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Ein Blick hinter die Kulissen des stationären Handels: Das BWL-W-Seminar zu Besuch bei „draußen“ in Bamberg

Wie entsteht aus einer Geschäftsidee ein erfolgreiches Unternehmen? Welche Chancen und Risiken bringt die Selbstständigkeit mit sich? Und wie kann sich ein stationärer Einzelhändler in Zeiten des Onlinehandels behaupten?

Mit diesen Fragen im Gepäck besuchte das W-Seminar „Betriebswirtschaftliche Optimierung im stationären Handel: Wie funktioniert ein Unternehmen von innen?“ den Outdoor-Fachhändler „draußen“ in Bamberg.

Dort nahm sich der Inhaber Philipp Meier Zeit, Einblicke in seinen persönlichen und beruflichen Werdegang sowie in die Entstehung und Entwicklung seines Unternehmens zu geben. Dabei berichtete er von seinem Weg in die Selbstständigkeit und erläuterte, welche Überlegungen bei der Gründung eines eigenen Geschäfts eine Rolle spielen.

Besonders interessant war für die Seminargruppe die Frage, warum der stationäre Handel auch heute noch erfolgreich sein kann. Während viele Produkte bequem im Internet bestellt werden können, bietet ein Fachgeschäft vor Ort andere Möglichkeiten: persönliche Beratung, die Gelegenheit, Produkte direkt anzuschauen und auszuprobieren, sowie den unmittelbaren Austausch mit fachkundigen Mitarbeitenden.

Der Besuch bot dem W-Seminar die Gelegenheit, wirtschaftliche Fragestellungen nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern anhand eines konkreten Unternehmens aus der Region kennenzulernen.

Wir bedanken uns herzlich bei Philipp Meier für die Zeit und die offenen Einblicke in sein Unternehmen!

Alexandra Fuß

W-Seminar-Lehrkraft

Die gesamte Q12 war versammelt, um den ersten von insgesamt fünf Projekttagen zur beruflichen Orientierung zu gestalten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche beruflichen Möglichkeiten sich nach dem Abitur eröffnen und welche davon am besten zu den eigenen Interessen und Stärken passen. So gab Herr Herbstsommer, Studien- und Berufsberater der Agentur für Arbeit, einen Einblick in die vielfältigen Wege, die nach dem Abitur offenstehen.  Ein kleiner Test sorgte zusätzlich für interessante Erkenntnisse darüber, welches „Tier“ sie in beruflicher Hinsicht am besten beschreibt.

Im Anschluss an den Vortrag stand die individuelle Selbsterkundung im Vordergrund: Der gesamte Jahrgang bearbeitete den Check-U-Test der Agentur für Arbeit. Dieser hilft dabei, die eigenen Stärken, Interessen und Fähigkeiten besser einzuschätzen und mögliche berufliche Richtungen zu entdecken.

Für das ABO-Team

Alexandra Fuß

Auf den Spuren der deutsch-französischen Geschichte – Abibac-Exkursion nach Nürnberg zum Projekt „Mémoires en Mouvement“ – „Bewegte Erinnerungen“ vom 12.-16. Oktober 2026

Im Rahmen dieser Abibac-Exkursion beschäftigten wir uns gemeinsam mit weiteren Schülern der AbiBac-Gymnasien Bayern-Nord und den jeweiligen Schülern der französischen AbiBac-Partnerschulen mit der deutsch-französischen Erinnerungskultur sowie mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Dabei erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops und Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Bildungswesen.

Am Montagabend kamen wir im Otto-Felix-Kanitz-Haus an und wurden dort begrüßt. Nach verschiedenen Animationen mit Clara del Coro, einer Referentin des Deutsch-französischen Instituts Erlangen hörten wir einen Vortrag von Dr. Yvonne Blomann zum Thema „Verdun 1984, la mémoire au cœur des relations franco-allemandes“. Anschließend ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen gemütlich ausklingen.

Am Dienstag stand die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus im Mittelpunkt. Zunächst erkundeten wir mit dem Verein DokuPäd das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und erfuhren dabei viel über dessen historische Bedeutung. Am Nachmittag nahmen wir an einem Workshop im Dokumentationszentrum Nürnberg teil, bei dem wir uns mithilfe eines animierten Comics mit der Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigten. Danach tauschten wir uns mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Bildungswesen aus und besichtigten die neuen Museumsräume. Zum Abschluss des Tages gingen wir gemeinsam im Restaurant Gutmann am Dutzendteich essen.

