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Ein besonderes Wiedersehen gab es am vergangenen Wochenende an unserem Gymnasium: Die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 1976 kehrten anlässlich ihres 50-jährigen Abiturjubiläums an ihre ehemalige Schule zurück.
Nach einem Stehempfang erkundeten die Gäste bei einer Schulhausführung das vertraute und zugleich veränderte Schulgebäude. Für viele war es der erste Besuch seit ihrem Abitur vor einem halben Jahrhundert. Entsprechend groß war die Freude über das Wiedersehen mit ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern sowie die Rückkehr an einen Ort, der viele Erinnerungen weckte.
In zahlreichen Gesprächen berichteten die Ehemaligen von ihren beruflichen und persönlichen Lebenswegen und erzählten Anekdoten aus ihrer Schulzeit. Besonders lebendig wurden dabei die Erinnerungen an prägende Lehrerpersönlichkeiten – an gefürchtete, aber auch an strenge und zugleich faire Lehrkräfte, die ihren Schülerinnen und Schülern Vertrauen entgegenbrachten und ihnen Freiräume eröffneten.
Wir haben uns sehr über den Besuch des Jubiläumsjahrgangs gefreut und wünschen allen weiterhin alles Gute.
Nadine Kaiser

 

Mit viel Motivation und sportlichem Ehrgeiz starteten wir im zweiten Halbjahr erstmals in das Projekt Triathlon am DG. Den Auftakt bildete ein Schnuppertraining, in dem interessierte Schülerinnen und Schüler die Disziplinen Radfahren und Laufen, aber auch das Wechseln kennenlernen und ausprobieren konnten. Unter Anleitung von Hanna Krauß vom Bayerischen Triathlon Verband und Maren Bayer (Jugendtrainerin bei Böhnlein Sports und Bundesligastarterin) sammelten die Teilnehmenden erste Erfahrungen und entdeckten schnell die Begeisterung für diesen vielseitigen Sport.

Nach einer zweiten Trainingseinheit auf dem Hartplatz ging es für unser Mixed-Team der WK III schließlich zum Nordfinale nach Weiden. Dort traten die Schülerinnen und Schüler gegen starke und meist auch erfahrenere Konkurrenz an und zeigten großen Einsatz, Teamgeist und Durchhaltevermögen. Dies wurde belohnt: Wir erreichten einen hervorragenden dritten Platz. Hervorzuheben ist dabei, dass unsere vier Mädels in ihrer Altersklasse allesamt unter den ersten Sieben in der Ergebnisliste zu finden sind.

Mit diesem tollen Ergebnis qualifizierte sich das Team gleichzeitig für das Landesfinale am 15.7. in Ingolstadt. An diesem Termin können dann auch hoffentlich unsere neuen Trikots standesgemäß eingeweiht werden. Der Regen in Weiden hatte leider noch etwas dagegen.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu dieser starken Leistung und wünschen dem Team viel Erfolg für das kommende Landesfinale!

Ein großer zusätzlicher Dank geht an Mama Stier, die vor Ort einen großen Beitrag zur guten Stimmung und dem allgemeinen Wohlbefinden der Mannschaft leistete.

Auch Dennis möchten wir für den zusätzlichen Motivationsschub danken 😊

Johannes Marr für die FS Sport

Die Studienfahrt nach London von 3. bis 9. Mai 2026 bot den 45 Schülerinnen und Schülern mit den Leistungsfächern Chemie, Geographie, Französisch und Englisch ein dichtes, abwechslungsreiches Programm.

Nach der Nachtfahrt im Bus und auf der Fähre kamen wir am Vormittag des 4. Mai in London an und bezogen unsere zentral gelegene Unterkunft im Stadtteil Kensington, in unmittelbarer Nähe zum Hyde Park. Im Rahmen eines ersten Spaziergangs durch Piccadilly, Westminster und entlang der South Bank verschafften wir uns sodann einen Überblick über bekannte Sehenswürdigkeiten und Verkehrsachsen der Stadt. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem indischen Restaurant in der Brick Lane ließen wir den Abend ausklingen.

Im Verlauf der Woche standen mehrere Museen und Institutionen mit direktem fachlichem Bezug zu unseren Leistungsfächern auf dem Plan. Das Science Museum und das Natural History Museum ermöglichten vertiefte Einblicke in naturwissenschaftliche Fragestellungen, das Royal Observatory in Greenwich bot Raum für die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Navigation und dem Nullmeridian.

