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Schüleraustausch zwischen dem Dientzenhofer-Gymnasium und der Hotel- und Tourismusschule Zagreb

Unsere Austauschwoche in Bamberg

 

Mit Spannung wurden Sie erwartet und nun war es am Nachmittag des 08. Mai endlich so weit: Die Klasse 10b empfing ihre Gäste aus Zagreb/Kroatien zum Gegenbesuch. Nachdem wir Ende März bereits eine Woche lang von den Schülerinnen und Schülern, ihren Familien und Lehrern gastfreundlich aufgenommen worden waren, lag es nun an uns, unsere Gäste in Bamberg willkommen zu heißen.

Gleich für den Abend hatten die Bamberger einen gemeinsamen Bowlingabend organisiert. Den Samstagvormittag verbrachten die Zagreber Gäste bei ihren Gastfamilien. Am Nachmittag trafen sich alle zum Minigolf auf der Jahnhalbinsel, wo wir auch Zeugen der Austragung der Bayerischen Meisterschaften in diesem Sport wurden.

Der Sonntag stand zur Verfügung für Zeit in den Familien. Dort standen verschiedene Ausflüge im Bamberger Raum und andere Aktivitäten auf dem Programm. Das Programm ging am Montag weiter mit einer Exkursion nach Nürnberg: Früh ging es mit dem Zug los.

Im Memorium Nürnberger Prozesse stand der Blick auf einen entscheidenden historischen Lernort im Vordergrund. Die kombinierte Perspektive aus Geschichte, Rechtsstaatlichkeit und medialer Darstellung machte Geschichte lebendig.Danach erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Nürnberger Innenstadt in Kleingruppen, bevor wir am Nachmittag dem nun schlechter werdenden Wetter davonfuhren.

Am Dienstag kam es zu einer kleinen Planänderung: Da die Bundesjugendspiele aufgrund des kalten und nassen Wetters abgesagt werden mussten, verbrachten wir Zeit in der Schule, in der die 10b gemeinsam mit ihren Gastschülern den Physikunterricht besuchte und im Rahmen einer Schulhausrallye das DG vorstellte. Am Nachmittag begann die historische Stadtführung durch Bamberg, mit Fokus auf die Hexenprozesse. Unser Englischsprachiger Stadtführer vom Verein Geschichte für alle e.V. machte dieses dunkle Kapitel der Bamberger Geschichte im Angesicht der historischen Schauplätze anhand einzelner beispielhafter Schicksale greifbar, beleuchtete die historischen Hintergründe und Folgen der Hexenverfolung in Bamberg.

Der Vormittag des nächsten Tages stand im Zeichen einer Führung durch die Bayreuther Katakomben, was ungewöhnliche Einblicke in urbane Geschichte bot. Der Besuch des Festspielhauses Bayreuth ergänzte das Programm um kulturelle Perspektiven auf die Wagner-Tradition und die Bedeutung des Ortes für Musiktheater und kulturelles Erleben. Die Führung bot erstaunliche Einblicke in das Prinzip hinter dem Bau des Festspielhauses als gigantischer Resonanzkörper.

Der Donnerstag war schon der letzte volle Tag in Bamberg, den wir am  Abend mit einer Abschlussfeier mit den Gastfamilien in der Mensa der Schule abschlossen. Bei selbst gemachten Salaten, Beilagen und Gegrilltem tauschten sich Austauschpartner, Lehrer und Eltern über die Eindrücke der vergangenen Woche aus.

Bevor unsere Gäste Freitagmittag ihre Abreise antraten, verbrachten wir den Vormittag in der Schule, wo die kroatischen Gäste jeweils eine Stunde Chemie-, Bio- und Musikunterricht besuchten. In kleinen Gruppenprojekten nahmen deutsche und kroatische Lernende Stereotypen über ihre Heimatländer aufs Korn, erstellten Quizze über Kroatien und Deutschland und stellten ihre Lieblingsorte in Zagreb und Bamberg vor. Nach einem abschließenden gemeinsamen Foto begleiteten wir unsere Gäste zum Bahnhof, wo teilweise tränenreich Abschied genommen wurde.

Wir danken allen Eltern der 10b herzlich für ihre Gastfreundschaft und die hervorragende Betreuung unserer Austauschpartner in dieser Woche! Sie ermöglichen durch Ihre Unterstützung international verbindende, einmalige und bereichernde Erfahrungen für die Jugendlichen beider Partnerschulen.

