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Die Altersstrukturen der Schulwettkampfmannschaften wurden seitens der Landesstelle für den Schulsport denen der Vereine angepasst. Plötzlich durften sechs der neun Mädchen der DG-Mädchenmannschaft III vom Vorjahr zu Schuljahresbeginn 2025/26 keinen Wettkampf III mehr spielen und wurden ohne Vorwarnung in den Wettkampf II ‚katapultiert‘. Dadurch können viele Spielerinnen nun nicht nur ein Jahr Schulmannschaft weniger spielen (einige fielen plötzlich ganz raus), sondern man traf auch auf überwiegend ältere Jahrgänge und zudem hat sich auch der Spielmodus von verpflichtender Mensch-zu-Menschverteidigung auf die Möglichkeit der Zonenverteidigung hin verändert. Eine Verteidigungsform, die die Mädchen in den Wettkampfmannschaften (III und IV) vorher laut Ausschreibung nie spielen durften und gegen die sie dadurch bislang auch nie angreifen mussten. So fuhr nun diese sehr junge WKII-Mannschaft -mit den neuen Bedingungen im Gepäck- am 9.2.26 zum Nordbayernfinale nach Nabburg in die Oberpfalz. Das erste Spiel gegen die großen Herzogenauracherinnen wurde zwar mit 40:32 gewonnen, jedoch zeigte sich schon hier die Problematik gegen eine Zonenverteidigung angreifen zu müssen. Im 2. Spiel gegen die das MGG aus Würzburg fanden die DG-Mädels in den ersten Minuten kein Rezept, um die starken Gegnerinnen zu stoppen, so dass man nach 10 Minuten extrem im Rückstand war (8:26). Die Mädels, angetrieben von ihrer Mannschaftsführerin Amy gaben jedoch nicht auf und kämpften sich Korb um Korb heran. Trotzdem dass die 2. Halbzeit mit 22:13 dadurch gewonnen werden konnte, reichte die Zeit (2×10 Minuten Spielzeit) nicht mehr aus, um das Spiel vielleicht doch noch für sich entscheiden zu können. So verloren sie gegen die späteren Siegerinnen mit 30:39. Im 3.Spiel traf man auf die Gastgeberinnen des JAS-Gymnasiums, die fast überwiegend einen Kopf größer als die DGlerinnen waren. Über ein 19:19 zur Halbzeit konnte hier dann doch noch ein ungefährdeter 36:23 Sieg erspielt und damit der 2. Platz im Nordbayernfinale erreicht werden (gleichzeitig bedeutet dies den 3. Platz im Landesfinale). Herzlichen Glückwunsch liebe Mädels.

Für das DG spielten (von links): Paula Hübner; Olivia Waldner; Ella Kaiser; Philomena Gottwald; Amy Grasser; Magdalena Ludwig; Hannah Pfund; Mia Bluhm und Clara Götz

Coach Gaby Weckwerth

In der Wettkampfklasse II durfte das DG bei den Oberfränkischen Meisterschaften einen doppelten Erfolg verbuchen.
Die Mädchen traten in Hollfeld zu ihrem Bezirksfinale an. In den beiden Spielen gegen die Staatliche Gesamtschule Hollfeld und das JCR-Gymnasium Hof konnte man sich jeweils mit 2:0 (25:12, 25:14 und 25:14, 25:23) durchsetzen und somit für das Nordbayernfinale qualifizieren.
Gleiches traf auch auf die Mannschaft der Jungen zu, die ebenfalls souverän in zwei Spielen gegen das Gymnasium Casimirianum Coburg (25:15, 25:20) und das MWG Bayreuth (25:18, 25:21) jeweils mit 2:0 die Oberhand behielten.
Heike Hölzlein und Johannes Marr

Die Turnmannschaft des Dientzenhofer-Gymnasiums erreichte beim Bezirksfinale in Hof einen hervorragenden 3. Platz. Die Schülerinnen Katharina Dorscht, Lia Hofmann, Emma Kehl, Sophia Lang und Emma Schott überzeugten mit starken Leistungen an den Geräten Boden, Stufenbarren, Sprung und Schwebebalken. Trotz ihres noch jungen Alters konnten sie mit der Konkurrenz bestens mithalten und ihr Können eindrucksvoll zeigen.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und weitere tolle Wettkämpfe!

