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Ein herausragender Erfolg für das Dientzenhofer-Gymnasium: Bei der Deutschen MTB-Schulmeisterschaft in Nürnberg sicherte sich unser U18-Team den dritten Platz und ist damit die drittbeste Schulmannschaft Deutschlands in dieser Altersklasse. Nach dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft im Juli gelang nun auch auf Bundesebene der Sprung aufs Podium.

Am Montag Vormittag begann der Wettkampf bei bewölktem, aber trockenem Wetter mit dem Geschicklichkeitsparcours. In sieben Sektionen waren vor allem Bike-Handling, Balance und Präzision gefragt. Auf dem Programm standen unter anderem verschiedene Holz- und Hinderniselemente, enge Fahrlinien und eine Wippe, auf der das Rad kontrolliert zum Stillstand gebracht werden musste. Hinzu kam ein Überraschungselement, das den Fahrerinnen und Fahrern erst vor Ort bekannt gegeben wurde.

Das DG erwischte einen starken Auftakt. Lasse absolvierte den gesamten Geschicklichkeitsparcours fehlerfrei und blieb damit ohne Zeitstrafe. Blanka und Ludwig leisteten sich jeweils lediglich zehn Strafsekunden, Elmar 15 Sekunden und Johannes 45 Sekunden. Damit war die Ausgangslage für das entscheidende Rennen am Dienstag vielversprechend.

Bei blauem Himmel und Sonnenschein ging es am zweiten Wettkampftag auf die Rennstrecke. Gestartet wurde im Nürnberger Radrennstadion, bevor der Kurs ins angrenzende Gelände führte. Insgesamt waren vier Runden zu absolvieren.

Die Strecke kam weitgehend ohne nennenswerte Steigungen aus – ihre besondere Herausforderung lag vielmehr in der sehr engen Streckenführung. Schmale Passagen und enge Kurven wechselten sich mit schnellen Abschnitten ab. Auf dem trockenen und festen Untergrund konnten hohe Geschwindigkeiten gefahren werden, gleichzeitig bot der Kurs nur wenige Stellen, an denen gefahrlos überholt werden konnte. Eine gute Linienwahl, Konzentration und das richtige Timing waren deshalb entscheidend. In den einzelnen Fahrergruppen entwickelte sich ein enges Rennen mit zahlreichen Positionskämpfen und immer wieder wechselnden Platzierungen.

Besonders stark präsentierte sich erneut Lasse. Nach seinem fehlerfreien Technikparcours war er auch im Rennen der schnellste DG-Fahrer und belegte mit einer Gesamtzeit von 16:15 Minuten den dritten Platz in der Einzelwertung. Zum Sieger, der nach 15:55 Minuten ins Ziel kam, fehlten lediglich 20 Sekunden.

Auch Elmar auf Rang 15 und Johannes auf Rang 16 zeigten starke Rennen. Gemeinsam mit Lasse stellten sie die drei schnellsten Zeiten des DG und gingen damit in die Mannschaftswertung ein. Blanka und Ludwig komplettierten das fünfköpfige Team und zeigten insbesondere mit ihren jeweils nur zehn Strafsekunden im Geschicklichkeitsparcours, wie ausgeglichen stark die Mannschaft fahrtechnisch besetzt war.

In der Mannschaftswertung wurde es schließlich richtig eng: Mit einer Gesamtzeit von 52:58 Minuten sicherte sich das Dientzenhofer-Gymnasium den dritten Platz in Deutschland. Lediglich 58 Sekunden fehlten auf Rang zwei (52:00 Minuten), das Siegerteam lag mit 51:17 Minuten nur 1:41 Minuten vor dem DG. Der Abstand zur viertplatzierten Mannschaft war dagegen bereits deutlich größer.

