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Am 13. Januar 2026 nahmen 26 Teams des Dientzenhofer-Gymnasiums am diesjährigen Bolyai-Teamwettbewerb teil. Der Wettbewerb ist ein Teamwettbewerb, bei dem in 60 Minuten insgesamt 13 anspruchsvolle Multiple-Choice-Aufgaben zu lösen sind. Zu jeder Aufgabe stehen fünf Antwortmöglichkeiten zur Verfügung; je nach Aufgabe können mehrere Antworten richtig sein, sodass sich pro Aufgabe bis zu 32 mögliche Antwortkombinationen ergeben. Neben mathematischem Können sind daher insbesondere Teamarbeit, Diskussion, Strategie und Zeitmanagement gefragt.Die Spannung hielt dabei mehrere Tage an: Zwar war bereits seit Donnerstagmorgen, dem 15. Januar, bekannt, dass vier DG-Teams in Bayern jeweils unter den besten fünf liegen würden, doch erst am Donnerstagabend gegen 19:00 Uhr wurden die endgültigen Ergebnisse mit den exakten Punktzahlen sowie den bundesweiten Platzierungen veröffentlicht.

Die vorliegenden Resultate bestätigen eindrucksvoll das sehr hohe Leistungsniveau unserer Teams:

  • DG-5-2 (Maximilian Dürst, Fabienne Gick und Leo Waibel) erreichte bundesweit einen hervorragenden Platz 16 von 1727 Teams.

  • DG-6-1 (Noah Trenner, Noah Schuberth, Anton Uttenreuther und Maik Gabermann) belegte Platz 6 in Bayern sowie Platz 21 in Deutschland von 1491 Teams.

  • DG-7-1 (Noah Keilholf, Yinuo Cai, Fiona Hertel und Alfred Beyerlein) kam auf Platz 4 in Bayern und Platz 25 in Deutschland von 1176 Teams.

Den Höhepunkt bildete erneut das Team DG-8-1 (Malte Schuberth, Milan Pavlovic, Romy Oehl und Lina Popp).
Nachdem dieses Team bereits zweimal in Folge – in der 6. und 7. Jahrgangsstufe – als bestes deutsches Team zur internationalen Finalrunde nach Budapest reisen durfte, scheiterte eine Fortsetzung dieses außergewöhnlichen Erfolgs in diesem Jahr denkbar knapp.

Mit 200 von 210 möglichen Punkten erreichte DG-8-1 Platz 1 in Bayern sowie einen herausragenden 2. Platz in Deutschland von 808 Teams. Lediglich ein Team aus Baden-Württemberg, das 205 Punkte erzielte, lag bundesweit noch vor ihnen.

Angesichts dieser Punktzahlen und der enorm hohen Teilnehmerzahlen sind die erzielten Platzierungen als außergewöhnlich stark einzustufen. Allen beteiligten Schülerinnen und Schülern gilt dafür ein herzlicher Glückwunsch.

Auch viele weitere DG-Teams erzielten sehr beachtliche Ergebnisse und unterstreichen damit einmal mehr die große Breite und Qualität der mathematischen Teamarbeit am Dientzenhofer-Gymnasium.

Platzöder

Was macht guten Journalismus bzw. seriöse Berichterstattung aus, insbesondere aus Gebieten, in denen Krieg herrscht? Hierfür bedarf es Menschen, die sich dorthin und somit auch in Gefahr begeben, um authentisch Geschehnisse zu dokumentieren.

Genau dies ist der Job des Bamberger (Kriegs-) Fotografen und Journalisten Till Mayer, der den Schülerinnen und Schülern der Q12 und Q13 und der Klasse 9b im Rahmen der beruflichen Orientierung aus seinem Berufsalltag berichtete. Die Langzeitfolgen von Konflikten und Kriegen hält Mayer seit vielen Jahren in seinen Fotos und Reportagen fest. Dafür wurde er mehrfach ausgezeichnet. Bei der Tageszeitung „Obermain-Tagblatt“ ist er als Redakteur angestellt. Als freier Fotograf und Journalist arbeitet er für zahlreiche Zeitungen, Nachrichten-Portale und Magazine. Seine Fotos werden weltweit in Ausstellungen gezeigt. Seit 2022 steht der Krieg in der Ukraine im Fokus seiner Arbeit.