Am Mittwoch stand am Vormittag der Besuch des Memoriums Nürnberger Prozesse auf dem Programm. Mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Museums, Frau Brostean-Kaiser, besuchten wir dabei den Saal 600, der Gerichtssaal, in dem die Hauptverantwortlichen des Nationalsozialismus verurteilt wurden, und befassten uns nach einer Führung durch die Ausstellung mit dem von ihr mitentwickelten Serious Game „Tribunal 45 – Working on Justice“. Wir erfuhren dabei viel über die Frauen, die während der Nürnberger Prozesse 1945-1946 eine große Rolle spielten. Anschließend kehrten wir in die Unterkunft zurück, wo nach dem Mittagessen ein Comic-Workshop mit der französischen Autorin Nathalie Frank stattfand. Nach verschiedenen Mal-Challenges, wie Selbstporträts zeichnen oder andere mit geschlossenen Augen malen, wobei viele lustige Bilder entstanden, hatten wir die Möglichkeit, unseren eigenen kleinen Comic zu unserem Projekt-Thema zu gestalten. Am Abend ging es dann noch ins Luise Cultfactory Nürnberg, ein Kulturzentrum für Jugendliche und junge Erwachsene, wo wir nach einem Abendessen einen geselligen gemeinsamen Abend verbrachten.

Am Donnerstag gingen wir in die internationale Akademie Nürnberger Prinzipien. Dort hörten wir einen Vortrag von Prof. Dr. Safferling, Spezialist für Strafrecht und internationales Recht an der FAU-Erlangen-Nürnberg, sowie von Olivier Mannoni, Journalist, Forscher und Neuübersetzer von „Mein Kampf“. Dies markierte den letzten Programmpunkt zu unserem Thema. Wir kehrten anschließend in die Unterkunft zurück, um dort gemeinsam ein Mittagessen, bestehend aus Flammkuchen, Salat, Obstsalat und kleinen Zimtschnecken, zuzubereiten. Am Nachmittag fuhren wir in die Nürnberger Innenstadt, wo wir Freizeit hatten und etwas durch die Stadt bummeln konnten, bevor es für das Abendessen wieder in die Unterkunft zurück ging, wo wir danach den Abend mit Karaoke und Spielen ausklingen ließen. Am Freitag stand bereits früh am Morgen die Abreise an.

Wir blicken auf eine sehr erkenntnisreiche, abwechslungsreiche und interessante Woche voller neuer Eindrücke und Begegnungen zurück, in der wir trotz langem Programm (oft bis 22 Uhr) nie den Spaß verloren haben und viele schöne Erinnerungen gesammelt haben. Wir möchten uns deshalb herzlich beim deutsch-französischen Institut und beim Ohm Gymnasium Erlangen für Organisation und Betreuung und bei der Nationalen André-Maginot-Föderation für die finanzielle Unterstützung bedanken. Es gab sogar schon erste Überlegungen, ob wir das ganze mit den gleichen Personen nächstes Jahr nochmal machen. Fest steht, wenn ihr AbiBac macht/machen wollt und sich die Möglichkeit auf so etwas bietet, zögert nicht und nutzt sie. Es lohnt sich!

Larissa Reiswich und Florian Dworschak, 11b

Der Chemiekurs der 13. Klasse beschäftigte sich mit den chemischen Grundlagen der Indigofärbung und färbte selbst T-Shirts mit dem natürlichen Farbstoff Indigo. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler das Prinzip der Küpenfärbung kennen: Da Indigo in Wasser kaum löslich ist, muss es zunächst durch Reduktion in eine wasserlösliche Form, das sogenannte Leukoindigo, überführt werden. In dieser Form kann der Farbstoff in die Textilfasern eindringen.

Beim Herausnehmen aus dem Färbebad reagiert das Leukoindigo mit dem Sauerstoff der Luft und wird durch Oxidation wieder in das unlösliche, blau gefärbte Indigo umgewandelt. Dieser chemische Prozess macht die charakteristische Blaufärbung des Stoffes sichtbar.

So verband der Kurs praktische Textilfärbung mit chemischen Grundlagen der Redoxreaktion – und machte im wahrsten Sinne des Wortes „blau“.