Bei der anschließenden Siegerehrung durften Blanka, Lasse, Ludwig, Elmar und Johannes schließlich gemeinsam aufs Podium und ihre Bronzemedaillen entgegennehmen. Nach dem Bayerischen Meistertitel nun auch bei der Deutschen Schulmeisterschaft unter den besten drei Mannschaften zu stehen, ist ein außergewöhnlicher sportlicher Erfolg.

Herzlichen Glückwunsch an unser MTB-Team zum dritten Platz bei der Deutschen Schulmeisterschaft und damit zu Bronze auf Bundesebene!

Wir wünschen unseren neuen Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen und allen anderen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins das neue Schuljahr und viel Erfolg!

 

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen war das Schulfest am Mittwoch, den 29.07.2026, ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sorgten für beste Stimmung auf dem gesamten Schulgelände. Besonders groß war der Andrang am Getränkestand des Elternbeirats sowie am beliebten Pizzastand. Darüber freute sich der Elternbeirat ganz besonders, denn die erzielten Einnahmen kommen direkt den Schülerinnen und Schülern des DG zugute und unterstützen zukünftige Projekte und Anschaffungen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ohne dieses großartige Engagement wäre ein solches Fest nicht möglich.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Ehrung von Schülerinnen und Schülern für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Schuljahr. Der Elternbeirat durfte zahlreiche Urkunden und Gutscheine überreichen und so besondere Erfolge in den unterschiedlichsten Bereichen würdigen. Das große Interesse des Publikums zeigte, wie wichtig Anerkennung und Wertschätzung sind. Der Stolz und die Freude der ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler waren deutlich zu spüren und machten diesen Moment zu einem besonderen Höhepunkt eines gelungenen Schulfestes.

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Der Elternbeirat des DG wünscht der gesamten Schulfamilie wunderschöne Sommerferien und freut sich darauf Alle erholt im neuen Schuljahr wiederzusehen.

Ein herrlicher Sommertag bot den passenden Rahmen für das gelungene Sommerfest des Dientzenhofer-Gymnasiums. Die Klassen hatten mit ihren Lehrkräften zahlreiche Aktionen vorbereitet, die Musikerinnen und Musiker boten Kostproben ihres Könnens und nicht zuletzt wurde besonders engagierte Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. So verbachten Eltern, Ehemalige, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler einen abwechslungsreichen Nachmittag und Abend. Herzlichen Dank allen Lehrkräften, Schülern und Schülerinnen, dem Elternbeirat, der Gesellschaft der Freunde des Dientzenhofer-Gymnasiums, den Damen und Herren der Verwaltung und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

 

Am Donnerstag, den 16.07.2026, besuchte der mehrfach ausgezeichnete Kriegsfotograf und Journalist Till Mayer erneut das DG, um vor Schülerinnen und Schülern der achten bis zehnten Jahrgangsstufe über seine Arbeit, seine Eindrücke und Erlebnisse zu berichten.

Dabei stand der russische Angriffskrieg auf die Ukraine im Zentrum; Mayer dokumentiert seit bereits 2017 seit Kampfhandlungen in der Ukraine, v.a. im Osten des Landes, in Büchern wie „Europas Front: Krieg in der Ukraine“ (2024) sowie zuvor „Donbas: Europas vergessener Krieg“ (2019) und ganz aktuell: Widerstand – Freiheitskampf der Ukraine (Februar 2026), aber auch in Ausstellungen und filmischen Dokumentationen.

Anhand weniger ausgewählter Bilder und der Geschichten dahinter, also der Erfahrungen der Menschen, die er fotografieren und interviewen durfte, schilderte er seine Arbeit unter schwierigen Bedingungen im Krieg, v.a. aber die Auswirkungen, die der russische Angriff und die Art der Kriegsführung durch Russland auf die Menschen in der Ukraine hat.

