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Am 22. Januar feierten wir an unserer Schule den Deutsch-Französischen Tag. Zahlreiche Klassen beteiligten sich mit großem Engagement an verschiedenen Aktionen und trugen so maßgeblich zum Gelingen des Tages bei.

Besonders hervorzuheben ist der Verkauf selbstgebackener Kuchen und Snacks, durch den insgesamt 585 € eingenommen werden konnten. Der Erlös kommt dem Collège Saint-Gabriel in Thiès zugute und unterstützt dort Schulprojekte.

Zur offiziellen Übergabe des Spendenschecks war Herr Kleiner vom Referat Weltkirche anwesend.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Klassen und Beteiligten, die mit ihrem Einsatz zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.

 

Christina Kastner für die Fachschaft Französisch

Projekttag gegen Rassismus an der Universität Bamberg – Unsere Klassen 8e und 8h setzen ein Zeichen

Am 20. März 2026 nahmen zwei 8. Klassen unseres Gymnasiums am Projekttag im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus an der Universität Bamberg teil. Gemeinsam mit vielen anderen Schülerinnen und Schülern aus der Region beschäftigten sie sich intensiv mit den Themen Vielfalt, Ausgrenzung und respektvolles Miteinander.

Nach einer gemeinsamen Begrüßung starteten die Jugendlichen in verschiedene Workshops, die nicht nur informierten, sondern vor allem zum Mitdenken und Mitmachen anregten.

Ein besonders kreativer Zugang bot Workshop 6 „Wieso wir? Ich! Ich! Ich!“. In diesem theaterpädagogischen Angebot des E.T.A.-Hoffmann-Theaters Bamberg schlüpften die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen und setzten sich spielerisch mit Fragen von Gruppenzugehörigkeit und Ausgrenzung auseinander. Durch das Ausprobieren neuer Perspektiven wurde erfahrbar, wie schnell Menschen in Schubladen gesteckt werden – und wie wichtig Empathie im Umgang miteinander ist. Diese Erkenntnisse verdeutlichten unsere Schülerinnen und Schülern in Interviews, die der Bayerische Rundfunk kürzlich veröffentlichte: https://www.br.de/nachrichten/bayern/100-prozent-menschlichkeit-projekttag-gegen-rassismus,VEQN9UP .

Ganz praktisch und sichtbar wurde das Engagement gegen Rassismus in Workshop 8 „Werde aktiv – Kreideparolen gegen Rassismus“. Hier entwickelten die Teilnehmenden eigene Botschaften, die zum Nachdenken anregen sollen. Mit bunten Kreideparolen wurde die Idee verfolgt, öffentliche Räume bewusst zu nutzen, um Aufmerksamkeit für Diskriminierung und ihre Folgen zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler erlebten dabei, wie sie selbst aktiv werden und ihre Meinung sichtbar machen können.

Intensiv und persönlich ging es in Workshop 13 „Wer bin ich? Was gehört zu mir – und was trennt uns manchmal voneinander?“ zu. In Gesprächen und interaktiven Übungen reflektierten die Jugendlichen ihre eigene Identität sowie die Bedeutung von Zugehörigkeit, Religion und Kultur. Gleichzeitig wurde thematisiert, wie Vorurteile entstehen und wie ein respektvoller Umgang auch bei unterschiedlichen Ansichten gelingen kann.

Der Projekttag mit vielen weiteren Workshops bot unseren Schülerinnen und Schülern die wertvolle Gelegenheit, über den Schulalltag hinaus neue Perspektiven kennenzulernen, eigene Einstellungen zu hinterfragen und Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus zu entwickeln. Viele Teilnehmende nahmen nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch den Wunsch mit, sich im Alltag stärker für ein faires und solidarisches Miteinander einzusetzen.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren der Universität Bamberg sowie allen Workshopleitenden für diesen eindrucksvollen und nachhaltigen Projekttag.

 

Jasmine Wolf und Lucia Kleber

Was haben das ZDF und das Zeit-für-unsere-Welt-Projekt am DG gemeinsam? Junge Leute – das heißt hier Schülerinnen und Schüler – sollen davon überzeugt werden, sich politisch verlässlich und gut zu informieren, damit sie die Demokratie in unserem Land mit gestalten und stützen.

