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Diesen Samstag war es endlich soweit. Die komplett von der SMV gesponsorte Fahrt von 100 DGlern zum Club konnte bei Sonnenschein und guter Stimmung früh um zehn am Hauptbahnhof Bamberg starten. Neben 32000 Zuschauern jubelten wir den Club-Spielern zu, schafften es aber leider nicht zum erhofften Heimsieg. Düsseldorf gewann 1:0. Das Erlebnis Stadion, Zuschauermasse, An- und Abreise mit der DB war aber auf jeden Fall ein tolles Erlebnis für 100 DGler und acht Lehrer, welche sich für die Aufsicht bereit erklärten. Herzlichen Dank an sie,  den Club für die Freikarten und unsere SMV, welche die Reisekosten übernahm. Hoffentlich gibts die Aktion nächstes Jahr wieder! 

Tobias Reinauer

Oberfrankens beste Basketball Mannschaft bei den Jungs bis Jahrgang 2013 kommt aus dem DG. In zwei Spielen gegen Bayreuth und Coburg mussten die jungen Athleten ihr gesamtes können aufweisen und spielen nun die nordbayerische Quali um den Einzug ins Bayern finale. Weiter so! Die Daumen sind gedrückt.

Coach Reinauer

Knapp gescheitert sind die Mädchen vier in ihrem Volleyball Bezirksfinale in und an Bayreuth. In zwei knappen Sätzen reichte es für  Emma Schott, Emma Reinauer, Luisa Hummel und Leonie Wölfert leider nur zum zweiten platz, da die Siege gegen Lichtenfels und Hof nur Formsache waren. Kopf hoch Mädels!

Coach Reinauer

Foto: Werner Lorenz

Am Montag den 23.03.26 fand am Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg eine Vorstellung des Dramas Andorra von Max Frisch statt, die die Klassen 9a, c, d und e des DG besuchten. Die Schülerinnen und Schüler hatten das Stück, in dem es modellhaft um Diskriminierung, Identität und Mitschuld geht, vorbereitend als Lektüre im Unterricht gelesen. Für die Förderung der Eintrittsgelder danken wir dem KS:Bam. Die Aufführung war eine Kooperation von FLG und Theater im Gärtnerviertel (TiG). Sie wurde von fünf Schauspielern des TiGs und flankierend fünf Schülern des FLG bestritten, die episches Theater zeigten – mit den genretypischen Verfremdungseffekten, die den Zuschauer in eine kritische Auseinandersetzung zwangen – wie Marek Rodatos und Vincent Ummenhofer, Klasse 9a:

Marek: „Jetzt nachdem wir sowohl das Stück gesehen als auch das Buch Andorra gelesen und uns im Unterricht damit befasst haben: Hat es deinen Erwartungen entsprochen? Mir hat das Stück gefallen, besonders die Nutzung der Kreuze, die mit den Klamotten der Charaktere bezogen waren.

Vincent: „Mich hat das Stück bis zur Pause sehr, danach aber weniger überzeugt. So war die Inszenierung in vielen Teilen wie zum Beispiel im Text sehr nah am Original gehalten und im Spiel, in der Darstellung super umgesetzt. Allerdings wurden meiner Meinung nach aus den letzten Bildern leider entscheidende Szenen gekürzt oder gänzlich weggelassen. Das letzte Viertel war vom Text und vom Spiel her leider sehr stark gerafft.

Marek: „Du musst bedenken: Das Stück war auch so mit zwei Stunden schon lang, besonders für Schüler der neunten Jahrgansstufe, und alles in allem war es gut gelöst, finde ich. Die Zeichnung der Figuren war gut, und die Message wurde auch so rübergebracht. Außerdem gab es andere Aspekte der Darstellung, die für mich mehr ins Gewicht fielen, wie zum Beispiel, dass fast alle Rollen zwischen den Schauspielern durchgetauscht wurden, was insgesamt zu facettenreicheren Charakteren beigetragen hat, als wenn eine Figur durchgehend vom selben Schauspieler verkörpert wird.“

Vincent: Das stimmt. Allerdings waren diese schnellen Rollenwechsel zu Anfang des Stücks für manche bestimmt verwirrend, vor allem, wenn man nicht wie wir im Vorhinein das Drama gelesen hat. Diese ‚Galgen-Garderobenständer‘ boten einen interessanten Verfremdungsaspekt im Stil des Epischen Theaters. Wie fandest du den Einsatz der Jugendlichen des FLG?

