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Das Fachprofil

Das Fach Latein kann am DG als zweite Fremdsprache gewählt werden.

Die Schüler*innen, die sich dafür entscheiden, lernen Latein in den Jahrgangsstufen 6 bis 8 anhand des Lehrwerks “Campus C neu”. Nach einer Phase der Übergangslektüre zu Beginn der 9. Klasse folgt dann bis zum Ende der Jahrgangsstufe 11 die Begegnung mit Originaltexten antiker Autoren.

Warum Latein?

In der Spracherwerbsphase vermittelt es grundlegende Lern- und Arbeitsstrategien (“Lernen lernen”) sowie ein Verständnis für das Zusammenwirken sprachlicher Elemente, ja für das Funktionieren von Sprache an sich. So fördert es auch die Kompetenz im Umgang mit der eigenen Muttersprache.

Ziele des Lateinunterrichts sind neben der Fähigkeit der sprachlichen und inhaltlichen Texterfassung v.a. auch das Kennenlernen der Wurzeln unserer europäischen Kultur.

Eine Lehrplanübersicht zum neunjährigen Gymnasium im Fach Latein findet sich auf den den Seiten des ISB.

Besondere Hinweise für das 1. Lernjahr

Was ist anders als beim Englischen?

  • WORTSCHATZERWERB: Im Lateinunterricht steht vor allem die Übersetzung einer lateinischen Vokabel ins Deutsche im Vordergrund. Um verschiedene Lerntypen anzusprechen, sollen dabei – wie auch in den modernen Fremdsprachen –  auch verschiedene Lernkanäle erprobt werden (Abschreiben eines Wortes, Visualisierung einer Vokabel, auditives Lernen – digital oder analog); zentral ist die regelmäßige Wiederholung der Vokabeln z.B. mit einem analogen oder digitalen Karteikasten bzw. Computerprogramm > Übertragung ins Langzeitgedächtnis
  • FORMENLEHRE: Da eine allmähliche, aber ständige Erweiterung der Kasuslehre und der Verbformen erfolgt, ist es ebenso wichtig in der Formenlehre den Überblick zu behalten. Dazu eignen sich selbst erstellte digitale Lerntafeln/Pinnwände wie z.B. padlets ebenso wie handschriftliche Lernplakate, die das Gelernte paradigmenhaft darstellen.
  • ÜBERSETZUNGSTECHNIK: Wie geht man vor bei einem unbekannten lateinischen Satz? Einfach drauf los zu führt meist nicht zum gewünschten Ergebnis. Vielmehr müssen die einzelnen Satzelemente (Subjekt  – Prädikat – Objekte) unter Beachtung der lateinischen Endungen analysiert und entschlüsselt werden. Das Training dieser Übersetzungsstrategie ist Gegenstand einer jeden Lateinstunde.