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Am Montag sind die WELTfairÄNDERER gestartet – gleich mit einem kleinen Empfang und einer offiziellen…

PRESSEMITTEILUNG

Jetzt wird die Welt fairändert

Projektwoche am Dientzenhofer-Gymnasium zu Nachhaltigkeit, FairTrade und Klimawandel

Schulleitterin Brigitte Cleary eröffnet die WELTfairÄNDERER-Woche

Am Montag nach der Bundestagswahl ist die WELTfairÄNDERER-Woche am Bamberger Dientzenhofer-Gymnasium gestartet. „Der Klimawandel ist in fast jedem Unterrichtsfach Thema“, sagt Schulleiterin Brigitte Cleary. Das Projekt WELTfairÄNDERER des Jugendamtes der Erzdiözese in Kooperation mit dem BDKJ-Diözesanverband ermögliche es den Schüler*innen Zusammenhänge zu erkennen und das große Bild zu sehen. Auch deshalb freut sie sich, dass sich in dieser Woche die Schüler*innen in zahlreichen Workshops intensiv mit dem Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Fair-Trade beschäftigten. In den großen Pausen gibt es vom BDKJ zudem politische Bildung mit dem Projekt „Willensstark“.

Für die Projektwoche stehen zwei große Zelte auf dem Schulgelände, eines davon mitten im Schulhof. Am anderen Ende ist ein Café aufgebaut. Dort gibt es frisch gebrühten, fair gehandelten Espresso aus der Siebträgermaschine und Snacks mit fair gehandelter Schokolade.  Im Café können die Schüler*innen auch mitarbeiten.  Für die Zelte kann sich jede

Schülerinnen betrachten ein Plakat im Schulhof über die kleinen Beiträge die jeder für eine bessere Welt leisten kann.

Klasse selbst einen Workshop aussuchen und darin Antworten auf ihre Fragen finden, wie zum Beispiel: Was kann ich persönlich gegen den Klimawandel tun? Wie kann ich den vom Aussterben bedrohten Bienen helfen? Und wieviel Wasser steckt eigentlich in einem Stück Fleisch?

Die Folgen des Klimawandels zeigen sich in diesem Sommer auch in Deutschland in aller Deutlichkeit. „Es ist wichtig, dieses Bewusstsein zu schaffen“, sagt Dr. Susanne Krogull, stellvertretende Leiterin des Jugendamtes der Erzdiözese. „Im Ahrtal kann man immer noch sehen, wie heftig der Klimawandel auch bei uns zuschlagen kann.“ Die Schüler*innen haben sich daher auch zu einer speziellen Recycling-Wette entschieden. Bis zum Ende der Woche wollen sie möglichst viele alte Smartphones sammeln. Diese werden dann als Wertstoff verkauft und das erlöste Geld an die Opfer der Flutkatastrophe gespendet.

Andreas Kraft

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Jugendamt der Erzdiözese / BDKJ-Diözesanverband Bamberg

Das Projekt WELTfairÄNDERER schlägt seine Zelte kommende Woche (27.09. – 01.10.21) bei uns am DG auf.

Wenn ihr nicht so lange warten wollt, könnt ihr euch hier schon jetzt näher über das Projekt informieren.

Als Sieger im diesjährigen Wettbewerb „Zukunftsfähige Klasse“ durfte sich die Klasse 5f über einen unterrichtsfreien Vormittag auf der Fuchsenwiese freuen: Da in diesem Jahr aufgrund der Schulschließungen die Bewertung der Beete entfallen musste, war allein die Bewertung des Klassenzimmers ausschlaggebend. So lohnte es sich für die Klasse, dass Licht, Beamer und Dokumentenkamera ausgeschaltet, der Müll sauber getrennt und das Klassenzimmer allgemein in einem sauberen Zustand war.

In der Umweltstation des LBV verging die Zeit bei bestem Wetter schnell bei Team- und Geschicklichkeitsspielen, Wildkräuter sammeln und bestimmen. In diesem Jahr durften wir auch einen Blick auf den Teich des LBV-Geländes werfen, der nach den vergangenen trockenen Jahren in diesem regenreichen Sommer endlich wieder gut gefüllt und voller Leben ist.

Herzlichen Glückwunsch der Klasse 5f und vielen Dank an Frau Fürst vom LBV für den spannenden Vormittag!

