Braunschweiger Hütte auf 2759 m war das Ziel dieser Etappe. Sie liegt am Ende des Pitztals und ist nur über einen schweißtreibenden Aufstieg zu erreichen.  Hinzu kommen etliche Passagen bei denen Felsblöcke und anderen Stufen nur unter Zuhilfenahme der Hände überwunden werden können. Unsere Alpenüberquerer waren trotz der Anstrengung völlig begeistert. Sie wollten nur so wandern – kleine Kletterpassagen, exponierte Wege, oberhalb der Baumgrenze. Völlig zurecht trägt dieser Abschnitt die Bezeichnung Königsetappe. Die Anzahl der Pausen wurde für einige Schülerinnen gerade zum Ende des Aufstieges deutlich größer, aber irgendwann stand sie wie aus dem Nichts vor uns, die im Gletschergebiet gelegene Schlafstätte.

Am nächsten Morgen ging es nun endgültig auf 3000 m hoch. Nach einer kleinen Kletterpassage lagen nun bei 4 Grad Außentemperatur die ausgedehnten Schneefelder vor uns. Hochkonzentriert wurde nun jeder Schritt gesetzt, denn wir wollten nicht auf einem Schneefeld 200 m in einen weiten Auslauf hinabrutschen. Absolute Stille, keiner sagte etwas, denn wir wussten alle um die Schwierigkeit. Am Ende gönnten wir uns sogar eine kleine Rutschpartie von 50 m auf dem Hosenboden. Auch diese heikle und lustige Möglichkeit im Abstieg meisterten die neugeborenen Alpinisten mit Bravour und kämpften sich bei Nieselregen und Nebel auf einem angeblich wunderschönen Panoramaweg in Richtung Bergsteigerdorf Vent vor.

Die letzte Etappe führte uns über die Similaun-Hütte, den höchsten Punkt der Tour und den Übertritt nach Italien. Voller Stolz wanderten wir unsere letzten zwei Stunden Meran entgegen. Getragen von einer großen Sympathiewelle, welche uns aus der Heimat erreichte – viele Freunde und Eltern fieberten täglich anhand von Bildern und Texten in  einem täglichen Blog auf unserer Schulhomepage mit – erreichten wir den Vernagter Stausee.

In Meran angekommen war von Müdigkeit oder Pause keine Spur. Ein paar Jungs frönten ihrem Hobby dem alltäglichen Workouts mit bis zu 500 Liegestützen am Pool und der Rest gönnte sich eine kalte Erfrischung in demselbigen.

Bei Pizza und wohlig warmen Temperaturen feierten wir die Überquerung und wagten uns sogar noch auf eine kleine Stadtbesichtigung nach Meran vor. Am Sonntagmorgen ging es dann per Bus und Bahn wieder nachhause.

Wir Lehrkräfte sind auch im Nachgang sehr stolz auf unsere Gruppe. Dies betrifft nicht nur die körperliche Leistung, sondern an vielen Stellen hatte sich ein Teamcharakter herausgebildet, der seinesgleichen sucht. Man musste nicht nach der helfenden Hand fragen, sie war einfach da. Wir hoffen, dass viele dieser Schülerinnen und Schüler die Schönheit, das Besondere, aber auch die Zerbrechlichkeit der Bergwelt in sich aufgenommen haben.

In Vorfreude auf die nächsten Alpenüberquerung

Thomas Platzöder, Tobi Reinauer, Elisabeth Schneider

Dass es uns tatsächlich gelingen würde noch in diesem Schuljahr, in dem Corona bedingt nichts so durchgeführt werden konnte wie geplant, das neue Freiluftklassenzimmer einzuweihen, hätte keiner der Beteiligten für möglich gehalten.

Umso glücklicher sind wir, der Schulfamilie nun das wunderbare Klassenzimmer im Grünen übergeben zu dürfen.

Wir hoffen, dass das Freiluftklassenzimmer in Zukunft oft genutzt und gut behandelt wird, damit die Schüler*innen und Lehrer*innen die wunderbare Lehr- und Lernatmosphäre lange genießen können.

Maike Wersal für das P-Seminar

Zivilcourage ist wahrlich ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, ohne geht es einfach nicht. Stellen sie sich zum Beispiel nun einmal vor ein kleiner Junge würde auf offener Straße von einem Mann mit einem weißen Auto ins Fahrzeug gelockt und niemand würde dem schreienden Jungen helfen, dass wäre ein Moment in dem Zivilcourage einfach nicht fehlen darf. Jedoch können solche Situationen auch verhindert werden wenn der Jugend von klein auf Selbstverteidigung gelehrt wird, also wie man sich in einer solchen Situation verhält und sich entsprechend Verteidigen kann. Genau diese beiden Themen wurden von Schülern der Klassen 9 bis 10 des Dientzenhofer-Gymnasiums In Form eines Selbstverteidigungskurse mit verschiedenen Ansätzen zur Selbstverteidigung und Aspekten der Zivilcourage am 16. Juli 2019, unter der Leitung von Herrn Gernot Garbe von Schülern des P-Seminars „Selbstverteidigung und Zivilcourage“, geplant und durchgeführt. So wurden den Jugendlichen nebst verschiedensten Fall, Block und Befreiungstechniken auch das vermeiden und verhindern einer Konfliktsituation unter verschiedensten Bedingungen und mit verschiedensten Mitteln näher gebracht, um sie so auf Extremsituationen im weiteren Leben vorzubereiten.

 

 

Hey Du, schön dass du auf unsere Seite gestoßen bist! Egal ob du durch Zufall oder gezieltes Suchen hier gelandet bist, stellen wir uns einfach mal kurz vor:

  • Wer sind wir und was machen wir? – Wir sind das P-Seminar “Videodokumentation von Schulveranstaltungen” unter der Leitung von Herrn Hammerschmidt und Herrn Stoecker. Wie der Name unseres Seminars schon vermuten lässt, haben wir es uns zum Projekt gemacht, Schulveranstaltungen jeglicher Art zu filmen und diese dann zu einem Video zu schneiden.
  • Und was bringt euch das? – Wir interessieren uns für alles, was an der Schule so vor sich geht und würden gerne mit euch zusammenarbeiten. Egal ob es sich um einen spannenden Versuch aus einer Naturwissenschaft, einem Auftritt aus der Musik oder um etwas ganz anderes handelt, egal ob ihr ein Klassenverband, ein Wahlkurs oder eine andere Gruppe seid… wir sind gespannt auf eure Projekte und brennen darauf, mit unserem Videoequipment diese zu dokumentieren 😊 !

Also worauf wartet ihr? Nehmt Kontakt mit uns auf und zeigt durch EUER Video auch vielen anderen, was ihr drauf habt! Ihr könnt uns über folgende Mailadresse erreichen: clearvision@dg-bamberg.de