 

Am 27. März kehrte die Klasse 10a gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Kastner und Herrn Waltenberger von ihrem Schüleraustausch in Rodez (Südfrankreich) zurück – im Gepäck viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Nach einer Nachtfahrt kamen wir am Freitag, den 20. März, gegen Mittag in Rodez an und wurden herzlich an der Schule empfangen. Direkt nach unserer Ankunft nahmen wir an einer besonderen Tradition teil: Gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und -partnern pflanzten wir einen Baum auf dem Schulgelände. Jede und jeder von uns durfte etwas Erde dazugeben – ein symbolischer Moment, der für das Wachsen der Freundschaft zwischen den Austauschschülern steht und bei jedem Austausch durchgeführt wird. Dieser Augenblick machte für viele spürbar, wie verbindend dieser Austausch ist.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Dabei konnten wir den französischen Alltag hautnah erleben, neue Gewohnheiten kennenlernen und unsere Sprachkenntnisse ganz selbstverständlich im Alltag anwenden. Für viele war es eine intensive, manchmal auch herausfordernde, aber vor allem bereichernde Erfahrung.

Am Montag nahmen wir am Unterricht teil und erhielten Einblicke in das französische Schulsystem. Am Nachmittag besuchten wir das Château de Calmont d’Olt, eine beeindruckende mittelalterliche Burg, die uns nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch durch ihre Lage faszinierte.

     

Am Dienstag ging es für uns nach Toulouse. Dort erkundeten wir die Stadt in Gruppen und konnten sie auf eigene Weise entdecken. Am Nachmittag besuchten wir das Naturkundemuseum, bevor wir am späten Nachmittag müde, aber voller Eindrücke nach Rodez zurückkehrten.

Am Mittwoch standen eine Stadtführung durch Rodez und der Besuch des Musée Soulages auf dem Programm. Am Nachmittag fuhren wir nach Conques, ein mittelalterliches Dorf, das viele durch seine besondere Atmosphäre beeindruckte, während unsere französischen Austauschpartner am Unterricht teilnahmen.

Am Donnerstag besichtigten wir die Kathedrale von Rodez. Ein besonderes Highlight war dabei, dass der Organist der Kathedrale sich Zeit für uns nahm, uns die beeindruckende Orgel erklärte und uns sogar ein kleines Privatkonzert gab – ein eindrucksvoller Moment, der vielen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, auf die oberen äußeren Bereiche der Kathedrale zu steigen und den Ausblick über Rodez zu genießen, was für viele ein weiterer unvergesslicher Augenblick war. Am Nachmittag fanden gemeinsame Aktivitäten wie kleine Spiele statt, bei denen wir noch einmal viel Zeit miteinander verbringen konnten – oft begleitet von viel Lachen, aber auch dem Gefühl, dass sich diese gemeinsame Woche langsam dem Ende zuneigt. Am Abend verabschiedeten wir uns schließlich bei einer gemeinsamen Feier, die für viele ein emotionaler Höhepunkt war.

Der Austausch war für uns alle eine besondere Erfahrung. Wir konnten nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch viele neue Freundschaften knüpfen und wertvolle Einblicke in die französische Kultur gewinnen. Vor allem aber nehmen wir Erinnerungen mit, die weit über den Unterricht hinausgehen.

Ein besonderer Dank gilt dem Erasmus+-Programm für die finanzielle Unterstützung, die diesen Austausch in dieser Form überhaupt erst möglich gemacht hat.

Jasmin Kühlein, Klasse 10a

In der Woche vor den Weihnachtsferien durften wir, die Klasse 10a des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg, unsere Austauschpartnerinnen und -partner vom Lycée Foch aus Rodez begrüßen. Diese besondere Woche bot uns die Möglichkeit, neue Freundschaften zu knüpfen, unseren Alltag mit den französischen Gästen zu teilen und ihnen einen lebendigen Einblick in unsere Kultur zu geben.

Bereits am Wochenende verbrachten die französischen Austauschschülerinnen und -schüler Zeit in ihren Gastfamilien. Beim gemeinsamen Schlittschuhlaufen, beim Besuch von Weihnachtsmärkten und bei verschiedenen Freizeitaktivitäten konnten sich alle besser kennenlernen und erste Eindrücke vom Leben in Deutschland sammeln.

Während der Woche nahmen die Gäste am Unterricht teil, und wir arbeiteten gemeinsam an einem Projekt zum Thema „Was bedeutet es, Europäer zu sein?“. Als Ausgangspunkt diente der Film L’Auberge Espagnole, der zu angeregten Diskussionen über europäische Identität, Mobilität und Zusammenleben anregte. Darüber hinaus erkundeten wir gemeinsam Bamberg, unter anderem bei einer Domführung, und unternahmen einen Ausflug nach Nürnberg. Dort besuchten wir das ehemalige Reichsparteitagsgelände und setzten uns intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander. Die französischen Schülerinnen und Schüler reisten außerdem nach Rothenburg ob der Tauber, wo sie bei einer Stadtführung und beim Besuch des Kriminalmuseums weitere Einblicke in Geschichte und Kultur gewinnen konnten.

Der Schüleraustausch war für uns alle eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur unsere Sprachkenntnisse, sondern auch unser gegenseitiges Verständnis und das europäische Miteinander gestärkt hat. Dankbar blicken wir auf diese besondere Woche zurück und nehmen viele schöne Erinnerungen mit.