Ulrike Rigo

Am 30. Januar 2026 brachte Frau Stier im Rahmen des Sportunterrichts und in einer freiwilligen Tanzstunde am Nachmittag einigen Schülerinnen und Schülern den Flashmob “One Billion Rising” näher und setzte damit ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: https://www.dg-info.de/tanzen-gegen-gewalt-2/

“One Billion Rising” ist eine globale Kampagne, die 2012 von der Künstlerin und Feministin Eve Ensler ins Leben gerufen wurde. Der Name der Kampagne bezieht sich auf eine erschreckende Statistik der Vereinten Nationen, wonach eine von drei Frauen weltweit im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt wird – das entspricht etwa einer Milliarde Frauen. Ziel der Kampagne ist es, durch gemeinsame Tanzaktionen und Flashmobs auf diese Problematik aufmerksam zu machen und Solidarität im Kampf gegen Gewalt zu zeigen.

Mit viel Engagement zeigte Frau Stier ihnen die verschiedenen Tanzbewegungen, die speziell für diese Kampagne entwickelt wurden. So lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur eine neue Tanzchoreografie, sondern wurden auch für ein wichtiges gesellschaftliches Thema sensibilisiert. Der Flashmob “One Billion Rising” hinterließ einen bleibenden Eindruck und ermutigte die Schülerinnen, sich aktiv gegen Gewalt an Frauen einzusetzen.

Wir danken Frau Stier herzlich für ihren Besuch und hoffen, dass diese Erfahrung die Schülerinnen weiterhin dazu motiviert, für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einzutreten.

Am 14. Februar wird der Flashmob “One Billion Rising” auf dem Maxplatz in Bamberg getanzt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und ein starkes Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Gemeinsam können wir die Welt ein Stück sicherer und gerechter machen.

Daniel Förster

Fachschaftsleiter Sport

Unsere Skilehrerteam im Skikurs II 2026:
E. Schneider, Platzöder, Reinauer, Förster, Heyer

Donnerstag – 5. Februar 2026

Letzter Skikurstag – Zauchensee, Schnee und ein besonderes Finale

Am letzten Tag unseres Skikurses ging es für alle Gruppen nach Zauchensee. Da wir dort den ganzen Tag verbrachten, startete der Morgen mit dem Packen von Lunchpaketen – belegte Brötchen und Getränke durften natürlich nicht fehlen.

Schon bei der Ankunft wartete eine kleine Besonderheit auf uns: Schneeflocken. Zum ersten Mal in dieser Woche konnten wir bei leichtem Schneefall Ski fahren – ein ganz neues Erlebnis und eine schöne Abwechslung für alle Gruppen. Zauchensee bot dabei ideale Bedingungen: von roten Pisten bis hin zu anspruchsvollen schwarzen Abfahrten war für unsere Könnergruppe, fortgeschrittenen Fahrerinnen und Fahrer ebenso viel geboten wie für die ehemaligen Anfänger, die sich auch schon Fortgeschrittene sind.

Am Nachmittag stand noch ein kurzer Einblick in das österreichische Après-Ski auf dem Programm, bevor es zurück in die Unterkunft ging. Dort stärkten sich alle bei Spaghetti Bolognese oder mit Tomatensoße – doch das eigentliche Highlight folgte erst danach.

Am Abend hieß es: Rodeln. Zunächst ging es eine gute Stunde zu Fuß eine Nebenstraße hinauf bis zur Bifeis-Hütte. Oben angekommen konnte sich, wer wollte, mit einem Getränk versorgen – und dann begann die rasante Abfahrt. Eine lange, beleuchtete Rodelpiste führte über 10 bis 12 Minuten talabwärts und sorgte für einen unvergesslichen Abschluss unseres Skikurses.

Ein letzter Tag mit vielen neuen Eindrücken, sportlichen Herausforderungen und einem Erlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Mittwoch – 4. Februar 2026

Wir sind heute schon um sieben Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück haben wir gemeinsam mit Herrn Reinauer Geburtstag gefeiert und sind danach ins Skigebiet gefahren. Dort lief das Skifahren noch besser als am Vortag.

Ein besonderes Highlight war das Fahren im Buddy-System mit einer Anfängergruppe. Dabei unterstützt ein Könner einen Anfänger, was nicht nur sehr hilfreich war, sondern auch richtig viel Spaß gemacht hat.

