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Am Freitag, dem 24. April wurde die Klasse 6c des Dientzenhofer-Gymnasiums in Bamberg von jemandem Interessantem besucht. Bei einem Workshop zur Autorin Mascha Kaléko unterstützte die Referentin Stephanie Lunkewitz die Schülerinnen und Schüler dabei, eigene künstlerische Zugänge zu Kalékos Werk zu entwickeln.

Der Mascha-Kaléko-Workshop wurde von vielen Schülerinnen und Schülern als interessant und spaßig wahrgenommen. Positiv hervorgehoben wurden die klare Struktur mit einer kurzen Vorstellung, der persönliche Bezug zu Kaléko sowie witzige Gedichte. Besonders gut kamen die Wahlfreiheit zwischen zwei Optionen und das freie Malen an: Die Schülerinnen und Schüler konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ohne Note sowie ohne Druck arbeiten. Gleichzeitig wurde der Wunsch deutlich, künftig mehr Gedichte zur Auswahl zu haben und einzelne schwere Wörter mit Erklärungen zu versehen, damit die Texte leichter verständlich werden.

Auch die kreative Arbeitsphase fand viel Zustimmung. Das freie Gestalten der Bilder, das Erzählen über die eigenen Werke im Austausch und die gemeinsame Betrachtung aller Bilder am Ende wurden als positiv wahrgenommen. Die wertschätzenden Rückmeldungen zeigen außerdem, dass sich die Lernenden als Künstlerinnen und Künstler ernstgenommen fühlten und das Gefühl hatten, etwas Ähnliches wie die Künstler produzieren zu können. Einzelne Stimmen machten jedoch auch deutlich, dass Musik zum Malen die Kreativität anregen würde.

Die Referentin wurde in den Rückmeldungen als nett, sympathisch und geduldig beschrieben. Besonders geschätzt wurden ihre Hilfe, ihre guten Erklärungen und die Bilder, die sie selbst zeigte, um zu veranschaulichen, wie man illustriert. Interesse weckte zudem, dass die Referentin aus ihrer eigenen Vergangenheit Kraft schöpft; die Schülerinnen und Schüler wollten mehr darüber erfahren, wie sie mit dem Verlust ihres Ateliers umgegangen ist. Gleichzeitig wurde angemerkt, dass sie teilweise leise gesprochen habe und der Anfang für manche etwas lang war. Auch der Wunsch nach mehr Wissen über Mascha Kaléko und nach einer Erklärung, warum genau Gedichte im Mittelpunkt standen, wurde geäußert. Die Arbeitszeit wurde unterschiedlich erlebt: Während einige sie als genau richtig empfanden, war sie anderen zu knapp. Weitere Hinweise betrafen den Wunsch, dass eine beste Illustration für das Rosen- sowie eine weitere für das Gurkengedicht gewählt wird.

Insgesamt ergibt sich aus dem Feedback das Bild eines Workshops, der durch Wahlfreiheit, Kreativität, gute Erklärungen und eine sympathische Begleitung viele positive Eindrücke hinterließ und zugleich konkrete Anregungen bietet, wie Inhalt, Verständlichkeit und Rahmenbedingungen gut auf die Lerngruppe abgestimmt werden können.