Wir danken dem Programm Erasmus+ der Europäischen Union herzlich für die finanzielle Unterstützung dieses Schüleraustauschs.

Waseem Mutter für die Klasse 10a

Nachdem wir vor den Osterferien unsere polnischen Austauchpartnerinnen und -partner in Bamberg kennengelernt hatten, machten wir uns in der Woche vor den Pfingstferien auf den Weg nach Piekary in der Nähe von Krakow.

Als wir uns am Freitag vor dem Bus versammelten, um unser Gepäck einzuladen, war die Vorfreude riesig. Endlich konnte es los gehen. Sofort packten wir die Musikbox aus und die Stimmung wurde immer besser. Trotz der lustigen und spaßigen Busfahrt waren wir froh, als wir endlich in Piekary angekommen waren. Die Wiedersehensfreude war groß, nicht zuletzt wegen des herzlichen Empfanges, den die Polen uns geboten haben. Beim anschließenden Abendessen wurde noch einmal deutlich, wie gut wir als Gruppe harmonierten. Danach machten wir uns auf zu den Familien, die in ganz Polen verteilt wohnten.

Das Wochenende verbrachten wir, wie in Deutschland auch, bei den Familien. Auf dem Programm standen Übernachtungspartys, ein Besuch im Horrorhaus und noch vieles mehr. Nach dem wunderbaren Wochenende sind wir am Sonntag nach Piekary zurückgekehrt. Mit einer Willkommensparty startete die Zeit im Internat.

Am Montag stand ein Besuch in Krakow mit einer interessanten Führung durch die Altstadt auf dem Programm. Nach einer Mittagspause folgte eine Führung durch das jüdische Viertel Kazimierz. Am Abend begannen wir mit dem Film Schindlers Liste die Vorbereitung auf den Besuch im KZ Auschwitz.

Dienstagvormittag haben wir Schindlers Liste zu Ende geschaut und sind anschließend in das KZ Auschwitz-Birkenau gefahren. Zunächst besuchten wir das Stammlager und anschließend noch Birkenau und erhielten eine sehr emotionale und eindrückliche Führung, die uns sehr nachdenklich zurückließ.

Den Abend haben wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern auf dem Sportplatz beim Fußballspielen und anderen Aktivitäten ausklingen lassen.

Am Mittwoch ging es dann ins Energylandia, einen der größten Freizeitparks Europas. Neben den schnellen Achterbahnen haben wir auch die zahlreichen Wasserbahnen ausgiebig getestet und  mit dem Maskottchen des Freizeitparks gewitzelt. Am Abend ging es dann zurück nach Piekary. Auch diesen Abend haben wir gemeinsam auf dem Sportplatz verbracht. Trotz des ein oder anderen Sonnenbrandes und des Verlust eines Fußballs war dies ein unvergesslicher Tag an dem viel gelacht worden ist und wir als Gruppe und Klasse noch enger zusammengewachsen sind.

An unserem letzten Tag sind wir noch einmal nach Krakow gefahren und dort in den Garten der Experimente gegangen, wo wir physikalische Eigenschaften mittels Experimenten erkunden konnten. Anschließend sind wir in die Frida Kahlo Ausstellung in Krakow gegangen. Nach einem sehr interessanten Film über die Künstlerin konnten wir uns ihre atemberaubenden Kunstwerke selbst anschauen. Gegen Nachmittag sind wir in die Innenstadt gefahren und haben diese mit unseren Austauschpartnern erkundet. Auf dem Programm standen ein Besuch bei Mc Donald`s, Souvenir shoppen und noch vieles mehr. Am Abend wurde bei der Abschiedsparty ausgiebig getanzt und gebührend Abschied gefeiert.

Als wir gegen Mitternacht Abschied nehmen mussten, flossen viele Tränen, denn während dieser Zeit sind wir alle zu Freunden geworden. Doch einen kleinen Trost gibt es, denn das nächste Wiedersehen im Sommer steht schon dick markiert im Kalender.

Dass dieser Austausch so ein unvergessliches Erlebnis geworden ist, an das man sich auch noch in zehn Jahren gerne erinnern wird, liegt nicht zuletzt an unseren Klassenlehrern Frau Götz und Herrn Mörsberger, die uns immer mit Rat und Tat zu Seite standen und auch immer mit getanzt haben. Deshalb ein ganz herzliches Dankeschön von uns allen an die beiden. Aber auch die polnischen Lehrkräfte und Austauschpartner verdienen ein großes Dankschön für den herzlichen Empfang, den sie uns geboten haben und für das liebevoll geplante Programm. Außerdem möchten wir noch dem DPJW und Erasmus Danke sagen, denn ohne deren Fördergelder könnten diese Begegnungen und Erlebnisse nicht ermöglicht werden.