Ein besonderes Highlight stellte ein Ganztagesausflug an die Steilküste bei den Seven Sisters dar: Die Wanderung entlang der Kreidefelsen ermöglichte uns unmittelbare Beobachtungen geologischer Formationen, bevor wir am Nachmittag den Küstenort Brighton mit seinen belebten und verwinkelten Gässchen sowie dem bekannten Brighton Palace Pier in Kleingruppen erkundeten.


Unser Programm im Zentrum von London kombinierte klassische Sehenswürdigkeiten mit Bezirken, die für alternative Kultur bekannt sind: Neben dem Camden Market und einer Bootsfahrt auf der Themse standen Rundgänge im den Bezirken Westminster und Soho auf dem Plan, wobei wir uns an den Houses of Parliament und dem Buckingham Palace über das politische System des UK austauschten.

Am Abreisetag erhielten wir von der Aussichtsebene des Wolkenkratzers Horizon 22 einen atemberaubenden Blick über die Skyline der britischen Hauptstadt. Im Anschluss tauchten wir auf dem Borough Market in die kulinarische Vielfalt der Metropole an der Themse ein. Der Abend stand ganz im Zeichen der Londoner Theaterszene: Im Shakespeare’s Globe, einer Rekonstruktion des elisabethanischen Schauspielhauses The Globe, erlebten wir eine sehr gelungene englischsprachige Inszenierung von Bertolt Brechts Drama Mutter Courage und ihre Kinder.

Mit vielfältigen Eindrücken im Gepäck traten wir in der Nacht auf den 9. Mai erschöpft, aber glücklich die Rückfahrt mit dem Bus an. Trotz, oder besser gesagt aufgrund dieser ereignis- und abwechslungsreichen Woche kamen viele von uns zu der Erkenntnis, dass dies nicht der letzte Besuch der britischen Hauptstadt gewesen sein kann. Zu genau dieser Erkenntnis kam bereits im 18. Jahrhundert der berühmte britische Schriftsteller Samuel Johnson: If you’re tired of London, you’re tired of your life!

 

Nikolai Beland

Praxis statt grauer Theorie: Am 22. Mai tauschte die Klasse 11D das Klassenzimmer gegen den Gerichtssaal. Im Rahmen des Wirtschaft- und Recht-Unterrichts ging es für die Schülerinnen und Schüler direkt zu zwei zentralen Institutionen der Bamberger Justiz.
Erste Station: Eine echte Verhandlung im Amtsgericht
Der Tag startete mit einer öffentlichen Gerichtsverhandlung am Amtsgericht Bamberg zum Thema Urkundenfälschung. Da der Prozess zügig endete, ergab sich für die Klasse eine besondere Gelegenheit: Der vorsitzende Richter und die Staatsanwältin nahmen sich ausführlich Zeit, um die Fragen der Jugendlichen zu beantworten. Dabei ging es nicht nur um das konkrete Verfahren, sondern auch um allgemeine Rechtsfragen und die verschiedenen Berufsbilder in der Justiz.
Zweite Station: Einblick in das Oberlandesgericht
Nur wenige hundert Meter weiter wartete bereits das nächste Highlight. Richter Dietze empfing die Gruppe am Oberlandesgericht (OLG) Bamberg und führte sie durch das geschichtsträchtige Gebäude. Mit großem Fachwissen vermittelte er den Jugendlichen die Kernaufgaben dieser höheren Instanz. Das OLG Bamberg ist für zivil- sowie strafrechtliche Berufungs- und Beschwerdeverfahren in Ober- und Unterfranken zuständig und übernimmt zudem wichtige Verwaltungs- und Aufsichtsfunktionen. Ein besonderes Erlebnis war der Aufstieg in den Turm des OLG-Gebäudes, von dem aus die Klasse einen beeindruckenden Blick über ganz Bamberg genießen konnte.
       
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Amtsgericht, dem OLG Bamberg und besonders Richter Dietze sowie der Staatsanwaltschaft für diesen lehrreichen, spannenden und sehr praxisnahen Einblick in die Welt des Rechts!
Jens Bodenstab für WR

Schüleraustausch zwischen dem Dientzenhofer-Gymnasium und der Hotel- und Tourismusschule Zagreb

Unsere Austauschwoche in Bamberg

Mit Spannung wurden sie erwartet, und nun war es am Nachmittag des 08. Mai endlich so weit: Die Klasse 10b empfing ihre Gäste aus Zagreb/Kroatien zum Gegenbesuch. Nachdem wir Ende März bereits eine Woche lang von den Schülerinnen und Schülern, ihren Familien und Lehrkräften gastfreundlich aufgenommen worden waren, lag es nun an uns, unsere Gäste in Bamberg willkommen zu heißen.