Mit dem ZfuW-Pojekt hatte sich das DG als eine von deutschlandweit gut 50 Schulen zur „Partnerschule des ZDF“ qualifiziert.

Und daher gab es am 19. März Besuch von zwei ZDF-Schulbotschafterinnen, nämlich Barbara Hahlweg (eine von drei Sprecherinnen/Sprechern der Heute-19 Uhr-Nachrichten) und ihrer jungen Kollegin Lisabell Shewafera vom ZDF-Landesstudio München.

Sehr engagiert, frisch und anschaulich informierten die erfahrene Moderatorin und ihre junge Reporter-Kollegin erst drei 8. Klassen, dann die gesamte 12. Jahrgangsstufe über den Sinn und Zweck des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Durch die Beitragszahlungen aller potentiellen Nutzer sei dieser sehr unabhängig und könne daher freien Journalismus gewährleisten, der die Informations- und Kontrollfunktion der Medien wahrnehme.

Geduldig, zugewandt und auch persönlich sehr glaubwürdig und freundlich beantworteten die beiden Besucherinnen die vielen sehr guten, interessierten Fragen aus den 8. Klassen. Besonders ging es um die Aufgabe von Auslandskorrespondenten, aber auch den Umgang mit schlimmen Nachrichten oder die wichtigsten bisherigen Gesprächspartnerinnen und -partner.

Die 12. Klassen bekamen einen besonderen Einblick in den Arbeitsalltag der Heute-Journalistin: Anhand von nur neun der täglich zwischen 1.500 bis 2.000 auf die Heute-Redaktion einprasselnden Agenturmeldungen (Nachrichten aus anderen Quellen hier gar nicht mitgerechnet) sollten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen entscheiden, welche davon sie für die Sendung eines vergangenen Tages ausgesucht hätten. Eine gut überlegte und sorgfältig begründete Auswahl wurde mit der tatsächlichen Sendung verglichen – die Übereinstimmungen waren zahlreich. Beeindruckend war aber vor allem zu hören, dass die Heute-Redaktion vor der Ausstrahlung um 19 Uhr neun Stunden lang sich informiert, über die Gestaltung der Sendung diskutiert, Entscheidungen trifft, diese überarbeitet, an aktuelle Nachrichten anpasst – und wirklich in einer großen Gruppe hochqualifizierter Journalisten um die Sendung „ringt“. „Steht“ die Sendung dann endlich, kann sie immer noch durch aktuelle Ereignisse (sogar während der Sendung) „gekippt“ werden. Sehr spannend!

Fazit: Der Besuch der beiden Journalistinnen hat am DG einen bleibenden Eindruck hinterlassen!  Nicht unwahrscheinlich, dass es irgendwann eine Wiederholung oder Fortsetzung gibt. Das DG freut sich darauf!

 

Am 12.3. traten drei Schwimmteams des DG beim Bezirksfinale in Bayreuth an.

Die Jungen der Wettkampfklasse IV belegten nach fünf Disziplinen und einem guten Wettkampf, in dem Koordination und Schwimmtechnik gefordert war, den vierten Platz.

Die Mädchen der Wettkampfklasse II – verstärkt durch drei Mädchen aus der Wettkampfklasse IV – sicherten sich mit ihren Einzel- und Staffelergebnissen den zweiten Platz.

Für das Landesfinale konnten sich die Jungen der Wettkampfklasse II qualifizieren. Als Favorit in den Wettkampf gestartet, zeigte die Mannschaft in Einzel- und Staffelwettkämpfen starke Leistungen und belohnten sich mit dem ersten Platz. Wir wünschen Team viel Erfolg am 23.4. wieder in Bayreuth.

Johannes Marr

Es war wieder Zeit für einen Schulslam! Insgesamt 14 Gruppen aus fünf 8. Klassen traten am 19. Februar in einem Bookslam-Wettbewerb gegeneinander an. Zuvor hatten sie sich bereits in ihren jeweiligen Klassenwettbewerben als Siegerteams durchgesetzt. Die Stimmung im Mehrzweckraum war aufgeregt, als die die Klassensieger ihre Beiträge sowohl vor den eigenen Mitschülerinnen und Mitschülern als auch vor zwei 7. Klassen präsentierten, die die Rolle der Jury übernahmen.

