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Am 27. März kehrte die Klasse 10a gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Kastner und Herrn Waltenberger von ihrem Schüleraustausch in Rodez (Südfrankreich) zurück – im Gepäck viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Nach einer Nachtfahrt kamen wir am Freitag, den 20. März, gegen Mittag in Rodez an und wurden herzlich an der Schule empfangen. Direkt nach unserer Ankunft nahmen wir an einer besonderen Tradition teil: Gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern pflanzten wir einen Baum auf dem Schulgelände. Jede und jeder von uns durfte etwas Erde dazugeben – ein symbolischer Moment, der für das Wachsen der Freundschaft zwischen den Austauschschülern steht und bei jedem Austausch durchgeführt wird. Dieser Augenblick machte für viele spürbar, wie verbindend dieser Austausch ist.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Dabei konnten wir den französischen Alltag hautnah erleben, neue Gewohnheiten kennenlernen und unsere Sprachkenntnisse ganz selbstverständlich im Alltag anwenden. Für viele war es eine intensive, manchmal auch herausfordernde, aber vor allem bereichernde Erfahrung.

Am Montag nahmen wir am Unterricht teil und erhielten Einblicke in das französische Schulsystem. Am Nachmittag besuchten wir das Château de Calmont d’Olt, eine beeindruckende mittelalterliche Burg, die uns nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch durch ihre Lage faszinierte.

     

Am Dienstag ging es für uns nach Toulouse. Dort erkundeten wir die Stadt in Gruppen und konnten sie auf eigene Weise entdecken. Am Nachmittag besuchten wir das Naturkundemuseum, bevor wir am späten Nachmittag müde, aber voller Eindrücke nach Rodez zurückkehrten.

Am Mittwoch standen eine Stadtführung durch Rodez und der Besuch des Musée Soulages auf dem Programm. Am Nachmittag fuhren wir nach Conques, ein mittelalterliches Dorf, das viele durch seine besondere Atmosphäre beeindruckte, während unsere französischen Austauschpartner am Unterricht teilnahmen.

Am Donnerstag besichtigten wir die Kathedrale von Rodez. Ein besonderes Highlight war dabei, dass der Organist der Kathedrale sich Zeit für uns nahm, uns die beeindruckende Orgel erklärte und uns sogar ein kleines Privatkonzert gab – ein eindrucksvoller Moment, der vielen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, auf die oberen äußeren Bereiche der Kathedrale zu steigen und den Ausblick über Rodez zu genießen, was für viele ein weiterer unvergesslicher Augenblick war. Am Nachmittag fanden gemeinsame Aktivitäten wie kleine Spiele statt, bei denen wir noch einmal viel Zeit miteinander verbringen konnten – oft begleitet von viel Lachen, aber auch dem Gefühl, dass sich diese gemeinsame Woche langsam dem Ende zuneigt. Am Abend verabschiedeten wir uns schließlich bei einer gemeinsamen Feier, die für viele ein emotionaler Höhepunkt war.

Der Austausch war für uns alle eine besondere Erfahrung. Wir konnten nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch viele neue Freundschaften knüpfen und wertvolle Einblicke in die französische Kultur gewinnen. Vor allem aber nehmen wir Erinnerungen mit, die weit über den Unterricht hinausgehen.

Ein besonderer Dank gilt dem Erasmus+-Programm für die finanzielle Unterstützung, die diesen Austausch in dieser Form überhaupt erst möglich gemacht hat.

Jasmin Kühlein, Klasse 10a