…und wie so Vieles in diesem Jahr verlief auch diese Preisverleihung ganz anders als sonst. Wir erhielten Umweltfahne und Urkunde per Post und ein Grußwort von Kultusminister Dr. Michael Piazolo und Umweltminister Thorsten Glauber per Video-Botschaft. Dies mindert jedoch unsere Freude über die Auszeichnung in diesem von Corona geprägten Jahr nicht.

Fast „in letzter Minute“ war es uns im März dieses Jahres noch möglich gewesen, das traditionelle Umweltbildungsseminar auf Schloss Schney abzuhalten, auf dem einige Projekte zu unseren diesjährigen Schwerpunktthemen durchgeführt oder vorbereitet wurden.

Diese waren in diesem Jahr die „Klassiker“ Klimaschutz und Abfallvermeidung, die wir unter das Motto „Wir erteilen dem Müll eine Abfuhr“ stellten. Besonders die Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz konnten leider in Folge der Schulschließung nicht mehr durchgeführt werden. Glücklicherweise ist es laut Regelwerk der Jury ausnahmsweise möglich, angefangene Projekte in diesem Schuljahr fortzuführen. Daran arbeiten wir nun fleißig und hoffen, dass unsere Arbeit für die Umweltbildung und den Umweltschutz auch in diesem Schuljahr wieder erfolgreich sein wird. Wir danken ganz herzlich allen engagierten Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen und Eltern, ohne die eine „Umweltschule“ nicht möglich wäre!

Lana Löser

Wie in jedem Jahr fand auch in diesem Sommer der Wettbewerb Stadtradeln statt, bei dem sich in jeder Kommune für drei Wochen Teams aus Radlern bilden können. Alle Radler tragen während des dreiwöchigen Aktionszeitraumes alle zurückgelegten Kilometer online in ein Tagebuch ein.

Zum ersten Mal hat heuer das DG ein Team gestellt und gleich einen 2. Preis gewonnen! Denn trotz der Corona-Situation, bei der die Organisation des Teams schwierig war, haben sich 106 aktive Radler eingetragen und zusammen fast 9000 km zurückgelegt. Damit wurden gegenüber anderen Verkehrsmitteln etwa 1300 kg an CO2 eingespart – ein großer aktiver Beitrag zum Umweltschutz! Herzlichen Dank allen Radlern – natürlich auch denen, die sich heuer noch nicht eingetragen haben.

Den mit 200€ dotierten Preis der Stadt Bamberg spendet die Umweltgruppe dem P-Seminar „Neugestaltung des Freiluftklassenzimmers“. Vielleicht gelingt es ja, beim Wettbewerb im nächsten Jahr sogar auch auf Platz 1 (#TEAMGREEN mit 110 Radlern) vor zu rücken? Inzwischen lohnt es sich natürlich auch täglich, mit dem Rad zu fahren und so zum Wohle der Umwelt weiteres klimaschädliches CO2 einzusparen.

Also dann: Rauf auf’s Rad und ab zum DG, zum Sport, zum Einkaufen, …!

 

Christian Herbst, Lana Löser

Wir leben im Anthropozän und der Earth Overshoot Day rückt jedes Jahr näher, weshalb die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklungsziele (engl.: sustainable development goals) der Agenda 2030 für den Geoökoprofilkurs sehr wichtig wurde bzw. ist. Um diese 17 Ziele aktiv zu unterstützen, haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Oberstufenkurses das Motto „The Future We Want“ und hier speziell „Plant for the planet“ ausgesucht. „Urban gardening“ ist hierbei eine Möglichkeit, die sich an unserer Umweltschule hervorragend durchführen lässt.