Marek: Für mich wurden sie zu abrupt und zu wenig eingesetzt. Dadurch, dass sie sich meist nur außen herum bewegt haben, gingen sie für mich in der Gesamtheit der Aufführung unter. Dennoch haben sie einen wichtigen Teil beigetragen. Sie haben als Schüler die Zeitlosigkeit des Stücks verdeutlicht, indem sie Bezüge zwischen Andorra und Themen, die Jugendliche heute besonders betreffen, an die Zuschauerschaft herangetragen haben, zum Beispiel haben sie für die unterschiedlichen Gesichter von Antisemitismus sensibilisiert und die Wehrdienstreform integriert. Cool fand ich da auch den Einbau der Lesung zu gewaltlosem und gewaltsamem Antisemitismus, das war wie eine Collage – very „episches Theater“ …

Vincent: „Ich stimme dir völlig zu, dass solche Themen von großer Wichtigkeit sind. Dennoch bin ich der Meinung, dass Inhalte wie Antisemitismus oder die Wehrdienstreform an dem Stück in seiner feinen Vielschichtigkeit vorbeigehen. Das sind für mich nicht die Punkte, auf die das Original zielt, es sind eher andere gesellschaftliche und psychologische Mechanismen, die im Fokus stehen. Ich finde die Einsätze der Jugendlichen wirkten ein bisschen wie dem Stück übergestülpt.

Marek: Diesen Eindruck teile ich. Aber die Bezüge sind im Text schon angelegt. Davon mal abgesehen – gab es Aspekte, die dir gefallen haben?

Vincent: Natürlich gab es die! Was mir gut gefallen hat, waren die unterschiedlichen Lichteffekte, die die Stimmungswechsel markiert haben, die Idee, die Handlungsorte mit dem Podest, einer Bank und einer Truhe zu bestreiten. Außerdem fand ich die Zeugenschranke, an welcher sich die Figuren verteidigen, sehr gut umgesetzt. Aber um es auf den Punkt zu bringen: Empfehlenswert?

Marek: Ich sage sehr empfehlenswert! Sollte man gesehen haben. Und gelesen! 😉

Dr. Melanie Uttenreuther

Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ 2026 in Regensburg gewann der Schüler Ludwig Weiß des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg mit einem innovativen Umweltprojekt den ersten Platz im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften. Der Wettbewerb gilt als Höhepunkt der Nachwuchsförderung im MINT-Bereich auf Landesebene.

Im Zentrum seiner Arbeit stand die Untersuchung, wie wirksam verschiedene Renaturierungsmaßnahmen an der Regnitz in Bamberg sind. Dazu verglich er renaturierte Abschnitte mit nichtrenaturierten Flussbereichen auf gleicher Höhe. An vier Messtagen im Jahr erfasste er chemisch-physikalische, geomorphologische und biologische Parameter, um den ökologischen Zustand und die Wasserqualität fundiert zu bewerten.

Auf Basis dieser Ergebnisse entwickelte der Jungforscher konkrete Vorschläge für Verbesserungen an den beiden Hauptarmen der Regnitz in Bamberg. Diese testete er in einem hierfür entwickelten physischen Modell. Dabei berücksichtigt er nicht nur ökologische Verbesserungen, sondern auch die Vereinbarkeit mit Hochwasserschutz, Schiffbarkeit und sportlicher Nutzung des Flusses.

Die Jury lobte insbesondere die Verbindung aus wissenschaftlicher Präzision und praktischer Anwendbarkeit. Das Projekt zeige eindrucksvoll, wie junge Talente mit ihren Ideen einen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz leisten können.

Katrin Schmidt

Karl Marx – Den Namen schon einmal gehört, aber keine Ahnung, wer dieser Typ eigentlich ist? Dann hör doch einfach mal in den DG-BiB-Minipodcast über das spannende Jugendsachbuch von Wolfgang Korn „Karl Marx – Ein radikaler Denker“ rein. Neugierig geworden? Du findest dieses Buch und viele weitere aktuelle Sachbücher zu allen Themen in der DG-BiB!