 

Für die Klasse 10d: Katharina Krause

 

 

Der Schüleraustausch zwischen dem Lycée Foch und dem Dientzenhofer-Gymnasium besteht seit vielen Jahren. In diesem Jahr durfte unsere Klasse, die 10b, daran teilnehmen. Schon im Dezember hatten uns unsere Austauschpartner aus Rodez mit großem Erfolg in Bamberg besucht. Nun war es endlich so weit: Gemeinsam mit Frau Nisly und Herrn Beland begaben wir uns auf eine 18-stündige Busfahrt nach Rodez.

Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien, und jeder hat etwas anderes erlebt. Manche spielten Fußball oder fuhren Go-Kart, andere machten Ausflüge in die Umgebung oder verbrachten einen Tag am Strand von Montpellier. Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich der Alltag in Frankreich sein kann – und trotzdem fühlten wir uns schnell wohl.

Unter der Woche standen verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Dabei hatten wir nicht nur Spaß, sondern lernten auch viel über die Region, die Kultur und die Geschichte. Wir besuchten beispielsweise das Lycée Ferdinand Foch, Rodez, das Viaduc de Millau (die höchste Brücke in Europa und die längste Schrägseilbrücke der Welt), den Roquefort-Keller, einen Kletterpark und sogar Toulouse.

Wir hatten alle eine sehr schöne Woche und der Austausch mit Rodez wird uns in Erinnerung bleiben. (Valentina Brückner, 10b)

Mein Wochenende

Am Wochenende bin ich gegen Samstagmittag nach Montpellier gefahren. Meine Austauschpartnerin hat mir dort die Innenstadt gezeigt und danach waren wir einkaufen. Montpellier ist eine sehr schöne Stadt in Südfrankreich, in der man viel unternehmen kann. Abends sind wir dann nach Mèze weitergefahren und haben dort übernachtet. Am Sonntag sind wir früh zum Wochenmarkt im Zentrum von Mèze verlaufen und haben dort alles angeguckt. Danach haben wir das schöne Wetter noch ausgenutzt und haben ein Picknick am Strand gemacht. Sonntagnachmittag sind wir dann zurück nach Rodez gefahren. (Luisa Rudolph, 10b)

 

Mein Wochenende

Am Samstag mussten wir schon früh aufstehen, da wir einen Tagesausflug nach Montpellier machten. Nach der etwa zweistündigen Fahrt trafen wir den Cousin meiner Austauschschülerin mit dem wir den Tag verbrachten. Bei bestem Wetter sahen wir uns die Stadt sowie einige Sehenswürdigkeiten an. Später fuhren wir sogar noch ans Meer und besuchten die Küstenstadt Palavas-les-Flots.

Der nächste Tag war nicht weniger spannend. Zurück in Bozouls waren wir bei den Großeltern meiner Gastfamilie eingeladen. Dort hatte ich die Chance noch mehr von dem französischen Leben mitzubekommen. Anschließen zeigte meine Austauschschülerin noch die große Schlucht direkt in dem Ort, den ,,Canyon de Bozouls“. Diese hat die Form eines Hufeisens und ist etwa 100 Meter tief. In der Schlucht befindet sich sogar das Haus eines bereits verstorbenen amerikanischen Schauspielers. (Marie Wittmann, 10b)

 

Nach monatelangen Vorbereitungen war es am Abend des 02. Mai endlich so weit: Die Klasse 10a empfing ihre Gäste aus Zagreb/Kroatien zum Gegenbesuch.

Nachdem wir Anfang April bereits eine Woche lang von den Schülerinnen und Schülern, ihren Familien und Lehrern gastfreundlich aufgenommen worden waren, lag es nun an uns, unsere Gäste in Bamberg willkommen zu heißen.

Einige Zagreber Schülerinnen und Schüler erlebten gleich nach ihrer Ankunft am Freitag Abend fränkische Feiertradition, wie uns berichtet wurde. Da das geplante Minigolf-Spiel am Samstag Nachmittag wegen Gewitters abgesagt wurde, verbrachten die Austauschpartner das gesamte Wochenende in ihren Gastfamilien. Dort standen verschiedene Ausflüge im Bamberger und im weiteren fränkischen Raum auf dem Programm.

Am Montag Vormittag besuchte die kroatische Gruppe das DG. Nach dem Empfang durch Frau Cleary in der Oase besuchten unsere Gäste in kleinen Gruppen Unterrichtsstunden bei einigen Kollegen. Auf dem Plan standen Deutsch, Biologie und Wirtschaft/Recht. Im Anschluss daran brachen unsere Gäste zu einer thematischen Stadtführung auf. Unser Stadtführer gab uns eine sehr kurzweilige und informationsreiche Führung zur Zeit der Hexenverfolgung in Bamberg als Rahmenthema. Am Abend konnten die sportlichen und koordinativen Fähigkeiten beim gemeinsamen Bowling erprobt und bewiesen werden.