Besonders deutlich wurden dabei der unbedingte Wunsch nach Freiheit sowie die Tapferkeit und der Durchhaltewillen der Ukrainer; den erschöpften Soldaten auf dem Sofa beispielsweise konnte er 2019 einige Tage begleiten, bevor ihn sein Schicksal als Kriegsopfer ereilte. Mit dem Foto, das heute auf dem Grabstein des jungen Mannes angebracht ist, halten seine Angehörigen ihn in Erinnerung – bemerkenswert auch, dass beide Söhne weiterkämpfen und die Witwe als Freiwillige hinter der Front engagiert ist.

Er erklärte am Beispiel einer Ukrainerin mit kubanischen Wurzeln auf beklemmende Weise, wie der Krieg die Menschen auch innerlich verletze. Die junge Frau, die als Scharfschützin gekämpft hat, litt unter der Traumatisierung durch den Kriegseinsatz, wollte aber unbedingt wieder zurück, um ihren Beitrag zur Verteidigung zu leisten – aller Erschöpfung und inneren Dämonen zum Trotz.

Davon abgesehen, verdeutlichte er an Familiengeschichten den Krieg als großen Zeitvernichter: Denn die Jahre im Schützengraben sind verlorene Jahre für die Väter (und Mütter) und ihre Angehörigen. Noch bedrückender fielen seine Hinweise zum Massaker Butscha aus – dort hatten russische Besatzer willkürlich Zivilisten gefesselt und hingerichtet, wider alle Gesetze, wider alles Kriegsrecht. Auch hier zeigte sich Mayers persönlicher Zugang: Er kennt Angehörige der Opfer persönlich, will die Wahrheit der Verbrechen zeigen und dokumentierte beispielsweise auch die Umbettung von Opfern aus Massengräbern in würdevolle Einzelgräber.

So geht es ihm auch darum, mit der Berichterstattung über den Krieg die Ukraine zu unterstützen: einerseits die Menschen dort durch Empathie und Zuhören, andererseits, um das wichtige Thema in den westlichen Nachrichten und das Bewusstsein von diesem Angriffskrieg bei uns im Frieden wachzuhalten. Zugleich rückt er beispielsweise Probleme von Kriegsversehrten in der Ukraine selbst mit seinen Fotoreportagen ins Licht der Öffentlichkeit.

Daneben engagiert sich Mayer auch ganz konkret, in spontanen Einzelaktionen, aber auch zugunsten von Kriegsversehrten, Kranken und anderen.

Als Journalist will er trotz der eindeutigen Sachlage – es handelt sich um einen russischen Angriffskrieg – beispielsweise in Reportagen seine eigene Meinung zurückhalten. Auch in Interviews gibt er den Befragten und ihren Hoffnungen, Klagen, Wünschen Raum und Ausdruck. Eindringlich betonte Mayer, dass er zwar den Krieg ablehnt – aber eben kein Weg an der Notwendigkeit der auch militärischen Verteidigung von Demokratie und Freiheit vorbeiführt. In der Fragerunde skizzierte er die problematische Quellenlage – unverfälschte Originalstimmen aus Russland sind kaum zu bekommen und wies auf die Gefahren für die Reporter und die Helfer bei jedem Einsatz hin.

An der Front: Schützengraben in apokalyptischer Kriegslandschaft

Aufgrund der furchtbaren Szenen an der Front lag die Frage nach seinem Umgang mit psychischen Belastungen nahe; Mayer pochte einerseits auf Empathie als grundlegender Arbeitshaltung, v.a. aber auch auf der Trennung von Beruf und Privatleben. Nur mit Familie, Freunden und stabilem Umfeld sei es wohl langfristig möglich, diese Arbeit auf sich zu nehmen.

Zudem imponiert ihm der Mut der ukrainischen Menschen, ihr Freiheitsdrang und ihre Ablehnung der russischen Gewaltherrschaft; daneben gibt es Glücksmomente, wenn z.B. die Rettung einzelner Personen wieder einmal, knapp, unter Zeitdruck und permanenter Drohnenbedrohung, – aber dennoch – gelungen ist.