Anhand ausdrucksstarker Schwarzweißfotografien von ukrainischen Menschen, deren Leben und Alltag vom Krieg beherrscht wird, zeigte er auf, was seine Arbeit ausmacht. Primär sei es wichtig, als Journalist das Vertrauen der Leute zu gewinnen, so Mayer. „Das funktioniert in der Ukraine oft relativ einfach, da den Menschen sehr daran gelegen ist, dass über sie und vor allem über das Unrecht, das ihnen durch die russische Invasion täglich widerfährt, berichtet wird“, erzählt der Journalist. Seine Arbeit bestehe in erster Linie darin, die Auswirkungen des Krieges auf Personen verschiedenster Alters- und Bevölkerungsgruppen vom Soldaten an der Front bis zum evakuierten Rentner aufzuzeigen. Durch Interviews, die er zusammen mit einem ukrainischen Kollegen führt, der auch als Übersetzer fungiert, entstehen Reportagen, die von großen Tageszeitungen wie der Augsburger Allgemeinen oder der Frankfurter Rundschau gekauft und publiziert werden.

„Die Menschen in Deutschland sollen erfahren, was in der Ukraine passiert“, zitierte Till Mayer die Protagonistin einer seiner Reportagen. Jelena, eine 57jährige Frau, musste mit eigenen Händen ihren Sohn begraben. Kurz vor der Flucht mit seiner Mutter aus einem kleinen Dorf an der Frontlinie in der Nähe von Charkiw wollte ihr Sohn rasch ins Dorf fahren, um noch weitere Menschen mitzunehmen, doch von dieser Fahrt kehrte er nicht mehr nach Hause zurück. Einige Tage später erfuhr Jelena von einem Nachbarn, dass das Auto des jungen Mannes unweit seines Zuhauses von einem russischen Panzer getroffen worden und völlig ausgebrannt war. Sie machte sich selbst auf, den Leichnam zu bergen, und schaffte ihn mühselig auf einem Ziehwagen nach Hause, um ihn in einem Sprengtrichter, den eine Mörsergranate in den Garten gerissen hatte, beizusetzen. Ein selbst zusammengezimmertes Kreuz und ein kleines Rosenstöcklein zierten die Grabstätte, die sie erst am Tag vor dem Interview fertiggestellt hatte.

Geschichten wie diese sind es, die Till Mayer von seinen zahlreichen Reisen in die Ukraine mitbringt und die ihn sehr bewegen. Jeden Monat macht er sich erneut dorthin auf den Weg, um quer durch das Land zu reisen und die Schicksale von Menschen zu dokumentieren, die unter dem Krieg leiden. „Alle sind davon betroffen, nicht nur die direkt an der Frontlinie“, so der Journalist. Ein Großteil der Menschen ist mittlerweile psychisch belastet, was sich in Schlafstörungen oder Depressionen äußere. Zahlreiche Kinder und Jugendliche sind traumatisiert. Die Menschen sind von den ständigen, vor allem nachts ertönenden und über Handyapps angezeigten Alarmen, die vor russischen Angriffen warnen und zum Aufsuchen von Schutzräumen und Bunkern aufrufen, müde. „Stellen Sie sich vor, eine Mutter zweier Kleinkinderlebt im siebten Stock eines Hochhauses. Sie muss ihre Kinder schnappen, um sich in den sicheren Keller zu begeben, aber gerade gibt es keinen Strom und sie muss die Treppen mit ihren Kindern an der Hand im Dunklen bewältigen, und das oft Nacht für Nacht.“ Vor allem die russischen Angriffe auf die Versorgungsinfrastruktur sollen die Menschen mürbe machen, die oft nur wenige Stunden am Tag Strom haben und nicht heizen können und das, wo die winterlichen Temperaturen meist viel niedriger sind als bei uns.