Den Dienstag verbrachten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam in Nürnberg, wo nach einer Führung im Dokumentationszentrum zu den Reichsparteitagen der Nationalsozialisten noch ausreichend Zeit zur eigenständigen Erkundung und zum Bummeln in der Innenstadt blieb.

Unter dem Motto Weltkulturerbe und Artenvielfalt stand der Mittwoch Vormittag: Die kroatische Gruppe besuchte das Gärtner- und Häckermuseum Bamberg, wo wir durch die wissenschaftliche Leiterin nicht nur detaillierte Informationen sondern auch frisch geerntete Radieschen aus dem museumseigenen Garten erhielten. Zurück am DG, bepflanzten einige Schülerinnen und Schüler den Schulgarten mit bienenfreundlichen Blühpflanzen. Einige der kroatischen Gäste entdeckten währenddessen ihre Leidenschaft für saubere Tische und Bänke und nahmen sich unseres Freiluftklassenzimmers an. Dieses erstrahlt nun wieder in Sauberkeit. Vielen Dank! Hvala lijepa!

Am Donnerstag stand schon der letzte gemeinsame Tag an. Wir besuchten ein weiteres Weltkulturerbe: In der Würzburger Residenz begeisterte eine Führung rund um Stuck und Blattgold unsere Austauschpartner. Ab 18:30 Uhr feierten wir gemeinsam mit den Familien der 10a den guten Ausgang der Woche und leider auch schon den Abschied: Bei Bratwürstchen, Steak und vielen mitgebrachten Köstlichkeiten ließen wir die Woche Revue passieren, bevor unsere Schülerinnen und Schüler noch privat etwas weiter feierten.

Zahlreiche gute Freundschaften hatten sich gebildet, sodass der Abschied am Freitag Morgen einigen sehr schwer fiel.

 

Wir danken allen Eltern der 10a herzlich für ihre Gastfreundschaft und die hervorragende Betreuung unserer Austauschpartner in dieser Woche! Sie ermöglichen durch Ihre Unterstützung international verbindende, einmalige und bereichernde Erfahrungen für die Jugendlichen beider Partnerschulen.

 

Von Lana Löser

 

„Witamy w DG“

Besuch unserer Freunde vom Liceum Ogólnokształcące

aus Piekary/Polen vom 4. bis zum 11. April 2025

 DG goes Europe. Durch das Fahrtenkonzept des DG nehmen alle zehnten Klassen an einem europäischen Austausch Teil. Ob in Italien, Frankreich, Tschechien, Kroatien oder Polen überall hat das DG Partnerschulen, die an diesem Programm teilhaben.

In der Woche vor den Osterferien haben sich 25 Schülerinnen und Schüler vom LO Piekary (Oberschule Piekary) mit Ihren Lehrerinnen Beata Cabała und Bożena Jarosz auf den langen Weg nach Bamberg gemacht. Aufgeregt wurden sie am Freitag von unserer Klasse 10d um 18:30 Uhr empfangen. Mit Gegrilltem und einem von den Eltern gestalteten Buffet startete die gemeinsame Zeit.

Das erste Wochenende verbrachten die Schülerinnen und Schüler aus der Nähe von Krakau in den Gastfamilien. Individuelle Ausflüge in ganz Franken standen auf dem Programm.

Nicht zuletzt dadurch, dass die Schüler selbst Treffen an den Abenden organisiert hatten, wuchs die Gruppe schnell zusammen.

Aus Fremden wurden Freunde!

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung stand am Montag und Dienstag der Besuch in Nürnberg an. Am Montagnachmittag gab es im Memorium Nürnberger Prozesse für die deutschen Schülerinnen und Schüler eine Führung und für unsere Gäste eine Audioguide Tour auf Polnisch.

Beim gemeinsamen Erkunden der Stadt und dem anschließenden Abendessen wurde mit einer Mischung aus Englisch, Deutsch, Polnisch und manchmal auch mithilfe von Händen und Füßen ausgiebig kommuniziert. Am Dienstag machte sich die Gruppe zum Reichsparteitagsgelände auf, um einen sehr interessanten Rundgang zu machen. Anschließend war noch genug Zeit die Nürnberger Innenstadt zu erkunden.

Am Mittwoch gab es eine Projektarbeit in der Schule. Hierbei wurden Gemeinsamkeiten und auch Unterschiede zwischen unseren Ländern herausgearbeitet. Am Nachmittag ging es zusammen in die historische Altstadt Bambergs. Bei einer Stadtführung erfuhren die polnischen Schüler viel über unser Weltkulturerbe, auch die deutschen Schülerinnen und Schüler machten eine sehr abwechslungsreich gestaltete Stadttour durch Bamberg.

Trotz des umfangreichen Programms gab es am Abend wiederum ein von den Schülern organisiertes Treffen. Bei polnischen Kreistänzen wurde gefeiert und gelacht.