Um 12 Uhr gab es Mittagessen und nach einer kurzen Pause ging es wieder auf die Piste. Die Profis fuhren gemeinsam mit den Fortgeschrittenen bei Frau Schneider und Herrn Förster – und das in einem ziemlich hohen Tempo.

Am Abend standen dann noch das gemeinsame Essen, ein spannendes Fußballspiel Lehrer gegen Schüler und anschließend eine richtig coole Party mit DJ und guter Musik auf dem Programm. Insgesamt war es ein rundum gelungener und sehr schöner Tag.

Von Kira und KI

Dienstag  – 3. Februar 2026

Unser Tag startete heute mit einem leckeren und gesunden Frühstück, damit wir genug Kraft für die Piste hatten. Danach hieß es: Schnell umziehen! Mit unseren Skisachen im Gepäck stiegen wir in den Bus, wo wir bei cooler Musik schon richtig gute Stimmung hatten.

An der Piste angekommen, trennten sich unsere Wege: Während die Profis und Fortgeschrittenen direkt auf den hohen Berg fuhren, testeten wir Anfänger die blaue Piste. Aller Anfang ist schwer – deshalb sind ein paar von uns auch mal im Schnee gelandet, aber das gehörte zum Spaß dazu!

Mittags trafen wir uns alle wieder. Zur Stärkung gab es heißes Gulasch oder eine feine Kürbissuppe, und als süßes Highlight bekamen wir Kuchen zum Nachtisch.

Frisch gestärkt ging es am Nachmittag wieder in den Schnee, aber diesmal auf eine andere Strecke. Unsere Anfängergruppe flitzte mehrmals durch den lustigen Zauberwald, während die „Könner“ die steilen Pisten hinunterjagten.

Zurück in der Jugendherberge wartete schon das nächste Highlight auf uns: Es gab Pizza zum Abendessen und Eis als Belohnung hinterher. Den krönenden Abschluss des Tages erlebten wir in der Therme Amade, wo wir im warmen Wasser richtig entspannen konnten. Das war ein genialer Tag!

Von: Rasan, Magdalena, Elisa und KI

Montag – 2. Februar 2026

Heute begann unser Tag ab 7:00Uhr. Nach dem Aufstehen stärkten wir uns beim Frühstück, bevor Zeit für etwas Spiel blieb.  

Die Vorfreude war groß, denn bald ging es mit dem Bus zur Skipiste, wo die Anfänger ihre erste Fahrt mit einem Schlepper machten und die Könner und Fortgeschrittene neue Pisten in Flachau erkundeten. Auch wenn es anstrengend und stellenweise ziemlich rutschig war, hatten alle jede Menge Spaß und waren mit vollem Einsatz dabei. 

 Nach dem Skifahren brachte uns der Skibus zurück, damit wir gemeinsam zu Mittag essen konnten. Es gab Schnitzel, genau das Richtige nach einem aktiven Vormittag. Am Nachmittag fuhren wir erneut los – diesmal auf eine ganz neue Piste nach Moadörfl, was für viel Abwechslung und neue Herausforderungen sorgte. 

 Am Abend wartete noch einmal ein leckeres Essen auf uns. Danach wurde es richtig gemütlich und zugleich sportlich, denn der Spieleabend begann. Es gab ein Hallenfußballturnier, Tischtennis und verschiedene Brettspiele, sodass für jeden etwas dabei war.
Am Ende waren wir uns alle einig: Es war ein rundum gelungener Tag voller Bewegung, Spaß und guter Laune. 

 von Finn, Josef und KI 

Sonntag – 1. Februar 2026

Unser Tag startete früh mit der Busfahrt um 6:30 Uhr. Die Fahrt verlief insgesamt sehr entspannt, auch wenn unser geplanter Stopp bei McDonald’s an einer Raststätte leider nicht geklappt hat. Nach unserer Ankunft in der Unterkunft stärkten wir uns zunächst beim Mittagessen, bevor wir unsere Skiausrüstung erhielten.

Anschließend ging es auf die Piste. Die Anfänger machten sich zuerst mit den Skiern vertraut und übten ihre ersten Kurven. Einige von ihnen konnten danach sogar schon eine richtige Piste hinunterfahren – natürlich noch in vorsichtigen, kleinen Bögen. Die Fortgeschrittenen fuhren gemeinsam mit Herrn Platzöder und Herrn Förster die Piste hinunter.

