Alpenüberquerung – ein Begriff bei dem es vielen Wanderen sofort in den Beinen kribbelt, aber bei etlichen davon steht er noch auf der persönlichen to-do-Liste. Die Teilnehmer des diesjährigen Wahlfachs “Alpencross” erleben in den kommenden sieben Tagen den Mythos “Alpenüberquerung”. Ihre Erlebnisse verfassen sie in diesem Blog.
Tag 1: Anreise nach Oberstdorf
Endlich ging es los! Am ersten Tag unserer Alpenüberquerung trafen wir uns um 12:15 Uhr am Bahnhof in Bamberg, voller Vorfreude auf die kommenden Tage. Von dort aus startete unsere Reise mit dem Zug über Nürnberg, Treuchtlingen, Donauwörth und Ulm bis nach Oberstdorf.
Schon auf der ersten Zugfahrt durften wir die sprichwörtliche „deutsche Freundlichkeit“ erleben: Eine ältere Dame machte uns deutlich, dass unsere großen Rucksäcke ihrer Meinung nach etwas zu viel Platz einnahmen. Damit war für Gesprächsstoff auf der weiteren Fahrt auf jeden Fall gesorgt.
In Nürnberg hatten wir daraufhin genug Umstiegszeit das sich jedoch für den nächsten Umstieg in Treuchtlingen änderte. Es blieben uns nur sieben Minuten, um den Anschlusszug zu erreichen. Bis dahin lief alles nach Plan.
In Zug nach Ulm holte uns dann allerdings die Realität der Deutschen Bahn ein: Eine klassische Verspätung sorgte dafür, dass wir etwas länger als geplant warten mussten. Trotzdem erreichten wir schließlich Oberstdorf, von wo aus uns ein Bus zur Jugendherberge brachte. Nach einem kurzen Fußweg von etwa fünf Minuten hatten wir unser erstes Etappenziel erreicht.
Da das Abendessen in der Jugendherberge bereits vorbei war, hatte unser Lehrer Tobias Reinauer glücklicherweise vorausgedacht und uns schon vorher gefragt, was wir zum Abendessen bestellen möchten. So ließen wir den Anreisetag gemeinsam bei einem leckeren italienischen Essen ausklingen.
Anschließend war der Tag aber noch lange nicht vorbei: Auf dem Programm standen Basketball, Tischtennis, Fußball und sogar eine Partie Schach. Für unseren Lehrer Herrn Platzöder gab es zum Ausklang des Tages ein Glas Rotwein.
Nach der langen Anreise freuten sich alle darauf, endlich ins Bett zu fallen – denn am nächsten Morgen sollte die eigentliche Alpenüberquerung beginnen.