Die Aufmerksamkeit beim Vortrag des vielgereisten Journalisten sowie die kritischen Nachfragen und auch die am Ende teils recht großzügig gegebenen Spenden unserer Schülerinnen und Schüler zeigten die Wirkung, die Mayers nahbar gebotener, aber doch sehr eindringlicher Vortrag erzielen konnte.

 

Rupert Plischke/Gabriele Görlich

Am 6. und 7. Juli 2026 fand das alljährliche Sommerkonzert im Mehrzweckraum statt. Die Zuhörer bekamen perfekt einstudierte Aufführungen des Unterstufenensembles, der Schulband sowie der Bigband zu hören. Auch der Unterstufenchor sowie der Mittel-/Oberstufenchor verzauberten mit ihren schönen Melodien. Der Elternbeirat sorgte an den gut besuchten Veranstaltungen für die Verpflegung. Bei sommerlichen Temperaturen waren die gekühlten Getränke der Verkaufsrenner und die Besucher konnten sich mit den angebotenen Laugenstangen stärken. Der Erlös kommt wieder den Schülerinnen und Schülern des Dientzenhofer-Gymnasiums zugute.

Euer Elternbeirat

Drei DG-Schüler glänzen beim Pangea-Finale in München

Am Samstag, den 13.06.2026, fand in München das Finale des diesjährigen Pangea-Mathematikwettbewerbs statt. Dabei handelt es sich um die dritte und letzte Wettbewerbsrunde, die zeitgleich in allen Bundesländern ausgetragen wird. Dadurch entsteht neben den Landeswertungen auch ein deutschlandweites Ranking für jede Jahrgangsstufe.

Für das Finale werden in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 jeweils nur die zehn besten Schülerinnen und Schüler Bayerns eingeladen. Insgesamt qualifizierten sich somit lediglich 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Landesfinale in München.

Umso bemerkenswerter ist es, dass gleich vier dieser 60 Finalplätze an Schülerinnen und Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums gingen. Nominiert waren Yinuo Cai (7. Jahrgangsstufe), Malte Schuberth und Milan Pavlovic (beide 8. Jahrgangsstufe) sowie Kai Fischer (10. Jahrgangsstufe). Aufgrund einer Terminüberschneidung konnte Malte Schuberth leider nicht am Finale teilnehmen.

Die drei übrigen DGler sorgten jedoch für herausragende Ergebnisse:

  • Yinuo Cai (7. Jahrgangsstufe) gewann eine Goldmedaille und erreichte im deutschlandweiten Vergleich einen hervorragenden 4. Platz.
  • Milan Pavlovic (8. Jahrgangsstufe) wurde ebenfalls mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
  • Kai Fischer (10. Jahrgangsstufe) erzielte eine Silbermedaille.

Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille gehört das Dientzenhofer-Gymnasium erneut zu den erfolgreichsten Schulen Bayerns und bestätigt eindrucksvoll die starke Wettbewerbsarbeit der vergangenen Jahre.

Herzlichen Glückwunsch unseren drei Preisträgern zu diesem außergewöhnlichen Erfolg!

Diesen Samstag war es endlich soweit. Die komplett von der SMV gesponsorte Fahrt von 100 DGlern zum Club konnte bei Sonnenschein und guter Stimmung früh um zehn am Hauptbahnhof Bamberg starten. Neben 32000 Zuschauern jubelten wir den Club-Spielern zu, schafften es aber leider nicht zum erhofften Heimsieg. Düsseldorf gewann 1:0. Das Erlebnis Stadion, Zuschauermasse, An- und Abreise mit der DB war aber auf jeden Fall ein tolles Erlebnis für 100 DGler und acht Lehrer, welche sich für die Aufsicht bereit erklärten. Herzlichen Dank an sie,  den Club für die Freikarten und unsere SMV, welche die Reisekosten übernahm. Hoffentlich gibts die Aktion nächstes Jahr wieder! 

Tobias Reinauer