Gleich für den Abend hatten die Bamberger einen gemeinsamen Bowlingabend organisiert. Den Samstagvormittag verbrachten die Zagreber Gäste bei ihren Gastfamilien. Am Nachmittag trafen sich alle zum Minigolf auf der Jahnhalbinsel, wo wir auch Zeugen der Austragung der Bayerischen Meisterschaften in dieser Sportart wurden.

Der Sonntag stand für gemeinsame Zeit in den Familien zur Verfügung. Dabei standen verschiedene Ausflüge im Bamberger Raum und andere Aktivitäten auf dem Programm. Am Montag ging es mit einer Exkursion nach Nürnberg weiter: Früh am Morgen machten wir uns mit dem Zug auf den Weg.

Im Memorium Nürnberger Prozesse stand die Auseinandersetzung mit einem bedeutenden historischen Lernort im Vordergrund. Die Verbindung von Geschichte, Rechtsstaatlichkeit und medialer Darstellung machte die Vergangenheit lebendig. Danach erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Nürnberger Innenstadt in Kleingruppen, bevor wir am Nachmittag dem zunehmend schlechter werdenden Wetter wieder Richtung Bamberg entflohen.

Am Dienstag kam es zu einer kleinen Planänderung: Da die Bundesjugendspiele aufgrund des kalten und nassen Wetters abgesagt werden mussten, verbrachten wir den Vormittag in der Schule. Die Klasse 10b besuchte gemeinsam mit ihren Gastschülerinnen und Gastschülern den Physikunterricht und stellte im Rahmen einer Schulhausrallye das DG vor. Am Nachmittag begann die historische Stadtführung durch Bamberg mit Fokus auf die Hexenprozesse. Unser englischsprachiger Stadtführer vom Verein Geschichte für alle e. V. machte dieses dunkle Kapitel der Bamberger Geschichte im Angesicht der historischen Schauplätze anhand einzelner beispielhafter Schicksale greifbar, beleuchtete die historischen Hintergründe und Folgen der Hexenverfolgung in Bamberg.

Der Vormittag des nächsten Tages stand im Zeichen einer Führung durch die Bayreuther Katakomben, was ungewöhnliche Einblicke in die urbane Geschichte bot. Der Besuch des Festspielhauses Bayreuth ergänzte das Programm um kulturelle Perspektiven auf die Wagner-Tradition und die Bedeutung des Ortes für Musiktheater und kulturelles Erleben. Die Führung bot erstaunliche Einblicke in das Prinzip hinter dem Bau des Festspielhauses als gigantischer Resonanzkörper.

Der Donnerstag war schon der letzte volle Tag in Bamberg, den wir am  Abend mit einer Abschlussfeier mit den Gastfamilien in der Mensa der Schule abschlossen. Bei selbst gemachten Salaten, Beilagen und Gegrilltem tauschten sich Austauschpartner, Lehrkräften und Eltern über die Eindrücke der vergangenen Woche aus.

Bevor unsere Gäste Freitagmittag ihre Heimreise antraten, verbrachten wir den Vormittag noch gemeinsam in der Schule, wo die kroatischen Gäste jeweils eine Stunde Chemie-, Bio- und Musikunterricht besuchten. In kleinen Gruppenprojekten nahmen deutsche und kroatische Lernende Stereotypen über ihre Heimatländer aufs Korn, erstellten Quizze über Kroatien und Deutschland und stellten ihre Lieblingsorte in Zagreb und Bamberg vor. Nach einem abschließenden gemeinsamen Foto begleiteten wir unsere Gäste zum Bahnhof, wo teilweise tränenreich Abschied genommen wurde.

Wir danken allen Eltern der 10b herzlich für ihre Gastfreundschaft und die hervorragende Betreuung unserer Austauschpartner in dieser Woche! Sie ermöglichen durch Ihre Unterstützung international verbindende, einmalige und bereichernde Erfahrungen für die Jugendlichen beider Partnerschulen.