Vorgestellt wurden 14 aktuelle Jugendbuch-Neuerscheinungen – und das in jeweils maximal drei Minuten. Die Vielfalt der Buchpräsentationen war beeindruckend: Es gab spannungsgeladene Verhörszenen, lustige Quizshows mit dem Publikum und dramatische Verfolgungsjagden. Zu viel vom Inhalt wurde jedoch nie preisgegeben. Schließlich ist es das Ziel eines Bookslams, die Neugier des Publikums zu wecken und Lust darauf zu machen, selbst in die Welt der vorgestellten Bücher einzutauchen.

Durch das Programm führten zwei Studienreferendarinnen. Direkt im Anschluss an jede Präsentation vergaben die Jurygruppen Punkte von 1 bis 10. Bis zum Schluss blieb es ein enges Rennen!

Unter großem Applaus wurden schließlich die Sieger gekürt: Den ersten und zweiten Platz belegten gleich zwei Teams aus der 8 g mit den Thrillern „Was hast du nur getan“ und „Promise Boys“. Aufgrund gleicher Punktzahl wurden danach drei dritte Plätze vergeben: Mission Undercover (8d), Guilty (8e) und „Das Leben fängt im Sommer an“ (8h).

Das DG-BiB-Team wählte als „Expertenjury“ einen eigenen Favoriten: den „Louder than hunger“-Slam (8h), der mit seiner chorischen Inszenierung beeindruckte.

Dank der großzügigen Unterstützung der Buchhandlung Köstner sowie der Gesellschaft der Freunde des Dientzenhofer-Gymnasiums durften sich die Erstplatzierten über Bücher- und Kinogutscheine, Bücher und Süßigkeiten freuen. Ein besonderer Dank galt zudem dem Technikteam, das maßgeblich zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beitrug.

Alle im Rahmen des Bookslam-Projekts vorgestellten Bücher können in der DG-BiB ausgeliehen werden.

 

Schülerinnen des Dientzenhofer-Gymnasiums konnten beim diesjährigen Anti-Rassismus-Wettbewerb des Stadtjugendrings Bamberg erfolgreich abschneiden. Unsere Schule wurde gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet: Beim Plakatwettbewerb erreichte das Dientzenhofer-Gymnasium den zweiten Platz, beim Filmwettbewerb den dritten Platz.

Der Wettbewerb ist Teil der 14. Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 in Stadt und Landkreis Bamberg stattfinden.

Die Beiträge des Dientzenhofer-Gymnasiums wurden von Schülerinnen der Klassen 8h und 8f gestaltet. Das prämierte Plakat zeigt zwei Menschen unterschiedlicher Herkunft, die gemeinsam in einen Spiegel blicken. Darin ist ein Skelett zu sehen – ein Symbol dafür, dass im Inneren alle Menschen gleich sind. Die Botschaft wird durch den Schriftzug „Im Inneren sind wir alle gleich“ unterstrichen.

Der Filmbeitrag von fünf Schülern der Klasse 8h zeigt auf humorvolle Weise die Schülerperspektive, wenn Lehrkräfte die Namen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund falsch aussprechen. Der Film macht deutlich, dass solche Situationen – auch wenn sie unbeabsichtigt entstehen – Formen von Alltagsrassismus im Schulsystem darstellen können.

Die Preisverleihung fand am 13. März in der BENZE statt. Die Schülerinnen erhielten zu ihren Werken eine individuelle Laudatio, und Oberbürgermeister Andreas Starke gratulierte ihnen persönlich zu ihrer künstlerischen Arbeit. Aktuell werden die eingereichten Plakate und Filme dort ausgestellt.

Die Schulgemeinschaft des Dientzenhofer-Gymnasiums freut sich über diesen Erfolg und gratuliert allen Beteiligten herzlich. Auch diejenigen, die keinen Preis gewonnen haben, haben mit ihren Beiträgen ein wichtiges Zeichen gegen Ausgrenzung gesetzt und zugleich ihre kreative Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und Medienkompetenz unter Beweis gestellt.

Anbei sind alle eingereichten Plakate zu sehen. Erstmalig wurden auch digitale Arbeiten mithilfe von KI erstellt und eingereicht. Hier sind alle Beiträge zu sehen – sowohl analoge als auch KI-gestützte Arbeiten. So hat auch die Schulfamilie des Dientzenhofer-Gymnasiums die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zu machen und zu entscheiden, welches Plakat ihr am besten gefällt.

Fotos: Wolf