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Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ 2026 in Regensburg gewann der Schüler Ludwig Weiß des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg mit einem innovativen Umweltprojekt den ersten Platz im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften. Der Wettbewerb gilt als Höhepunkt der Nachwuchsförderung im MINT-Bereich auf Landesebene.

Im Zentrum seiner Arbeit stand die Untersuchung, wie wirksam verschiedene Renaturierungsmaßnahmen an der Regnitz in Bamberg sind. Dazu verglich er renaturierte Abschnitte mit nichtrenaturierten Flussbereichen auf gleicher Höhe. An vier Messtagen im Jahr erfasste er chemisch-physikalische, geomorphologische und biologische Parameter, um den ökologischen Zustand und die Wasserqualität fundiert zu bewerten.

Auf Basis dieser Ergebnisse entwickelte der Jungforscher konkrete Vorschläge für Verbesserungen an den beiden Hauptarmen der Regnitz in Bamberg. Diese testete er in einem hierfür entwickelten physischen Modell. Dabei berücksichtigt er nicht nur ökologische Verbesserungen, sondern auch die Vereinbarkeit mit Hochwasserschutz, Schiffbarkeit und sportlicher Nutzung des Flusses.

Die Jury lobte insbesondere die Verbindung aus wissenschaftlicher Präzision und praktischer Anwendbarkeit. Das Projekt zeige eindrucksvoll, wie junge Talente mit ihren Ideen einen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz leisten können.

Katrin Schmidt