Beeindruckend waren auch die Fragen, die im Anschluss an den Vortrag an den Journalisten herangetragen wurden. Zum Beispiel wollte ein Schüler, der sich bei den eben gesehenen Fotos eher an Aufnahmen beispielsweise aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert fühlte und dadurch auch eine gewisse Distanz zum Gezeigten verspürte, wissen, weshalb Mayer fast ausschließlich Fotografien in Schwarzweiß publiziere. Dies ermögliche den Fokus auf das Wesentliche, so der Fotograf. „Wie betreiben Sie Psychohygiene, wie schaffen Sie es, von den Schicksalen der Menschen und den Auswirkungen des Krieges nicht selbst so belastet zu sein?“, lautete eine weitere Frage. Hier zog der Journalist den Vergleich zu einem Arzt auf einer onkologischen Kinderstation, der sich auch von seinem beruflichen Alltag befreien und distanzieren müsse, um dann für seine eigene Familie wieder ausreichend Kraft zu haben. Zudem sei er – im Gegensatz zu den Menschen in der Ukraine – in der luxuriösen Situation, dem Krieg jederzeit den Rücken kehren und wieder nach Bamberg zurückkommen zu können. An dieser Stelle zeigte er sich sichtlich verärgert über die „Jammermentalität“, die in Deutschland weit verbreitet ist, obwohl es uns hier gut gehe, da wir in Sicherheit und Komfort leben können.

Am Ende betont Till Mayer, wie wichtig es sei, an einem Thema über längere Zeit dran zu bleiben, denn nur punktuell zu berichten, entspreche nicht seiner Vorstellung von gutem Journalismus.

Im Anschluss an die Veranstaltung machte sich er sich erneut auf den Weg in die Ukraine.

Gabriele Görlich

Nachdem sich das DG seit Oktober zum 23. Mal als Umweltschule Europas bezeichnen darf (es wurde bereits darüber berichtet), möchten wir, die Umweltgruppe, euch einmal vorstellen, welche Auszeichnungen wir 2025 sonst noch für unser Engagement bekommen haben.

  • Verleihung des Kleinprojektpreises 2025 im Rahmen des Projekts MitMachKlima für die Förderung von Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung am DG, 1000 Euro
  • 3. Platz beim Jugendpreis der Stadt Bamberg für unsere Müllsammelaktion im November, 100 Euro
  • Förderung von N-ergie über 250 Euro für den Bau von Nisthilfen

 

Solche Anerkennungen motivieren uns unheimlich und geben uns auch die Möglichkeit neue Projekte zu finanzieren und anzugehen.

Im laufenden Schuljahr haben wir schon folgende Projekte durchgeführt:

  • Große Müllsammelaktion mit den Umweltsprechern
  • Apfelsaft von den Äpfeln unseres Schulgeländes gepresst und verkauft
  • Igelunterschlupfe auf unserem Schulgelände gebaut
  • Vogelfutter hergestellt und auf dem Schulgelände aufgehängt

Die nächsten Projekte sind gerade in Arbeit und werden demnächst umgesetzt:

  • Mülltrennung/ Müllkonzept in den Klassenzimmern, auf Gängen und Schulhof weiterhin optimieren
  • Beteiligung an der Stunde der Wintervögel vom 12. bis 16. Januar (Vogelzählung)
  • Schaukasten aktualisieren und unsere Projekte vorstellen und veranschaulichen
  • 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung an unserer Schule sichtbar machen und schrittweise Umsetzungsmöglichkeiten etablieren

Da wir nur eine sehr kleine Gruppe sind, aber immer viel zu tun ist, freuen wir uns ab dem 2. Halbjahr auch über Zuwachs. Wir treffen uns immer donnerstags im Umweltgruppenraum im Neubau/ 1. Stock.

Wir möchten uns hier auch für eure Mithilfe beim Müll trennen und Müll vermeiden bedanken. Hier können wir mit wenig Aufwand als große Schule echt viel bewirken.

Eure Umweltgruppe

In der Woche vor den Weihnachtsferien durften wir, die Klasse 10a des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg, unsere Austauschpartnerinnen und -partner vom Lycée Foch aus Rodez begrüßen. Diese besondere Woche bot uns die Möglichkeit, neue Freundschaften zu knüpfen, unseren Alltag mit den französischen Gästen zu teilen und ihnen einen lebendigen Einblick in unsere Kultur zu geben.

Bereits am Wochenende verbrachten die französischen Austauschschülerinnen und -schüler Zeit in ihren Gastfamilien. Beim gemeinsamen Schlittschuhlaufen, beim Besuch von Weihnachtsmärkten und bei verschiedenen Freizeitaktivitäten konnten sich alle besser kennenlernen und erste Eindrücke vom Leben in Deutschland sammeln.