Gegen 16 Uhr kehrten wir zurück in die Unterkunft und entspannten uns dort ein wenig. Danach gab es Abendessen: Kaiserschmarrn. Am Abend schauten wir noch etwas Handball und lernten gemeinsam die Pistenregeln.

Fazit: Der erste Tag war sehr entspannt und ein gelungener Start ins Skilager. 😊

Der Text wurde verfasst von Noah, Luiz und KI

Volleyball Jungen III werden Stadtmeister
Als Stadtmeister bezeichnen darf sich die Jungen-Mannschaft des DGs in der Wettkampfklasse III, bestehend aus Emil Schatz, Ludwig Stier, Sebastian Oeder, Miguel Butzbacher und Len Müller. Sie gewann deutlich mit einem 3:0 Punktestand gegen die Mannschaft des E.T.A. Hoffmann Gymnasiums und konnte sich damit den Stadtmeistertitel sichern. 
Volleyball Jungen II stehen im Bezirksfinale
Auch die Volleyball Jungs Wettkampf II gewinnen souverän den regional Entscheid. Ohne Satzverlust geht es jetzt am 5.2. nach Coburg ins Bezirksfinale.
Tobias Reinauer

Mit zwei Siegen gegen das CVG Kulmbach und dem CG Bamberg sicherten sich die DG-Mädels auch in diesem Schuljahr die oberfränkische Meisterschaft und qualifizierten sich damit für das Nordbayernfinale am 9.2.26 in Nabburg / Oberpfalz.

Für das DG waren im Einsatz ( von links ): Mia Bluhm; Amy Grasser; Ella Kaiser; Olivia Waldner; Coach Gaby Weckwerth; Magdalena Ludwig; Hannah Pfund; Clara Götz; Paula Hübner und Philomena Gottwald

67. Haferkorn-Turnier

Siegerehrung

„Haferkorn“-Siegesjubel pur: Sechs Jahre nach ihrem letzten Erfolg gewannen „Lieblings-Liebige“ zum neunten Mal die begehrte Silberschale. Eingerahmt von den beiden Organisatoren Reinhold Eckert (links) und Bertram Wagner und zusammen mit CG-Schulleiter Thomas Kreutzmann (Mitte) ließen (stehend von links) Benjamin Schmittlutz, Uli Hirmke (4 Punkte im Finale), Maximilian Montag, Dirk Dippold (9), Maximilian Glas, Erik Land (11), Christoph Höning (8) und Patrick Dykes (2) ihrer Titel-Freude freien Lauf.

Foto: Katja Wagner

Die sechs „glorreichen Haferkörner“: Dem DG-Lehrer-Hausmeister-Team gelang im Einlagespiel gegen die CG-Lehrkräfte die sportliche Revanche für die Vorjahres-Niederlage.

Foto: privat

„Lieblings-Liebige“ entthronen Seriensieger „HASSler“

Jede Siegesserie hat bekanntlich einmal ein Ende, so auch die der „HASSler“ (OR-Meister 2009), die letztmals 2019 als Verlierer vom Parkett gingen. Beim Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier des Clavius- und Dientzenhofer-Gymnasiums fand der sechsmalige Titelträger in den Vorgängern „Lieblings-Liebige“ (2007) seinen Meister. Das Finale der 67. Auflage dieses Traditionsturniers als dem schulischen Basketball-„Mekka“ war der Höhepunkt einer Großveranstaltung mit 64 Begegnungen in neun Stunden, ausgetragen auf acht Spielfeldern. Während es für die Sieger bereits die neunte Siegeszeremonie war, merkte man Thomas Kreutzmann die Premieren-Freude an, als er die Silberschale an Dirk Dippold, der den verhinderten Spielführer Johannes Müller vertrat, überreichte. Mit dem Sieg des OR-Meisters von 2007 wurde nicht nur der Ansturm der jüngeren „Haferkorn“-Klassenmannschaften wieder abgewehrt, sondern auch die Klasse der beiden diesjährigen Finalisten eindrucksvoll untermauert. Anders ausgedrückt: Seit 2014 steht das Duo „HASSler“/„Lieblings-Liebige“ immer ganz oben.

