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Großer Erfolg für unsere Schule: Eine engagierte Schülergruppe hat mit herausragender Leistung am H2@school-Wettbewerb teilgenommen und sich einen Platz unter den besten Teams in Bayern gesichert. Zum drittten Mal sind wir dabei, zum dritten Mal gab es hochwertige Preise in Form von Experimentierboxen zum Thema Wasserstoff, von denen alle Chemieklassen profitieren können.

Neben umfangreichen theoretischen Inhalten rund um Energie, Chemie und Nachhaltigkeit mussten auch anspruchsvolle praktische Experimente geplant, durchgeführt und ausgewertet werden. Über Wochen hinweg setzte sich das Team intensiv mit wissenschaftlichen Fragestellungen auseinander, wertete Daten aus, dokumentierte Versuchsreihen und bereitete komplexe Zusammenhänge verständlich auf.

Besonders beeindruckend war dabei der enorme Arbeitsumfang, den die Gruppe mit großer Disziplin und Eigeninitiative bewältigte. Viele Arbeitsstunden flossen in Recherche, Versuchsaufbauten, Protokolle und Präsentationen – zusätzlich zum regulären Unterricht.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war das vorbildliche Teamwork: Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten strukturiert zusammen, nutzten ihre individuellen Stärken und unterstützten sich gegenseitig bei Herausforderungen. Aufgaben wurden sinnvoll verteilt, Ergebnisse gemeinsam reflektiert und Lösungen kooperativ erarbeitet.

Auch die Bedeutung des Wettbewerbsthemas macht den Erfolg besonders wertvoll. Wasserstoff gilt als einer der wichtigsten Energieträger der Zukunft und spielt eine zentrale Rolle für klimafreundliche Technologien und die Energiewende. Sich bereits in der Schule so intensiv mit diesem Zukunftsthema auseinanderzusetzen, zeigt nicht nur wissenschaftliches Interesse, sondern auch Verantwortungsbewusstsein für nachhaltige Entwicklungen.

Wir sind sehr stolz auf die Leistung unseres Teams und drücken fest die Daumen für das bevorstehende Finale!

Florian Mai

Am 12.3. traten drei Schwimmteams des DG beim Bezirksfinale in Bayreuth an.

Die Jungen der Wettkampfklasse IV belegten nach fünf Disziplinen und einem guten Wettkampf, in dem Koordination und Schwimmtechnik gefordert war, den vierten Platz.

Die Mädchen der Wettkampfklasse II – verstärkt durch drei Mädchen aus der Wettkampfklasse IV – sicherten sich mit ihren Einzel- und Staffelergebnissen den zweiten Platz.

Für das Landesfinale konnten sich die Jungen der Wettkampfklasse II qualifizieren. Als Favorit in den Wettkampf gestartet, zeigte die Mannschaft in Einzel- und Staffelwettkämpfen starke Leistungen und belohnten sich mit dem ersten Platz. Wir wünschen Team viel Erfolg am 23.4. wieder in Bayreuth.

Johannes Marr

Es war wieder Zeit für einen Schulslam! Insgesamt 14 Gruppen aus fünf 8. Klassen traten am 19. Februar in einem Bookslam-Wettbewerb gegeneinander an. Zuvor hatten sie sich bereits in ihren jeweiligen Klassenwettbewerben als Siegerteams durchgesetzt. Die Stimmung im Mehrzweckraum war aufgeregt, als die die Klassensieger ihre Beiträge sowohl vor den eigenen Mitschülerinnen und Mitschülern als auch vor zwei 7. Klassen präsentierten, die die Rolle der Jury übernahmen.

Vorgestellt wurden 14 aktuelle Jugendbuch-Neuerscheinungen – und das in jeweils maximal drei Minuten. Die Vielfalt der Buchpräsentationen war beeindruckend: Es gab spannungsgeladene Verhörszenen, lustige Quizshows mit dem Publikum und dramatische Verfolgungsjagden. Zu viel vom Inhalt wurde jedoch nie preisgegeben. Schließlich ist es das Ziel eines Bookslams, die Neugier des Publikums zu wecken und Lust darauf zu machen, selbst in die Welt der vorgestellten Bücher einzutauchen.

Durch das Programm führten zwei Studienreferendarinnen. Direkt im Anschluss an jede Präsentation vergaben die Jurygruppen Punkte von 1 bis 10. Bis zum Schluss blieb es ein enges Rennen!

Unter großem Applaus wurden schließlich die Sieger gekürt: Den ersten und zweiten Platz belegten gleich zwei Teams aus der 8 g mit den Thrillern „Was hast du nur getan“ und „Promise Boys“. Aufgrund gleicher Punktzahl wurden danach drei dritte Plätze vergeben: Mission Undercover (8d), Guilty (8e) und „Das Leben fängt im Sommer an“ (8h).

Das DG-BiB-Team wählte als „Expertenjury“ einen eigenen Favoriten: den „Louder than hunger“-Slam (8h), der mit seiner chorischen Inszenierung beeindruckte.