Um 8:00 Uhr am Donnerstagmorgen fuhr die Gruppe in den Kletterwald nach Veilbronn. Über Seile, Stege und Treppen eroberte man die Baumkronen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wie man aus dem ein oder anderen Gespräch mit Gasteltern erfahren konnte, wurde diese Zeit zum Schlafen genutzt. Das Abendprogramm wurde mit einem Essen beim Italiener in der Altstadt eröffnet. Danach ging es zurück zum DG, wo die Abschiedsdisco das Ende der gemeinsamen Zeit in Deutschland einläutete. Unter der bewährten Leitung von DJ CEE wurde es ein unvergesslicher Abend.

Am nächsten Morgen um 8:30 Uhr ging der Bus zurück nach Piekary. Neben die Trauer über das viel zu schnelle Ende der Zeit in Bamberg mischte sich aber auch die Vorfreude auf ein schnelles Wiedersehen in Polen unter die Gruppe.

Die Schulfamilie des DG bestehend aus Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schülern hat es gemeinschaftlich geschafft, dass diese Woche allen Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird.

Besonderer Dank gilt auch unserem Hausmeister, Grillmeister und DJ Christian Lother und seinem Team, sowie Frau Dechant, die ebenfalls mit Ihrer Tatkraft unterstützte.

Dass diese Woche ein solcher Erfolg geworden ist, ist nicht zuletzt das Verdienst der beiden Lehrkräfte Kerstin Götz und Stefan Mörsberger. Sie haben in wunderbarer Weise das Programm gestaltet und begleitet. Damit haben sie den Grundstein dafür gelegt, dass sich europäische Freundschaften entwickeln konnten. Hierfür ein herzliches Dankeschön!

Euer Elternbeirat des DG

Am Morgen des 04. April war es endlich soweit: Aufgeregt warteten wir auf unsere etwa zehnstündige Busfahrt zu unserer Partnerschule in Zagreb.

Bei bestem Wetter und trotz Stau erreichten wir mit etwa einer Stunde Verspätung die Hauptstadt Kroatiens, wo uns unsere Gastgeber freundlich in Empfang nahmen. Schnell waren alle in ihren Gastfamilien angekommen und eine spannende Woche konnte beginnen.

Einen ersten Überblick und Eindruck von Zagrebs Altstadt bekamen die deutschen Schülerinnen und Schüler, unterstützt von ihren Austauschpartnern, bei einem Escape Game im Freien am Samstag, den 05. April. Bei fast schon frühsommerlichen Temperaturen erkundeten sie anhand der Rätsel die Stadtteile „Gradec“ (ehemals bürgerlicher Teil Zagrebs) und „Kaptol“, den traditionellen Stadtteil des Domkapitels.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des historischen Schlosses Trakoščan, etwa 80 km nördlich von Zagreb gelegen. Dem drastischen Wetterwechsel zum Trotz, der über Nacht für Temperaturen von maximal 8 °C gesorgt hatte, erklommen wir sehr schnell den Hügel zum Schloss, das bis 1945 von der bedeutenden kroatischen Adelsfamilie Drašković bewohnt war. Die Familie Drašković und somit auch ihr Schloss spielten in der wechselvollen Geschichte Kroatiens immer wieder eine große Rolle. Nach einer Führung in englischer Sprache fuhren wir in das Städtchen Krapina, wo wir ein traditionell kroatisches spätes Mittagessen serviert bekamen. Nachdem die Sonne nun auch für etwas Wärme gesorgt hatte, konnten wir den Nachmittag und den Abend mit unseren Gastgebern in Zagreb genießen.

Am Montag Vormittag besuchten wir unsere Partnerschule, die Hotel- und Tourismusschule Zagreb. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleiterin besuchten wir in kleinen Gruppen ausgewählte Unterrichtsstunden. So durften wir beispielsweise im Deutschunterricht assistieren und bekamen einen kleinen Einblick in den schulischen Alltag unserer Gastgeber. Am Nachmittag besichtigten wir unter der Leitung einiger Schülerinnen unserer Partnerschule die Altstadt von Zagreb und erfuhren einige zusätzliche Details zum hervorragend erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern rund um das Wahrzeichen Zagrebs, die Markuskirche und die darum liegenden Parlaments- und Regierungsgebäude.

Der nächste Tag führte uns in die südlich von Zagreb gelegene Stadt Karlovac. Die Stadt wurde am 13. Juli 1579 durch den österreichischen Erzherzog Karl II. zu Verteidigungszwecken in den Kriegen gegen die Osmanen gegründet und ist ein gut erhaltenes Beispiel für die sogenannte „Ideale Stadt“ in Renaissance-Bauweise. Als frühere Garnisonstadt hatten Karlovac und sein Umland leider auch in der jüngeren Vergangenheit ein große militärische Bedeutung, als Schauplatz schwerer Gefechte während des Jugoslawien-Krieges von 1991-1995. Nach der Stadtführung und einem Mittagessen in der ortsansässigen Gastronomie-Fachschule unternahmen wir einen kurzen Spaziergang durch die weitläufigen Parkanlagen entlang der ehemaligen Festungsmauern von Karlovac, der Stadt an den vier Flüssen.