G.Weckwerth im Namen des Kurses

…so könnte man eines der Leitthemen des diesjährigen Umweltbildungsseminars in der Frankenakademie auf Schloss Schney nennen: Am 09. und 10. April 2019 drehte sich fast alles um die Wildbienen, ihre Artenvielfalt, das aktuelle Bienensterben und um Möglichkeiten, diesem entgegenzuwirken. Darüberhinaus erhielten unsere Umweltsprecherinnen und –Sprecher der 5. Bis 10. Klassen, die Mitglieder der Umweltgruppe und einige Schülerinnen und Schüler des Öko-Profilkurses einen allgemeinen Blick auf die Problematik des Insektensterbens: Die insgesamt 41 Schülerinnen und Schüler hörten dazu einen einführenden Vortrag vom Schmetterlingsexperten Martin Bücker vom BUND Naturschutz. Am Nachmittag ging es dann in die praktische Arbeitsphase in drei verschiedenen Workshops: Passend zum Thema, bauten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen sogenannte „Insektenhotels“, einfache Nisthilfen für Wildbienen aus Holz. Unter der fachkundigen Leitung von Herrn Luplow (Umweltstation Weismain) lernten sie zudem weitere interessante Fakten zu den für uns so wichtigen Bestäubern.

Die Teilnehmer aus der Mittelstufe begannen währenddessen mit der Planung für einen Videoclip zum Thema „Insektensterben“. Dabei erhielten sie fachliche Unterstützung durch Herrn Klaus Mandery vom BUND Naturschutz.

Das zweite Leitthema, nämlich „Das DG der Zukunft“, wurde von Schülern der Oberstufe und der 9. und 10. Klasse bearbeitet. Dabei formulierten und skizzierten die Teilnehmer des Workshops unter Leitung der Q11-SchülerInnen ihre Ideen und Forderungen für einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Neubau des Dientzenhofer-Gymnasiums, der auch den pädagogischen Aspekten für eine gelingende Umweltbildung gerecht wird.

In den Arbeitskreisen am Abend wurden die beiden Schwerpunktthemen weiter vertieft: Im ersten Arbeitskreis fertigten die Schülerinnen und Schüler Comic-Strips für den Videoclip an und verfassten bereits das Drehbuch. Aus zeitlichen Gründen wird die Verfilmung und der Schnitt später im Rahmen der Umweltgruppe stattfinden. Der zweite Arbeitskreis fasste die Ergebnisse des Workshops „Das DG der Zukunft“ zusammen und entwickelte einen Entwurf für eine Schautafel, die diese Ergebnisse prägnant und übersichtlich darstellen soll. Ein dritter Arbeitskreis erarbeitete ein mögliches Konzept, wie das Essen in der Mensa nachhaltiger gestaltet werden könnte und ein vierter befasste sich mit der Planung des traditionellen „FahrRad-Tags“ am DG.

Die entspannte und dennoch konzentrierte Atmosphäre, die den gesamten ersten Tag über spürbar war, setzte sich auch während der Präsentationen am folgenden Vormittag fort.

Ein großer Dank allen Schülerinnen und Schülern für ihre hervorragende Arbeit und nicht zuletzt an Herrn Christian, Frau Reiß und Frau Hofmann für die optimale Leitung des Seminars!

 

Auch in diesem Jahr endete der Wettbewerb „Zukunftsfähige Klasse“ der 5. Jahrgangsstufe mit dem abschließenden Markttag am 25. Juni: Bei idealem Wetter legten sich die vier Klassen ins Zeug, um ihre Kräuter, Gurken, Karotten, Salate und Radieschen an den Mann zu bringen. Nicht nur das Gemüse selber konnte gegen eine kleine Spende erworben werden sondern auch selbst gemachte Limonade, Kräuterbrot und Kräuterquark. So manche Klassenkasse wurde gut gefüllt!

Die diesjährige Gewinnerklasse 5d überzeugte die Jury nicht nur mit einem sinnvoll angelegten und sorgfältig gepflegten Beet sondern konnte auch im ersten Halbjahr durch ihr umwelt- und energiesparendes Verhalten im Klassenzimmer  viele Punkte sammeln. Die Schülerinnen und Schüler der 5d durften sich nun über den Hauptpreis, einen unterrichtsfreien Vormittag auf der Fuchsenwiese, freuen: Am 03. Juli verbrachten sie dort in der Natur einige Stunden mit Spielen für die gesamte Klassengemeinschaft.