Dank der großzügigen Unterstützung der Buchhandlung Köstner sowie der Gesellschaft der Freunde des Dientzenhofer-Gymnasiums durften sich die Erstplatzierten über Bücher- und Kinogutscheine, Bücher und Süßigkeiten freuen. Ein besonderer Dank galt zudem dem Technikteam, das maßgeblich zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beitrug.

Alle im Rahmen des Bookslam-Projekts vorgestellten Bücher können in der DG-BiB ausgeliehen werden.

 

Der internationale Mathematik-Wettbewerb Náboj zählt zu den größten und anspruchsvollsten Teamwettbewerben für mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler weltweit.

In diesem Jahr nahmen 1095 Juniorenteams – in dieser Kategorie starten Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Klasse 11 – zeitgleich teil, verteilt auf 17 Länder und 51 Städte. Zu den teilnehmenden Ländern gehörten unter anderem Österreich, die Schweiz, Tschechien, Deutschland, Estland, Spanien, Großbritannien, Ungarn, Marokko, Polen, Portugal, Rumänien, Singapur, Slowenien, die Slowakei, Schweden und Usbekistan.

Alle Teams arbeiteten parallel an denselben Aufgaben. Die Ergebnisse wurden sowohl lokal als auch national und international ausgewertet. Innerhalb von 120 Minuten müssen die Teams fortlaufend mathematische Probleme lösen – jede richtige Lösung bringt unmittelbar die nächste Aufgabe. Neben mathematischer Kreativität und Ausdauer sind dabei insbesondere Teamstrategie, kluge Aufgabenverteilung und Tempo entscheidend. Über eine Live-Rangliste können die Teams während des Wettbewerbs jederzeit verfolgen, wie sie im deutschlandweiten Vergleich stehen.

In Deutschland wurde der Wettbewerb unter anderem an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ausgetragen. Dort gingen 18 Juniorenteams an den Start – darunter erstmals auch ein Team des Dientzenhofer-Gymnasiums:

Yinuo Cai (7. Klasse), Malte Schuberth und Milan Pavlovic (8. Klasse) sowie Romy Trenner (9. Klasse).

Bericht von unseren vier DGlern:

Nach unserer Ankunft und Anmeldung an der Universität in Würzburg legten wir unsere Taschen und Jacken in einen der Aufenthaltsräume, in welchen schon einige Rätsel zum Warmwerden bereit lagen. Kurze Zeit später ging es auch schon in den Prüfungsraum, wo jedem Team ein Platz zugewiesen wurde, auf welchem bereits Wasser, Gummibärchen, Schokoriegel, Bleistifte und Geodreiecke bereitlagen.

Nachdem sich alle Teams eingefunden hatten, wurden uns die Regeln erklärt. Jedes Team hatte einen Umschlag mit den ersten sechs Aufgaben auf dem Tisch liegen. Die Lösung einer Aufgabe schrieben wir auf ein Blatt und brachten sie zum richtigen Korrekturtisch. Der richtige Korrekturtisch wurde folgendermaßen bestimmt:
Aufgabennummer durch 3 teilen –
Rest 0 → Tisch 0
Rest 1 → Tisch 1
Rest 2 → Tisch 2

Dort erhielt man entweder einen Stempel für die richtige Lösung, den Hinweis „unvollständig“ oder die falsche Lösungszahl wurde durchgestrichen. War die Aufgabe richtig, ging man direkt zum Aufgabentisch weiter und erhielt die nächste Aufgabe, sodass immer sechs verschiedene Aufgaben am Platz lagen. Falls eine Aufgabe falsch oder unvollständig war, versuchten wir sie erneut zu lösen. Für jede Aufgabe gab es unendlich viele Versuche, aber damit nicht nur geraten wird, durfte der Korrektor ab dem dritten Versuch verlangen, dass der Lösungsweg vorgelegt wird. Während des Wettbewerbs konnten wir auf einer Liveübertragung jederzeit sehen, auf welchem Platz wir momentan deutschlandweit und an unserem Standort (Würzburg) standen. Nach 119 Minuten wurde uns die letzte Minute angekündigt, in der sich alle Teams noch für die Abgabe von Lösungen anstellen konnten.

Nach dem Ende des Wettbewerbs gab es in der Cafeteria für alle Schülerinnen und Schüler sowie Betreuer ein leckeres Mittagessen. Um 14:45 Uhr ging es zurück zur Siegerehrung. Dort wurden zwei Aufgaben samt Lösung vorgestellt und anschließend die Platzierungen bekannt gegeben.

Unser junges Team erreichte bei den Junior-Teams einen starken 14. Platz deutschlandweit sowie einen hervorragenden 2. Platz am Standort Würzburg. Dabei hatten wir Punktgleichstand (Anzahl gelöster Aufgaben) mit dem erstplatzierten Team. Ausschlaggebend war letztlich, dass unsere höchste gelöste Aufgabe die Nummer 31 war, während das Siegerteam Aufgabe 32 lösen konnte – weshalb wir den ersten Platz nur knapp verpassten. Die ersten drei Plätze gewannen T-Shirts und durften sich zusätzlich jeweils einen Preis aus Spielen und Büchern aussuchen. Nach diesem erfolgreichen Tag traten wir zufrieden die Heimreise an.