Während der Woche nahmen die Gäste am Unterricht teil, und wir arbeiteten gemeinsam an einem Projekt zum Thema „Was bedeutet es, Europäer zu sein?“. Als Ausgangspunkt diente der Film L’Auberge Espagnole, der zu angeregten Diskussionen über europäische Identität, Mobilität und Zusammenleben anregte. Darüber hinaus erkundeten wir gemeinsam Bamberg, unter anderem bei einer Domführung, und unternahmen einen Ausflug nach Nürnberg. Dort besuchten wir das ehemalige Reichsparteitagsgelände und setzten uns intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander. Die französischen Schülerinnen und Schüler reisten außerdem nach Rothenburg ob der Tauber, wo sie bei einer Stadtführung und beim Besuch des Kriminalmuseums weitere Einblicke in Geschichte und Kultur gewinnen konnten.

Der Schüleraustausch war für uns alle eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur unsere Sprachkenntnisse, sondern auch unser gegenseitiges Verständnis und das europäische Miteinander gestärkt hat. Dankbar blicken wir auf diese besondere Woche zurück und nehmen viele schöne Erinnerungen mit.

Wir danken dem Programm Erasmus+ der Europäischen Union herzlich für die finanzielle Unterstützung dieses Schüleraustauschs.

Waseem Mutter für die Klasse 10a

67. Haferkorn-Turnier

Siegerehrung

„Haferkorn“-Siegesjubel pur: Sechs Jahre nach ihrem letzten Erfolg gewannen „Lieblings-Liebige“ zum neunten Mal die begehrte Silberschale. Eingerahmt von den beiden Organisatoren Reinhold Eckert (links) und Bertram Wagner und zusammen mit CG-Schulleiter Thomas Kreutzmann (Mitte) ließen (stehend von links) Benjamin Schmittlutz, Uli Hirmke (4 Punkte im Finale), Maximilian Montag, Dirk Dippold (9), Maximilian Glas, Erik Land (11), Christoph Höning (8) und Patrick Dykes (2) ihrer Titel-Freude freien Lauf.

Foto: Katja Wagner

Die sechs „glorreichen Haferkörner“: Dem DG-Lehrer-Hausmeister-Team gelang im Einlagespiel gegen die CG-Lehrkräfte die sportliche Revanche für die Vorjahres-Niederlage.

Foto: privat

„Lieblings-Liebige“ entthronen Seriensieger „HASSler“

Jede Siegesserie hat bekanntlich einmal ein Ende, so auch die der „HASSler“ (OR-Meister 2009), die letztmals 2019 als Verlierer vom Parkett gingen. Beim Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier des Clavius- und Dientzenhofer-Gymnasiums fand der sechsmalige Titelträger in den Vorgängern „Lieblings-Liebige“ (2007) seinen Meister. Das Finale der 67. Auflage dieses Traditionsturniers als dem schulischen Basketball-„Mekka“ war der Höhepunkt einer Großveranstaltung mit 64 Begegnungen in neun Stunden, ausgetragen auf acht Spielfeldern. Während es für die Sieger bereits die neunte Siegeszeremonie war, merkte man Thomas Kreutzmann die Premieren-Freude an, als er die Silberschale an Dirk Dippold, der den verhinderten Spielführer Johannes Müller vertrat, überreichte. Mit dem Sieg des OR-Meisters von 2007 wurde nicht nur der Ansturm der jüngeren „Haferkorn“-Klassenmannschaften wieder abgewehrt, sondern auch die Klasse der beiden diesjährigen Finalisten eindrucksvoll untermauert. Anders ausgedrückt: Seit 2014 steht das Duo „HASSler“/„Lieblings-Liebige“ immer ganz oben.

Die über 250 „Haferkörner“, die traditionell am letzten Schultag vor Weihnachten aus allen Himmelsrichtungen an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren, konnten heuer Historisches genießen: Erstmals in den fast sieben Jahrzehnten wurde alle Begegnungen (128 Einsätze) von externen bzw. schulinternen Schiedsrichtern geleitet (so entfielen eigene Einsätze) und dank einer von Peter Heyer installierten App konnte das Turniergeschehen in allen Hallen ergebnismäßig zeitnah verfolgt werden. Dass diese Veranstaltung zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk verläuft, ist nicht nur ein Verdienst der beiden Bert Peßler-Nachfolger Reinhold Eckert und Bertram Wagner, sondern auch den engagierten Sportlehrer-Teams der veranstaltenden Schulen und den Kampfgerichten zu verdanken. Nicht weniger als 40 (!) Anschreiber, Zeitnehmer und Anzeigensteller vertauschten an diesem Tag die Schulbank mit der Sporthalle.