Mit einem Besuch in Kroatiens einzigem Süßwasser-Aquarium endete unser Tag in Karlovac.

Den zweiten Teil der Zagreber Altstadt, die sogenannte „Unterstadt“ (Donji Grad) erkundeten wir am Mittwoch Morgen, wieder unter Führung unserer Gastgeber. In der Architektur und stadtplanerischen Gestaltung dieses Stadtteils zeigt sich deutlich der Charme der österreichisch-ungarischen Vergangenheit der Stadt. Während eines

gemeinsamen Besuchs des großen Waldparks Maksimir mit seinem zoologischen Garten genossen wir das nun wieder warme Frühlingswetter.

Am Donnerstag stand schon unser letzter Tag in Zagreb vor der Tür. Wir trafen uns wieder in unserer Partnerschule und erarbeiteten in Gruppen Präsentationen über die vergangene Woche. Bei der gemeinsamen Arbeit und den Präsentationen wurden die gute Motivation und entspannte Stimmung deutlich spürbar, die sich im Laufe dieser gemeinsamen Woche entwickelt hatten.

Dementsprechend schwer fiel der Abschied am Tag unserer Abreise am 11. April. Wir freuen uns jedoch bereits sehr auf den Gegenbesuch unserer Partner im Mai und danken von Herzen unseren Gastgebern, ihren Lehrkräften und dem Programm Erasmus+, das diese Fahrt zum großen Teil finanziell ermöglicht hat.

 

Von Lana Löser

 

16.09.2024

 

Die Reise startete am 16.09.2024 um 6:00Uhr am Bahnhof in Bamberg. Von dort aus ging es mit dem Zug nach Nürnberg wo der FlixBus in der Nähe vom Hauptbahnhof bereits auf uns wartete. Dieser fuhr dann über München, durch die Alpen und Ljubljana (Slowenien) bis nach Zagreb (Kroatien).
Nach der Unterbringung und Kennenlernen bei den jeweiligen Gastfamilien wurde sich in der Innenstadt getroffen und der Abend miteinander verbracht.

 

17.09.2024

 

Unser erster Tag startete mit dem Besuch der Hotel- und Tourismusschule in Zagreb. Nachdem wir im Büro der Schulleiterin empfangen wurden, erhielten wir eine kleine Schulhausführung sowie einen Einblick in verschiedene Unterrichtsfächer wie Mathe, Englisch oder auch Business Correspondence. Nach dem Mittagessen wurden wir von Oberstufenschülerinnen der Schule durch die Altstadt von Zagreb geführt, die uns die einzelnen Sehenswürdigkeiten und deren Hintergründe vorstellten.
Den Abend ließen wir in der Bulldog Bar ausklingen, wo wir bei einem (alkoholfreien!) Getränk gemeinsam das Champions League-Spiel Bayern gegen Zagreb verfolgten. Nach dem 9:2 konnten wir – zumindest die Bayern-Fans unter uns – zufrieden schlafen gehen.

 

18.09.2024

 

Der Mittwoch stand im Zeichen eines traurigen Kapitels der Geschichte Kroatiens: Bei einer Führung durch die Altstadt der nahe gelegenen Stadt Karlovac sahen wir noch Narben des Jugoslawien-Krieges zu Beginn der 1990er Jahre. Die ehemalige Garnisonsstadt, 1579 vom österreichischen Erzherzog Karl II. gegründet, hatte zusätzlich viele Beschädigungen durch ein Erdbeben im Frühjahr 2020 davongetragen. Deshalb finden derzeit umfangreiche Sanierungs- und Baumaßnahmen in der Stadt statt, was uns beim Stadtrundgang bei schönstem Wetter jedoch nicht störte. Dabei sahen wir, neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt, auch den alten Terracottabrunnen, aus dem während der Bierwoche (Ende August) anstatt Wasser Bier sprudelt!

Nach dem Mittagessen fuhren wir in das nahe gelegene Dorf Turanj, das aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum Frontverlauf während des Heimatkrieges 1991-1995 besondere strategische Bedeutung hatte. Dort widmet sich ein Museum der Dokumentation des Kriegsverlaufs und der Verteidigung, aber ganz besonders auch der exemplarischen Darstellung der Schicksale einzelner Soldaten und Zivilisten. Wir erfuhren in dem Museum zu unserer großen Überraschung auch, dass unser touristischer Führer ebenfalls in Turanj gekämpft hatte. Berührend war der Abschluss im Gedenkraum für die militärischen und zivilen Opfer des Krieges im Raum Karlovac-Turanj: Manche waren erst 18 Jahre alt, als sie starben!