Die über 250 „Haferkörner“, die traditionell am letzten Schultag vor Weihnachten aus allen Himmelsrichtungen an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren, konnten heuer Historisches genießen: Erstmals in den fast sieben Jahrzehnten wurde alle Begegnungen (128 Einsätze) von externen bzw. schulinternen Schiedsrichtern geleitet (so entfielen eigene Einsätze) und dank einer von Peter Heyer installierten App konnte das Turniergeschehen in allen Hallen ergebnismäßig zeitnah verfolgt werden. Dass diese Veranstaltung zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk verläuft, ist nicht nur ein Verdienst der beiden Bert Peßler-Nachfolger Reinhold Eckert und Bertram Wagner, sondern auch den engagierten Sportlehrer-Teams der veranstaltenden Schulen und den Kampfgerichten zu verdanken. Nicht weniger als 40 (!) Anschreiber, Zeitnehmer und Anzeigensteller vertauschten an diesem Tag die Schulbank mit der Sporthalle.

Als geeigneter Appetizer vor dem Endspiel erwies sich wieder das emotionale Lehrer-Einlagespiel. Dabei gelang dem DG-Team die sportliche Revanche souverän (41:16). Simon Schleicher (13) konnte sich als einziger CGler in der Offensive gut durchsetzen, die Sieger waren einfach ausgeglichener besetzt. Neben „MVP“ Christian Lother (12), bestens unterstützt von seinem Hausmeister-Kollegen Max Griebel (9), konnten sich Tobias Günther (9) und Peter Heyer (8) immer wieder durchsetzen.

Das Finale, ausgetragen vor einer rekordverdächtigen stattlichen Zuschauerkulisse und von dem Stamm-SR-Duo Heiner Desch/Jochen Eichhorn souverän geleitet, begann mit einem

minutenlangen Paukenschlag: Beim Titelverteidiger und Favoriten schien der Korb wie vernagelt zu sein und es dauerte bis zur siebten Spielminute, ehe der erste „HASSler“-Korb fiel. 0:13 – ein Alptraum-Start! „Lieblings-Liebige“ konnten von diesem Vorsprung erst einmal bis zur Halbzeit (18:9) zehren. Es dauerte dann aber nicht sehr lange, bis die Fans mit einem Kampf auf Biegen und Brechen belohnt wurden. 20:15, 25:23 – die Partie stand auf des Messers Schneide. Kevin Eichelsdörfer (10 Punkte), Thomas Zenkel (8) und Tim Seidelmann (6) zeigten ihre Klasse, hatten in ein paar Situationen aber nicht das notwendige Quäntchen Glück im Abschluss. Routiniers wie der ehemalige Bundesliga-Center Erik Land und seine Teamkameraden Christoph Höning, Dirk Dippold und Uli Hirmke blieben „cool“, hielten mit hoher Intensität dagegen und sicherten sich den verdienten Sieg (34:27).

Beide Finalisten hatten jeweils einen kritischen Turniermoment zu überstehen: Während der diesjährige „Vize“ im Achtelfinale sich erst in der Overtime gegen die „Astronauten“ (2017 – Mara Edelmann) durchsetzen konnte, rettete den späteren Turniersieger ein wahrer Dreier-Regen nach der Pause (16:21) gegen die „Los Angeles Lechners“ (2018 – Luis Ratschker) vor dem Ausscheiden. Noah Horlamus (13) und Paul Meyer (13) sorgten dafür, dass die „Lieblings-Liebige“ gehörig ins Schwitzen gerieten und nahe am Abgrund standen. Letztlich siegte doch Erfahrung gegen Jugend (41:33).

Nachdem es im anderen Halbfinale eine Neuauflage der „HASSler“ mit den „Üblichen Verdächtigen“ (2011 – Christoph Dippold) gab und im Vorjahr erst eine zweimalige dramatische Verlängerung entschied, schlug der Zeiger diesmal schnell um. Der Spielführer (15) war zu sehr auf sich allein gestellt und so geriet der „HASSler“-Finaleinzug nie ernsthaft in Gefahr (54:21).

Viertelfinale: HASSler – Astronauten 60:56 n.V., Los Angeles Lechners – Die Rüftl 31:18, Lieblings-Liebige – Haferkorn‘s Finest 40:19, Übliche Verdächtige – Drunk and Dunk 26:23

Halbfinale: HASSler – Übliche Verdächtige 54:21, Lieblings-Liebige – Los Angeles Lechners 41:33

Finale: Lieblings-Liebige – HASSler 34:27

Lehrer-Einlagespiel: DG – CG 41:16

Die exakte statistische Auswertung des Turniers unter klaus-haferkornturnier.de

Katja Wagner

„Treffen“ der „Haferkörner“ zum 67. Turnier

Hochstimmung beim traditionellen „Treffen“ der „Haferkörner“ mit dem Höhepunkt Gesangseinlage der „Haferkorn“-Sieger „Lieblings-Liebige“.