Als geeigneter Appetizer vor dem Endspiel erwies sich wieder das emotionale Lehrer-Einlagespiel. Dabei gelang dem DG-Team die sportliche Revanche souverän (41:16). Simon Schleicher (13) konnte sich als einziger CGler in der Offensive gut durchsetzen, die Sieger waren einfach ausgeglichener besetzt. Neben „MVP“ Christian Lother (12), bestens unterstützt von seinem Hausmeister-Kollegen Max Griebel (9), konnten sich Tobias Günther (9) und Peter Heyer (8) immer wieder durchsetzen.

Das Finale, ausgetragen vor einer rekordverdächtigen stattlichen Zuschauerkulisse und von dem Stamm-SR-Duo Heiner Desch/Jochen Eichhorn souverän geleitet, begann mit einem

minutenlangen Paukenschlag: Beim Titelverteidiger und Favoriten schien der Korb wie vernagelt zu sein und es dauerte bis zur siebten Spielminute, ehe der erste „HASSler“-Korb fiel. 0:13 – ein Alptraum-Start! „Lieblings-Liebige“ konnten von diesem Vorsprung erst einmal bis zur Halbzeit (18:9) zehren. Es dauerte dann aber nicht sehr lange, bis die Fans mit einem Kampf auf Biegen und Brechen belohnt wurden. 20:15, 25:23 – die Partie stand auf des Messers Schneide. Kevin Eichelsdörfer (10 Punkte), Thomas Zenkel (8) und Tim Seidelmann (6) zeigten ihre Klasse, hatten in ein paar Situationen aber nicht das notwendige Quäntchen Glück im Abschluss. Routiniers wie der ehemalige Bundesliga-Center Erik Land und seine Teamkameraden Christoph Höning, Dirk Dippold und Uli Hirmke blieben „cool“, hielten mit hoher Intensität dagegen und sicherten sich den verdienten Sieg (34:27).

Beide Finalisten hatten jeweils einen kritischen Turniermoment zu überstehen: Während der diesjährige „Vize“ im Achtelfinale sich erst in der Overtime gegen die „Astronauten“ (2017 – Mara Edelmann) durchsetzen konnte, rettete den späteren Turniersieger ein wahrer Dreier-Regen nach der Pause (16:21) gegen die „Los Angeles Lechners“ (2018 – Luis Ratschker) vor dem Ausscheiden. Noah Horlamus (13) und Paul Meyer (13) sorgten dafür, dass die „Lieblings-Liebige“ gehörig ins Schwitzen gerieten und nahe am Abgrund standen. Letztlich siegte doch Erfahrung gegen Jugend (41:33).

Nachdem es im anderen Halbfinale eine Neuauflage der „HASSler“ mit den „Üblichen Verdächtigen“ (2011 – Christoph Dippold) gab und im Vorjahr erst eine zweimalige dramatische Verlängerung entschied, schlug der Zeiger diesmal schnell um. Der Spielführer (15) war zu sehr auf sich allein gestellt und so geriet der „HASSler“-Finaleinzug nie ernsthaft in Gefahr (54:21).

Viertelfinale: HASSler – Astronauten 60:56 n.V., Los Angeles Lechners – Die Rüftl 31:18, Lieblings-Liebige – Haferkorn‘s Finest 40:19, Übliche Verdächtige – Drunk and Dunk 26:23

Halbfinale: HASSler – Übliche Verdächtige 54:21, Lieblings-Liebige – Los Angeles Lechners 41:33

Finale: Lieblings-Liebige – HASSler 34:27

Lehrer-Einlagespiel: DG – CG 41:16

Die exakte statistische Auswertung des Turniers unter klaus-haferkornturnier.de

Katja Wagner

„Treffen“ der „Haferkörner“ zum 67. Turnier

Hochstimmung beim traditionellen „Treffen“ der „Haferkörner“ mit dem Höhepunkt Gesangseinlage der „Haferkorn“-Sieger „Lieblings-Liebige“.