An einem Donnerstagmorgen begann unsere doch etwas ungewöhnliche Exkursion. Insgesamt über 70 Schüler aus den Geographiekursen der 11. Klassen fanden sich zusammen mit dem Ökoprofilkurs voller Vorfreude auf die Dreitagesfahrt zur 2. Pause in der Kantstraße ein. Ziel der Exkursion war es, das Klimahaus in Bremerhaven zu besuchen und einen Einblick in den Nationalpark Wattenmeer zu bekommen. Nach einer 8-stündigen Busfahrt mit viel Lärm und Musik kamen wir in Hamburg an, um dort das weltbekannte Musical „König der Löwen“ zu sehen. (Abb.:1.) Nach 2 Stunden phänomenaler Show, die mit viel Applaus quittiert wurde, fuhren wir weiter nach Bremerhaven, um dort unsere Zimmer in der Jugendherberge zu beziehen. Erschöpft durch die lange Fahrt, durch die vielen Eindrücke aus Hamburg und durch die Tatsache, dass es bereits 1:30 war, fielen die meisten müde in ihre Betten. (Abb.:2.)

Nach einer relativ kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück ging es am Vormittag mit dem Stadtbus in das Stadtzentrum, wo wir in Kleingruppen die Stadt besichtigten. Die Elftklässler machten hierbei einige interessante Orte ausfindig, die sie in ihrem Stadtplan „In 30 Stationen durch Bremerhaven“ festhielten. So wurden Museen besucht, Informationen gesammelt und Bilder geschossen, der Blick auf das Meer blieb uns aber leider aufgrund von Nebel verwehrt. Um 15:30 ging es dann auf zum Highlight der Exkursion, den Besuch des Klimahauses. (Abb.:3.) Dort fand extra für uns ein knapp einstündiger Vortrag statt, in denen uns die Begriffe „Wetter“, „Klima“ und „Extremereignisse“ näher gebracht wurden und warum letztere bedingt durch den Klimawandel in Zukunft häufiger auftreten werden, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Auch die Auswirkungen einer Steigung des Meeresspiegels, einer weiteren Folge des Klimawandels, wurden am Beispiel des Wattenmeers deutlich gemacht. Zu Ende des Vortrags mussten wir noch klimatische Rekorde wie „höchste gemessene Temperatur“ oder „höchste gemessene Niederschlagsmenge“  erraten. Im Anschluss durften wir selbst auf Erkundungstour durch das Klimahaus gehen. Eine Reise rund um die Welt bot uns Einblicke in die verschiedenen Klimazonen der Erde, die wir nicht nur sehen, sondern auch fühlen konnten. So war es in Afrika heiß und trocken, im Dschungel feucht und warm und in der Antarktis mehrere Grad unter null (und die Jacken hingen natürlich alle unten an der Garderobe). In den einzelnen Räumen wurde nicht nur das Klima täuschend echt imitiert, auch die Landschaft wurde nachgebaut und das Leben der Menschen dort gezeigt. (Abb.:4.) Weitere interessante Stationen des Klimahauses waren eine Ausstellung über Offshore-Windparks und das World Future Lab, in dem man sein zukunftsorientiertes Handeln an 8 Stationen unter Beweis stellen konnte. Viel zu früh mussten wir wieder gehen, da das Klimahaus zumachte. Nach dem Abendessen erfolgte noch ein kurzer Abstecher in ein kleines Schwimmbad, wo wir uns nochmal eine Stunde austoben konnten. Anschließend ließen wir den Abend mit ein paar Runden Billard, Kicker oder Tischtennis gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück an die Küste, um den Nationalpark Wattenmeer zu besichtigen. Die Zwölftklässler des Ökoprofilkurses erklärten in mehreren interessanten Kurzvorträgen, wie das Wattenmeer entstanden ist, was es für uns bedeutet und wodurch es gefährdet wird. Im Anschluss hatten alle Schüler und Lehrkräfte die Möglichkeit, das Watt mit den Händen zu fühlen. Zwei Schüler wagten sich sogar zu Fuß in das schleimige, eiskalte Watt und liefen einige Schritte. (Abb.:5.)

Nach diesem Erlebnis stand nun leider bereits die Rückfahrt an. Viele wären gerne noch einen Tag länger geblieben. Gegen 20 Uhr kamen wir nach einer sehr stimmungsvollen Exkursion wieder in Bamberg an. In diesen 3 Tagen haben wir viel über unser Klima gelernt und viele Eindrücke in interessante Themengebiete bekommen. Fest steht, dass diese Exkursion so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird.

 

 

Rico Müller & Jan Heider