Foto: Katja Wagner

„Treffen“ als große Wiedersehensfeier längst Kultstatus

Die sportliche Jagd nach der begehrten Silberschale, die im Georgendamm dem nunmehr neunmaligen Gewinner „Lieblings-Liebige“ des Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturniers überreicht wurde, war gerade eine Stunde vorbei, da traf sich die große „Haferkorn“-Familie traditionell im „ausverkauften“ Bootshaus. Immer wieder als „Keimzelle des Bamberger Basketballs“ tituliert, hat das „Treffen“ längst Kultstatus und gleicht keineswegs einer „normalen“ Siegerehrung. Dies lässt sich allein schon mit der einzigartigen statistischen Auswertung aller 2565 Spielbögen seit 1958 und den damit verbundenen Ehrungen und Jubiläen sowie den lyrischen und musikalischen Auftritten des neuen Teilnehmers und des Siegers erklären.

Zwei Jahrzehnte „Haferkorn“ vollendete ein Trio: Werner Kloos („Die Peripheren“), Michael Katz („Die Simulanten“), Markus Lodes („Die Bierologen“). Silbernes 25er-Jubiläum wurde mit einer Medaille bedacht: Anton Goppert („Aireußer“), Timo Fuchs („Die Bierologen“), Daniel Wunderer („Bock-Bier-Boys“), Jan Hornung und Christoph Schmittroth (beide „Die Rüftl“). Sein drittes Jahrzehnt vollendete Rainer Falch („Pharisäer“).

Mit speziell angefertigten Zertifikaten bzw. Statistik-Bänden wurden „Urgesteine“ dieses Traditions-Turniers geehrt: Auf 35 Teilnahmen kann Axel Gerhartz („Anabole Steroide“) zurückblicken. Die „40“ machte Roland Börschel („Aireußer“) voll. Viele „Haferkorn“-Kapitel bei 45 Teilnahmen haben Martin Höning („Die Peripheren“), Robert Heckel und Heinz-Georg Bloß (beide „Aireußer“) geschrieben; dies gilt auch für Franz-Jürgen Melber, Bertram Wagner (beide „Aireußer“), Gerhard Frank sowie Jürgen Kohring (beide „Kuffekl GmbH“), die mit dem unverwechselbaren Zahlenwerk belohnt wurden.

Den Sprung in den „Club der Hunderter“ schafften Gerald Salberg („Aireußer“) und Dirk Dippold („Lieblings-Liebige“). Mit Hans-Jürgen Uch und Rainer Schabacker (beide „Die Peripheren“) gibt es nun zwei weitere „Haferkörner“, die über 200mal auf dem Parkett standen. Rafael Rempe wurde als Mitarbeiter geehrt (25) und Roland Back als Schiedsrichter (40).

Als neuer OR-Meister steht man tagsüber bei der Premiere unter den Körben, abends bekommt man dann die Feuertaufe auf der Bühne vor der versammelten „Haferkorn“-Gemeinde. Die „Drunk and Dunk“-Spieler wählten für ihre Vorstellung die Präsentation mittels Gedichten: Jeweils ein Spieler charakterisierte einen Teamkameraden mit all seinen Stärken und Schwächen. David Dorn und Co. feierten einen gelungenen Einstand.

Da wollten die Sieger 2025 nicht nachstehen: Es bringt die Erfahrung von neun Siegen mit sich, dass „Lieblings-Liebige“ die Klaviatur der Sieger-Aufführung aus dem „Effeff“ beherrschen. Sie ließen jeweils einen Akteur ihrer besiegten Gegner „antanzen“, diese wurden mit Kopfhörer versehen und mussten ihre Gesangskünste zeigen. Mit ihrer Umdichtung des Evergreens „Jingle Bells“ erzeugten die Sieger schließlich vorweihnachtliche Stimmung und Beifallsstürme.

Nach dem 67. Turnier ist der 23. Dezember 2026 bei allen „Haferkörner schon mit „rot“ notiert.

Katja Wagner