Foto: Katja Wagner

„Treffen“ als große Wiedersehensfeier längst Kultstatus

Die sportliche Jagd nach der begehrten Silberschale, die im Georgendamm dem nunmehr neunmaligen Gewinner „Lieblings-Liebige“ des Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturniers überreicht wurde, war gerade eine Stunde vorbei, da traf sich die große „Haferkorn“-Familie traditionell im „ausverkauften“ Bootshaus. Immer wieder als „Keimzelle des Bamberger Basketballs“ tituliert, hat das „Treffen“ längst Kultstatus und gleicht keineswegs einer „normalen“ Siegerehrung. Dies lässt sich allein schon mit der einzigartigen statistischen Auswertung aller 2565 Spielbögen seit 1958 und den damit verbundenen Ehrungen und Jubiläen sowie den lyrischen und musikalischen Auftritten des neuen Teilnehmers und des Siegers erklären.

Zwei Jahrzehnte „Haferkorn“ vollendete ein Trio: Werner Kloos („Die Peripheren“), Michael Katz („Die Simulanten“), Markus Lodes („Die Bierologen“). Silbernes 25er-Jubiläum wurde mit einer Medaille bedacht: Anton Goppert („Aireußer“), Timo Fuchs („Die Bierologen“), Daniel Wunderer („Bock-Bier-Boys“), Jan Hornung und Christoph Schmittroth (beide „Die Rüftl“). Sein drittes Jahrzehnt vollendete Rainer Falch („Pharisäer“).

Mit speziell angefertigten Zertifikaten bzw. Statistik-Bänden wurden „Urgesteine“ dieses Traditions-Turniers geehrt: Auf 35 Teilnahmen kann Axel Gerhartz („Anabole Steroide“) zurückblicken. Die „40“ machte Roland Börschel („Aireußer“) voll. Viele „Haferkorn“-Kapitel bei 45 Teilnahmen haben Martin Höning („Die Peripheren“), Robert Heckel und Heinz-Georg Bloß (beide „Aireußer“) geschrieben; dies gilt auch für Franz-Jürgen Melber, Bertram Wagner (beide „Aireußer“), Gerhard Frank sowie Jürgen Kohring (beide „Kuffekl GmbH“), die mit dem unverwechselbaren Zahlenwerk belohnt wurden.

Den Sprung in den „Club der Hunderter“ schafften Gerald Salberg („Aireußer“) und Dirk Dippold („Lieblings-Liebige“). Mit Hans-Jürgen Uch und Rainer Schabacker (beide „Die Peripheren“) gibt es nun zwei weitere „Haferkörner“, die über 200mal auf dem Parkett standen. Rafael Rempe wurde als Mitarbeiter geehrt (25) und Roland Back als Schiedsrichter (40).

Als neuer OR-Meister steht man tagsüber bei der Premiere unter den Körben, abends bekommt man dann die Feuertaufe auf der Bühne vor der versammelten „Haferkorn“-Gemeinde. Die „Drunk and Dunk“-Spieler wählten für ihre Vorstellung die Präsentation mittels Gedichten: Jeweils ein Spieler charakterisierte einen Teamkameraden mit all seinen Stärken und Schwächen. David Dorn und Co. feierten einen gelungenen Einstand.

Da wollten die Sieger 2025 nicht nachstehen: Es bringt die Erfahrung von neun Siegen mit sich, dass „Lieblings-Liebige“ die Klaviatur der Sieger-Aufführung aus dem „Effeff“ beherrschen. Sie ließen jeweils einen Akteur ihrer besiegten Gegner „antanzen“, diese wurden mit Kopfhörer versehen und mussten ihre Gesangskünste zeigen. Mit ihrer Umdichtung des Evergreens „Jingle Bells“ erzeugten die Sieger schließlich vorweihnachtliche Stimmung und Beifallsstürme.

Nach dem 67. Turnier ist der 23. Dezember 2026 bei allen „Haferkörner schon mit „rot“ notiert.

Katja Wagner

Wie schon im letzten Jahr haben wir gemeinsam Glühwein, Lebkuchen, Brezel und Punsch während des Weihnachtskonzerts des DG am 16.12.2025 verkauft. Schüler, Eltern und Lehrer konnten sich vor, während und nach dem wunderbaren Kunstgenuss mit den angebotenen Köstlichkeiten laben. Auch diesmal wurde das Angebot im großen Umfang angenommen. Die Einnahmen werden zwischen SMV und Elternbeirat aufgeteilt und kommen so den Schülern und Schülerinnen zugute. Es freut uns besonders, dass sich in den vergangenen Jahren eine so enge und produktive Zusammenarbeit zwischen Schüler- und Elternvertretung entwickelt hat!