Ein gelungener Wettbewerbstag

Der 2. Platz am Standort Würzburg sowie Rang 14 deutschlandweit sind ein schönes Ergebnis dieses Wettbewerbstages.

Mit der Erfahrung aus diesem Jahr und dann ein Jahr älter wird dieses Team im kommenden Jahr noch weiter nach vorne rücken.

Besonders hervorzuheben ist, dass der Wettbewerb unter strengen Bedingungen an den Universitätsstandorten durchgeführt wird – selbstverständlich ohne digitale Hilfsmittel oder den Einsatz unerlaubter KI-Unterstützung. Hier zählen ausschließlich mathematisches Denken, Teamarbeit und Konzentration.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Schuberth, dem Vater von Malte, der die Fahrt nach Würzburg übernommen und unsere vier Mathematiker engagiert begleitet hat.

Herzlichen Glückwunsch an Yinuo, Malte, Milan und Romy!

PL

Schülerinnen des Dientzenhofer-Gymnasiums konnten beim diesjährigen Anti-Rassismus-Wettbewerb des Stadtjugendrings Bamberg erfolgreich abschneiden. Unsere Schule wurde gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet: Beim Plakatwettbewerb erreichte das Dientzenhofer-Gymnasium den zweiten Platz, beim Filmwettbewerb den dritten Platz.

Der Wettbewerb ist Teil der 14. Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 in Stadt und Landkreis Bamberg stattfinden.

Die Beiträge des Dientzenhofer-Gymnasiums wurden von Schülerinnen der Klassen 8h und 8f gestaltet. Das prämierte Plakat zeigt zwei Menschen unterschiedlicher Herkunft, die gemeinsam in einen Spiegel blicken. Darin ist ein Skelett zu sehen – ein Symbol dafür, dass im Inneren alle Menschen gleich sind. Die Botschaft wird durch den Schriftzug „Im Inneren sind wir alle gleich“ unterstrichen.

Der Filmbeitrag von fünf Schülern der Klasse 8h zeigt auf humorvolle Weise die Schülerperspektive, wenn Lehrkräfte die Namen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund falsch aussprechen. Der Film macht deutlich, dass solche Situationen – auch wenn sie unbeabsichtigt entstehen – Formen von Alltagsrassismus im Schulsystem darstellen können.

Die Preisverleihung fand am 13. März in der BENZE statt. Die Schülerinnen erhielten zu ihren Werken eine individuelle Laudatio, und Oberbürgermeister Andreas Starke gratulierte ihnen persönlich zu ihrer künstlerischen Arbeit. Aktuell werden die eingereichten Plakate und Filme dort ausgestellt.

Die Schulgemeinschaft des Dientzenhofer-Gymnasiums freut sich über diesen Erfolg und gratuliert allen Beteiligten herzlich. Auch diejenigen, die keinen Preis gewonnen haben, haben mit ihren Beiträgen ein wichtiges Zeichen gegen Ausgrenzung gesetzt und zugleich ihre kreative Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und Medienkompetenz unter Beweis gestellt.

Anbei sind alle eingereichten Plakate zu sehen. Erstmalig wurden auch digitale Arbeiten mithilfe von KI erstellt und eingereicht. Hier sind alle Beiträge zu sehen – sowohl analoge als auch KI-gestützte Arbeiten. So hat auch die Schulfamilie des Dientzenhofer-Gymnasiums die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zu machen und zu entscheiden, welches Plakat ihr am besten gefällt.

Fotos: Wolf

 

Einen spannenden Einblick in Studium und Forschung erhielten die Chemiekurse der 13. Klasse bei ihrem Besuch an der Universität. In einem Praktikum zu Elektrochemie und Energietechnik vertieften die Schülerinnen und Schüler wichtige abiturrelevante Inhalte durch anschauliche Experimente. Wir durften am Lehrstuhl Didaktik Biologie und Chemie der Uni Bayreuth sein. Als erste Gruppe durften wir das brandneue “EdLAB Energietechnik” einweihen, welches von Dr. Johannes Claußnitzer und seinem Team entwickelt wurde.

Im Labor wurde selbst geforscht: Die Kurse bauten unter anderem eine sogenannte Grätzel-Zelle – eine spezielle Solarzelle, die mithilfe eines lichtempfindlichen Farbstoffs Sonnenenergie in Strom umwandelt. Außerdem stellten sie Wasserstoff im Mikromaßstab her, betrieben eine Brennstoffzelle und verglichen verschiedene Akku-Technologien hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit.

Ein weiteres Highlight war die Besichtigung eines Rasterelektronenmikroskops. Dieses Hochleistungsgerät macht winzigste Strukturen sichtbar, indem es statt Licht Elektronen nutzt und so extrem starke Vergrößerungen ermöglicht.

Abgerundet wurde der erlebnisreiche Tag durch ein gemeinsames Essen in der Mensa und eine Führung über den Campus. Ein rundum gelungener Ausflug, der Wissenschaft lebendig machte und wertvolle Einblicke in die Welt der Forschung ermöglichte.

Florian Mai