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Projekttag gegen Rassismus an der Universität Bamberg – Unsere Klassen 8e und 8h setzen ein Zeichen

Am 20. März 2026 nahmen zwei 8. Klassen unseres Gymnasiums am Projekttag im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus an der Universität Bamberg teil. Gemeinsam mit vielen anderen Schülerinnen und Schülern aus der Region beschäftigten sie sich intensiv mit den Themen Vielfalt, Ausgrenzung und respektvolles Miteinander.

Nach einer gemeinsamen Begrüßung starteten die Jugendlichen in verschiedene Workshops, die nicht nur informierten, sondern vor allem zum Mitdenken und Mitmachen anregten.

Ein besonders kreativer Zugang bot Workshop 6 „Wieso wir? Ich! Ich! Ich!“. In diesem theaterpädagogischen Angebot des E.T.A.-Hoffmann-Theaters Bamberg schlüpften die Schülerinnen und Schüler in unterschiedliche Rollen und setzten sich spielerisch mit Fragen von Gruppenzugehörigkeit und Ausgrenzung auseinander. Durch das Ausprobieren neuer Perspektiven wurde erfahrbar, wie schnell Menschen in Schubladen gesteckt werden – und wie wichtig Empathie im Umgang miteinander ist. Diese Erkenntnisse verdeutlichten unsere Schülerinnen und Schülern in Interviews, die der Bayerische Rundfunk kürzlich veröffentlichte: https://www.br.de/nachrichten/bayern/100-prozent-menschlichkeit-projekttag-gegen-rassismus,VEQN9UP .

Ganz praktisch und sichtbar wurde das Engagement gegen Rassismus in Workshop 8 „Werde aktiv – Kreideparolen gegen Rassismus“. Hier entwickelten die Teilnehmenden eigene Botschaften, die zum Nachdenken anregen sollen. Mit bunten Kreideparolen wurde die Idee verfolgt, öffentliche Räume bewusst zu nutzen, um Aufmerksamkeit für Diskriminierung und ihre Folgen zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler erlebten dabei, wie sie selbst aktiv werden und ihre Meinung sichtbar machen können.

Intensiv und persönlich ging es in Workshop 13 „Wer bin ich? Was gehört zu mir – und was trennt uns manchmal voneinander?“ zu. In Gesprächen und interaktiven Übungen reflektierten die Jugendlichen ihre eigene Identität sowie die Bedeutung von Zugehörigkeit, Religion und Kultur. Gleichzeitig wurde thematisiert, wie Vorurteile entstehen und wie ein respektvoller Umgang auch bei unterschiedlichen Ansichten gelingen kann.

Der Projekttag mit vielen weiteren Workshops bot unseren Schülerinnen und Schülern die wertvolle Gelegenheit, über den Schulalltag hinaus neue Perspektiven kennenzulernen, eigene Einstellungen zu hinterfragen und Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus zu entwickeln. Viele Teilnehmende nahmen nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch den Wunsch mit, sich im Alltag stärker für ein faires und solidarisches Miteinander einzusetzen.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren der Universität Bamberg sowie allen Workshopleitenden für diesen eindrucksvollen und nachhaltigen Projekttag.

 

Jasmine Wolf und Lucia Kleber