Danke hierfür an alle Beteiligten!

Wir wünschen der gesamten Schulfamilie ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, neues Jahr 2026.

Ihr und Euer Elternbeirat des Dientzemhofer-Gymnasiums

Am 3. Dezember ging es endlich los: Die Koffer und Taschen waren längst gepackt, als nach der vierten Stunde die sehnsüchtig erwartete Fahrt begann.

Nach der Ankunft auf der Burg sorgte die Nachricht, dass die Zimmer erst um 15 Uhr bezogen werden dürfen, bei einigen zunächst für Unmut. Die Teamer reagierten jedoch prompt und führten uns in den Speisesaal – schließlich steigert ein voller Magen bekanntlich die allgemeine Zufriedenheit.

Mit Spielen und Aufgaben zum Thema „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ wurde nach dem Essen ein sanfter Einstieg in die gemeinsame Zeit sowie ein erstes Kennenlernen ermöglicht. Nach dem Abendessen stand eine Fackelwanderung auf dem Programm. Da das Gelände jedoch aufgeweicht war, blieben schmutzige Schuhe und Hosenbeine nicht aus. Abgesehen davon war das Feedback durchweg positiv. In der anschließenden Klassenrunde wurde noch ein Ratespiel veranstaltet, bevor die Bettruhe – viel zu früh für viele – eintrat.

Am nächsten Morgen machte sich eine kleine Gruppe zu einem Morgenlauf auf und umrundete, während die anderen noch schliefen, die Burg.

Die nächste Einheit begann um 9:30 Uhr und wurde von unseren Teamern Franzi und Lennard liebevoll und sorgfältig vorbereitet. Nach einer kurzen Pause stieß ein weiterer Teamer hinzu, und wir wurden in drei Gruppen für kleinere Gesprächsrunden eingeteilt. Dieses Angebot wurde von nahezu allen begeistert angenommen und entwickelte sich für viele zum Highlight der gesamten Fahrt.

Nach der dreistündigen Mittagspause ordneten wir draußen „Redflag – Greenflag“ ein und spielten teamfördernde Spiele wie Seilspringen, die schließlich doch sehr elegant gemeistert wurden. Aufgrund der Kälte verlegten wir die weiteren Aktivitäten ins Innere. Beim Kneipenquiz-Abend mussten in sechs Kategorien Fragen beantwortet werden, durch die man sich mit Wissen in eine gute Position bringen konnte. Gekrönt wurde das Quiz durch einen Papierfliegerwettbewerb. Zwar konnten die Lehrkräfte diesen nicht für sich entscheiden, doch sie errangen trotzdem den Gesamtsieg.

Am Tag der Abreise wurden früh die Betten abgezogen, und viele torkelten müde zum Frühstück – der Grund dafür bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Zum Abschluss konnte jeder einen Brief an sich selbst schreiben, der mit dem Abiturzeugnis überreicht werden wird. Schließlich führten die Teamer noch eine kurze Reflexion durch und erhielten zum Abschluss eine durchweg positive Rückmeldung.

Damit ging eine gelungene und abwechslungsreiche Klassenfahrt zu Ende, an die wir gern zurückdenken werden.

Kilian Dietz, Jakob Dörfler, 9d

Im Rahmen des Komponistenporträts zu Johann Sebastian Bach durften zwei sechste Klassen des DG die Orgel in der Auferstehungskirche in praktischer Weise kennenlernen und auch selbst ausprobieren.
Wie klingt die kleinste Pfeife und wie die größte?
Für was sind die Registerzüge da und warum gibt es zwei Manuale?
All dies und vieles mehr konnten die Schüler/innen gemeinsam an der Orgel erforschen.
Zum Schluss gab es natürlich noch ein echtes kleines Konzert mit einem Präludium von J. S. Bach.

Julia Nagl

Bildquelle: https://www.loewe-verlag.de/media/04/a3/fc/1762390809/9783743223080-300dpi.jpg?ts=1762390809

Braucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk? Oder selbst Lesestoff für die kalte Winterzeit? Dann empfiehlt euch Johanna den Auftakt einer wunderbaren koreanische Romantasy -Dilogie, das auf einem alten koreanischen Mythos beruht: Das Mädchen aus der schwebenden Welt. Sicher wird auch euch der New-York-Times-Bestseller verzaubern!

Barbara Reidelshöfer