 

19.09.2024

 

Am Vormittag besuchten wir das „Grüne Hufeisen“ in der Zagreber Unterstadt: Eine Anlage verschiedener Parks, Pavillons und Universitätsgebäude, die im Wesentlichen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt worden sind. Auch das Nationaltheater von Kroatien ist hier zu finden. Die Grünanlagen, zu denen auch der botanische Garten zählt, laden bei schönem Wetter zum Verweilen ein.

Nach einer wohltuenden, einstündigen Pause begaben wir uns mit der Straßenbahn Zagrebs auf den Weg in Richtung Maksimir Park. Dort befindet sich auch der berühmte Zoo von Zagreb. Die Straßenbahn beförderte uns durch die Straßen, als es auf halber Strecke zu einer kleinen, unerwarteten Komplikation mit einem älteren Herrn kam. Obwohl er aufgebracht schien, bewahrten wir Ruhe und lösten die Situation großem Geschick. Die Weiterfahrt verlieft zum Glück ohne weitere Komplikationen.

 

Der Zoo von Zagreb liegt direkt gegenüber dem Stadion Maksimir, der Heimat des Fußballclubs Dinamo Zagreb. Beim Anblick dieses Stadions mussten wir sofort an die imposante Allianz Arena in München denken, an der wir während unserer Anreise vorbeigefahren sind. Während die Allianz Arena mit ihrer modernen Architektur und mit ihrer Beleuchtung bei Spielen förmlich strahlt, wirkte das Maksimir Stadion im Vergleich deutlich bescheidener und konnte in puncto Schönheit nicht wirklich überzeugen. Doch wir waren schließlich nicht wegen des Stadions hier, sondern wegen des Zoos.

 

Kaum hatten wir das Tor des Zoos durchschritten, bemerkten wir eine merkliche Veränderung in Valentins Stimmung. Er war offensichtlich nicht sonderlich begeistert – Er ist nicht der größte Fan von Zoos, da er der Überzeugung ist, dass die Tiere oft nicht artgerecht gehalten werden. Dennoch beschlossen wir, den Tag zu genießen und machten uns in kleinen Gruppen auf, um den Zoo zu erkunden. Joschua, Philip, Tizian, Valentin und wir schlenderten gemeinsam durch die verschiedenen Gehege und konnten dabei eine beeindruckende Vielfalt an Tieren bewundern.

 

Von einheimischen Tieren wie Ziegen und Murmeltieren über exotische Geschöpfe wie Zebras, Löwen und Krokodile bis hin zu faszinierenden Schlangen, Spinnen und Gürteltieren – die Vielfalt war überwältigend. Unser Highlight war unser Besuch beim Bären. Philip wollte sich ihm Stellen, aber im Anblick an Philips majestätischen Erscheinens, hatte er wohl zu große Angst rauszukommen. Jeder Schritt durch den Zoo brachte uns neue Entdeckungen.

Was uns besonders auffiel, war die harmonische Integration des Zoos in die natürliche Umgebung des Parks. Links und rechts unseres Weges reihten sich majestätische Bäume, und dichte Sträucher schmückten die Pfade. Das satte Grün der Pflanzenwelt verlieh dem Zoo eine geradezu beruhigende Atmosphäre und ließ fast vergessen, dass wir uns mitten in einer Großstadt befanden. Insgesamt machte der Tierpark einen sehr gepflegten und natürlichen Eindruck, was die Erfahrung umso angenehmer machte. Es war ein spannendes und gleichzeitig entspanntes Erlebnis im Herzen Zagrebs.

 

Den Abend verbrachten wir in der Schule, bei hausgemachtem Gebäck (Languši) und einem Schnupperkurs in traditionellem kroatischem Volkstanz (Kolo), bei dem wir uns ziemlich gut schlugen (wie wir finden;-)).

 

20.09.2024

 

Unser letzter Tag in Zagreb! Am Vormittag bereiteten wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern Präsentationen vor, in denen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren ließen. Vor einem Publikum aus Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschule trugen wir anschließend die kurzen Referate vor. Vielleicht werden ein paar von ihnen im nächsten Jahr Bamberg besuchen?

Am Abend konnten wir dann planmäßig mit dem Nachtzug die Heimreise antreten. Entgegen der Ankündigung der österreichischen Bahn und allen Erwartungen stand sogar unser Liegewagen bereit! Somit kamen wir halbwegs ausgeruht am nächsten Morgen in Bamberg an.

Wir danken den Kolleginnen und Kollegen und den Schülerinnen und Schülern der Hotel- und Tourismusschule Zagreb von Herzen für die freundliche Aufnahme, das abwechslungsreiche und interessante Programm und für die insgesamt gute Zeit, die wir in Zagreb verbringen durften!

 

Hvala lijepa i doviđenja!