Katrin Schmidt

 

Um den Welternährungstag (dieses Jahr: Freitag, 16.10.26) gruppiert sich seit Jahren die „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ an den bayerischen Schulen.  Dazu schreibt das Kultusministerium auf seiner Homepage: „Auch in diesem Jahr wird die Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit vom landesweiten Präventionstag am Montag, 12. Oktober 2026 eingeleitet. Ziel ist es, ein positives Klima für einen gesunden Lebensstil zu schaffen, das Wissen darüber zu stärken und zum Mitmachen zu motivieren. Die Schulen sind dazu aufgerufen, aus dem breiten Spektrum von Gesundheitsförderung, Prävention und Vorsorge Aspekte aufzugreifen, die zu ihrer aktuellen Situation passen“.

Am Dientzenhofer-Gymnasium knüpfen wir in der 6. Jahrgangsstufe an das „Gesunde Frühstück” am Ende der 5. Jgst. und am Gesundheitsunterricht in verschiedenen Fächern in diesem Jahrgang an.  Deshalb wurden in der 4. Stunde verschiedene Einheiten angeboten, die die Schülerinnen und Schüler motivieren sollten, selbst aktiv in Sachen Ernährung, Bewegung, Entstressung und Suchtvermeidung zu werden.

In acht Workshops mit verschiedenen Themen wurde den Schülerinnen und Schülern am DG ein Impuls gegeben, wie sie mit wenig Aufwand selbst zu einem gesünderen und entspannteren Leben beitragen können.

  • „Handy aus – Umwelt an“: Wir erkunden unsere Umgebung mit allen Sinnen, ganz ohne Smartphone in der Hand (Frau Frank)
  • „Wir geben dem Müll eine Abfuhr”: Zigaretten als Gefahr für Gesundheit und Umwelt und was wir dagegen tun können (Frau Löser)
  • „Locker geht´s leichter”: Wir lernen, wie man sich selbst regulieren kann (Frau Judas)
  • „Voll im Fokus“ – Wir lernen Möglichkeiten kennen, unsere Konzentrationsfähigkeit zu trainieren (Frau Toni)
  • „Bewegungspausen – klein, stark und nachhaltig“: Ideen und Tipps für eine praktische Umsetzung beim täglichen Lernen (Frau Merklein)
  • „Lernen und Hausaufgaben mal ganz anders“: Wir wollen spielerisch lernen (Frau Wilfert)  
  • „Gemüse schmeckt nicht?”: Wir stellen eine Rohkostplatte her (Frau Baumgartner, Frau Krug, Frau Reiß)
  • “Fit durch den Tag“ – Wir entdecken das Thema Ernährung durch Bewegung (Frau Moderhak, Frau E. Schneider) 

 

AK Gesundheit und Nachhaltigkeit

Ann-Marie-Frank, Anna Krug, Lana Löser, Elisabeth Schneider, Elisabeth Toni

 

  

 

Zahlreiche Klassen des Dientzenhofer-Gymnasiums entschieden sich, ihre Einnahmen aus den verschiedenen Schulfest-Aktionen und Verkaufsständen ganz oder teilweise zu spenden. So konnte nun ein Spendenbetrag von 1850€ an die Sudan-Hilfe von Norbert Engel überreicht werden. Mit diesem Geld werden insbesondere Medikamente für Bedürftige im Sudan finanziert. Norbert Engel bedankte sich herzlich bei der Schülerschaft, für die stellvertretend eine Schülerin und zwei Schüler der Klasse 9f einen symbolischen Scheck überreichten. Die letztjährige 8f hatte durch den Verkauf von Sandwiches einen Betrag von über 200€ zu der Spende beigetragen.

Sichtbar gerührt schilderte Norbert Engel kurz die Genese seiner Sudaninitiative, die er seiner verstorbenen Frau Ingrid gewidmet hat. Während ihrer Erkrankung habe er die Bedeutung von Medikamenten und ihre selbstverständliche Verfügbarkeit schätzen gelernt. Nun engagiere er sich in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Medeor, möglichst vielen Sudanesen auch medizinische Hilfe zukommen zulassen. Norbert Engel rechnete beispielsweise vor, dass mit dem Betrag von 1850€ etwa 5000 sudanesischen Kindern eine Malaria-Impfung ermöglicht werden könne.

Schulleiter Steffen Wenker lobte das Engagement der Schülerschaft beim Sammeln der Spenden und sicherte Norbert Engel gleichzeitig zu, auch am Ende dieses Schuljahres Spenden aus den Einnahmen des Schulfests der „Sudan-Initiative Ingrid Engel“ zur Verfügung zu stellen.

Gün